Sonntag, 11. Mai 2014

Gar nicht so leicht,

...wieder reinzukommen, wenn man so lange nicht geschrieben hat! 

Ich bin seit Ende März wieder auf der Insel und arbeite in Vollzeit (7 Tage die Woche) mit sehr angenehmen Zeiten, so dass ich noch genügend Zeit für mein Lauftraining habe. Auch den Insellauf dienstags um 16 Uhr kann ich dank eines tollen entgegenkommenden Arbeitgebers immer wahrnehmen.

Leider habe ich schon die 2. Erkältung nun hinter mir, was aber auch meine eigene Schuld war - immerhin war ich es selbst, die wieder Weizen (wenn halt immer so viel Backwerk übrigbleibt) gegessen hat. Das Zeug kommt dann in regelmäßigen Abständen als dicker Schleim wieder raus, ich vertrage es einfach nicht, genau wie (caseinhaltige) Milchprodukte, also Käse, Quark, Joghurt, Milch etc. 

Aufgrund der bei mir schon immer schnell eintretenden Reise-/Seekrankheit war ich schon letztes Jahr darauf gekommen, wahrscheinlich doch ein Histaminproblem zu haben. Immer nach Fleisch habe ich einen bronchialien Hustenreiz, genau wie nach Thunfisch (stark histaminhaltig), was die Thematik wieder auf den Plan brachte. 

Ausgerechnet vor dem Lauf vor 2 Wochen aß ich Thunfisch, fühlte mich dann auch ziemlich schwach und lief in etwa 24:10 (Bestzeit 22:55). Immerhin war das noch viel schneller als ich gedacht hatte...

Der Lauf die Woche davor war auch nicht schlecht. Es waren gar nicht mal wenige Läufer für diese Jahreszeit am Start, ich schätze so um die 7, wovon ein Junge voraussichtlich etwa meine Geschwindigkeit laufen würde. Ich hatte es ja schon geahnt, und nach nur etwa 250 Metern nach dem Start passierte es dann: Der Knoten an einem meiner Laufleder lief sich durch (passiert alle paar 100 km durch natürliche Abnutzung) und dadurch musste ich natürlich anhalten und meinen Schuh komplett neu schnüren, was mich gefühlt 5, real wahrscheinlich etwa 2 Minuten kostete, in denen alle Läufer an mir vorbeizogen. Der schnellere Junge war schon weit voraus, doch ich schaffte es, auf dem letzten Kilometer wieder an ihn heranzulaufen, nur am Ende hatte er noch die besseren Reserven, und ich kam ca. 5 Sek. später ins Ziel in 24:35.

Letzte Woche ging ich mit dem Wissen der Histaminproblematik ernährungstechnisch ideal vorbereitet an den Start, fühlte mich stark. Es starteten außer mir 3 Männer, von denen einer etwa meine Geschwindigkeit laufen würde (45 Min. auf 10 k).

Ich setzte mich vom Start etwa 20 m von ihm ab, was ich langsam ausbauen konnte. In der Mitte des Rennens schwächele ich manchmal und da zeigt sich dann, mit welcher Strategie bzw., Auslastung meine Mitstreiter angegangen sind, aber dieses Mal kam mir niemand zu nahe und ich konnte im letzten Drittel sogar nochmal leicht drauflegen, allerdings unter allergrößter Konzentration auf Laufstil und Tiefenatmung (Peter Greifs "tief ziehen").

Da es kurz vorher geregnet hatte, war ich wieder im Ich-hasse-es-zu-frieren-Modus und war in langer Laufkleidung angetreten, was ich in 95 % der Fälle bereue, weil es einfach zu warm wird und man sich mit weniger Kleidung viel besser bewegen kann.

Ich kam dennoch als erste in 23:06 (auf 5,35 bzw. laut meiner Runtastic-Messung 5,37 km) Min. ins Ziel, d.h. 13,9 km/h - meine bisher zweitschnellste Zeit auf dieser Strecke. Ich laufe also derzeit zwischen 4:17 und 4:30 Min./km.






 
Damit knüpfe ich direkt an meine guten Verbesserungen des letzten Jahres (von unter 13 km/h auf 14) hier an und freue mich auf weitere interessante Rennen, u.a. auch den Dornröschenlauf, der hiesgen Etappe des Nordseelaufs, welcher über 2 Runden meiner Rennstrecke geht.


