So, momentan stelle ich also wieder auf relativ fettreich und mid-carb (100 - 150 g KH) um, was sich momentan nicht als ganz einfach erweist, da einfach so viel frisches Obst gegessen werden will.
Letzte Woche habe ich es geschafft, bei nur 2:43 Sport im Wochenschnitt 2743 Kcal zu vertilgen :o
Ich denke, der Körper baut nun gesunde/bessere Dhatus auf. Ich fühle mich gut und kräftig, sehe im Gesicht (Haut) gesund aus. Laune ist sehr gut.
Die Kräuter der grünen Kugeln tragen sicher dazu bei; und ich esse ja auch momentan viel Wildgrün sowie Jiaogulan.
Habe keinen Bock mehr auf diese sinnfreien Abnehmpläne. Ich bin mit der Figur zufrieden und möchte nicht abgemagert aussehen. Ich habe keine Mühe den Status wie er ist, zu halten. Offenbar ein gesunder Setpoint. KFA liegt wohl um die 15 %. Weniger ist schon schwierig bzw. ist man dann auch anfälliger vom Immunsystem. Lediglich die Beinen könnten etwas definierter sein, finde ich. Ein Fettproblem ist es aber nicht, eher Wasser/Lymphe. Ich mache einfach zu wenig, und vor allem zu wenig Umkehrstellungen/Yoga. Wahrscheinlich esse ich auch zuviel Salz bzw. nehme zu wenig Kalium. Und dann trinke ich natürlich immer noch nicht genug.
Ich habe zumindest immer mal Kniebeugen gemacht. Heute 3 x 20. Gelenke sind immer noch sehr trocken und knacken gerne dabei (typisch für Vatastörung). Auch die Wirbelsäule "kracht" manchmal richtig, wenn sie sich bei einer komplexen Bewegung über mehrere Achsen gleichzeitig verschiebt. Solange das ohne Schmerzen abläuft, mach ich mir da aber keine Sorgen.
Gestern im Garten habe ich auch ein wenig gedehnt, gehandstandet und gebrückt ;)
Morgen ist auch wieder Lauftraining, hoffentlich kann ich mal wieder längere Testläufe machen und nicht ständig diese blöden Sprintgeschichten... mit Antritt hab ich eh keine Probleme. Ich brauche Ausdauer, und überdies will ich meine Kraftausdauer auf Mittelstrecken ausbauen.
Das Himbeer-Kokos-Laddu habe ich heute gemacht, es ist aber leider viel zu weich bei diesen Temperaturen. Es könnte auch noch deutlicher nach Himbeeren schmecken. Daher werde ich es wohl zu Kugeln formen und dann in gemahlenen Himbeeren wälzen.
Heute habe ich Maulbeeren gepflückt und dabei auch reichlich gegessen. Es gibt durchaus Unterschiede, und zwar im Süßegrad. Maulbeeren schmecken wirklich nur süß, haben kaum "richtiges", spezifisches Aroma. Beeren von einigen Bäumen waren wenig süß, schmeckten also fast nach gar nichts, während andere wieder recht süß waren. Die Bäume stehen alle nebeneinander.
- heute und letzte Woche.
Montag, 27. Juni 2011
Samstag, 25. Juni 2011
I ♥ Mandelmus :D
...und zwar das braune, geröstete. Ist zusätzlich gesalzen - im Gegensatz zum weißen. Bin ganz süchtig danach.
Mandeln haben eine präbiotische Wirkung auf die Darmflora, sind also überaus gesund. Sie haben auch ein recht gutes Aminosäureprofil und eine Menge wertvoller Mikronährstoffe in guten Mengen.
Training am Donnerstag war irgendwie nicht so der Brüller; ich durfte ausschließlich sprinten. Und da gebe ich irgendwie nicht so richtig alles, weil das mit den schweren Brooks nicht so gut geht. Außerdem tun bei solchen Belastungen immer noch in steigendem Maß die Knochen im Unterschenkel im unteren Drittel weh.
Das stört wirklich sehr, ich brauche unbedingt die Five Fingers "Speed". Ich laufe zu passiv mit Schuhen, habe ich festgestellt. Das Laufgefühl barfuß ist ein ganz anderes - ich bin viel schneller. Leider reibt sich die Haut auf Tartan zu schnell auf. Ganz ohne Schuhe geht's also hier nicht. Ob ich Spikes haben will, weiß ich noch nicht. Erstmal die Five Fingers testen. Spikes sind ja vorne auch wieder schmal geschnitten, meine Füße brauchen aber Platz. Und dann arbeiten die Muskeln im Fuß auch gut genug mit, so dass das Gewölbe hochkommt und die mechanische Reizung der Schienbeinknochenhaut minimiert wird.
Heute habe ich Ghee hergestellt und Etiketten für die Deckel entworfen. Ich nehme immer 7 Pakete Butter, was dann etwas mehr als 4 Gläser zu je 250 g ergibt. Den abgeschöpften "Abfall" (hauptsächlich Eiweißbestandteile) bewahre ich im Kühlschrank auf um ihn die nächsten Tage dem Gemüse zuzugeben.
Laddu wollte ich auch machen, verlege ich aber auf morgen. Ansonsten gab es mal wieder Möhrensuppe mit Erbsen, dazu Hähnchenfilet, was mir ziemlich gut tut momentan. Weiterhin SCD-Joghurt (mit Lebkuchengewürz). Gestern waren wir im Garten und da habe ich beim Wildgrün und den Früchten reichlich zugeschlagen: Schattenmorellen, Süßkirschen in 2 unterschiedlichen Sorten, Erdbeeren, Johannisbeeren, gelbe und rote Himbeeren, Giersch, Veilchen, Löwenzahn, Brennesseln, Brennesselsamen, Nachtkerzenblüten, Wegerich, Gänseblümchen, weiße Kleeblüten, ...
Ich würde gerne Obst einmachen oder entsaften. Die Mengen Süßkirschen hier kann man frisch leider nicht bewältigen, die gammeln teilweise schon am Baum. Entsaften wäre super, Kirschsaft soll ja Muskelkater verringern und die Erholung erleichtern.
Die Maulbeeren fallen schon vom Baum, am Montag ist daher pflücken angesagt. Da werden definitiv Mengen zusammenkommen, die ich unmöglich alleine in 1 - 2 Tagen aufessen kann. Vielleicht kann man die auch gut entsaften, oder einkochen.
Mandeln haben eine präbiotische Wirkung auf die Darmflora, sind also überaus gesund. Sie haben auch ein recht gutes Aminosäureprofil und eine Menge wertvoller Mikronährstoffe in guten Mengen.
Training am Donnerstag war irgendwie nicht so der Brüller; ich durfte ausschließlich sprinten. Und da gebe ich irgendwie nicht so richtig alles, weil das mit den schweren Brooks nicht so gut geht. Außerdem tun bei solchen Belastungen immer noch in steigendem Maß die Knochen im Unterschenkel im unteren Drittel weh.
Das stört wirklich sehr, ich brauche unbedingt die Five Fingers "Speed". Ich laufe zu passiv mit Schuhen, habe ich festgestellt. Das Laufgefühl barfuß ist ein ganz anderes - ich bin viel schneller. Leider reibt sich die Haut auf Tartan zu schnell auf. Ganz ohne Schuhe geht's also hier nicht. Ob ich Spikes haben will, weiß ich noch nicht. Erstmal die Five Fingers testen. Spikes sind ja vorne auch wieder schmal geschnitten, meine Füße brauchen aber Platz. Und dann arbeiten die Muskeln im Fuß auch gut genug mit, so dass das Gewölbe hochkommt und die mechanische Reizung der Schienbeinknochenhaut minimiert wird.
Heute habe ich Ghee hergestellt und Etiketten für die Deckel entworfen. Ich nehme immer 7 Pakete Butter, was dann etwas mehr als 4 Gläser zu je 250 g ergibt. Den abgeschöpften "Abfall" (hauptsächlich Eiweißbestandteile) bewahre ich im Kühlschrank auf um ihn die nächsten Tage dem Gemüse zuzugeben.
Laddu wollte ich auch machen, verlege ich aber auf morgen. Ansonsten gab es mal wieder Möhrensuppe mit Erbsen, dazu Hähnchenfilet, was mir ziemlich gut tut momentan. Weiterhin SCD-Joghurt (mit Lebkuchengewürz). Gestern waren wir im Garten und da habe ich beim Wildgrün und den Früchten reichlich zugeschlagen: Schattenmorellen, Süßkirschen in 2 unterschiedlichen Sorten, Erdbeeren, Johannisbeeren, gelbe und rote Himbeeren, Giersch, Veilchen, Löwenzahn, Brennesseln, Brennesselsamen, Nachtkerzenblüten, Wegerich, Gänseblümchen, weiße Kleeblüten, ...
Ich würde gerne Obst einmachen oder entsaften. Die Mengen Süßkirschen hier kann man frisch leider nicht bewältigen, die gammeln teilweise schon am Baum. Entsaften wäre super, Kirschsaft soll ja Muskelkater verringern und die Erholung erleichtern.
Die Maulbeeren fallen schon vom Baum, am Montag ist daher pflücken angesagt. Da werden definitiv Mengen zusammenkommen, die ich unmöglich alleine in 1 - 2 Tagen aufessen kann. Vielleicht kann man die auch gut entsaften, oder einkochen.
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Mittwoch, 22. Juni 2011
Hin und her - lc oder nicht??
So. Nun esse ich also tatsächlich zu viele KH. Passt doch gar nicht zu mir.
Habe die letzten Tage doch mal sowas wie einen Anflug von Kopfschmerzen gehabt [bin überhaupt nicht der Kopfschmerz-Typ!]. Bin aufgrund des nach wie vor hohen Fettgehalts (ich kann einfach nicht wenig Fett essen...no way) in der Nahrung [viel Fett und viele KH gleichzeitig sind gesundheitlich problematisch] auch etwas fetter geworden. Klar, der Körper muss den Zucker verbrennen, weil er explosiv ist. Er ist schädlich im Übermaß und muss als erstes verbrannt werden. Übermaß, das ist mehr als 150 g pro Tag. Mit viel Sport vielleicht auch mehr.
Zu viel Zucker verursacht Krebs, Kohlenhydratverbrennung selbst produziert Säure im Körper, kann also auch übersäuern - im Gegensatz zu Fett, bei dessen Verstoffwechselung nur Wasser anfällt...
Ich bin etwas unentschlossen: Ich bin sowas wie ein Intermediärtyp. Auf ganzer Linie wie es scheint. Ganz wenige KH sind nicht nötig bei mir, und im Rahmen des Lauftrainings wohl auch nicht so der Brüller. Ich bin unschlüssig. Vielleicht kann jemand was wirklich Aufschlussreiches dazu sagen?
Im Winter (noch mehr lchf) habe ich gemerkt, wie ich beim Training an KH leergelaufen bin. Da konnte ich wirklich nur noch traben. Sollte ich durch dieses "Tal" durch? Wäre das überhaupt nur ein temporäres Tal? Kann ich auch auf Fett schnell laufen? 2,5 Minuten volle Power? Oder noch länger im Training? Mehrmals? Ich habe ja auch immer gleich Angst vor katabolen Zuständen.
Ich esse KH ausschließlich wegen des Trainings bzw. natürlich in der Wettkampfvorbereitung. 100 g sind ansonsten ein gutes Maß für mich, 150 auch nicht wesentlich anders. Darüber verändert sich schon der Stoffwechsel - Fett setzt an, Appetit und Hunger verändern sich.
Eins ist klar: High fat und high carb schließen sich aus.
Und: Ich bin noch nie der Typ gewesen, der mit low fat klarkommt. Dies stünde auch meinem ayurvedischen Typ und insbesondere auch der Vatastörung entgegen.
Dann ist da noch die Verdauung. Mal scheint die Milch keine Probleme zu machen, mal scheint die Sahne schlimme Probleme zu machen. Temporäre Laktoseintoleranz als Folge von Zöliakie ist zumindest nicht selten. Aber so eine ganz handfeste LI scheint es auch wieder nicht zu sein - oder keine vollständige.
Ist es (zusätzlich) doch die Stärke? Oder blöde Kombis bzw. nicht lang genug eingehaltene Verdauungszeiten? Leider ist das ja oft schwer, genau zu sagen, was jetzt die Probleme verursacht hat.
Mit der SCD hatte ich das nicht. Ich war froh, dass "es" lange nicht blutig war. Doch nun ist auch das erstmals wieder aufgetreten.
Daraus schließe ich: Die SCD ist durchaus ausgegoren und hat ihre Daseinsberechtigung und einen erheblichen gesundheitlichen Nutzen bei chronisch Darmkranken wie mir.
Ich habe also schon wieder beschlossen, zur SCD zurückzukehren. Es fallen weg: Schokolade, Hülsenfrüchte, Gelegenheits-Pizza, Cornflakes, Milch, Sahne, (Lapacho-Tee, Kräuter-Tees).
Also kein großes Problem, im Gegenteil - ich empfinde das komischerweise als totale Erleichterung...nur bei den Tees denke ich: WTF?! :(
Da weiß ich noch nicht, wie ich es handhabe.
Die laktosefreie Milch, die ich heute gekauft habe (6 x 500 ml), werde ich aber (noch aus-)trinken. Sie ist leider leider sowieso homogenisiert und damit eh keine dauerhafte Option für mich. Hmpf.
SCD geht ja auch problemlos vegetarisch (esse aber momentan ca. 1 Mal die Woche Hähnchenbrustfilet), kein Problem, SCD geht high fat oder auch high carb wenn man will. Fruchtsäfte sind ja erlaubt. Die trinke ich gar nicht mal so gerne. Anders sind die Aminosäuren in freier Form allerdings wirklich nicht zu ertragen/runterzubekommen.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach den Makronährstoffmengen für mich. Mal wieder.
Momentan wird man auch schier vom frischen Obst erschlagen. Ich empfinde es schon nahezu als Belastung, 300 g Kirschen zu essen...
Und im Kühlschrank stapelt sich ebenfalls Essen ohne Ende. Wer in der Nähe wohnt, ist herzlich eingeladen, den Berg mit abzutragen ;)
Ich kann jeden Wochentag von der Arbeit kostenlos überbleibendes Essen mitnehmen. Ist schon nicht schlecht; für mich selbst ist diese Art Essen allerdings natürlich nicht geeignet.
Mir fällt grad was geniales ein: Ich könnte ja auch zum Frühstück (gestreckte) Kokosmilch mit Gewürzen trinken. Das werde ich ausprobieren. Habe gerade heute eine Dose geöffnet, weil ich davon einen Teelöffel naschen wollte.
Die getrockneten Himbeeren für's Laddu sind eingetroffen. Ich habe heute Kichererbsen in Tomatensoße + Joghurt gekocht (und ein bisschen davon gegessen). Schmeckte schon reichlich lecker (und scharf!!).
Außerdem noch einen Rest Mungbohnen + Erbsen + Möhren. Viele Kirschen, wenige Bällchen, braunes Mandelmus.
Ich notiere mir jetzt auf einem Zettel an der Wasserbar meine tägliche Trinkmenge. Habe allerdings schon wieder vergessen, wieviel es gestern war. Jedenfalls unter 3 l. Zu wenig. Und schlecht verteilt: Ich trinke tagsüber kaum (vor allem kaum Wasser), abends saufe ich wie ein Loch Glas um Glas :/
Mit Wettkampf war heute leider nichts; und auch Training gestern habe ich nicht geschafft (hatte zu der Zeit Hunger und eben besagte Kopfschmerzen und musste einkaufen). ABER: ich habe gestern 5 x 20 Squats, also 100, gemacht. HURRA!!!
Habe die letzten Tage doch mal sowas wie einen Anflug von Kopfschmerzen gehabt [bin überhaupt nicht der Kopfschmerz-Typ!]. Bin aufgrund des nach wie vor hohen Fettgehalts (ich kann einfach nicht wenig Fett essen...no way) in der Nahrung [viel Fett und viele KH gleichzeitig sind gesundheitlich problematisch] auch etwas fetter geworden. Klar, der Körper muss den Zucker verbrennen, weil er explosiv ist. Er ist schädlich im Übermaß und muss als erstes verbrannt werden. Übermaß, das ist mehr als 150 g pro Tag. Mit viel Sport vielleicht auch mehr.
Zu viel Zucker verursacht Krebs, Kohlenhydratverbrennung selbst produziert Säure im Körper, kann also auch übersäuern - im Gegensatz zu Fett, bei dessen Verstoffwechselung nur Wasser anfällt...
Ich bin etwas unentschlossen: Ich bin sowas wie ein Intermediärtyp. Auf ganzer Linie wie es scheint. Ganz wenige KH sind nicht nötig bei mir, und im Rahmen des Lauftrainings wohl auch nicht so der Brüller. Ich bin unschlüssig. Vielleicht kann jemand was wirklich Aufschlussreiches dazu sagen?
Im Winter (noch mehr lchf) habe ich gemerkt, wie ich beim Training an KH leergelaufen bin. Da konnte ich wirklich nur noch traben. Sollte ich durch dieses "Tal" durch? Wäre das überhaupt nur ein temporäres Tal? Kann ich auch auf Fett schnell laufen? 2,5 Minuten volle Power? Oder noch länger im Training? Mehrmals? Ich habe ja auch immer gleich Angst vor katabolen Zuständen.
Ich esse KH ausschließlich wegen des Trainings bzw. natürlich in der Wettkampfvorbereitung. 100 g sind ansonsten ein gutes Maß für mich, 150 auch nicht wesentlich anders. Darüber verändert sich schon der Stoffwechsel - Fett setzt an, Appetit und Hunger verändern sich.
Eins ist klar: High fat und high carb schließen sich aus.
Und: Ich bin noch nie der Typ gewesen, der mit low fat klarkommt. Dies stünde auch meinem ayurvedischen Typ und insbesondere auch der Vatastörung entgegen.
Dann ist da noch die Verdauung. Mal scheint die Milch keine Probleme zu machen, mal scheint die Sahne schlimme Probleme zu machen. Temporäre Laktoseintoleranz als Folge von Zöliakie ist zumindest nicht selten. Aber so eine ganz handfeste LI scheint es auch wieder nicht zu sein - oder keine vollständige.
Ist es (zusätzlich) doch die Stärke? Oder blöde Kombis bzw. nicht lang genug eingehaltene Verdauungszeiten? Leider ist das ja oft schwer, genau zu sagen, was jetzt die Probleme verursacht hat.
Mit der SCD hatte ich das nicht. Ich war froh, dass "es" lange nicht blutig war. Doch nun ist auch das erstmals wieder aufgetreten.
Daraus schließe ich: Die SCD ist durchaus ausgegoren und hat ihre Daseinsberechtigung und einen erheblichen gesundheitlichen Nutzen bei chronisch Darmkranken wie mir.
Ich habe also schon wieder beschlossen, zur SCD zurückzukehren. Es fallen weg: Schokolade, Hülsenfrüchte, Gelegenheits-Pizza, Cornflakes, Milch, Sahne, (Lapacho-Tee, Kräuter-Tees).
Also kein großes Problem, im Gegenteil - ich empfinde das komischerweise als totale Erleichterung...nur bei den Tees denke ich: WTF?! :(
Da weiß ich noch nicht, wie ich es handhabe.
Die laktosefreie Milch, die ich heute gekauft habe (6 x 500 ml), werde ich aber (noch aus-)trinken. Sie ist leider leider sowieso homogenisiert und damit eh keine dauerhafte Option für mich. Hmpf.
SCD geht ja auch problemlos vegetarisch (esse aber momentan ca. 1 Mal die Woche Hähnchenbrustfilet), kein Problem, SCD geht high fat oder auch high carb wenn man will. Fruchtsäfte sind ja erlaubt. Die trinke ich gar nicht mal so gerne. Anders sind die Aminosäuren in freier Form allerdings wirklich nicht zu ertragen/runterzubekommen.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach den Makronährstoffmengen für mich. Mal wieder.
Momentan wird man auch schier vom frischen Obst erschlagen. Ich empfinde es schon nahezu als Belastung, 300 g Kirschen zu essen...
Und im Kühlschrank stapelt sich ebenfalls Essen ohne Ende. Wer in der Nähe wohnt, ist herzlich eingeladen, den Berg mit abzutragen ;)
Ich kann jeden Wochentag von der Arbeit kostenlos überbleibendes Essen mitnehmen. Ist schon nicht schlecht; für mich selbst ist diese Art Essen allerdings natürlich nicht geeignet.
Mir fällt grad was geniales ein: Ich könnte ja auch zum Frühstück (gestreckte) Kokosmilch mit Gewürzen trinken. Das werde ich ausprobieren. Habe gerade heute eine Dose geöffnet, weil ich davon einen Teelöffel naschen wollte.
Die getrockneten Himbeeren für's Laddu sind eingetroffen. Ich habe heute Kichererbsen in Tomatensoße + Joghurt gekocht (und ein bisschen davon gegessen). Schmeckte schon reichlich lecker (und scharf!!).
Außerdem noch einen Rest Mungbohnen + Erbsen + Möhren. Viele Kirschen, wenige Bällchen, braunes Mandelmus.
Ich notiere mir jetzt auf einem Zettel an der Wasserbar meine tägliche Trinkmenge. Habe allerdings schon wieder vergessen, wieviel es gestern war. Jedenfalls unter 3 l. Zu wenig. Und schlecht verteilt: Ich trinke tagsüber kaum (vor allem kaum Wasser), abends saufe ich wie ein Loch Glas um Glas :/
Mit Wettkampf war heute leider nichts; und auch Training gestern habe ich nicht geschafft (hatte zu der Zeit Hunger und eben besagte Kopfschmerzen und musste einkaufen). ABER: ich habe gestern 5 x 20 Squats, also 100, gemacht. HURRA!!!
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Dienstag, 21. Juni 2011
Bällchen, die dritte
Ich konnte nicht abwarten. Ich werde sie ja nun sowieso etwa jede Woche machen.
Dieses Mal heißen sie Kürbiskernbällchen und die Nährwerte sind:
Kcal 368
EW 11,4 g
KH 31 g
Fett 21,8 g
662 g - die reichen für voraussichtlich 5 - 6 Tage. Damit nehme ich dann 4,6 g Kräuter nur über die Kugeln auf. Getrocknete, wohlgemerkt. Ergäbe in der Frischmasse sicher nochmal mind. das 4 - 5fache. Klingt gut. Die frischen esse ich ja eh noch zusätzlich.
Für diese Woche sind geplant:
Außerdem geht's nun daran, schon mal die Rezepte für das Sommerfest in einem Monat auszuprobieren. Kichererbsen in Tomatenchutney hatte ich wirklich lange nicht. Ich bekomme, je öfter ich daran denke, immer mehr Appetit darauf. Es schmeckt wirklich genial und wieder einmal überzeugen mich so gute Gerichte: Gesunde, wohltuende Nahrung hat mit kaltem "Wurzelkauen" von früh bis spät ganz und gar nichts zu tun.
Dieses Mal heißen sie Kürbiskernbällchen und die Nährwerte sind:
Kcal 368
EW 11,4 g
KH 31 g
Fett 21,8 g
662 g - die reichen für voraussichtlich 5 - 6 Tage. Damit nehme ich dann 4,6 g Kräuter nur über die Kugeln auf. Getrocknete, wohlgemerkt. Ergäbe in der Frischmasse sicher nochmal mind. das 4 - 5fache. Klingt gut. Die frischen esse ich ja eh noch zusätzlich.
Für diese Woche sind geplant:
- mehr Sport (ach was...)
- mehr Yoga
- weniger essen (weniger Fett, vor allem), ein Wochendurchschnitt von unter 2500 Kcal wäre schön; wobei ich diese Woche allerdings auch mehr verbrennen werde
- 100 Squats pro Tag (verteilt)
- mehr Eiweiß
- mehr trinken
Außerdem geht's nun daran, schon mal die Rezepte für das Sommerfest in einem Monat auszuprobieren. Kichererbsen in Tomatenchutney hatte ich wirklich lange nicht. Ich bekomme, je öfter ich daran denke, immer mehr Appetit darauf. Es schmeckt wirklich genial und wieder einmal überzeugen mich so gute Gerichte: Gesunde, wohltuende Nahrung hat mit kaltem "Wurzelkauen" von früh bis spät ganz und gar nichts zu tun.
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Montag, 20. Juni 2011
Wochenresümee KW 24 (13.06. - 19.06.2011)
Gewicht: 64,0 kg
KFA (Durnin-Womersly):
Body Fat %: 15.68
Lbs/Kgs of Body Fat: 10.11
Lean Body Weight: 54.39
Damit dürfte klar sein, dass diese Werte reichlich theoretisch sind. Ganz gewiss habe ich nicht über 1 kg Körperfett in 2 Wochen zugelgt - absolut unmöglich.
Leider sind einige Caliperwerte gestiegen. Das habe ich auch so gesehen, ich sehe jede kleinste Körperfettab- oder Zunahme sofort am Bauch. Suprailiac war wie zu erwarten 2 mm mehr als vor 2 Wochen (letzte Woche habe ich nicht gemessen).
Kalorien haben im Vergleich zu letzter Woche zugenommen, während Eiweiß weniger war, KH und Fett "dafür" mehr. Es gab einen Tag mit nur knapp über 50 g Eiweiß, sonst lag es an 3 Tagen über 100 g. Außerdem gab es vergangene Woche 2 Tage (und die auch noch hintereinander!) mit über 3000 Kcal. Hunger und Sättigungsgefühl hängen also, wie oft wiederholt, mit der Eiweißmenge zusammen. 100 g sind offenbar zu knapp bemessen für mich.
Das Eiweißproblem liegt u.a. daran, dass ich immer noch kein Erbsenprotein und keine neuen Leerkapseln habe. 2 Eier am Morgen mit Proteinpulver sind bei weitem fettärmer als 4 Eier als Rührei. Ich brauche aber das Eiweiß.
Und gerade auch die Aminosäuren in Kapseln habe ich zu jeder Mahlzeit zusätzlich genommen, was mich, wenn ich jetzt im Nachhinein drüber nachdenke, sehr gut gesättigt hat. Nun nehme ich sie nur noch 1 x am Tag, in Fruchtsäften. Und das habe ich auch nicht jeden Tag vergangene Woche gemacht...
Natürlich habe ich auch beim Fett gut zugeschlagen: gebratene Currybananen in Butter, ab und zu Schokolade, Mandelmus satt und zusätzlich die Bällchen. Esse ich 120 g Bällchen am Tag (= eine Mahlzeit), fällt ein zusätzliches Schüsselchen Mandelmus mit ca. 50 g absolut flach, wenn ich nicht wieder weit über 100 g Fett täglich kommen will.
Das Bauchnabelpiercing habe ich herausgenommen, danke nochmal für den Tip!
Und ich habe heute auch Sahne gehabt - keinerlei Probleme! Wer weiß, womit es nun zusammenhing...
Bzgl. der Vatastörung kann ich sagen: Die Bällchen mit dem vielen Grün scheinen mir gut zu tun und ich bin auch froh, so eine schmackhafte Möglichkeit gefunden zu haben, die Kräuter ohne Kapseln verarbeiten zu können. Ich schaffe es immer noch nicht, genug (tagsüber) zu trinken, was sich häufig in richtigem "Brand" spät abends äußert. Das ist aber wichtig. Ich hatte mal ein paar Tage 5 l Gesamtflüssigkeit bewältigt, was mir sichtlich gut getan hatte.
Mal sehen, wie es läuft (auch bzgl. Hunger und Eiweißmenge), wenn ich die laktosefreie Gewürzmilch zum Frühstück trinke.
Die Mungbohnen tun mir auch gut, und wenn ich künftig vegetarisch genug Eiweiß essen will, werde ich um die tägliche Portion schwer herumkommen - oder ich versuche es dann auch mit Kichererbsen oder Adzukibohnen... schließlich will auch nicht exakt jeden Tag das gleiche essen.
Sport: 6:25 Std. gesamt
Laufen: ca. 29,5 km in 4:55
Radfahren: 17,7 km in ca. 1:20 (Laufbegleitung)
Trampolin: 1 x (10 Min.)
Workouts: 1 x 20 Squats
Mal wieder recht mager. Kann aber auch sein, dass ich Trampolin vergessen habe, einzutragen.
Wenigstens gab es das Highlight vom Wettkampf inkl. Sieg die Woche. Und Pranayama habe ich an dem Morgen auch gemacht.
KFA (Durnin-Womersly):
Body Fat %: 15.68
Lbs/Kgs of Body Fat: 10.11
Lean Body Weight: 54.39
Damit dürfte klar sein, dass diese Werte reichlich theoretisch sind. Ganz gewiss habe ich nicht über 1 kg Körperfett in 2 Wochen zugelgt - absolut unmöglich.
Leider sind einige Caliperwerte gestiegen. Das habe ich auch so gesehen, ich sehe jede kleinste Körperfettab- oder Zunahme sofort am Bauch. Suprailiac war wie zu erwarten 2 mm mehr als vor 2 Wochen (letzte Woche habe ich nicht gemessen).
| Kcal Ø | 2588,71 |
| Eiweiß Ø | 95,57 |
| KH Ø | 193,6 |
| Fett Ø | 155,25 |
Kalorien haben im Vergleich zu letzter Woche zugenommen, während Eiweiß weniger war, KH und Fett "dafür" mehr. Es gab einen Tag mit nur knapp über 50 g Eiweiß, sonst lag es an 3 Tagen über 100 g. Außerdem gab es vergangene Woche 2 Tage (und die auch noch hintereinander!) mit über 3000 Kcal. Hunger und Sättigungsgefühl hängen also, wie oft wiederholt, mit der Eiweißmenge zusammen. 100 g sind offenbar zu knapp bemessen für mich.
Das Eiweißproblem liegt u.a. daran, dass ich immer noch kein Erbsenprotein und keine neuen Leerkapseln habe. 2 Eier am Morgen mit Proteinpulver sind bei weitem fettärmer als 4 Eier als Rührei. Ich brauche aber das Eiweiß.
Und gerade auch die Aminosäuren in Kapseln habe ich zu jeder Mahlzeit zusätzlich genommen, was mich, wenn ich jetzt im Nachhinein drüber nachdenke, sehr gut gesättigt hat. Nun nehme ich sie nur noch 1 x am Tag, in Fruchtsäften. Und das habe ich auch nicht jeden Tag vergangene Woche gemacht...
Natürlich habe ich auch beim Fett gut zugeschlagen: gebratene Currybananen in Butter, ab und zu Schokolade, Mandelmus satt und zusätzlich die Bällchen. Esse ich 120 g Bällchen am Tag (= eine Mahlzeit), fällt ein zusätzliches Schüsselchen Mandelmus mit ca. 50 g absolut flach, wenn ich nicht wieder weit über 100 g Fett täglich kommen will.
Das Bauchnabelpiercing habe ich herausgenommen, danke nochmal für den Tip!
Und ich habe heute auch Sahne gehabt - keinerlei Probleme! Wer weiß, womit es nun zusammenhing...
Bzgl. der Vatastörung kann ich sagen: Die Bällchen mit dem vielen Grün scheinen mir gut zu tun und ich bin auch froh, so eine schmackhafte Möglichkeit gefunden zu haben, die Kräuter ohne Kapseln verarbeiten zu können. Ich schaffe es immer noch nicht, genug (tagsüber) zu trinken, was sich häufig in richtigem "Brand" spät abends äußert. Das ist aber wichtig. Ich hatte mal ein paar Tage 5 l Gesamtflüssigkeit bewältigt, was mir sichtlich gut getan hatte.
Mal sehen, wie es läuft (auch bzgl. Hunger und Eiweißmenge), wenn ich die laktosefreie Gewürzmilch zum Frühstück trinke.
Die Mungbohnen tun mir auch gut, und wenn ich künftig vegetarisch genug Eiweiß essen will, werde ich um die tägliche Portion schwer herumkommen - oder ich versuche es dann auch mit Kichererbsen oder Adzukibohnen... schließlich will auch nicht exakt jeden Tag das gleiche essen.
Sport: 6:25 Std. gesamt
Laufen: ca. 29,5 km in 4:55
Radfahren: 17,7 km in ca. 1:20 (Laufbegleitung)
Trampolin: 1 x (10 Min.)
Workouts: 1 x 20 Squats
Mal wieder recht mager. Kann aber auch sein, dass ich Trampolin vergessen habe, einzutragen.
Wenigstens gab es das Highlight vom Wettkampf inkl. Sieg die Woche. Und Pranayama habe ich an dem Morgen auch gemacht.
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Die Wichtigkeit von Kräutern
Nur ayurvedische Ernährung oder "gesunde Ernährung" (was auch immer der unbedarfte Einzelne darunter so versteht...) reicht eben nicht. Supplemente sind, wenn die Qualität und der Bedarf stimmen, sicher gut. Kräuter sind besser. Besonders im Ayurveda wird auch viel mit Kräutern und Kräutermischungen gemacht, meist erst aber bei bestimmten Problemen. Ich halte sie, wie auch Dr. Switzer, auch in der täglichen Ernährung für wichtig.
Seit kurzem mache ich ja die Energiebällchen und verarbeite dort auch einiges an getrocknetem Grünzeug - bisher Brennesselblätter, Weißdorn, Löwenzahnblätter, Löwenzahnwurzel, Birkenblätter, Gänseblümchen, Gersten- und Kamutgrassaftpulver, ...
Heute habe ich mal wieder Chrysanova bestellt und da Medherbs ein gutes Kräutersortiment hat, gleich noch Grünes dazu:
Es ist schon enorm, was besonders die grünen Pflanzenteile bzgl. Gesundheit auszurichten vermögen; die meisten sind auch (zusätzlich) entzündungshemmend. Nun ist es aber auch so (und das weiß kaum einer), dass Blätter mit Abstand die Pflanzenteile sind, die die höchsten Nährstoffgehalte haben - und das besonders hinsichtlich Spurenelemente, Mineralien und dann natürlich auch sekundären Pflanzenstoffen, wovon der Großteil überhaupt nicht erforscht ist.
Da aber auch Chlorophyll selbst enorm wichtig in einer gesunden Ernährung ist, nehme ich schon seit Jahren u.a. Mikroalgen (mittlerweile nur noch Chlorella). Ich grase einfach zu selten draußen ;)
Daher habe ich mir ja Jiaogulan als Zimmerpflanzen angeschafft.
Aber wenn ich mal im Garten bin, haue ich schon rein - am meisten Löwenzahn und Giersch. So wahnsinnig viel Auswahl gibt es da nun auch nicht; ansonsten liebe ich Veilchen, Gänseblümchen, Lindenblätter und auch Wegerich.
Meine nächste Ladung Kugeln ist bereits in Planung, da die Kugeln nun einen nicht geringen Teil meiner täglichen Ernährung ausmachen und mir offenbar sehr sehr gut tun; in diese möchte ich dieses Mal auch Kürbiskerne und Chiasamen verarbeiten. Cashews sind vorerst leider alle und ich werde mal welche ohne versuchen. Auch Berberitzenbeeren wären eine Überlegung wert. Außerdem habe ich auch noch getrocknete Papaya.
Seit kurzem mache ich ja die Energiebällchen und verarbeite dort auch einiges an getrocknetem Grünzeug - bisher Brennesselblätter, Weißdorn, Löwenzahnblätter, Löwenzahnwurzel, Birkenblätter, Gänseblümchen, Gersten- und Kamutgrassaftpulver, ...
Heute habe ich mal wieder Chrysanova bestellt und da Medherbs ein gutes Kräutersortiment hat, gleich noch Grünes dazu:
- Grüner Hafer
- Birkenblätter
- Brennesselsamen
- Mariendistelfrüchte
- Spitzwegerichblätter
Es ist schon enorm, was besonders die grünen Pflanzenteile bzgl. Gesundheit auszurichten vermögen; die meisten sind auch (zusätzlich) entzündungshemmend. Nun ist es aber auch so (und das weiß kaum einer), dass Blätter mit Abstand die Pflanzenteile sind, die die höchsten Nährstoffgehalte haben - und das besonders hinsichtlich Spurenelemente, Mineralien und dann natürlich auch sekundären Pflanzenstoffen, wovon der Großteil überhaupt nicht erforscht ist.
Da aber auch Chlorophyll selbst enorm wichtig in einer gesunden Ernährung ist, nehme ich schon seit Jahren u.a. Mikroalgen (mittlerweile nur noch Chlorella). Ich grase einfach zu selten draußen ;)
Daher habe ich mir ja Jiaogulan als Zimmerpflanzen angeschafft.
Aber wenn ich mal im Garten bin, haue ich schon rein - am meisten Löwenzahn und Giersch. So wahnsinnig viel Auswahl gibt es da nun auch nicht; ansonsten liebe ich Veilchen, Gänseblümchen, Lindenblätter und auch Wegerich.
Meine nächste Ladung Kugeln ist bereits in Planung, da die Kugeln nun einen nicht geringen Teil meiner täglichen Ernährung ausmachen und mir offenbar sehr sehr gut tun; in diese möchte ich dieses Mal auch Kürbiskerne und Chiasamen verarbeiten. Cashews sind vorerst leider alle und ich werde mal welche ohne versuchen. Auch Berberitzenbeeren wären eine Überlegung wert. Außerdem habe ich auch noch getrocknete Papaya.