Mein Training gestaltet sich für gewöhnlich täglich über etwa 10 km, einmal um die Insel, über Pflastersteine, Graswege und natürlich Strand (tiefer und harter Sand) und das komplett barfuß. 


Leider bin ich letzten Mittwoch dabei am Strand in einen grauenhaften Hagel geraten, der dann in Platzregen überging und mich nass bis auf die Knochen machte (ich in ultrakurzer Laufhose). Das hat meine Weizenschleimansammlung dann wohl zum Anlass genommen, mich erneut mit einer Erkältung heimzusuchen. 
Seitdem ist das Wetter hier durchgängig absolut saumäßig (auch gerade platzregenet es wie verrückt), aber Dienstag soll es ja dann wieder besser werden. 

Am Donnerstag ist traditionelles Anbaden, aber ich glaube, ich gehe generell nicht (außer im Neoprenanzug) baden, ich bin einfach zu kälteempfindlich (es sei denn, ich laufe). 

Da ich hier im Wechsel in 2 Schichten wochenweise arbeite (eine Woche früh, die nächste spät), plane ich für die späten Wochen, vor allem im Sommer wenn es wärmer und noch länger hell ist, evtl. sogar mal 2 Trainings am Tag, vormittags und später abends.


Jetzt zur aktuellen Ernährung: 

Ich hab ja mal wieder alles einreißen lassen - man muss sich auch mal was gönnen können. Aber eine Ausnahme, und ich gönne mir gleich wieder alles, und zwar in Massen. Die Quittung bekomme ich natürlich auch, und die mindert maßgeblich meine Lebensqualität, weil ich mit Erkältung mich weder wohlfühle noch trainieren gehen kann. 

Mein Gewicht ist derzeit übrigens bei 61 - 62 kg, was noch unter meinem Setpoint von vor 10 Jahren (63 kg) liegt. Wer schneller läuft, wird eben leichter. Und beim Laufen merkt man wirklich jedes Kilo weniger! 

Morgens gibt es:

1/2 gepresste Zitrone in Wasser, 3 g Calciumlaktogluconat, Vit. D 5000 IU, Vitamin K, Vitamin C (Acerolapulver), 10 g Glutamin, 3 g Lysin 
einige Tabs Chlorella, 1 Fischölkapsel, Vitamin-B-Komplex 

ca. 1/3 rote Paprika 
3 Spiegeleier (in Butter gebraten)

Das ist noch ziemlich leicht zu befolgen. Mittags/nachmittags hab ich aufgrund der zu kurzen Pause ein Problem, wenn ich mir keine Kartoffeln bzw. Reis vorkoche.
Da weiche ich gerne auf Maiswaffeln mit Butter (dazu grüne Salatgurke und wieder rote Paprika) aus. Aber derzeit esse ich auch ein paar Süßigkeiten, was nicht wirklich sein muss.

Idealerweise möchte ich u.a. wegen dem niedrigeren glykämischen Index gekochten parboiled Reis mit Möhren, grünen Bohnen, (Erbsen) und reichlich Broccoli essen. Auch, weil ich hier meine wichtigen Gewürze (Thymian, Kurkuma) unterbringe. 

Abends sollen es wieder 3 Eier sein, allerdings reicht mir eine Kohlenhydratmahlzeit nicht (vor allem nicht mit knackigem Lauftraining), daher habe ich noch zur Option Kartoffeln oder "Milch-"Reis (gekochter Rundkornreis mit Creamed Coconut und Butter, Stevia-Süßstoff). 

Wegen der Histaminproblematik sollte ich leider auch auf Tee bzw. Kaffee (also Koffein) verzichten, was mir ziemlich schwerfällt, weil ich einfach Schwarztee so gerne mag (und ab und zu auch mal nen Kaffee). Aber Histaminintoleranz ist ja auch von der Stärke sehr individuell und ich habe jahrelang mit so vielen Fehlern überlebt, da ist ein Tässchen Tee jeden zweiten Tag sicher auch mal drin, zumal ich jetzt noch mehr auf die Einnahme von Vitamin C (baut Histamin ab!) und Vitamin B6 achte. 