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Sonntag, 19. Juni 2011
Mal wieder über's Essen
Momentan gibt es ja viel Frischkost, besonders Obst. Da Schwiegereltern einen herrlichen Garten haben und ebenso die lieben Nachbarn dort, bekommen wir zur Zeit eine Menge Kirschen, Himbeeren und Erdbeeren :)
Die Nachbarn haben mich direkt in ihre Himbeerhecke geschickt, wo ich mich an den gelben Früchten gütlich tat. Aber auch in der "Natur", wenn man das Grün was in dieser Welt jenseits von Grundstücken sich befindet, noch so nennen kann, stehen hier insbesondere viele Kirschbäume.
Die Pizza gestern habe ich ohne weiteres vertragen; später habe ich die Erdbeeren geputzt und dann in einer kleinen Menge Apfelmark leicht erwärmt, danach wieder mit in Butter gebratenen Currybananen kombiniert - ein Fest! Laut Ayurveda sollte man selbst Obst überwiegend gekocht bzw. warm essen, und mein Gefühl und Geschmack gehen eindeutig in diese Richtung.
Klar, einen (milden!!) Apfel pro Tag esse ich schon - roh. Auch die Kirschen und Himbeeren esse ich roh. Es ist mehr vom Säuregehalt abhängig denke ich. Erdbeeren haben recht viel Säure, aber ich liebe sie. Warm schmecken sie mir nochmal besser. Für mich ist süßes Obst ideal, und das habe ich auch schon immer gemocht. Nur schade, dass es mein Lieblingsobst hier kaum oder nur in minderen Qualitäten gibt: Guaven, Durian, Mangostane, (gelbe) Mangos, Cherimoyas, Grenadillen, Kaktusfeigen, Feigen, Papaya.
Papaya könnte ich bekommen, allerdings in konventioneller Qualität. Leider ist so eine Frucht auch recht teuer, da diese ca. mind. 2 kg wiegen und das kg um die 6,- kostet.
Kleine Papayasorten schmecken mir überhaupt nicht, ich esse grundsätzlich nur die großen.
Frische Maulbeeren mag ich auch sehr; und ich habe das Glück, dass es hier einige Bäume gibt, die im Sommer üppig tragen! Welche mit weißen und welche mit schwarzen Früchten, die fallen einem direkt in den Mund.
Mit den Bällchen geht es mir auch richtig prima momentan. Sie haben ja gute Aufbaukräfte. Aufgebaut muss bei mir sicher nicht so viel werden, aber umgebaut bestimmt. Gewicht liegt trotz gestriger Kalorienbilanz von über 3000 Kcal weiterhin bei ca. 64,0 kg.
Allerdings schätze ich auch eine Teil der Mengen für Kaloma (besonders bei der Möhrensuppe).
Heute morgen habe ich (nicht laktosefreie) Gewürzmilch probiert, zusätzlich noch mit etwas Ghee. Ein paar kleinere Blähungen gab es, allerdings bei weitem nicht so stark wie letztens nach der Sahne. Ich werde trotzdem dann künftig wohl die laktosefreien Produkte nehmen, da Laktose auch bei der Krebsentstehung eine entscheidende Rolle spielt, wenn man das Krebsgen trägt (und das ist recht wahrscheinlich bei mir, da meine nächsten weiblichen Verwandten positiv darauf getestet sind - und erkrankt waren).
Weiterhin esse ich kleine Mengen Käse (Grünländer und Emmentaler), aber, wenn kalt, nur zusätzlich mit Butter und Salz.
Ich werde also in jedem Fall laktose- sowie glutenfrei bleiben.
Außerdem hatte ich mal wieder Hähnchenbrustfilet; die erhitzenden Eigenschaften davon habe ich stark gespürt. Es schmeckte mir aber sehr gut, besonders zur Möhrensuppe.
Wenn ich das Gefühl habe, Fleisch zu benötigen, wird das wohl meine 1. Wahl bleiben. Ansonsten denke ich, komme ich mit Eiern, Mungbohnen, Erbsen, Aminosäuren und etwas Käse sowie Nüssen/Mandelmus/Bällchen usw. recht gut zurecht bzgl. Eiweiß und auch Ayurveda.
Eier habe ich die letzten Tage gar nicht gegessen. Momentan habe ich braunes Mandelmus (geröstet und gesalzen), was mir sehr gut schmeckt, so dass ich heute über 100 g davon aß. Joghurt mag ich momentan nicht so; allerdings habe ich auch keine Heidelbeeren. Wirklich gut hat er mir nur mit diesen geschmeckt.
Schokolade esse ich in geringe(re)n Mengen. Meine Jiaogulanpflanzen wuchern und ich habe zu tun, täglich die Menge Blätter zu essen, die sie bilden ;)
Sind schon einige.
Insgesamt muss ich weiterhin darauf achten, mehr zu trinken. Ich denke, ich esse mehr und öfter, als dass ich trinke. Und wenn ich trinke, dann vorwiegend Schwarztee. Besser wäre Ingwerwasser oder nur heißes Wasser. Muss mich damit erst anfreunden.
Die Nachbarn haben mich direkt in ihre Himbeerhecke geschickt, wo ich mich an den gelben Früchten gütlich tat. Aber auch in der "Natur", wenn man das Grün was in dieser Welt jenseits von Grundstücken sich befindet, noch so nennen kann, stehen hier insbesondere viele Kirschbäume.
Die Pizza gestern habe ich ohne weiteres vertragen; später habe ich die Erdbeeren geputzt und dann in einer kleinen Menge Apfelmark leicht erwärmt, danach wieder mit in Butter gebratenen Currybananen kombiniert - ein Fest! Laut Ayurveda sollte man selbst Obst überwiegend gekocht bzw. warm essen, und mein Gefühl und Geschmack gehen eindeutig in diese Richtung.
Klar, einen (milden!!) Apfel pro Tag esse ich schon - roh. Auch die Kirschen und Himbeeren esse ich roh. Es ist mehr vom Säuregehalt abhängig denke ich. Erdbeeren haben recht viel Säure, aber ich liebe sie. Warm schmecken sie mir nochmal besser. Für mich ist süßes Obst ideal, und das habe ich auch schon immer gemocht. Nur schade, dass es mein Lieblingsobst hier kaum oder nur in minderen Qualitäten gibt: Guaven, Durian, Mangostane, (gelbe) Mangos, Cherimoyas, Grenadillen, Kaktusfeigen, Feigen, Papaya.
Papaya könnte ich bekommen, allerdings in konventioneller Qualität. Leider ist so eine Frucht auch recht teuer, da diese ca. mind. 2 kg wiegen und das kg um die 6,- kostet.
Kleine Papayasorten schmecken mir überhaupt nicht, ich esse grundsätzlich nur die großen.
Frische Maulbeeren mag ich auch sehr; und ich habe das Glück, dass es hier einige Bäume gibt, die im Sommer üppig tragen! Welche mit weißen und welche mit schwarzen Früchten, die fallen einem direkt in den Mund.
Mit den Bällchen geht es mir auch richtig prima momentan. Sie haben ja gute Aufbaukräfte. Aufgebaut muss bei mir sicher nicht so viel werden, aber umgebaut bestimmt. Gewicht liegt trotz gestriger Kalorienbilanz von über 3000 Kcal weiterhin bei ca. 64,0 kg.
Allerdings schätze ich auch eine Teil der Mengen für Kaloma (besonders bei der Möhrensuppe).
Heute morgen habe ich (nicht laktosefreie) Gewürzmilch probiert, zusätzlich noch mit etwas Ghee. Ein paar kleinere Blähungen gab es, allerdings bei weitem nicht so stark wie letztens nach der Sahne. Ich werde trotzdem dann künftig wohl die laktosefreien Produkte nehmen, da Laktose auch bei der Krebsentstehung eine entscheidende Rolle spielt, wenn man das Krebsgen trägt (und das ist recht wahrscheinlich bei mir, da meine nächsten weiblichen Verwandten positiv darauf getestet sind - und erkrankt waren).
Weiterhin esse ich kleine Mengen Käse (Grünländer und Emmentaler), aber, wenn kalt, nur zusätzlich mit Butter und Salz.
Ich werde also in jedem Fall laktose- sowie glutenfrei bleiben.
Außerdem hatte ich mal wieder Hähnchenbrustfilet; die erhitzenden Eigenschaften davon habe ich stark gespürt. Es schmeckte mir aber sehr gut, besonders zur Möhrensuppe.
Wenn ich das Gefühl habe, Fleisch zu benötigen, wird das wohl meine 1. Wahl bleiben. Ansonsten denke ich, komme ich mit Eiern, Mungbohnen, Erbsen, Aminosäuren und etwas Käse sowie Nüssen/Mandelmus/Bällchen usw. recht gut zurecht bzgl. Eiweiß und auch Ayurveda.
Eier habe ich die letzten Tage gar nicht gegessen. Momentan habe ich braunes Mandelmus (geröstet und gesalzen), was mir sehr gut schmeckt, so dass ich heute über 100 g davon aß. Joghurt mag ich momentan nicht so; allerdings habe ich auch keine Heidelbeeren. Wirklich gut hat er mir nur mit diesen geschmeckt.
Schokolade esse ich in geringe(re)n Mengen. Meine Jiaogulanpflanzen wuchern und ich habe zu tun, täglich die Menge Blätter zu essen, die sie bilden ;)
Sind schon einige.
Insgesamt muss ich weiterhin darauf achten, mehr zu trinken. Ich denke, ich esse mehr und öfter, als dass ich trinke. Und wenn ich trinke, dann vorwiegend Schwarztee. Besser wäre Ingwerwasser oder nur heißes Wasser. Muss mich damit erst anfreunden.
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Samstag, 18. Juni 2011
Ganz eindeutig:
Ich bin keine Langstreckenläuferin und werde und will auch keine werden. Die 3,3 km zogen sich ganz schön hin; der Untergrund war besonders kurz nach dem Start (eine Runde um den Förderturm) sehr uneben (Wiese), danach ging es für hunderte von Metern weiter auf Sandweg mit groben Schotterstückchen, dann erst kam asphaltierte Straße. Das wusste ich ja alles. War ich anfangs noch dicht hinter eine Gruppe Männer, fiel ich langsam zurück. Frauen überholten mich nicht. Ich hatte das Gefühl, sehr langsam laufen zu müssen. Beim langen Anstieg am (leichten) Berg hatte ich wieder mal (im Gegensatz zu vielen anderen) keinerlei Geschwindigkeitseinbußen zu verzeichnen - angenehm. Dann ging es bergab, dann wieder kurz bergauf, um den Wendepunkt und nun zurück. 4 Männer und ein kleinerer Junge liefen vor mir, die Abstände jeweils schon weit auseinander. Dicht hinter mir ein kleines Mädchen - so dicht, dass ich die Schritte hören konnte. Aber wir hatten ja schon mehr als die Hälfte der Strecke hinter uns, da konnte ich auch leicht das Tempo anziehen. Den Jungen habe ich noch knapp eingeholt - ein Endspurt meinerseits war noch drin, wobei es mir natürlich mehr um meine eigene Zeit als um "Gegner" dabei ging.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, schlecht in die Gänge gekommen zu sein - obwohl ich mich mindestens 45 Min. ausgiebig aufgewärmt hatte.
Ich kam als 5. der 3,3-km-Strecke und als 1. Frau nach 14:52 ins Ziel. 4:30 Min. pro km oder 13,33 km/h. Nicht gerade der Wahnsinn für die Strecke. Nun gut, Gelände ist keine Bahn.
Es gab ausgiebige Siegerehrungen - auch für die 4. und 5. Plätze, Medaillen, Preise, Geldpreise und nochmal ein Extra für die Ersten. Da haben die Veranstaler echt alles gegeben - und ich hab mir 50,- dazuverdient :)
Die Veranstaltung war sehr gut durchgeführt, (war ja der erste Lauf seitens der Veranstalter), Wetter war auch gerade richtig und Stimmung gut.
Zur Feier des Tages gab's nach dem Rennen mal eine glutenfreie Pizza für mich. Danach war ich aber sehr sehr müde; bin auch sehr froh, kein Pizzajunkie mehr zu sein, daher wird das eine Ausnahme bleiben.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, schlecht in die Gänge gekommen zu sein - obwohl ich mich mindestens 45 Min. ausgiebig aufgewärmt hatte.
Ich kam als 5. der 3,3-km-Strecke und als 1. Frau nach 14:52 ins Ziel. 4:30 Min. pro km oder 13,33 km/h. Nicht gerade der Wahnsinn für die Strecke. Nun gut, Gelände ist keine Bahn.
Es gab ausgiebige Siegerehrungen - auch für die 4. und 5. Plätze, Medaillen, Preise, Geldpreise und nochmal ein Extra für die Ersten. Da haben die Veranstaler echt alles gegeben - und ich hab mir 50,- dazuverdient :)
Die Veranstaltung war sehr gut durchgeführt, (war ja der erste Lauf seitens der Veranstalter), Wetter war auch gerade richtig und Stimmung gut.
Zur Feier des Tages gab's nach dem Rennen mal eine glutenfreie Pizza für mich. Danach war ich aber sehr sehr müde; bin auch sehr froh, kein Pizzajunkie mehr zu sein, daher wird das eine Ausnahme bleiben.
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Freitag, 17. Juni 2011
Der Wille zur Kraft
...oder überhaupt zur Leistung. Auch wenn das Buch aus der Sicht vom Kraftsport geschrieben ist, so geht es mehr um das Mentale und um die Einstellung - damit ist es wohl auf so gut wie jede Sportart und auch darüber hinaus anwendbar. Jedenfalls ist es sehr motivierend. Ich mag es, wenn ich ein Buch aufschlagen und einfach mal irgendwo reinlesen kann. Das kann ich bei diesem sehr gut. Man ist nicht gezwungen, von vorne nach hinten zu lesen.
Vom selben Autor soll dann voraussichtlich im August "Hochfrequenztraining" herauskommen, was mich sehr interessiert.
Momentan lese ich auch immer wieder in meinen 2 Büchern über Ayurveda herum. Ich kenne die Bücher zwar schon, aber es gibt immer noch Neues darin zu entdecken, was ich früher evtl. nicht beachtet habe, weil die Zeit dafür noch nicht reif war.
Gewicht war heute morgen bei 63,8 kg!!! Damit hätte ich nun gar nicht gerechnet. Ich denke, dass ich nun aufpassen muss, keine Magermasse zu verlieren - und dem mit ein paar Workouts entgegensteuern sollte.
Die Bällchen als Frühstück haben sich offenbar als besser als irgendetwas anderes herausgestellt, obwohl sie doch auch einiges an KH haben... Heute hatte ich nur Fett und Eiweiß (Mandelmus, danach Rührei) und ich denke schon verstärkt an die Bällchen und habe Appetit darauf. Ich bin der Meinung, sie haben trotz geringerer Menge länger satt gemacht als das größere Fett-Eiweiß-Frühstück.
Außerdem denke ich seit gestern an Cornflakes. Ich habe eine Zeitlang gerne Cornflakes mit (echter) Milch und Honig gegessen. Außerdem als Kind, bin also gewissermaßen drauf geprägt. Gegen die hatte ich auch nie so eine Abneigung wie gegen Brot, Nudeln und Kartoffeln.
Wenn ich die laktosefreie Milch habe, werde ich sie evtl. mal wieder probieren.
Vom selben Autor soll dann voraussichtlich im August "Hochfrequenztraining" herauskommen, was mich sehr interessiert.
Momentan lese ich auch immer wieder in meinen 2 Büchern über Ayurveda herum. Ich kenne die Bücher zwar schon, aber es gibt immer noch Neues darin zu entdecken, was ich früher evtl. nicht beachtet habe, weil die Zeit dafür noch nicht reif war.
Gewicht war heute morgen bei 63,8 kg!!! Damit hätte ich nun gar nicht gerechnet. Ich denke, dass ich nun aufpassen muss, keine Magermasse zu verlieren - und dem mit ein paar Workouts entgegensteuern sollte.
Die Bällchen als Frühstück haben sich offenbar als besser als irgendetwas anderes herausgestellt, obwohl sie doch auch einiges an KH haben... Heute hatte ich nur Fett und Eiweiß (Mandelmus, danach Rührei) und ich denke schon verstärkt an die Bällchen und habe Appetit darauf. Ich bin der Meinung, sie haben trotz geringerer Menge länger satt gemacht als das größere Fett-Eiweiß-Frühstück.
Außerdem denke ich seit gestern an Cornflakes. Ich habe eine Zeitlang gerne Cornflakes mit (echter) Milch und Honig gegessen. Außerdem als Kind, bin also gewissermaßen drauf geprägt. Gegen die hatte ich auch nie so eine Abneigung wie gegen Brot, Nudeln und Kartoffeln.
Wenn ich die laktosefreie Milch habe, werde ich sie evtl. mal wieder probieren.
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Donnerstag, 16. Juni 2011
Dies und das
Den Wettkampf letzten Samstag bin ich übrigens nicht gelaufen, da ich nicht eingesehen habe, 12,- Startgebühr zu bezahlen, wenn es nicht mal eine Platzierung für die gewählte Streckenlänge geben sollte... :(
Aber diesen Samstag ist der nächste Lauf, freue mich schon. 2 Kollegen der Laufgruppe wollen auch starten, aber sicher auf der längeren Langstrecke inkl. Halde. Die beiden sind ja typische Langstreckler. Der Lauf findet in dem Ort statt, wo wir auch das MTB-Rennen gefahren sind.
Momentan esse ich doch (wieder) noch Käse und Schokolade - aber eher in kleineren Mengen als vorher. Da bemerke ich auch nichts negatives. Und heute habe ich mir tatsächlich eine Tafel weiße Schokolade gekauft (enthält ja Milchpulver, also Laktose). Einfach mal austesten... bis jetzt ist noch nichts zu merken. Es ist manchmal aber auch einfach zu komplex, um durchzusteigen. Gut ist, dass ich doch laktosefreie Milch und Sahne im Bioladen bekommen kann (ist nun bestellt zu nächster Woche).
Die Energiebällchen hatte ich auch heute wieder zum Frühstück, und dafür sind sie offenbar sehr gut geeignet - ich hatte Appetit darauf, es ist keine zu große Menge die ich davon essen brauche und sie halten gut vor.
So, nun geht's zum Training und danach direkt in die Sauna. HURRA! :D
Sauna wurde leider doch nichts (passt grad schlecht ins Wettkampftiming), dafür habe ich ein Basenbad genommen.
Training war heute eher nach meinem Geschmack als Dienstag:
600, 500, 400, 300, 200 m mit jeweils mind. 7 Min. Pause.
Zeiten: 2:00, 1:42, 1:13, 0:52, 0:32 (gerundet)
Mit der 400-m-Zeit bin ich sehr zufrieden. Basti ist 1000er gelaufen und da habe ich mich auf meinen 400 und 300 m drangehängt, was eine gute Idee war, denn das ist in etwa dasselbe Tempo. Auf 300 m habe ich ihn dann aber doch ein wenig überholt. Das nächste Mal wenn es sich so ergibt, warte ich ein paar Sekunden und versuche ihn dann einzuholen. Ist halt alles viel einfacher, wenn jemand besseres vor einem läuft. Wenn man besser werden will, muss man sich an Leute halten, die besser sind. So einfach ist das... :)
Die 200 m sind wir am Schluss zu dritt gesprintet, habe die 2 Jungs dazu überreden können, große Überredungskunst war aber eh nicht vonnöten ;P
Die Mungbohnen habe ich 30 Min. gekocht, was auch reichlich war - so waren sie schon fast breiartig. Sie schmecken sehr gut in der Möhrensuppe.
Essen heute:
Kcal 2649
EW 116 g
KH 206 g
Fett 148 g
Aber diesen Samstag ist der nächste Lauf, freue mich schon. 2 Kollegen der Laufgruppe wollen auch starten, aber sicher auf der längeren Langstrecke inkl. Halde. Die beiden sind ja typische Langstreckler. Der Lauf findet in dem Ort statt, wo wir auch das MTB-Rennen gefahren sind.
Momentan esse ich doch (wieder) noch Käse und Schokolade - aber eher in kleineren Mengen als vorher. Da bemerke ich auch nichts negatives. Und heute habe ich mir tatsächlich eine Tafel weiße Schokolade gekauft (enthält ja Milchpulver, also Laktose). Einfach mal austesten... bis jetzt ist noch nichts zu merken. Es ist manchmal aber auch einfach zu komplex, um durchzusteigen. Gut ist, dass ich doch laktosefreie Milch und Sahne im Bioladen bekommen kann (ist nun bestellt zu nächster Woche).
Die Energiebällchen hatte ich auch heute wieder zum Frühstück, und dafür sind sie offenbar sehr gut geeignet - ich hatte Appetit darauf, es ist keine zu große Menge die ich davon essen brauche und sie halten gut vor.
So, nun geht's zum Training und danach direkt in die Sauna. HURRA! :D
Sauna wurde leider doch nichts (passt grad schlecht ins Wettkampftiming), dafür habe ich ein Basenbad genommen.
Training war heute eher nach meinem Geschmack als Dienstag:
600, 500, 400, 300, 200 m mit jeweils mind. 7 Min. Pause.
Zeiten: 2:00, 1:42, 1:13, 0:52, 0:32 (gerundet)
Mit der 400-m-Zeit bin ich sehr zufrieden. Basti ist 1000er gelaufen und da habe ich mich auf meinen 400 und 300 m drangehängt, was eine gute Idee war, denn das ist in etwa dasselbe Tempo. Auf 300 m habe ich ihn dann aber doch ein wenig überholt. Das nächste Mal wenn es sich so ergibt, warte ich ein paar Sekunden und versuche ihn dann einzuholen. Ist halt alles viel einfacher, wenn jemand besseres vor einem läuft. Wenn man besser werden will, muss man sich an Leute halten, die besser sind. So einfach ist das... :)
Die 200 m sind wir am Schluss zu dritt gesprintet, habe die 2 Jungs dazu überreden können, große Überredungskunst war aber eh nicht vonnöten ;P
Die Mungbohnen habe ich 30 Min. gekocht, was auch reichlich war - so waren sie schon fast breiartig. Sie schmecken sehr gut in der Möhrensuppe.
Essen heute:
- Energiebällchen 71 g
- Weiße Schokolade 10 g
- Emmentaler 52 g
- Butter 2 g
- Gurke 90 g
- Cherrytomaten 27 g
- Rührei (4 Eier)
- Ghee ca. 15 g
- Zwiebel ca. 40 g
- 1 Blatt Nori 3 g
- Paprika 54 g
- Weiße Schokolade 70 g :o
- ein paar Jiaogulanblätter
- 1 Banane 114 g
- Rotbäckchen Lernstark 192 g
- Traubensaft rot 222 g
- Glutamin 13 g
- EAAs 10 g
- Arginin/Lysin/Tyrosin 2 g
- Arginin 2 g
- Ornithin 2 g
- Taurin 1 g
- Glucosamin 2 g
- Vit. C
- braunes Mandelmus ca. 50 g
- Möhrensuppe mit Erbsen und Kokosmilch
- Mungbohnen ca. 60 g
- 1 Kapsel Leucin
- 1 Kapsel Maca
- 2 Green Supercaps
- 2 Kapseln Vit. D
- 6 Chlorella
- 3 Presslinge Yamswurzel
- Orangenschokolade 18 g
Kcal 2649
EW 116 g
KH 206 g
Fett 148 g
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Mittwoch, 15. Juni 2011
Laktoseintoleranz
Offenbar habe ich tatsächlich, wie schon vor einiger Zeit angenommen, eine Laktoseintoleranz. Auch wenn mein Essen die letzten 2 Tage abgestimmt auf mich war, so habe ich doch erhebliche Verdauungsprobleme (Blähungen) gehabt. Der Bauch drückte auch richtig, das hatte ich, will jetzt nicht sagen, noch nie - aber das war sehr ungewöhnlich. Zumindest hatte ich das innerhalb der letzten Monate oder sogar Jahre nicht.
Falls es die LI ist, so wurden die Störungen von der Sahne ausgelöst, da ich ja nichts anderes laktosehaltiges gegessen habe. Na prima. Diese Gewürzmilch bzw. "simulierte Milch" aus Sahne und Wasser war aber sooooooooo gut. Guttuend und lecker. :(
Dabei habe ich auch einiges an Fenchelsamen gekaut, weil die mir so gut schmecken. Die Probleme schienen davon unbeeinflusst zu bestehen...
Ich werde im Bioladen mal nach laktosefreier Milch/Sahne fragen... wobei ich da glaube ich schlechte Karten habe. Ich lasse die Sahne also heute wieder weg und beobachte.
Dennoch fühlte ich mich gestern ansonsten gut und habe auch weniger gegessen. Gestern war auch Training, Wechseltempo 10 x 200/200 in 0:33 - 0:40 und 1:40 - 2:00 (Trabpausen). Ich fühlte mich nicht beeinträchtigt, Leistung und Befinden waren gut.
Gestern abend habe ich Rasayana-Bällchen gemacht. Dazu habe ich die Trockenfrüchte vorher in Wasser eingeweicht. Die Zutaten, welche es erforderten, habe ich im Personal Blender zerkleinert.
Drin sind
Nährwerte (100 g):
Kcal 440
EW 12,1 g
KH 33,4 g
Fett 25,1 g
Sie schmecken sehr angenehm, trotz der doch recht großen Menge Kokos nicht wirklich danach - und bei weitem nicht zu süß.
Und heute habe ich schon Ghee gemacht (aus 6 Stück Sauerrahmbutter).
Es sind 100 g Mungbohnen gewässert, die ich heute oder morgen kochen werde.
Heute habe ich nochmals Energiebällchen gemacht; genaugenommen sind es nämlich keine Rasayana-Bällchen, weil das Rezept dafür genaue Mengen und Zutaten hat, von denen meine Kreation aber abweicht.
Als ich den Honig drin hatte, habe ich gemerkt, dass es bei weitem zuviel davon war. So habe ich dann noch mehr Kräuter und Kokos dazugegeben. Da ich die Trockenfrüchte dieses Mal nicht eingeweicht hatte (einweichen ist aber besser), war die Masse auch etwas trockener und ich habe ganz am Schluss deshalb noch Mandelmus zugegeben, das ja die gleiche Konsistenz wie flüssiger Honig hat.
Heute habe ich eine neuen Rekordmenge an EAAs + Glutamin im Saft aufgestellt. Mir war danach aber auch kurzzeitig etwas übel. Es ist immer eine ziemliche Überwindung, aber der Nutzen ist hoch und die Kosten niedrig... Nicht nur bzgl. der Aminosäuren, sondern auch der KH sowie der sekundären Pflanzenstoffe in den hochwertigen Fruchtsäften.
Denn ich habe immer noch recht wenig Appetit. Gestern habe ich sogar auf diesen Aminosaft gänzlich verzichtet.
Über mein Dosha herrscht doch wieder mehr Unklarheit als zuvor. So hatte mir auch mal ein ayurvedisch bewanderter Inder, mit dem ich mich persönlich länger unterhalten hatte, gesagt, ich sei nicht Vata-Pitta, sondern Vata-Kapha. Einige körperliche und geistige Merkmale zeigen auch einen deutlichen Kaphaanteil. Vater ist eindeutig Kapha, Mutter recht ausgeprägt Pitta, mit evtl. Vata-Anteil. Dennoch ist bei mir Vata wohl am stärksten.
Mein Ruhepuls ist außergewöhnlich niedrig, was aber auf Kapha hinweist. Ich baue auch schnell Muskulatur auf, was allerdings auch auf eine Kaphastörung hinweisen könnte; wobei ich mir doch eher sicher bin, dass Vata und Pitta mehr aus dem Ruder sind als mein Kapha... Vata ist ja das erste Dosha, das aus dem Gleichgewicht gerät.
Nicht so einfach das alles, aber für eine persönliche Beratung und Diagnose fehlt derzeit leider das Kleingeld.
Seit heute bin ich sahnefrei und damit auch problemfrei. Also ziemlich klar: Laktoseintoleranz *grummel*
Heute habe ich übrigens 1 kg Bio-Blütenpollen, 1 kg Bio-Chlorella sowie das Buch "Der Wille zur Kraft" erhalten. DANKE!!!
Ernährung heute:
Kcal 2408
EW 116 g
KH 191 g
Fett 126 g
Falls es die LI ist, so wurden die Störungen von der Sahne ausgelöst, da ich ja nichts anderes laktosehaltiges gegessen habe. Na prima. Diese Gewürzmilch bzw. "simulierte Milch" aus Sahne und Wasser war aber sooooooooo gut. Guttuend und lecker. :(
Dabei habe ich auch einiges an Fenchelsamen gekaut, weil die mir so gut schmecken. Die Probleme schienen davon unbeeinflusst zu bestehen...
Ich werde im Bioladen mal nach laktosefreier Milch/Sahne fragen... wobei ich da glaube ich schlechte Karten habe. Ich lasse die Sahne also heute wieder weg und beobachte.
Dennoch fühlte ich mich gestern ansonsten gut und habe auch weniger gegessen. Gestern war auch Training, Wechseltempo 10 x 200/200 in 0:33 - 0:40 und 1:40 - 2:00 (Trabpausen). Ich fühlte mich nicht beeinträchtigt, Leistung und Befinden waren gut.
Gestern abend habe ich Rasayana-Bällchen gemacht. Dazu habe ich die Trockenfrüchte vorher in Wasser eingeweicht. Die Zutaten, welche es erforderten, habe ich im Personal Blender zerkleinert.
Drin sind
- getr. Aprikosen 100 g
- getr. Kugelfeigen 9 g
- Cashews 120 g
- Walnüsse 21 g
- geschälte Hanfsamen 32 g
- Honig 51 g
- Super Greens 7 g
- Kokosmehl (teilentfettet) 84 g
- Kokosraspeln 31 g
- Gewürze: Zimt, Kardamom, Vanille, Kurkuma, Koriander, Anissamen
Nährwerte (100 g):
Kcal 440
EW 12,1 g
KH 33,4 g
Fett 25,1 g
Sie schmecken sehr angenehm, trotz der doch recht großen Menge Kokos nicht wirklich danach - und bei weitem nicht zu süß.
Und heute habe ich schon Ghee gemacht (aus 6 Stück Sauerrahmbutter).
Es sind 100 g Mungbohnen gewässert, die ich heute oder morgen kochen werde.
Heute habe ich nochmals Energiebällchen gemacht; genaugenommen sind es nämlich keine Rasayana-Bällchen, weil das Rezept dafür genaue Mengen und Zutaten hat, von denen meine Kreation aber abweicht.
Als ich den Honig drin hatte, habe ich gemerkt, dass es bei weitem zuviel davon war. So habe ich dann noch mehr Kräuter und Kokos dazugegeben. Da ich die Trockenfrüchte dieses Mal nicht eingeweicht hatte (einweichen ist aber besser), war die Masse auch etwas trockener und ich habe ganz am Schluss deshalb noch Mandelmus zugegeben, das ja die gleiche Konsistenz wie flüssiger Honig hat.
Heute habe ich eine neuen Rekordmenge an EAAs + Glutamin im Saft aufgestellt. Mir war danach aber auch kurzzeitig etwas übel. Es ist immer eine ziemliche Überwindung, aber der Nutzen ist hoch und die Kosten niedrig... Nicht nur bzgl. der Aminosäuren, sondern auch der KH sowie der sekundären Pflanzenstoffe in den hochwertigen Fruchtsäften.
Denn ich habe immer noch recht wenig Appetit. Gestern habe ich sogar auf diesen Aminosaft gänzlich verzichtet.
Über mein Dosha herrscht doch wieder mehr Unklarheit als zuvor. So hatte mir auch mal ein ayurvedisch bewanderter Inder, mit dem ich mich persönlich länger unterhalten hatte, gesagt, ich sei nicht Vata-Pitta, sondern Vata-Kapha. Einige körperliche und geistige Merkmale zeigen auch einen deutlichen Kaphaanteil. Vater ist eindeutig Kapha, Mutter recht ausgeprägt Pitta, mit evtl. Vata-Anteil. Dennoch ist bei mir Vata wohl am stärksten.
Mein Ruhepuls ist außergewöhnlich niedrig, was aber auf Kapha hinweist. Ich baue auch schnell Muskulatur auf, was allerdings auch auf eine Kaphastörung hinweisen könnte; wobei ich mir doch eher sicher bin, dass Vata und Pitta mehr aus dem Ruder sind als mein Kapha... Vata ist ja das erste Dosha, das aus dem Gleichgewicht gerät.
Nicht so einfach das alles, aber für eine persönliche Beratung und Diagnose fehlt derzeit leider das Kleingeld.
Seit heute bin ich sahnefrei und damit auch problemfrei. Also ziemlich klar: Laktoseintoleranz *grummel*
Heute habe ich übrigens 1 kg Bio-Blütenpollen, 1 kg Bio-Chlorella sowie das Buch "Der Wille zur Kraft" erhalten. DANKE!!!
Ernährung heute:
- 2 Tassen Tulsi/Brahmi-Tee
- Rasayana-Bällchen 110 g
- 2 Kapseln Vit. D
- 1 Mariendistelkapsel
- 2 Green Supercaps
- 1 Kapsel Maca
- 1 Kapsel Zink
- Multisaft 182 g
- schwarzer Tee
- Rührei aus 4 Eiern
- Zwiebel ca. 40 g
- Cherrytomaten ca. 30 g
- Ghee ca. 15 g
- 1 Blatt Nori 3 g
- Petersilie, Pfeffer, Steinsalz
- SCD-Joghurt fettarm 197 g
- mit Xylit 13 g
- Chrysanova, Vanille
- Rasayana-Bällchen/-Masse ca. 67 g
- Traubensaft rot 126 g
- Preiselbeersaft 54 g
- Rotbäckchen Lernstark 138 g
- Glutamin 19 g
- EAAs 13 g
- Arginin/Lysin/Tyrosin 4 g
- Glycin 2 g
- Taurin 2 g
- Citrullin 1 g
- ß-Alanin 1 g
- Vit. C
- Glucosamin 2 g
- Möhrensuppe mit Erbsen
- Emmentaler 32 g
- Butter 4 g
- 1 Cherrytomate 10 g
- 1 Apfel 174 g
- Chili-Schokolade 20 g
Kcal 2408
EW 116 g
KH 191 g
Fett 126 g
| Reaktionen: |
Montag, 13. Juni 2011
Nun: weiter bergauf mit neuen Erkenntnissen
Der Weise legt größten Wert auf die gesundheitsförderliche Wirkung seiner Nahrung. Weder aus Anhaftung noch aus Torheit oder Unwissenheit sollte Nahrung gebraucht werden. Vielmehr wird sie nach gründlicher Untersuchung ausgewählt. Denn der Körper ist ein Produkt dieser Nahrung.
- Caraka Samhita -
Dem möchte ich hinzufügen, dass auch der Geist (also denken, fühlen und wollen) sehr von der Nahrung beeinflusst werden.
Jetzt erst verstehe ich Ayurveda viel besser - und vor allem seine Bedeutung. Es liegt wohl an den Lehren aus spiritueller Quelle selbst, dass sie so hochkomplex und gleichermaßen subtil sind, dass wir sie nicht sofort erfassen und durchdringen können. Ich war einfach noch nicht richtig reif dafür. Und so sind es die meisten Menschen hier in der westlichen, lauten und egoistischen Welt immer noch nicht.
Nun habe ich mir natürlich gleich einen Ernährungsplan gemacht, der meinem vorherigen gar nicht so unähnlich ist, da ich bzgl. der Essenszeiten (also was zu welcher Tageszeit gut verdaulich ist) schon richtig gemacht habe. Auch die Nahrungsauswahl war schon fast zu 100 % perfekt für mich. Ich muss natürlich mit der Schokolade aufhören. Das ist jetzt, wo ich verstanden habe, kein Thema mehr für mich.
Viel schwieriger wird sein, feste Essenszeiten und einen geregelten Tagesablauf zu etablieren und abends früher ins Bett zu gehen.
Komischerweise habe ich das auch schon alles mal geschafft... Wir sind sogar eine Zeitlang um 3:50 (Sommerzeit!) aufgestanden und haben morgens 2 Std. Yoga und andere Energietechniken praktiziert...
Ich war ja überrascht, dass mir der Sahnekaffee gestern offenbar so gut getan hat. Den Kaffee will ich dann aber doch weglassen, da ich Reizstoffe vermeiden soll - und die Sahne mit Wasser und Gewürzen trinken (Milch vertrage ich ja nicht so wirklich gut).
Das habe ich für heute auch schon getan und muss sagen: JAWOLL, 200 %.
Die guten Auswirkungen sind sogleich spürbar, meine ich.
Allerdings bin ich zeitlich etwas in Verzögerung, das möchte ich aber dann ab morgen eingependelt haben auf:
7:30 - 8:00
8:30
9:30
12:30
14:30
19:00
Was sich ändert, ist, dass ich abends kein Obst mehr esse und generell keine rohen Äpfel (sie fördern Vata), dass ich Tomaten von der Menge mehr einschränke (bringen in zu großen Mengen alle Doshas aus dem Gleichgewicht), dass ich keine Schokolade mehr esse, wahrscheinlich auch weniger Tee trinke (der fördert auch Vata) und täglich abends Gemüse(-suppe) esse. Trockenfrüchte sind auch nicht so gut bei einer Vata-Störung, daher esse ich sie nur noch ganz evtl. in kleinen Mengen zum warmen Obst früh nachmittags.