An tierischen Produkten esse ich planmäßig also nur noch Eier und Butter. Bzgl. Whey bin ich mir unsicher, theoretisch müsste es aber histaminhaltig sein und ich habe es daher seitdem nicht mehr genommen. Außerdem habe ich für die Eiweißversorgung ja auch EAAs und weitere Aminos. Dazu kommt, dass man auf Zitrusfrüchte auch eher verzichten sollte (habe Whey immer mit Grapefruitsaft getrunken), weil diese auch den Abbau von Histamin blockieren.

Auf meine Zitronen will ich aber nicht verzichten, vor allem da ich mir nun so eine tolle Keramikreibe gekauft habe, mit der ich die Schale von gewaschenen, gefrorenen Bio-Zitronen abreibe und über alle möglichen Speisen streue, siehe hier: Das Geheimnis der Zitrone


Freitag, 21. März 2014

Straßenlauf 10 km in neuer Bestzeit und aktuelle Ernährung

Ich freue mich, dass ihr immer alle noch da seid und mir meine schreibfaulen Phasen verzeiht :) 

Der Ordnung halber möchte ich noch mein letztes Rennen am nunmehr schon fast vorletzten Wochenende hier noch festhalten. Einige werden es ja schon bei FB gesehen haben, dort habe ich auch Bilder gepostet. 

Es stand ein glatter 10-km-Straßenlauf an, nachmittags, was ich sehr angenehm finde, da man da nicht so sehr die erste Mahlzeit planen muss und auch die Leistungsfähigkeit meist etwas höher ist. 

Strahlender Sonnenschein zusammen mit nicht ganz so warmen Temperaturen wie wir jetzt schon haben, gaben einen guten Rahmen. 

Leider konnte ich mich schwerlich für ein Paar Schuhe entscheiden. Ich laufe ja im Sommer barfuß bzw. mit Laufledern und für den Winter habe ich ja mit den New Balance Minimus Trail eine gute Alternative gefunden, so dass ich davon schon 2 Paar habe. Allerdings laufe ich derzeit fast nur Straße im Training, was mir dann doch des öfteren Muskelkater bzw. Verspannungen der Unterschenkel beschert hatte, so dass ich meine alten Mizuno Wave Elixir wieder ausprobiert hatte, die ebenfalls leicht sind und für den Asphalt eine für mich ausgewogene Dämpfung haben.

Die zu laufende Wendepunktstrecke sollte die ersten 2 km nur bergauf gehen, was hieß, dass die letzten 2 km in härteren Schuhen ganz schön auf die Knochen gehen würden. So ist das nun mal im Rennen. Weil ich aber schon Blasen hatte, wählte ich die NB Trailschuhe, in welchen die Gefahr des Wundlaufens nicht gegeben war. 

Es waren etwa 200 Läufer am Start, ich hatte mich an sich gut eingelaufen. Und dennoch hatte ich das Gefühl vom Start an, ewig langsam zu laufen und laut zu schnaufen. Nach den ersten beschwerlich gefühlten 2 km ging es dann leicht bergab und ich streckte die Beine, holte mir wieder ein oder 2 Läuferinnen, die mich vorher überholt hatten, konnte aber den Vorsprung nicht dauerhaft halten. Die anderen waren einfach zu gut, und es waren viele gute bzw. bessere Läuferinnen am Start, davon waren schon etwa 10 vor mir. Also ganz sicher keine Aussicht auf Platzierung. Aber egal, ich laufe ja immer nur gegen meine eigenen Zeiten, auch wenn das Durchgereichtwerden einem ganz schön die Motivatin rauben kann.

Die Strecke kam mir lang und sehr anstrengend vor, eine Uhr hatte ich leider vergessen. Es gab Schilder auf denen auf dem Hinweg "4 km" und auf dem Rückweg "noch 3 km" usw. stand. 
Ich war eindeutig nicht in bester Tagesform, hatte auch am Vortag noch etwas gemacht (und das war zu schnell gewesen). Mal wieder fragte ich mich, wozu ich mir das eigentlich antue, und so ca. bei km 6 oder 7 wäre ich sogar am liebsten mal kurz gegangen, so sehr kroch ich nur noch dahin, unter Schmerzen. Und ich hatte direkt eine Konkurrentin, die mir jetzt noch das Leben schwer machte. Aber das Ende war absehbar, und bald würde es bergab gehen. 