Da Mungbohnen entgiftend und stärkend wirken und sie für Vatatypen gut sind, werde ich sie demnächst mal ausprobieren.
Meine Speisen sollen überwiegend nährend, warm, gekocht und saftig sein. Ideal ist Süßes und Salziges. Vermeiden sollte ich zuviel Rohkost, Trockenes, bittere Gemüse.
Noch ein kurzer Rückblick/Nachtrag:
Den 1. Tag habe ich mich jetzt abgestimmt auf mein Dosha und insbesondere die Dosha-Störung, ernährt und kann nur sagen, das hätte ich nicht erwartet. Absolut vielversprechend. Die Gewürzmilch morgens schmeckte und tat schon so gut, dass ich danach fast keinen Hunger hatte.
An Schokolade habe ich nicht mal gedacht heute. Überhaupt bin ich eher satt und zufrieden, obwohl ich gerade erst bei 2000 Kcal bin, und auch - nach älteren Erfahrungen gehend - zu wenig Eiweiß gegessen habe. Das Mandelmus hätte etwas weniger von der Menge sein können.
Meinen Joghurt habe ich leider nicht geschafft, und auf Abendessen habe ich auch keinen Appetit. Die Früchte verdauen noch, später noch was essen wäre mir dann wieder zu spät.
Interessant ist auch, dass ich heute 2 Gläser Grün-/Schwarzteegemisch mit etwas zeitlichem Abstand nach dem mittäglichen Frühstück (Rührei, danach Mandelmus) getrunken habe. Fast meinte ich, eine Abneigung zu spüren. Ich war offenbar auch ohne den Tee zufrieden...
Wir waren vorhin laufen. Auf einmal war ich viel ausdauernder als sonst. Eigentlich wollten wir am Fluss entlanglaufen, doch dann bestiegen wir einen kleinen Berg in der Nähe, den wir noch nicht kannten, aber nun mal kennenlernen wollten. Auch bergauf und bergab sind wir ein wenig gelaufen, es war nicht sonderlich steil. Und auf dem Rückweg konnte ich RENNEN. Und zwar technisch ziemlich gut, mit großen Schritten, idealer Hüftstreckung und dabei wenig Anstrengung. Geschätzte 15 km/h, über 2 km weit. Yeah!
Insgesamt waren es ca. 10 km Strecke. Unterwegs haben wir halt gemacht an einigen Kirschbäumen mit sehr dunklen Süßkirschen. Lecker, bis ich von Ameisen gebissen wurde ;D
Unachtsamerweise stand ich in deren Eingängen eines Baus (kein Haufen). Die taten mir dann schon leid.
Danach zuhause noch gedehnt, 20 Kniebeugen gemacht. Anschließend war ich in der Badewanne (ayurvedisch auch gut für mich), habe ein Basenbad (mache ich immer) genommen.
Auch gestern habe ich noch ein kleines Sportprogramm (leider viel zu spät abends) gemacht.
Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tage, da ich eine stark spürbare Verbesserung in ernährungstechnischer sowie in sportlicher Hinsicht erfahren habe, obwohl ich mich ja auch vorher schon deutlich auf dem Wege der Verbesserung befunden habe.
Auch mental war ich ausgeglichener und ruhiger als sonst. Außerdem habe ich es auch geschafft, mich zum Essen extra hinzusetzen und ohne Ablenkung zu essen. Das Essen schmeckt so noch viel besser :)
Morgen ist wieder Training, ich freue mich schon sehr darauf.
Essen heute:
Kcal 2000
EW 75 g
KH 132 g
Fett 132 g
- Caraka Samhita -
Dem möchte ich hinzufügen, dass auch der Geist (also denken, fühlen und wollen) sehr von der Nahrung beeinflusst werden.
Jetzt erst verstehe ich Ayurveda viel besser - und vor allem seine Bedeutung. Es liegt wohl an den Lehren aus spiritueller Quelle selbst, dass sie so hochkomplex und gleichermaßen subtil sind, dass wir sie nicht sofort erfassen und durchdringen können. Ich war einfach noch nicht richtig reif dafür. Und so sind es die meisten Menschen hier in der westlichen, lauten und egoistischen Welt immer noch nicht.
Nun habe ich mir natürlich gleich einen Ernährungsplan gemacht, der meinem vorherigen gar nicht so unähnlich ist, da ich bzgl. der Essenszeiten (also was zu welcher Tageszeit gut verdaulich ist) schon richtig gemacht habe. Auch die Nahrungsauswahl war schon fast zu 100 % perfekt für mich. Ich muss natürlich mit der Schokolade aufhören. Das ist jetzt, wo ich verstanden habe, kein Thema mehr für mich.
Viel schwieriger wird sein, feste Essenszeiten und einen geregelten Tagesablauf zu etablieren und abends früher ins Bett zu gehen.
Komischerweise habe ich das auch schon alles mal geschafft... Wir sind sogar eine Zeitlang um 3:50 (Sommerzeit!) aufgestanden und haben morgens 2 Std. Yoga und andere Energietechniken praktiziert...
Ich war ja überrascht, dass mir der Sahnekaffee gestern offenbar so gut getan hat. Den Kaffee will ich dann aber doch weglassen, da ich Reizstoffe vermeiden soll - und die Sahne mit Wasser und Gewürzen trinken (Milch vertrage ich ja nicht so wirklich gut).
Das habe ich für heute auch schon getan und muss sagen: JAWOLL, 200 %.
Die guten Auswirkungen sind sogleich spürbar, meine ich.
Allerdings bin ich zeitlich etwas in Verzögerung, das möchte ich aber dann ab morgen eingependelt haben auf:
7:30 - 8:00
- Kräutertee o. Ingwerwasser
8:30
- Sahne 80 g + Wasser + Xylit und Chrysanova +
- Gewürze (Vanille, Zimt, Kurkuma, Kardamom, Nelken, Anis, Koriander, Ingwerpulver)
9:30
- Rührei oder Gemüse-Pfannkuchen (aber nicht mehr mit Chili, und weniger Pfeffer)
- weißes Mandelmus (+ Kokosrapseln + Blütenpollen), evtl. aber auch mal braunes, gesalzenes Mandelmus (geröstet) oder Nüsse
12:30
- Joghurt (aber ohne Früchte)
14:30
- Fruchtsäfte (warm!) mit Aminosäuren
- Früchte, warm (z.B. Apfelmark kurz angewärmt), evtl. mit wenig Gewürzen und Butter/Ghee
19:00
- Gemüsesuppe aus passendem Gemüse (vorwiegend Wurzelgemüse, Kürbis) und Kokosmilch, Gewürzen
- mit Erbsen oder Mungbohnen
- oder ganz evtl. Hähnchen
Was sich ändert, ist, dass ich abends kein Obst mehr esse und generell keine rohen Äpfel (sie fördern Vata), dass ich Tomaten von der Menge mehr einschränke (bringen in zu großen Mengen alle Doshas aus dem Gleichgewicht), dass ich keine Schokolade mehr esse, wahrscheinlich auch weniger Tee trinke (der fördert auch Vata) und täglich abends Gemüse(-suppe) esse. Trockenfrüchte sind auch nicht so gut bei einer Vata-Störung, daher esse ich sie nur noch ganz evtl. in kleinen Mengen zum warmen Obst früh nachmittags.
Da Mungbohnen entgiftend und stärkend wirken und sie für Vatatypen gut sind, werde ich sie demnächst mal ausprobieren.
Meine Speisen sollen überwiegend nährend, warm, gekocht und saftig sein. Ideal ist Süßes und Salziges. Vermeiden sollte ich zuviel Rohkost, Trockenes, bittere Gemüse.
Noch ein kurzer Rückblick/Nachtrag:
Den 1. Tag habe ich mich jetzt abgestimmt auf mein Dosha und insbesondere die Dosha-Störung, ernährt und kann nur sagen, das hätte ich nicht erwartet. Absolut vielversprechend. Die Gewürzmilch morgens schmeckte und tat schon so gut, dass ich danach fast keinen Hunger hatte.
An Schokolade habe ich nicht mal gedacht heute. Überhaupt bin ich eher satt und zufrieden, obwohl ich gerade erst bei 2000 Kcal bin, und auch - nach älteren Erfahrungen gehend - zu wenig Eiweiß gegessen habe. Das Mandelmus hätte etwas weniger von der Menge sein können.
Meinen Joghurt habe ich leider nicht geschafft, und auf Abendessen habe ich auch keinen Appetit. Die Früchte verdauen noch, später noch was essen wäre mir dann wieder zu spät.
Interessant ist auch, dass ich heute 2 Gläser Grün-/Schwarzteegemisch mit etwas zeitlichem Abstand nach dem mittäglichen Frühstück (Rührei, danach Mandelmus) getrunken habe. Fast meinte ich, eine Abneigung zu spüren. Ich war offenbar auch ohne den Tee zufrieden...
Wir waren vorhin laufen. Auf einmal war ich viel ausdauernder als sonst. Eigentlich wollten wir am Fluss entlanglaufen, doch dann bestiegen wir einen kleinen Berg in der Nähe, den wir noch nicht kannten, aber nun mal kennenlernen wollten. Auch bergauf und bergab sind wir ein wenig gelaufen, es war nicht sonderlich steil. Und auf dem Rückweg konnte ich RENNEN. Und zwar technisch ziemlich gut, mit großen Schritten, idealer Hüftstreckung und dabei wenig Anstrengung. Geschätzte 15 km/h, über 2 km weit. Yeah!
Insgesamt waren es ca. 10 km Strecke. Unterwegs haben wir halt gemacht an einigen Kirschbäumen mit sehr dunklen Süßkirschen. Lecker, bis ich von Ameisen gebissen wurde ;D
Unachtsamerweise stand ich in deren Eingängen eines Baus (kein Haufen). Die taten mir dann schon leid.
Danach zuhause noch gedehnt, 20 Kniebeugen gemacht. Anschließend war ich in der Badewanne (ayurvedisch auch gut für mich), habe ein Basenbad (mache ich immer) genommen.
Auch gestern habe ich noch ein kleines Sportprogramm (leider viel zu spät abends) gemacht.
Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tage, da ich eine stark spürbare Verbesserung in ernährungstechnischer sowie in sportlicher Hinsicht erfahren habe, obwohl ich mich ja auch vorher schon deutlich auf dem Wege der Verbesserung befunden habe.
Auch mental war ich ausgeglichener und ruhiger als sonst. Außerdem habe ich es auch geschafft, mich zum Essen extra hinzusetzen und ohne Ablenkung zu essen. Das Essen schmeckt so noch viel besser :)
Morgen ist wieder Training, ich freue mich schon sehr darauf.
Essen heute:
- 1 Becher "Sahnemilch" mit Gewürzen:
- 80 g Schlagsahne
- Vanille, Koriander, Kurkuma, Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwerpulver
- Xylit ca. 15 g
- Chrysanova
- ein paar Fenchelsamen
- Rührei aus 4 Eiern
- 3 kleine Zwiebeln 48 g
- 2 Blätter Nori 6 g
- Ghee ca. 25 g
- Pfeffer, Steinsalz, Petersilie
- 2 Cherrytomaten 20 g
- 1/2 Gurke 71 g
- 1 Kapsel Arginin + Ornithin
- 3 Presslinge Yamswurzel
- 6 Chlorella
- 1 Kapsel Maca
- 1 Mariendistelkapsel
- 3 Green Supercaps
- 2 Kapseln Vit. D
- weißes Mandelmus 58 g
- Kokosrapseln 12 g
- Chiasamen 2 g
- einige Jiaogulanblätter
- Süßkirschen, ca. 100 g
- Rotbäckchen Lernstark 95 g
- Preiselbeersaft 15 g
- Multifrucht 100 g
- EAAs 8 g
- Glutamin 11 g
- Arginin/Lysin/Tyrosin 3 g
- etwas Tryptophan
- Glycin 2 g
- Taurin 1 g
- Citrullin 2 g
- ß-Alanin 1 g
- Glucosamin 2 g
- Vit. C
- warmes Wasser
- 1 Banane ca. 130 g
- gebraten in Butter + Ghee ca. 20 g
- mit Gewürzen (Vanille, Kurkuma, Koriander, Nelken, Zimt, Kardamom)
- Apfelmark, erwärmt ca. 100 g
- mit Erdbeeren ca. 250 g
- Xylit 6 g
Kcal 2000
EW 75 g
KH 132 g
Fett 132 g
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Neue Erkenntnis: Vata-Störung
Ich hatte mich schon gefragt, warum die Erfinderin der SCD von einer mentalen Methode und deren Erfolg bei ihrer Colitis Ulcerosa schrieb... heute habe ich es verstanden; nicht zuletzt, weil auch Petra neuerdings vom Zusammenhang zwischen Geist und Verdauung anfing zu schreiben.
Sowie ich angefangen habe, den Ayurveda nun neu zu vertiefen, ist mir fast schlagartig klargeworden, dass ich, und zwar schon ewig lange, an einer Vata-Störung leide. Pitta und Kapha sind auch bereits betroffen davon.
Das Dosha Vata ist u.a. für den Darm zuständig. Verdauungsstörungen haben also damit zu tun. Und mir ist klargeworden, dass chronisch gewordene (Darm-)Krankheiten und auch Allergien auf eine bereits langandauernde Vata-Störung hinweisen. Zöliakie ist eine Mischung aus Autoimmunkrankheit und Allergie.
So eine Vata-Störung ist nichts ungewöhnliches; sie kommt gerade in der westlichen und insbesondere städtischen Welt oft vor. Ich hatte schon immer eine Abneigung gegen Städte - solange ich denken kann! Ich brauche Ruhe, Ruhe, Ruhe.
Und meine Ernährungsvorsätze gingen automatisch schon recht stark in die richtige Richtung:
Weizen, Süßkartoffeln, Karotten, Petersilie, Avocados, Radieschen, gekochte Zwiebeln, rote Beete, Spargel, Zitronen, Trauben, Erdbeeren, Kirschen, Ananas, Grapefruit, Pflaumen, Himbeeren, Papaya, Mango, Datteln, Feigen, Mandeln, Walnüsse, Pinienkerne, Sesamöl, Knoblauch, Kardamom, Muskatnuss, Fenchel, Steinsalz, Ghee, Buttermilch, Milch, Joghurt, Kefir, süße und saure Sahne, Hüttenkäse, Butter, Quark, Saccharose, Rohrzucker
gut:
Hafer, Vollreis, Basmatireis, Auberginen, grüne Bohnen, Artischocken, frische Erbsen, Kohlrüben, Kürbis, Rettich, Brunnenkresse, Peperoni, Gurken, Bananen, Orangen, Pfirsiche, Aprikosen, Granatäpfel, gekochte Äpfel, Sonnenblumenkerne, Kokosnuss, Kürbiskerne, Cashewnüsse, Erdnüsse, Olivenöl, Mandelöl, Avocadoöl, Kokosöl, Senfsamenöl, Erdnussöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Anis, Kurkuma, Kümmel, Kreuzkümmel, Basilikum, Koriander, Nelken, Zimt, Ingwer, Pfefferminze, schwarzer Pfeffer, Safran, Meersalz, Käse, Fisch, Muscheln, Eier, Geflügel, Truthahn, Fruchtzucker, Kandiszucker, Ahornsirup, Honig
selten / ab und zu:
Mais, Buchweizen, Hirse, Gerste, Roggen, Kichererbsen, Bohnen, Linsen, Kartoffel, Blumenkohl, Sellerie, Spinat, Kohl, Rosenkohl, Broccoli, Blattsalat, Endiviensalat, Pilze, Tomaten, Äpfel, Birnen, Melonen, Maiskeimöl, Sojaöl, Cayennepfeffer, Chili, Speiseeis, Rindfleisch, Lammfleisch, Hasenfleisch, Wild
nicht:
trockene Getreideflocken, Sojabohnen, rote Zwiebel, Trockenfrüchte, Schweinefleisch, Schweineschmalz, weißer Zucker, Schokolade
Geschmacksrichtungen:
vermeiden: bitter, scharf, herb
gut: süß, sauer, salzig
Quelle: http://www.ayurveda-littoral.at/Speiseplan_Ayurveda.htm
Um Vata auszugleichen, ist ein geregelter Tagesablauf mit festen Essenszeiten und viel Ruhe und keinerlei Ablenkung beim Essen wichtig... außerdem sollten es 3 warme Mahlzeiten am Tag sein. Abends Suppe :)
Öliges, Süßes und viel Flüssiges ist wichtig. Mineralienreiches Essen beruhigt Vata ebenso. Auch warme Bäder sind gut (ich weiß schon, warum ich wieder eine Wohnung mit Badewanne haben wollte).
Reizüberflutung wie spätes Fernsehen und zuviel am PC hängen soll vermieden werden.
Täglich Yoga.
Und man soll vor 22 Uhr ins Bett gehen...
Tjoa - alles, was ich sowieso machen wollte, aber noch nicht umsetzen konnte.
Ich habe zwar Symptome aller 3 Doshastörungen, doch auch gleichzeitig die Eigenschaften von den Doshas, wenn sie im Gleichgewicht sind. Ich habe das also immer noch irgendwie ausgleichen können, ohne total krank zu werden - bis hin zum Totalzusammenbruch. Ich bin mir aber sicher, nein - ich weiß, dass es so gekommen wäre, hätte ich nicht bereits vor 10 Jahren angefangen, mich mit Gesundheit zu beschäftigen. Da ich kaum spürbare Symptome der Zöliakie hatte, wäre ich da nie drauf gekommen wenn ich nicht das Hintergrundwissen über Ernährung gehabt hätte. Und die Vata-Störung erklärt nicht nur die Zöliakie, sondern noch viel mehr.
Wie sich nach und nach alles erschließt und zusammensetzt, ist grandios. Jetzt kann ich dieses Problem, das sich durch alle Ebenen zieht, endlich beheben. Es hat sogar einen Namen. Wieder einmal mehr bringt mich Wissen voran.
Wenn ich als immer noch latent kranker Mensch schon so "gesund" bin, wie werde ich sein, wenn ich endlich vollkommen gesund bin...?!? Ich bin gespannt und freue mich auf die Zukunft.
Sowie ich angefangen habe, den Ayurveda nun neu zu vertiefen, ist mir fast schlagartig klargeworden, dass ich, und zwar schon ewig lange, an einer Vata-Störung leide. Pitta und Kapha sind auch bereits betroffen davon.
Das Dosha Vata ist u.a. für den Darm zuständig. Verdauungsstörungen haben also damit zu tun. Und mir ist klargeworden, dass chronisch gewordene (Darm-)Krankheiten und auch Allergien auf eine bereits langandauernde Vata-Störung hinweisen. Zöliakie ist eine Mischung aus Autoimmunkrankheit und Allergie.
So eine Vata-Störung ist nichts ungewöhnliches; sie kommt gerade in der westlichen und insbesondere städtischen Welt oft vor. Ich hatte schon immer eine Abneigung gegen Städte - solange ich denken kann! Ich brauche Ruhe, Ruhe, Ruhe.
Und meine Ernährungsvorsätze gingen automatisch schon recht stark in die richtige Richtung:
VATA beruhigende Diät
sehr gut:Weizen, Süßkartoffeln, Karotten, Petersilie, Avocados, Radieschen, gekochte Zwiebeln, rote Beete, Spargel, Zitronen, Trauben, Erdbeeren, Kirschen, Ananas, Grapefruit, Pflaumen, Himbeeren, Papaya, Mango, Datteln, Feigen, Mandeln, Walnüsse, Pinienkerne, Sesamöl, Knoblauch, Kardamom, Muskatnuss, Fenchel, Steinsalz, Ghee, Buttermilch, Milch, Joghurt, Kefir, süße und saure Sahne, Hüttenkäse, Butter, Quark, Saccharose, Rohrzucker
gut:
Hafer, Vollreis, Basmatireis, Auberginen, grüne Bohnen, Artischocken, frische Erbsen, Kohlrüben, Kürbis, Rettich, Brunnenkresse, Peperoni, Gurken, Bananen, Orangen, Pfirsiche, Aprikosen, Granatäpfel, gekochte Äpfel, Sonnenblumenkerne, Kokosnuss, Kürbiskerne, Cashewnüsse, Erdnüsse, Olivenöl, Mandelöl, Avocadoöl, Kokosöl, Senfsamenöl, Erdnussöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Anis, Kurkuma, Kümmel, Kreuzkümmel, Basilikum, Koriander, Nelken, Zimt, Ingwer, Pfefferminze, schwarzer Pfeffer, Safran, Meersalz, Käse, Fisch, Muscheln, Eier, Geflügel, Truthahn, Fruchtzucker, Kandiszucker, Ahornsirup, Honig
selten / ab und zu:
Mais, Buchweizen, Hirse, Gerste, Roggen, Kichererbsen, Bohnen, Linsen, Kartoffel, Blumenkohl, Sellerie, Spinat, Kohl, Rosenkohl, Broccoli, Blattsalat, Endiviensalat, Pilze, Tomaten, Äpfel, Birnen, Melonen, Maiskeimöl, Sojaöl, Cayennepfeffer, Chili, Speiseeis, Rindfleisch, Lammfleisch, Hasenfleisch, Wild
nicht:
trockene Getreideflocken, Sojabohnen, rote Zwiebel, Trockenfrüchte, Schweinefleisch, Schweineschmalz, weißer Zucker, Schokolade
Geschmacksrichtungen:
vermeiden: bitter, scharf, herb
gut: süß, sauer, salzig
Quelle: http://www.ayurveda-littoral.at/Speiseplan_Ayurveda.htm
Um Vata auszugleichen, ist ein geregelter Tagesablauf mit festen Essenszeiten und viel Ruhe und keinerlei Ablenkung beim Essen wichtig... außerdem sollten es 3 warme Mahlzeiten am Tag sein. Abends Suppe :)
Öliges, Süßes und viel Flüssiges ist wichtig. Mineralienreiches Essen beruhigt Vata ebenso. Auch warme Bäder sind gut (ich weiß schon, warum ich wieder eine Wohnung mit Badewanne haben wollte).
Reizüberflutung wie spätes Fernsehen und zuviel am PC hängen soll vermieden werden.
Täglich Yoga.
Und man soll vor 22 Uhr ins Bett gehen...
Tjoa - alles, was ich sowieso machen wollte, aber noch nicht umsetzen konnte.
Ich habe zwar Symptome aller 3 Doshastörungen, doch auch gleichzeitig die Eigenschaften von den Doshas, wenn sie im Gleichgewicht sind. Ich habe das also immer noch irgendwie ausgleichen können, ohne total krank zu werden - bis hin zum Totalzusammenbruch. Ich bin mir aber sicher, nein - ich weiß, dass es so gekommen wäre, hätte ich nicht bereits vor 10 Jahren angefangen, mich mit Gesundheit zu beschäftigen. Da ich kaum spürbare Symptome der Zöliakie hatte, wäre ich da nie drauf gekommen wenn ich nicht das Hintergrundwissen über Ernährung gehabt hätte. Und die Vata-Störung erklärt nicht nur die Zöliakie, sondern noch viel mehr.
Wie sich nach und nach alles erschließt und zusammensetzt, ist grandios. Jetzt kann ich dieses Problem, das sich durch alle Ebenen zieht, endlich beheben. Es hat sogar einen Namen. Wieder einmal mehr bringt mich Wissen voran.
Wenn ich als immer noch latent kranker Mensch schon so "gesund" bin, wie werde ich sein, wenn ich endlich vollkommen gesund bin...?!? Ich bin gespannt und freue mich auf die Zukunft.
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Sonntag, 12. Juni 2011
Ayurveda
Der Ayurveda als die vedische Wissenschaft von der Gesundheit (es gibt noch weitere) interessiert mich natürlich sehr, und ein Grundwissen habe ich darüber, nicht zuletzt durch Yoga, bereits. Dann und wann werde ich immer mal wieder daran erinnert und wie es scheint, sollte ich das Wissen und die Anwendung vom Ayurveda vertiefen.
Es scheint schon mal recht schwierig zu sein, mein Dosha korrekt zu bestimmen. Ganz eindeutig habe ich sehr viel Vata, aber auch recht viel Pitta im Typ. Bei genauerem Hinsehen ist aber auch einiges an Kapha vorhanden.
Gute Anhaltspunkte zur schnellen (vorläufigen) Doshabestimmung geben Internettests, am besten solche, wo man in einer Reihe mehrere Häkchen setzen kann, was ich auch bei den meisten Eigenschaften tun muss, oftmals alle 3 - weil eben alles zutrifft.
Dieser Test ist ziemlich gut: http://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-test.html
Den Geschmackstest hatte ich kürzlich schon verlinkt, hier nochmals: http://abhyanga.de/doshatest.php?lebensmittel=
Ein englischer Test, der mehr anhand der Körpermerkmale charakterisiert: http://www.naturesformulary.com/CategoryContents/Dosha-Test.aspx#results
Nun ist es so, dass man auch eine gewisse Tagesform hat, und dass man ggf. auch etwas anders interpretiert. Heute kommt beim Geschmackstest für mich das heraus:
Ihre bevorzugten Geschmacksrichtungen wirken auf
Meine Ernährung scheint sich also zumindest hinsichtlich Geschmacksrichtungen und damit passender Doshabeeinflussung gut ausgerichtet zu haben.
Der Doshatest von Yoga Vidya sagt:
Der englische Test auf Körpermerkmale fällt so aus:
Alles in allem habe ich sehr deutliche Ausprägungen Richtung Pitta und Vata, wobei diese oftmals richtiggehend verbunden zu sein scheinen.
Bzgl. Ernährung ist es nicht ganz so einfach, dies dauerhaft richtig umzusetzen, da eine Eigenschaft von so einem starkes Vata-Dosha selbst die Wechselhaftigkeit ist.
Für einen Vata-Typen ist (viel) Rohkost ungeeignet, für ein Pitta-Dosha allerdings wiederum gut. Daher muss ich immer abwägen... Sicher hängt es auch von der Aktivität, der Jahreszeit uvm. ab.
Nahrungsmittel, die (besonders) gut für mich sind:
Ich kam u.a. darauf, weil ich gestern seit langem wieder mal in (reichlich) Butter gebratene Bananen mit Gewürzen gegessen habe. Da ich keine fertige Currymischung momentan habe, habe ich über das Essen Zimt, Kurkuma, Koriander und gem. Nelken gestreut.
Auch wenn ich einige Milchprodukte schlecht vertrage, so kann ich doch besonders auf die fettigeren nicht dauerhaft verzichten; sie stärken mein Kapha, wovon ich am wenigsten habe.
Gestern habe ich es nochmal mit Käse versucht, was reichlich nach hinten losgegangen ist: stundenlange Kopfschmerzen hinterher. Ich hoffe, es jetzt begriffen zu haben...
Ich nehme an, dass ich evtl. das Fett gebraucht habe (vielleicht auch zusätzlich das Eiweiß) und daher suboptimalerweise den Käse gegessen habe. Ich hätte also lieber stattdessen etwas mit Butter oder Ghee oder vielleicht auch Sahne essen sollen. Die Sahne möchte ich jetzt wieder ausprobieren. Ich war gestern einkaufen; die laktosefreie Sahne von "MinusL" enthält allerdings Carrageen (absolutes Ausschlusskriterium) und zudem ultrahocherhitzt und homogenisiert. Nee danke!
Ich habe dann von derselben Firma laktosefreien Quark (nicht bio) gekauft, d.h. dieser ist eine Mischung aus Magerquark und Joghurt. Morgens stelle ich ja immer die Milchproduke heraus, damit sie nicht so kalt beim Verzehr sind. Auch die TK-Früchte lasse ich auftauen. Den Quark habe ich also angerührt, probiert und für eklig befunden. Er schmeckte mir richtiggehend chemisch, obwohl außer dem Grundprodukt, eben dem Quark (sonst esse ich ja Joghurt, weiß natürlich aber auch, wie (Bio-)Quark sonst schmeckt) nichts anders war. Ich habe dann nach 2 Löffeln sogar niesen müssen und aufgehört, mir dann lieber Rührei gemacht.
Allerdings halte ich kalte Nahrung für morgens auch eher ungeeignet. (Zu) Kaltes wirkt schwächend auf unser Agni, das Verdauungsfeuer. Agni ist es, das die Lebenskraft bestimmt. Gerade in Verbindung mit Rohkosternährung ist das doch ein erwähnenswerter Aspekt. Ungekochte, kalte Nahrung kann also unser Verdauungsfeuer schwächen. Ist Agni zu schwach, verbrennt es auch nicht mehr rückstandsfrei und es entsteht sog. Ama - Schlackenstoffe, die den Organismus belasten.
Interessant ist, dass dort auch steht, dass man abends eiweißarm essen sollte. Das tue ich meistens - instinktiv. Ich brauche morgens eiweißreiches, fettiges, warmes Essen. Abends tun mir Suppen anscheinend gut, aber auch Süßes.
Mein "Nahrungsinstinkt" hat mich jedenfalls vor einer dauerhaften Rohernährung gewarnt/bewahrt. Ich denke, schon recht gut zu spüren, was für mich gut ist und was nicht. Die richtige Interpretation ist oftmals schwierig, weil wir ja am Tag auch viele verschiedene Lebensmittel essen und nicht nur die Nahrung allein die Verdauung und die Gesundheit beeinflusst.
Insgesamt sollte man natürlich auch auf die Atmosphäre beim Essen sowie einige andere Rahmenbedingungen achten: 18 Tips zum gesunden Essen
Ich habe in Erwägung gezogen, Kichererbsen wieder auszuprobieren. Es gibt nämlich ein leckeres vedisches Gericht auf der Basis von Kichererbsen, und zwar in Tomatensoße. Ich kombiniere es mit einem anderen, indem ich noch Joghurt in die Soße gebe. Es ist recht "sommerlich". Außerdem muss ich das Rezept ausprobieren, da ich im Sommer für 2 Tage wieder einen Stand auf einem Fest haben werde, wo ich Essen verkaufe. Ich möchte anbieten:
Lustig, 3 mal Kichererbsen und 3 mal Joghurt...
Gestern habe ich kalorisch mal wieder "zu viel" gegessen, allerdings habe ich es nicht gemerkt, bis ich auf die Bilanz schaute. Ich hätte schwören können, erst knapp 2000 Kcal voll zu haben, und dabei waren es über 2700. So kann man sich täuschen. Notieren macht also durchaus (immer noch) Sinn und ich werde auch dabeibleiben, da sich meine Gewohnheiten und Ansprüche zu oft (vielleicht auch durch die ständig wechselnden Jahreszeiten?) ändern. Da ist eine Wissensbasis auch über die kalorische Menge und vor allem Makronährstoffverteilung meines Essens hilfreich.
Es war aber auch gestern einiges an Säften und insgesamt KH dabei. Ich habe einen schönen DIREKTSAFT, "Multisaft ohne Zitrusfrüchte" gefunden (von Merziger), der sehr lecker ist.
Mittlerweile gibt es auch viele Säfte mit Zusätzen wie B-Vitaminen, Eisen und sogar Omega-3.
Doch leider bestehen diese (noch) aus größtenteils Konzentraten, was ich ablehne. UND ich möchte keinen Karottensaft im Fruchtsaft (Obst und Gemüse zusammen geben Verdauungsstörungen!) sowie auch keinen Zitronensaft in Gemüsesäften. Das ist für mich ein totales Ausschlusskriterium beim Saftkauf.
Da meine KH-Speicher ja immer erst gefüllt werden müssen, setzt einzig und allein ein (großer!) Überschuss an Fett bei mir an. Bei meinem Status quo kann von "ansetzen" natürlich nicht im herkömmlichen Gebrauch die Rede sein; es ist immer nur die Frage, ob der Körper nun ohne Einbußen in Gesundheit, Kraft und Leistung noch weiter heruntergeht mit dem Fettgehalt oder ob es ohne "Hammermethoden" jetzt schlicht nicht mehr möglich ist - denn Extreme möchte ich nicht anwenden. Gesundheit steht bei mir absolut im Vordergrund.
Trotzdem wiege ich heute auch weiterhin noch knapp über 64 kg. Zumindest scheint der Körper endlich von dem 65-kg-Plateau heruntergekommen zu sein. Mal sehen, ob und wie (schnell) sich jetzt weiterhin was ändert. Mit Zwang und Vorsätzen allein kann ich da jedenfalls nicht dauerhaft viel bewirken, weil der Körper sich einfach holt was er braucht, und ich auch darum weiß, dass dies natürlicherweise so eingerichtet ist, damit wir überleben und auch möglichst gesund bleiben. Ein vollständiger Mangel an nur einem der 47 essentiellen Stoffe für den Körper bedeutet Tod. Nichts anderes bedeutet "essentiell".
Daher setze ich meinem Hunger- und Appetitgefühl keine allzu strikten Grenzen (und daher bin ich auch Fan so vieler NEM); ich will lediglich ausschließen, was mir nach zahlreichen (!) Versuchen und auch dem natürlichen Körpergefühl schon immer nur schlecht getan hat, und das ist insbesondere Getreide bzw. erhitzte Stärke in Mengen (d.h. für mich täglich). Hier stellt sich auch ganz schnell ein unnatürliches Suchtverhalten nach dieser Nahrung ein. Ich bin nun kein Mensch, der sich von seinen Süchten leiten lässt, sondern sich darüber erheben möchte und zu diesem Zwecke auch ständig reflektiert und hinterfragt.
Viel wichtiger zu wissen, was mir schadet, ist aber, was mir gut tut. Ich denke, mir da schon einiges erschlossen zu haben und gute Rahmenbedingungen wie gesunde Kombinationen etc. für mich etabliert zu haben, doch das reicht mir natürlich nicht :)
Auch hier halte ich mich nicht an strikte Vorgaben, und die für mich besonders guten Nahrungsmittel habe ich nicht nur aufgelistet, weil sie irgendwo stehen, sondern weil sie auch mit meinem Geschmacksempfinden deutlich übereinstimmen. Theorie und Praxis passen hier also zusammen, und daher ist es für mich wert, beachtet zu werden, damit ich davon Nutzen habe.
Insgesamt beurteile ich meine Erfahrungen mit Ernährung und dem Lernen dieses komplexen Themas als großartig. Da eingestiegen zu sein, später auch im Bereich von NEM, habe ich nie bereut. Ich habe mir trotz des jahrzehntelangen gesundheitlichen Nachteils der Zöliakie nun eine herausragende Gesundheit und damit Leistungsfähigkeit erarbeitet.
In der Laufgruppe ist momentan viel Neid dabei; ich würde dopen, "so einen" Körper könne man ja ohne Mittelchen gar nicht haben, und "solche Zeiten" am Anfang wären auch alles andere als normal, und "also ich will nicht flach wie ein Brett sein" :D
Ja, also ich will natürlich auch nicht flach wie ein Brett sein, daher bin ich auch froh, dass ich es nicht bin. Ich möchte auch keinesfalls Kurven verlieren, diese sollten aber bitte aus schönen Muskeln und nicht aus zerbeulten Fettbergen bestehen ;)
Mich amüsiert es, dass so etwas von Leuten kommt, die oftmals nicht mal halb so alt sind wie ich. Tja, irgendwas scheine ich ja richtig zu machen... Und ich werde weitermachen.
Jetzt bin ich überzeugt: Ich bin noch viel zu langsam gerannt ;D
Wer nur Pappe frisst, darf sich halt auch nicht wundern, wenn er aussieht wie ein Haufen Pappmachée und auch solche Leistungen bringt. Bei mir ist fast jedes Nahrungsmittel ein Superfood, einer großer Unterschied.
Allerdings finde ich es schade, wenn Menschen so negativ sind. Aber es gibt auch intelligentere Leute; dies sind, zumindest im "echten Leben vor Ort", ich muss es betonen, eher die Männer. Diese sind durchaus eher bereit, ihr Wissen zu erweitern und Tips anzunehmen, um selbst davon zu profitieren. Weil Männer insgesamt eher wie ich technik- und projektorientiert und nicht vom Typ Klatschtante und meist auch weniger neidisch sind, komme ich überwiegend besser mit diesem Geschlecht klar. Wenn Frauen diese schlechten Eigenschaften wie Missgunst usw. nicht aufweisen, gibt es aber auch hier hervorzuhebende Prachtexemplare, diese scheinen zumindest mir leider eher nur im Internet zu begegnen.
Ich bin überzeugt: Neid ist eine der negativsten Eigenschaften überhaupt, zerstört den Charakter, die eigene Intelligenz und auch Beziehungen und natürlich die Stimmung. Außerdem scheint er hässlich zu machen.
So, nun noch eine Frage an die hoffentlich mitlesenden Profi-BB und NEM-Experten:
Ich spiele mit dem Gedanken, CEE (Creatin Ethyl Ester) auszuprobieren, da ich von Monohydrat (Creapure) Verdauungsprobleme (leider auch mit warmem Getränk, und natürlich Traubensaftmatrix) bekomme. Nun bin ich aber unsicher bzgl. der Qualität, da ich nur deutsches Creatin (Creapure) konsumieren möchte - gibt es CEE von Degauss bzw. auf Basis von Creapure?