Es war hart, aber von da an hab ich nur noch Gas gegeben und meine zum Glück längeren Beine gestreckt. Ich hatte aufgrund der schlechten Tagesform und der für den harten Untergrund doch sehr suboptimalen Schuhwahl schon fast nicht damit gerechnet, überhaupt noch unter 50 Min. zu laufen, aber als ich ins Ziel einlief und die Zeitanzeige bei 45:xx sah, war mir klar, warum ich so am Ende war. Ich kam in 45:42 rein und wurde damit AK 4. und Gesamtelfte wimre.

Das sind über 13 km/h und solche Geschwindigkeiten bin ich erstmals letztes Jahr über 5,5 km gelaufen. (Allerdings bin ich die 5,5 km dann auch schon über 14 und 3000 m in 15 km/h gelaufen muss man dazusagen)

manueller Eintrag, die Höhenmeter betragen 125


Mir taten noch 4 Tage danach meine verspannten Unterschenkel weh, aber mein Mann kann zum Glück recht gut massieren. 

Der übrigens ist nun auch zum "echten" Läufer geworden - er läuft (meist mit mir) fast jeden Tag und wenn er eine gute Tagesform hat, läuft er mir jetzt schon manchmal weg. Mit dem Laufen dauert es ja so einige Zeit bis es nicht mehr unangenehm ist und einigermaßen locker und gut von der Technik geht. Aber ich habe ihm auch immer viele Technikanweisungen gegeben und die tragen auch langsam Früchte. 

vor dem Start
Zieleinlauf


Zur Ernährung und Figur gibt es zu sagen, dass ich zwar abgenommen habe, aber auch etwas Muskelmasse. Das kommt davon, wenn man phasenweise viel zu wenig Eiweiß isst. Mit LCHF hatte ich auch mehr Kraft. 

Die Ernährung habe ich noch immer nicht so im Griff, dass alles wirklich (darmtechnisch) ok ist. Immerhin habe ich so gut wie keine Reizdarmattacken mehr, was wirklich hässlich ist und einem das Training und natürlich auch erst recht einen Wettkampf versauen kann, weil man dann nicht mehr weiterlaufen kann.

Es ist nicht einfach, auf Fruktose (3 g pro Mahlzeit sind die Obergrenze!) - d.h. fast alles an Obst und Säften, Soja, Gluten/Weizen, Hülsenfrüchte, Kohl- und Zwiebelgemüse, Laktose, Casein, Alkohol zu verzichten. Alles zusammen versteht sich, und das über mind. 6 - 8 Wochen! Ich trinke momentan wieder gerne mal Kaffee, aber ohne Sahne ist das ein geschmacklich sinnloses Unterfangen für mich. Und so ein Quentchen Genuss ist schon mal schön. Tee ist zwar kein Problem, aber einfach nicht das gleiche.

Ich trinke auch zu gerne mal Säfte und Smoothies. Bei Grapefruitsaft, welcher wenig Zucker hat, liegt die Obergrenze bei ca. 70 g, was ein Witz ist. 

Bei den Makronährstoffmengen bin ich immer noch am Austesten. Zuviel Fett verhindert bei mir eine Abnahme (und ich bin nun sehr entschlossen, mein Gewicht auf 58 kg zu drücken), allerdings tun das zuviele KH bei mir ebenfalls, selbst wenn sie aus niedrigglykämischen Quellen kommen, was sie bei mir an sich auch tun (Haferflocken, Reis, Kartoffeln). 

Meine Ernährung sieht etwa so aus: 

  • ein paar Esslöffel aufgetaute Heidel- und Himbeeren
  • in Wasser eingeweichte Haferflocken, ca. 130 g (mit Kakao und Süßstoff)
  • Kaffee mit Soja-Reis-Drink und Schlagsahne (ca. 20 - 30 g)
  • Reis oder Kartoffeln mit anderem Gemüse/Tomatensoße, Gewürzen, ein wenig Olivenöl/Butter
  • 3 (gekochte) Eier 
  • Spinat, ca. 450 g 
  • Saft/Smoothie
  • Eiweißshake aus Whey + Aminos + Grapefruitsaft 
  • 1 l Grüntee 

Ab und zu mal Fisch, aber auf Fisch und insb. Fleisch möchte ich lieber verzichten, da ich ja offenbar zu wenig Magensäure habe. Nach Fleisch muss ich mich auch immer "schleimig räuspern", was ich total suspekt finde... vielleicht Histamin.