Zur Ernährung heute:
Es hat mich verwundert, wie gut mich der Kaffee mit der Sahne zufriedengestellt hat. Ich war lange satt und hatte keine Lust auf etwas anderes danach. Sonst muss ich morgens/vormittags erstmal einiges, vor allem verschiedenes, essen, damit der Bedarf gedeckt ist. Vielleicht spielen hier ja tatsächlich mehr die Energien denn als der Kalorien- bzw. Makronährstoffbedarf die entscheidende Rolle...
Das Frühstück, inklusive Sahne und Schokolade (bei den 2 Stückchen hatte ich dann schon fast Mühe), kommt auf 84 g Fett. Das ist wirklich enorm.
Nun trinke ich Säfte mit Aminosäuren, diese sind für mittags bzw. frühen Nachmittag (unter der Woche dann) ideal, damit ich am späten Nachmittag auch ein paar KH in den Muskeln zum Lauftraining habe und nicht mein Muskeleiweiß verheize.
Abends will ich dann auf Gemüse (und kleine Eiweißbeilage), am besten in Suppenform, setzen. Ich habe auch schon nach dem Sport Aminosäuren in Fruchtsaft getrunken, doch das ist total wider meines Appetits zu der Zeit. Der Körper will dann erst und vorrangig Eiweiß auffüllen.
Auch heute werde ich wieder Möhrensuppe mit Kokosmilch, dazu Erbsen, kochen. Hätte ich jetzt noch das Proteinpulver, könnte ich auch die Suppe damit anreichern. Aber vorerst geht es auch noch so. 1 oder 2 gekochte Eier müssten auch passen, auch wenn der Appetit auf Eier/Pfannkuchen doch tatsächlich eher morgens kommt.
Ernährung heute:
Es scheint schon mal recht schwierig zu sein, mein Dosha korrekt zu bestimmen. Ganz eindeutig habe ich sehr viel Vata, aber auch recht viel Pitta im Typ. Bei genauerem Hinsehen ist aber auch einiges an Kapha vorhanden.
Gute Anhaltspunkte zur schnellen (vorläufigen) Doshabestimmung geben Internettests, am besten solche, wo man in einer Reihe mehrere Häkchen setzen kann, was ich auch bei den meisten Eigenschaften tun muss, oftmals alle 3 - weil eben alles zutrifft.
Dieser Test ist ziemlich gut: http://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ayurveda-test.html
Den Geschmackstest hatte ich kürzlich schon verlinkt, hier nochmals: http://abhyanga.de/doshatest.php?lebensmittel=
Ein englischer Test, der mehr anhand der Körpermerkmale charakterisiert: http://www.naturesformulary.com/CategoryContents/Dosha-Test.aspx#results
Nun ist es so, dass man auch eine gewisse Tagesform hat, und dass man ggf. auch etwas anders interpretiert. Heute kommt beim Geschmackstest für mich das heraus:
Ihre bevorzugten Geschmacksrichtungen wirken auf
| Dosha | Nahrungstendenz | (Punkte) | Sein Zustand ist also | |
| Vata | etwas senkend | -3 | etwas erhöht | ![]() |
| Pitta | kaum beeinflussend | -1 | ausgeglichen | ![]() |
| Kapha | steigernd | 3 | etwas niedrig | ![]() |
Meine Ernährung scheint sich also zumindest hinsichtlich Geschmacksrichtungen und damit passender Doshabeeinflussung gut ausgerichtet zu haben.
Der Doshatest von Yoga Vidya sagt:
31.71 % Vata |
39.02 % Pitta |
29.27 % Kapha |
Der englische Test auf Körpermerkmale fällt so aus:
| 19 | VATA | 25 | PITTA | 11 | KAPHA |
Alles in allem habe ich sehr deutliche Ausprägungen Richtung Pitta und Vata, wobei diese oftmals richtiggehend verbunden zu sein scheinen.
Bzgl. Ernährung ist es nicht ganz so einfach, dies dauerhaft richtig umzusetzen, da eine Eigenschaft von so einem starkes Vata-Dosha selbst die Wechselhaftigkeit ist.
Für einen Vata-Typen ist (viel) Rohkost ungeeignet, für ein Pitta-Dosha allerdings wiederum gut. Daher muss ich immer abwägen... Sicher hängt es auch von der Aktivität, der Jahreszeit uvm. ab.
Nahrungsmittel, die (besonders) gut für mich sind:
- Bananen
- Butter/Ghee
- Cashews
- Joghurt
- Gurken
- Spargel
- rote Bete
- milder Rettich
- Zwiebeln/Knoblauch
- Möhren
- Erbsen
- grüne Bohnen
- Blattsalate
- Kürbiskerne
- Suppen
- Huhn
- Mangos
- Äpfel
- Mandeln
- Feigen
- Papaya
- Orangen
Ich kam u.a. darauf, weil ich gestern seit langem wieder mal in (reichlich) Butter gebratene Bananen mit Gewürzen gegessen habe. Da ich keine fertige Currymischung momentan habe, habe ich über das Essen Zimt, Kurkuma, Koriander und gem. Nelken gestreut.
Auch wenn ich einige Milchprodukte schlecht vertrage, so kann ich doch besonders auf die fettigeren nicht dauerhaft verzichten; sie stärken mein Kapha, wovon ich am wenigsten habe.
Gestern habe ich es nochmal mit Käse versucht, was reichlich nach hinten losgegangen ist: stundenlange Kopfschmerzen hinterher. Ich hoffe, es jetzt begriffen zu haben...
Ich nehme an, dass ich evtl. das Fett gebraucht habe (vielleicht auch zusätzlich das Eiweiß) und daher suboptimalerweise den Käse gegessen habe. Ich hätte also lieber stattdessen etwas mit Butter oder Ghee oder vielleicht auch Sahne essen sollen. Die Sahne möchte ich jetzt wieder ausprobieren. Ich war gestern einkaufen; die laktosefreie Sahne von "MinusL" enthält allerdings Carrageen (absolutes Ausschlusskriterium) und zudem ultrahocherhitzt und homogenisiert. Nee danke!
Ich habe dann von derselben Firma laktosefreien Quark (nicht bio) gekauft, d.h. dieser ist eine Mischung aus Magerquark und Joghurt. Morgens stelle ich ja immer die Milchproduke heraus, damit sie nicht so kalt beim Verzehr sind. Auch die TK-Früchte lasse ich auftauen. Den Quark habe ich also angerührt, probiert und für eklig befunden. Er schmeckte mir richtiggehend chemisch, obwohl außer dem Grundprodukt, eben dem Quark (sonst esse ich ja Joghurt, weiß natürlich aber auch, wie (Bio-)Quark sonst schmeckt) nichts anders war. Ich habe dann nach 2 Löffeln sogar niesen müssen und aufgehört, mir dann lieber Rührei gemacht.
Allerdings halte ich kalte Nahrung für morgens auch eher ungeeignet. (Zu) Kaltes wirkt schwächend auf unser Agni, das Verdauungsfeuer. Agni ist es, das die Lebenskraft bestimmt. Gerade in Verbindung mit Rohkosternährung ist das doch ein erwähnenswerter Aspekt. Ungekochte, kalte Nahrung kann also unser Verdauungsfeuer schwächen. Ist Agni zu schwach, verbrennt es auch nicht mehr rückstandsfrei und es entsteht sog. Ama - Schlackenstoffe, die den Organismus belasten.
Interessant ist, dass dort auch steht, dass man abends eiweißarm essen sollte. Das tue ich meistens - instinktiv. Ich brauche morgens eiweißreiches, fettiges, warmes Essen. Abends tun mir Suppen anscheinend gut, aber auch Süßes.
Mein "Nahrungsinstinkt" hat mich jedenfalls vor einer dauerhaften Rohernährung gewarnt/bewahrt. Ich denke, schon recht gut zu spüren, was für mich gut ist und was nicht. Die richtige Interpretation ist oftmals schwierig, weil wir ja am Tag auch viele verschiedene Lebensmittel essen und nicht nur die Nahrung allein die Verdauung und die Gesundheit beeinflusst.
Insgesamt sollte man natürlich auch auf die Atmosphäre beim Essen sowie einige andere Rahmenbedingungen achten: 18 Tips zum gesunden Essen
Ich habe in Erwägung gezogen, Kichererbsen wieder auszuprobieren. Es gibt nämlich ein leckeres vedisches Gericht auf der Basis von Kichererbsen, und zwar in Tomatensoße. Ich kombiniere es mit einem anderen, indem ich noch Joghurt in die Soße gebe. Es ist recht "sommerlich". Außerdem muss ich das Rezept ausprobieren, da ich im Sommer für 2 Tage wieder einen Stand auf einem Fest haben werde, wo ich Essen verkaufe. Ich möchte anbieten:
- Grüntee
- Lassi mit Basilikum, Rosenwasser und Kardamom
- Kartoffelsalat mit Kokos und Joghurt
- das Kichererbsengericht mit Tomatensoße und Joghurt
- Sevian (das ist eine höllisch leckere, pikante Knabberei aus Kichererbsenmehl, frittiert)
- ein sommerliches Laddu, das ich auch erst noch kreieren muss
- Ghee in Gläsern
Lustig, 3 mal Kichererbsen und 3 mal Joghurt...
Gestern habe ich kalorisch mal wieder "zu viel" gegessen, allerdings habe ich es nicht gemerkt, bis ich auf die Bilanz schaute. Ich hätte schwören können, erst knapp 2000 Kcal voll zu haben, und dabei waren es über 2700. So kann man sich täuschen. Notieren macht also durchaus (immer noch) Sinn und ich werde auch dabeibleiben, da sich meine Gewohnheiten und Ansprüche zu oft (vielleicht auch durch die ständig wechselnden Jahreszeiten?) ändern. Da ist eine Wissensbasis auch über die kalorische Menge und vor allem Makronährstoffverteilung meines Essens hilfreich.
Es war aber auch gestern einiges an Säften und insgesamt KH dabei. Ich habe einen schönen DIREKTSAFT, "Multisaft ohne Zitrusfrüchte" gefunden (von Merziger), der sehr lecker ist.
Mittlerweile gibt es auch viele Säfte mit Zusätzen wie B-Vitaminen, Eisen und sogar Omega-3.
Doch leider bestehen diese (noch) aus größtenteils Konzentraten, was ich ablehne. UND ich möchte keinen Karottensaft im Fruchtsaft (Obst und Gemüse zusammen geben Verdauungsstörungen!) sowie auch keinen Zitronensaft in Gemüsesäften. Das ist für mich ein totales Ausschlusskriterium beim Saftkauf.
Da meine KH-Speicher ja immer erst gefüllt werden müssen, setzt einzig und allein ein (großer!) Überschuss an Fett bei mir an. Bei meinem Status quo kann von "ansetzen" natürlich nicht im herkömmlichen Gebrauch die Rede sein; es ist immer nur die Frage, ob der Körper nun ohne Einbußen in Gesundheit, Kraft und Leistung noch weiter heruntergeht mit dem Fettgehalt oder ob es ohne "Hammermethoden" jetzt schlicht nicht mehr möglich ist - denn Extreme möchte ich nicht anwenden. Gesundheit steht bei mir absolut im Vordergrund.
Trotzdem wiege ich heute auch weiterhin noch knapp über 64 kg. Zumindest scheint der Körper endlich von dem 65-kg-Plateau heruntergekommen zu sein. Mal sehen, ob und wie (schnell) sich jetzt weiterhin was ändert. Mit Zwang und Vorsätzen allein kann ich da jedenfalls nicht dauerhaft viel bewirken, weil der Körper sich einfach holt was er braucht, und ich auch darum weiß, dass dies natürlicherweise so eingerichtet ist, damit wir überleben und auch möglichst gesund bleiben. Ein vollständiger Mangel an nur einem der 47 essentiellen Stoffe für den Körper bedeutet Tod. Nichts anderes bedeutet "essentiell".
Daher setze ich meinem Hunger- und Appetitgefühl keine allzu strikten Grenzen (und daher bin ich auch Fan so vieler NEM); ich will lediglich ausschließen, was mir nach zahlreichen (!) Versuchen und auch dem natürlichen Körpergefühl schon immer nur schlecht getan hat, und das ist insbesondere Getreide bzw. erhitzte Stärke in Mengen (d.h. für mich täglich). Hier stellt sich auch ganz schnell ein unnatürliches Suchtverhalten nach dieser Nahrung ein. Ich bin nun kein Mensch, der sich von seinen Süchten leiten lässt, sondern sich darüber erheben möchte und zu diesem Zwecke auch ständig reflektiert und hinterfragt.
Viel wichtiger zu wissen, was mir schadet, ist aber, was mir gut tut. Ich denke, mir da schon einiges erschlossen zu haben und gute Rahmenbedingungen wie gesunde Kombinationen etc. für mich etabliert zu haben, doch das reicht mir natürlich nicht :)
Auch hier halte ich mich nicht an strikte Vorgaben, und die für mich besonders guten Nahrungsmittel habe ich nicht nur aufgelistet, weil sie irgendwo stehen, sondern weil sie auch mit meinem Geschmacksempfinden deutlich übereinstimmen. Theorie und Praxis passen hier also zusammen, und daher ist es für mich wert, beachtet zu werden, damit ich davon Nutzen habe.
Insgesamt beurteile ich meine Erfahrungen mit Ernährung und dem Lernen dieses komplexen Themas als großartig. Da eingestiegen zu sein, später auch im Bereich von NEM, habe ich nie bereut. Ich habe mir trotz des jahrzehntelangen gesundheitlichen Nachteils der Zöliakie nun eine herausragende Gesundheit und damit Leistungsfähigkeit erarbeitet.
In der Laufgruppe ist momentan viel Neid dabei; ich würde dopen, "so einen" Körper könne man ja ohne Mittelchen gar nicht haben, und "solche Zeiten" am Anfang wären auch alles andere als normal, und "also ich will nicht flach wie ein Brett sein" :D
Ja, also ich will natürlich auch nicht flach wie ein Brett sein, daher bin ich auch froh, dass ich es nicht bin. Ich möchte auch keinesfalls Kurven verlieren, diese sollten aber bitte aus schönen Muskeln und nicht aus zerbeulten Fettbergen bestehen ;)
Mich amüsiert es, dass so etwas von Leuten kommt, die oftmals nicht mal halb so alt sind wie ich. Tja, irgendwas scheine ich ja richtig zu machen... Und ich werde weitermachen.
Jetzt bin ich überzeugt: Ich bin noch viel zu langsam gerannt ;D
Wer nur Pappe frisst, darf sich halt auch nicht wundern, wenn er aussieht wie ein Haufen Pappmachée und auch solche Leistungen bringt. Bei mir ist fast jedes Nahrungsmittel ein Superfood, einer großer Unterschied.
Allerdings finde ich es schade, wenn Menschen so negativ sind. Aber es gibt auch intelligentere Leute; dies sind, zumindest im "echten Leben vor Ort", ich muss es betonen, eher die Männer. Diese sind durchaus eher bereit, ihr Wissen zu erweitern und Tips anzunehmen, um selbst davon zu profitieren. Weil Männer insgesamt eher wie ich technik- und projektorientiert und nicht vom Typ Klatschtante und meist auch weniger neidisch sind, komme ich überwiegend besser mit diesem Geschlecht klar. Wenn Frauen diese schlechten Eigenschaften wie Missgunst usw. nicht aufweisen, gibt es aber auch hier hervorzuhebende Prachtexemplare, diese scheinen zumindest mir leider eher nur im Internet zu begegnen.
Ich bin überzeugt: Neid ist eine der negativsten Eigenschaften überhaupt, zerstört den Charakter, die eigene Intelligenz und auch Beziehungen und natürlich die Stimmung. Außerdem scheint er hässlich zu machen.
So, nun noch eine Frage an die hoffentlich mitlesenden Profi-BB und NEM-Experten:
Ich spiele mit dem Gedanken, CEE (Creatin Ethyl Ester) auszuprobieren, da ich von Monohydrat (Creapure) Verdauungsprobleme (leider auch mit warmem Getränk, und natürlich Traubensaftmatrix) bekomme. Nun bin ich aber unsicher bzgl. der Qualität, da ich nur deutsches Creatin (Creapure) konsumieren möchte - gibt es CEE von Degauss bzw. auf Basis von Creapure?
Zur Ernährung heute:
Es hat mich verwundert, wie gut mich der Kaffee mit der Sahne zufriedengestellt hat. Ich war lange satt und hatte keine Lust auf etwas anderes danach. Sonst muss ich morgens/vormittags erstmal einiges, vor allem verschiedenes, essen, damit der Bedarf gedeckt ist. Vielleicht spielen hier ja tatsächlich mehr die Energien denn als der Kalorien- bzw. Makronährstoffbedarf die entscheidende Rolle...
Das Frühstück, inklusive Sahne und Schokolade (bei den 2 Stückchen hatte ich dann schon fast Mühe), kommt auf 84 g Fett. Das ist wirklich enorm.
Nun trinke ich Säfte mit Aminosäuren, diese sind für mittags bzw. frühen Nachmittag (unter der Woche dann) ideal, damit ich am späten Nachmittag auch ein paar KH in den Muskeln zum Lauftraining habe und nicht mein Muskeleiweiß verheize.
Abends will ich dann auf Gemüse (und kleine Eiweißbeilage), am besten in Suppenform, setzen. Ich habe auch schon nach dem Sport Aminosäuren in Fruchtsaft getrunken, doch das ist total wider meines Appetits zu der Zeit. Der Körper will dann erst und vorrangig Eiweiß auffüllen.
Auch heute werde ich wieder Möhrensuppe mit Kokosmilch, dazu Erbsen, kochen. Hätte ich jetzt noch das Proteinpulver, könnte ich auch die Suppe damit anreichern. Aber vorerst geht es auch noch so. 1 oder 2 gekochte Eier müssten auch passen, auch wenn der Appetit auf Eier/Pfannkuchen doch tatsächlich eher morgens kommt.
Ernährung heute:
- 1 Glas Wasser mit Silicea-Gel
- 2 Löffel laktosefreie Quarkzubereitung mit TK-Himbeeren
- Rührei aus:
- 4 Eiern
- Ghee ca. 20 g
- 1 Zwiebel 62 g
- Cherrytomaten 65 g
- 2 Blätter Nori 6 g
- Chili, Petersilie, Peffer, Steinsalz
- 2 Tassen Kaffee mit
- Schlagsahne 100 g
- Kardamom, Vanille, Chrysanova
- Chili-Schokolade 20 g
- schwarzer Tee
- 2 Kapseln Vit. D
- Roter Traubensaft 161 g
- Preiselbeersaft 33 g
- Multisaft 181 g
- Rotbäckensaft 56 g
- Glutamin 12 g
- EAAs 10 g
- Arginin/Lysin/Tyrosin 3 g
- Glycin 2 g
- ß-Alanin 1 g
- Citrullin 1 g
- Taurin 1 g
- Vit. C
- Glucosamin 2 g
| Reaktionen: |
Freitag, 10. Juni 2011
Freitag
Gestern war Training, hieß 5 x 300 m *ächz* (50, 52, 54, 62, 56) wenn ich noch alles richtig erinnere.