Ansonsten habe ich wieder viele NEM bestellt: 

  • 5-HTP (aktivierte Form von Tryptophan, der seltensten Aminosäure, die nur für die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin gebraucht wird) 
  • Boswellia (Weihrauch - wirkt gegen Entzündungen, u.a. weil ich immer noch/wieder von Entzündungen geplagt werde, whs. auch im Darm) 
  • Acerola-Pulver (= natürliches Vitamin C) 
  • Astaxanthin (ein ultrastarkes Antioxidans) 
  • Vit. D3 5000 IU
  • Vita K2 Synergy 

Des weiteren nehme ich: 

Eiweiß/Aminos: Arginin, Glutamin, Prolin, Taurin, Lysin, Glycin, EAAs, Threonin, Ornithin 

Calciumlaktogluconat, Di-Magnesiumtricitrat, Vit. C, Katzenkralle, Chlorella, Moringa, Omega-3-Kapseln, Mariendistel, B-Komplex (den besten den es gibt mit aktivem B12, B9 und B3), Eisen, Zink, Jod, MSM.

Wieder nehmen möchte ich: Yamswurzel, Dr. Wolz Darmflora select plus, Rosskastanie.


Meine Makronährstoffmengen habe ich auf 25:50:25 im Cronometer eingestellt, was bei knappen 2000 Kcal 125 g EW, 273 g KH, 55 g Fett entspricht. Mit dem Fett liege ich manchmal drüber, aber nie über 100 g täglich.

Die vergangenen 3 Tage hatte ich ganz schöne Kaloriendefizite drin, teils sogar knapp unter 2000 - und ich habe ja mind. 600 pro Tag fürs Laufen noch zusätzlich verbraucht. Aber ich hatte auch nicht mehr Hunger. Und so geht es langsam abwärts auf der Waage, und heute liege ich nur noch bei 61. Jedes Pfund weniger merke ich beim Laufen! Man kann einfach so viel besser laufen. 

Meine Nahrungsauswahl erachte ich für sehr gut, weil diese Dinge allesamt meine Gefräßigkeit verschwinden lassen. 

Überrascht hat mich, dass ich teilweise auch von den KH nicht mal das Minimum (150 g fürs Gehirn) erreicht habe, und trotzdem leistungsfähig war. Es gibt für alles ideale Mengen.


Donnerstag, 30. Januar 2014

Laufen im Winter - Pizza - neue New Balance

Hinter mir liegen etwa 2,5 Wochen Laufpause, "unfreiwillig", wegen des Wetters...

Der Winter nervt mich nämlich richtig; auf der Insel liegt allerdings noch mehr Schnee. Auch hier bin ich zumindest vorgestern nicht so gut vorangekommen; ich bereue es, mir immer noch nicht diese "Schneeketten" für Schuhe gekauft zu haben. Aber vielleicht taugen die auch gar nichts... 

Mit einer LCHF-Ernährung bin ich die halbe Strecke immer (wenn ich mich beeilt habe) in 27:30 gelaufen, nun (mit Eis auf dem Weg und ohne gut voranzukommen), ohne zu hecheln in 27:00. Großer Unterschied.
So bin ich meine 10,5-km-Hausstrecke nur in 54 Min. gelaufen statt angepeilter sub 50. Aber man muss ja auch nicht immer Vollgas geben, was mir allerdings schwerfällt, wenn ich alleine laufe. 

Immerhin waren dafür gestern abend im Park mit dem Anfängerlauftreff die Wege schön frei und ich bin mal richtig langsam gelaufen, über eine Stunde lang. Dafür natürlich nur knapp 10 km. 

Leider fingen meine Zehen wieder das Maulen an, was sie gerne mal tun, wenn/weil sie vorne und oben an die Schuhe stoßen. Zeit, dass es wieder Frühling wird und ich nur mit den Laufledern laufen kann. Bis dahin hab ich mir jetzt gerade einfach nochmal die New Balance Minimus Trail als Herrenmodell (ich kaufe mir keine Damenmodelle mehr, ein für allemal NEIN!) in schwarz-rot (und in 43) bestellt. 69 Euro und keine Versandkosten.


Meine Ernährung muss ich im Auge behalten; gerade gestern war es doch ein wenig viel Fett und zu wenig Protein, was ich insbesondere am Muskelkater in den Waden merke. 

Es gab nämlich Pizza (glutenfreier Teig von Bauckhof). Zwar wollte ich sie vegan essen (also meine Seite ohne Käse), aber natürlich hab ich doch ein paar Krümel Emmentaler draufgestreut und zusätzlich auch von der anderen Seite ein wenig gegessen... 



Und neuerdings trinke ich auch gerne wieder etwas Kaffee, wo ein Minischuss Sahne einfach hineingehört. Tja, und abends im Bett gab es auch noch 3 Stück Bitterschokolade... 
So reißt es wieder ein, aber das sehe ich nicht so tragisch, da man sich das als Läufer ja erlauben kann :) 

So kommt man dann schnell mal auf knapp 70 g Fett (statt geplanter ~ 30 g) bei etwa 3257 kcal (611 g KH, 57 g EW). 

Und zuviel Salz war es natürlich auch, welches ich mir momentan langsam abgewöhnen will. Ergebnis sind satte 63 kg statt unter 62. Immerhin halte ich diesen alten neuen Setpoint der 63 (die 63 habe ich viele Jahre von Anfang bis Ende 20 gewogen) nun schon über ein halbes Jahr und finde den  Unterschied beim Laufen ziemlich groß, auch wenn ich natürlich etwas weniger Kraft habe. Das bezieht sich aber nur auf die allgemeine Kraft, nicht z.B. auf Schubkraft beim Laufen. 

Für heute esse und trinke ich noch 

  • 1 Granatapfel 
  • Basmati-Reis mit Möhren, Erbsen und Broccoli 
  • eine Schüssel (~ 250 g) aufgetaute Heidelbeeren 
  • 2 Orangen 
  • Datteln
  • Kombucha 
  • Tee 
  • Innocent Smoothie lila 
  • Blutorangensaft mit Whey und Aminosäuren 

 Das ist geplant. Momentan reicht mir wegen der Jahreszeit aber kaum eine warme Stärkemahlzeit täglich; meist esse ich 3 (plus Obst + Säfte) am Tag - Kartoffeln, Reis mit Gemüse und "Milch"reis. 

Diese gekochten Mahlzeiten halte ich wie gesagt auch fett- und salzarm. 
Reis weiche ich vorm Kochen immer mind. ein paar Stunden in kaltem Wasser ein, so kocht er etwas schneller und gleichmäßiger. 
Zum Basmatireis mache ich aus passierten Tomaten eine schnelle Tomatensoße: 

  • 1 ganze rote Paprika, Cherrytomaten, Ministück Zwiebel kleinschneiden, in Wasser andünsten 
  • Gewürze und ggf. eine Minimenge Fett (Butter, Olivenöl) zugeben (Lorbeerblatt, Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander, Zimt, Zucker) 
  • mit passierten Tomaten auffüllen, getrocknete (oder, wenn man hat, frische) Kräuter zugeben (Thymian, Oregano, Majoran, Rosmarin, Basilikum)

Den "Milch"reis koche ich in Wasser bis er gar ist, dann süße ich ihn (mit Reb A, Erythrit und etwas Vollrohrzucker) und gebe einen homöopathischen Schuss Sahne (ca. 10 g) dazu. 

Gestern habe ich eine Kartoffel-Möhren-Suppe gemacht, welche von den Gewürzen (ich nehme eigentlich für alles die o.g. Gewürze, nur immer in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen) etwas rosmarinlastig war. Einen Teil der Suppe habe ich püriert, so dass sie sämig war, aber auch noch Möhren- und Kartoffelstücke vorhanden waren. Lecker! 

Noch ein Wort zu Bananen, weil es mir gerade einfällt: 

Wenn ich Bananen esse, merke ich danach, wie ich nach Ausgleich suche, also was salziges essen möchte. Das habe ich bei keinem anderen Obst, selbst bei Datteln (welche ja noch zuckerkonzentrierter sind) nicht. Aber auch so habe ich nie wirklich Appetit auf Bananen. Sie scheinen also nicht so gut zu sein. Wer ursprünglichere Bananensorten kennt, die nicht so hochgezüchtet sind, wird mir sicher zustimmen. Die schmecken ganz anders und sind auch viel saftiger in der Konsistenz. Die würde ich sofort essen :)