War etwas blöd, nach 3 Läufen war die Luft oder besser gesagt der Zucker raus. Hatte ja nach dem Wettkampf bis gestern kaum KH gegessen. Kalorien waren gestern nur knapp über 2000, der Wochenschnitt ist von Kalorien und Fett noch etwas zu hoch, Gewicht heute morgen aber nur 64,3 kg. Es wird offenbar also so langsam, ganz langsam.
Ich hatte heute spontan Appetit auf Trockenobst. Wenn ich Obst esse, schaue ich immer, dass ich zumindest etwas Chlorophyll hinzufüge (Green Supercaps, Chlorella oder auch frisches Grün) und zumindest ein paar Aminosäuren. Ich habe das zum Anlass genommen, noch Saft mit Aminosäuren zeitgleich zu trinken. Isst man vom Obst und nimmt dann einen Schluck Saft mit AS, merkt man, wie bitter der eigentlich ist. Mich hat's richtig geschüttelt. Nach so einer Zuckerlast ist mir oftmals leicht übel, aber schwarzer Tee hilft dann sehr gut. Koffein hilft auch, Zucker besser in die Muskeln zu transportieren. Allerdings weiß ich jetzt nicht, wie stark das Koffein wirkt, da ich Tee mind. 10 Min. ziehen lasse. Die Koffeinwirkung wird dann durch die Gerbstoffe eher gebunden/vermindert. Ich mag die Koffeinwirkung an sich nicht - ich bin allgemein ein wacher und aufmerksamer Mensch. Ich trinke Tee aus Geschmacks- und Gesundheitsgründen. Auch hat er wohl eine verdauungsfördernde Wirkung, die ich mir zunutze mache.
Trinke ich schwarzen Tee und esse ich Chilischokolade dazu, steigt die Körpertemperatur schon ganz schön an, was unangenehm ist. Möchte man Koffein z.B. im Wettkampf einsetzen, halte ich Guarana für ideal. Das gibt keinen spürbaren Kick, sondern setzt langsam ein.
Kombucha habe ich auch am heutigen Tag geerntet, der war leider schon viel zu sauer. 14 Tage sind einfach zu lang im Sommer. Eine Woche reicht auch. Dann ist mehr Restzucker im Getränk und er schmeckt angenehmer. Ich mag Saures allgemein nicht so gern.
Es gibt auch einen Geschmacks-Doshatest, interessant. Dort sind auch noch 2 Links zu den anderen Tests.
Den Test direkt auf Nahrungsmittel finde ich noch aufschlussreicher. Insbesondere die Qualitäten der einzelnen Lebensmittel haben für mich große Aussagekraft und für mich wird wieder einmal mehr klar, warum ich doch einen recht hohen Fettanteil in meiner Ernährung habe und wohl auch brauche. Besonders Butter und Ghee sind gut für mich.
Essen heute:
Kcal 2247
EW 113 g
KH 180 g
Fett 117 g
War etwas blöd, nach 3 Läufen war die Luft oder besser gesagt der Zucker raus. Hatte ja nach dem Wettkampf bis gestern kaum KH gegessen. Kalorien waren gestern nur knapp über 2000, der Wochenschnitt ist von Kalorien und Fett noch etwas zu hoch, Gewicht heute morgen aber nur 64,3 kg. Es wird offenbar also so langsam, ganz langsam.
Ich hatte heute spontan Appetit auf Trockenobst. Wenn ich Obst esse, schaue ich immer, dass ich zumindest etwas Chlorophyll hinzufüge (Green Supercaps, Chlorella oder auch frisches Grün) und zumindest ein paar Aminosäuren. Ich habe das zum Anlass genommen, noch Saft mit Aminosäuren zeitgleich zu trinken. Isst man vom Obst und nimmt dann einen Schluck Saft mit AS, merkt man, wie bitter der eigentlich ist. Mich hat's richtig geschüttelt. Nach so einer Zuckerlast ist mir oftmals leicht übel, aber schwarzer Tee hilft dann sehr gut. Koffein hilft auch, Zucker besser in die Muskeln zu transportieren. Allerdings weiß ich jetzt nicht, wie stark das Koffein wirkt, da ich Tee mind. 10 Min. ziehen lasse. Die Koffeinwirkung wird dann durch die Gerbstoffe eher gebunden/vermindert. Ich mag die Koffeinwirkung an sich nicht - ich bin allgemein ein wacher und aufmerksamer Mensch. Ich trinke Tee aus Geschmacks- und Gesundheitsgründen. Auch hat er wohl eine verdauungsfördernde Wirkung, die ich mir zunutze mache.
Trinke ich schwarzen Tee und esse ich Chilischokolade dazu, steigt die Körpertemperatur schon ganz schön an, was unangenehm ist. Möchte man Koffein z.B. im Wettkampf einsetzen, halte ich Guarana für ideal. Das gibt keinen spürbaren Kick, sondern setzt langsam ein.
Kombucha habe ich auch am heutigen Tag geerntet, der war leider schon viel zu sauer. 14 Tage sind einfach zu lang im Sommer. Eine Woche reicht auch. Dann ist mehr Restzucker im Getränk und er schmeckt angenehmer. Ich mag Saures allgemein nicht so gern.
Es gibt auch einen Geschmacks-Doshatest, interessant. Dort sind auch noch 2 Links zu den anderen Tests.
Den Test direkt auf Nahrungsmittel finde ich noch aufschlussreicher. Insbesondere die Qualitäten der einzelnen Lebensmittel haben für mich große Aussagekraft und für mich wird wieder einmal mehr klar, warum ich doch einen recht hohen Fettanteil in meiner Ernährung habe und wohl auch brauche. Besonders Butter und Ghee sind gut für mich.
Essen heute:
- 1 Glas Wasser mit Silicea-Gel
- SCD-Joghurt vollfett 201 g
- TK-Himbeeren 42 g
- Xylit 6 g
- Chrysanova, Vanille
- 2 Kapseln Vit. D (2000 IU)
- 1 Mariendistelkapsel
- 3 Green Supercaps
- 6 Chlorella
- Kombucha 111 g
- Traubensaft 117 g
- Preiselbeersaft 28 g
- Glutamin 9 g
- EAAs 8 g
- Arginin/Tyrosin/Lysin 3 g
- Glycin 3 g
- Ornithin 2 g
- Citrullin 1 g
- Glucosamin
- 1 Apfel 157 g
- Aprikosen, getr. 30 g
- Rosinen 20 g
- Feigen, getr. 10 g
- ein paar Jiaogulanblätter
- schwarzer und grüner Tee
- Emmentaler 41 g
- Butter 4 g
- Zwiebel 5 g
- Cherrytomaten 25 g
- Steinsalz
- Chufas 10 g
- Chili-Schokolade 20 g
- Rührei aus:
- 4 Eiern
- Champignons ca. 100 g
- Zwiebel ca. 62 g
- Cherrytomaten ca. 37 g
- Ghee ca. 10 g
- Petersilie, Pfeffer, Chili, Steinsalz
- 1 Gurke 184 g
- weißes Mandelmus 45 g
- schwarzer und grüner Tee
- kleines Stück glutenfreie Pizza
- TK-Erbsen 160 g
- Möhren 153 g
- Butter 7 g
- Petersilie
- Chili-Schokolade 20 g
- 1/2 Apfel
Kcal 2247
EW 113 g
KH 180 g
Fett 117 g
| Reaktionen: |
Donnerstag, 9. Juni 2011
Käse
Heute hatte ich als erste Mahlzeit etwas SCD-Joghurt mit Himbeeren (in meinen Plan kann ich ja noch nicht wirklich einsteigen). Das ist an sich keine so gute Idee, da ich ja erstens fettreich und kh-arm frühstücken will und zweitens die Eiweißmenge zu gering ist, als dass der Joghurt allein ausreicht. 30 g sind schon Pflicht in der ersten Mahlzeit. Außerdem brauche ich morgens Salz, und zwar nicht zu knapp.
Weil ich wohl zu faul für Rührei war bzw. dies ja später abends gestern noch hatte, hab ich zum Emmentaler gegriffen. Seitdem fühle ich mich etwas komisch, sind zwar keine richtigen Kopfschmerzen aber es geht in diese Richtung (hinter den Augen). Aber ich muss ja immer alles doppelt und dreifach ausprobieren, bis ich es kapiert habe *augenroll*
Es ist aber auch wirklich blöd - ich sitz, was das Eiweißpulver angeht, total auf dem Trockenen. Dort ist einfach keiner erreichbar. Woanders gibt's kein Erbsenproteinisolat mit diesen Werten. Langsam wird's doof. Ich muss schon sagen, die Pfannkuchen schmecken mir weitaus besser als "nur" Rührei.
Seit gestern habe ich Vitamin-D3-Kapseln (1000 IU).
Meine Zeit von gestern ist 2:38,85. Hmpf. Nicht mal eine ganze Sekunde besser als letzten Monat. Dabei lief es viel besser und insgesamt ganz anders. Komischerweise habe ich auch hinterher überlegt, ob ich hätte schneller laufen können. Ich denke, ich gehe so einen Lauf vielleicht zu defensiv an. Ich ziehe währenddessen gar nicht so richtig in Erwägung, die anderen zu überholen, wenn es Kraft kostet... schwer zu beurteilen. Natürlich ist auch Angst vor dem Einbruch da. Ich muss wohl erst noch reinkommen.
Die anderen sind übrigens mit Wettkampfzeiten von meist weit über 2:40 eingestiegen. Na gut, die haben auch keine Ahnung von Ernährung, Ernährungsplanung am Wettkampftag und legalem "Doping"...
Heute ist wieder Training.
Übrigens scheine ich tatsächlich ein wenig Körperfett verloren zu haben. Das Gewicht liegt jetzt etwa 0,5 kg unter dem vorigen - ich habe also nicht alles wieder draufgepackt.
Auf der Hu-Ga-Seite habe ich heute gelesen, dass man nicht länger als 45 Min. am Stück Ausdauersport machen soll. Leider habe ich keine Begründung gefunden, vielleicht weiß jemand mehr?
Jedenfalls deckt sich das mit meinem Körpergefühl. Und das ist auch der Grund, warum ich ins Lauftraining gehe (und warum ich höchstens nur kurze Langstreckenläufe mitmachen will). Ich weiß nicht wieso, aber wenn ich z.B. im Wald oder anderswo in der Natur unterwegs bin, mag ich auch nicht durchgehend laufen, sondern lieber umherstreifen und mal dann und wann losrennen, wenn es mir grad gefällt.
Diese schnellen Spaziergänge, die wir gemacht haben, waren aber gut - auch mit Laufeinlagen, aber insgesamt halt eher niedriger von der Intensität.
Außerdem muss ich bemerken, dass reine Ausdauersportler zumindest optisch für mich meist nicht grad der Inbegriff von Gesundheit und Fitness sind. Ich wurde ja am Samstag von Leuten überholt, die deutlich dicker waren als ich und insgesamt einen unfitteren Eindruck machten... so viel kann an reinem Ausdauertraining also nicht dran sein. Allerdings ist schnelles Laufen aerober als man so denkt... gibt eine tolle Seite dazu, leider nur auf Englisch: http://www.powerrunning.com
Ich habe vor ca. einem Jahr unseren Triathlontrainer gefragt, wie ich schneller werden kann, und er sagte "langsamer laufen". Naja... ich glaube, dass das für mich nicht stimmt(e). Jetzt, wo ich schneller laufe, bin ich schließlich schneller geworden. Ich konnte vor Jahren gar nicht anders als langsam laufen, und bin trotzdem nie wirklich schneller geworden.
Es ist aber auch eine Frage, welche Muskelfasern (noch) trainiert werden müssen. Jemand hat dann sein Leistungslevel voll erreicht, wenn alle 3 Muskelfasertypen austrainiert sind. Daher ist Multistufentraining auch so erfolgreich.
Ich bin eindeutig ein Typ mit überwiegend Kraftausdauerfasern, Schnellkraft ist nicht besonders und Ausdauer ebenfalls nicht. Daher hoffe ich, dass ich mich im Mittelstreckenlauf noch um einiges verbessern kann.
Weil ich wohl zu faul für Rührei war bzw. dies ja später abends gestern noch hatte, hab ich zum Emmentaler gegriffen. Seitdem fühle ich mich etwas komisch, sind zwar keine richtigen Kopfschmerzen aber es geht in diese Richtung (hinter den Augen). Aber ich muss ja immer alles doppelt und dreifach ausprobieren, bis ich es kapiert habe *augenroll*
Es ist aber auch wirklich blöd - ich sitz, was das Eiweißpulver angeht, total auf dem Trockenen. Dort ist einfach keiner erreichbar. Woanders gibt's kein Erbsenproteinisolat mit diesen Werten. Langsam wird's doof. Ich muss schon sagen, die Pfannkuchen schmecken mir weitaus besser als "nur" Rührei.
Seit gestern habe ich Vitamin-D3-Kapseln (1000 IU).
Meine Zeit von gestern ist 2:38,85. Hmpf. Nicht mal eine ganze Sekunde besser als letzten Monat. Dabei lief es viel besser und insgesamt ganz anders. Komischerweise habe ich auch hinterher überlegt, ob ich hätte schneller laufen können. Ich denke, ich gehe so einen Lauf vielleicht zu defensiv an. Ich ziehe währenddessen gar nicht so richtig in Erwägung, die anderen zu überholen, wenn es Kraft kostet... schwer zu beurteilen. Natürlich ist auch Angst vor dem Einbruch da. Ich muss wohl erst noch reinkommen.
Die anderen sind übrigens mit Wettkampfzeiten von meist weit über 2:40 eingestiegen. Na gut, die haben auch keine Ahnung von Ernährung, Ernährungsplanung am Wettkampftag und legalem "Doping"...
Heute ist wieder Training.
Übrigens scheine ich tatsächlich ein wenig Körperfett verloren zu haben. Das Gewicht liegt jetzt etwa 0,5 kg unter dem vorigen - ich habe also nicht alles wieder draufgepackt.
Auf der Hu-Ga-Seite habe ich heute gelesen, dass man nicht länger als 45 Min. am Stück Ausdauersport machen soll. Leider habe ich keine Begründung gefunden, vielleicht weiß jemand mehr?
Jedenfalls deckt sich das mit meinem Körpergefühl. Und das ist auch der Grund, warum ich ins Lauftraining gehe (und warum ich höchstens nur kurze Langstreckenläufe mitmachen will). Ich weiß nicht wieso, aber wenn ich z.B. im Wald oder anderswo in der Natur unterwegs bin, mag ich auch nicht durchgehend laufen, sondern lieber umherstreifen und mal dann und wann losrennen, wenn es mir grad gefällt.
Diese schnellen Spaziergänge, die wir gemacht haben, waren aber gut - auch mit Laufeinlagen, aber insgesamt halt eher niedriger von der Intensität.
Außerdem muss ich bemerken, dass reine Ausdauersportler zumindest optisch für mich meist nicht grad der Inbegriff von Gesundheit und Fitness sind. Ich wurde ja am Samstag von Leuten überholt, die deutlich dicker waren als ich und insgesamt einen unfitteren Eindruck machten... so viel kann an reinem Ausdauertraining also nicht dran sein. Allerdings ist schnelles Laufen aerober als man so denkt... gibt eine tolle Seite dazu, leider nur auf Englisch: http://www.powerrunning.com
Ich habe vor ca. einem Jahr unseren Triathlontrainer gefragt, wie ich schneller werden kann, und er sagte "langsamer laufen". Naja... ich glaube, dass das für mich nicht stimmt(e). Jetzt, wo ich schneller laufe, bin ich schließlich schneller geworden. Ich konnte vor Jahren gar nicht anders als langsam laufen, und bin trotzdem nie wirklich schneller geworden.
Es ist aber auch eine Frage, welche Muskelfasern (noch) trainiert werden müssen. Jemand hat dann sein Leistungslevel voll erreicht, wenn alle 3 Muskelfasertypen austrainiert sind. Daher ist Multistufentraining auch so erfolgreich.
Ich bin eindeutig ein Typ mit überwiegend Kraftausdauerfasern, Schnellkraft ist nicht besonders und Ausdauer ebenfalls nicht. Daher hoffe ich, dass ich mich im Mittelstreckenlauf noch um einiges verbessern kann.
| Reaktionen: |
Mittwoch, 8. Juni 2011
Der zweite 800 m-Lauf
Heute war der Wettkampf einer Bahneröffnung. Was für eine elende Fahrerei (insgesamt ca. 3 Std.), für nicht mal 3 Minuten laufen...
Das Wetter war hässlich, die Stimmung daher irgendwie komisch. Schön war es dort nicht gerade. Wenigstens ist es trocken geblieben, obwohl die Luft schon verdächtig aussah.
Heute habe ich mir das ß-Alanin früher gegeben, vorher auch noch Rote-Bete-Saft getrunken und war damit gut vorbereitet.
Startschuss fiel so um ca. 19:45 Uhr und alle rasten wieder mal los wie die Irren ;)
Nach der ersten Dreiviertelrunde bemerkte ich, wie die Atmung richtig einsetzte, da dachte ich dann, besser etwas Tempo rausnehmen, zumal ich noch nicht weit von unserer Schnellsten, die unter 2:20 läuft, entfernt war. Insgesamt war das weibliche Feld (mehrere Altersklassen sind im selben Lauf gestartet, und sogar 2 Männer) recht dicht zusammen.
Ich überholte ein recht kleines Mädchen, das sichtbar kämpfte. Jemand brüllte meinen Namen in der 2. Kurve (Karl? :D), es ging in die 2. und damit letzte Runde. Ich erinnerte mich mal wieder daran, dass ich in der 2. Runde Vollgas geben sollte. Hatte aber Bedenken wegen Durchhalten. Ca. 250 m vor Schluss merkte ich wieder den (diesmal weitaus leichteren) Schmerz in den Oberarmen, Atmung pumpte, aber an Geschwindigkeit konnte ich sogar noch leicht zulegen. Beine waren fit, keine Spur von Ermüdung! Ich überholte dann in der letzten Kurve noch eine (14jährige) Vereinskameradin, auf der Zielgeraden war leider keiner in der Nähe für einen Schlusskampf, die letzten Atemzüge waren eine Qual, Ziellinie, halt, vorbei. Die Sekunden danach waren schon heftig, da sind einige Funktionen kurzzeitig außer Gefecht gesetzt.
Siegerehrung und Urkunden gab es dort nicht, daher muss ich meine genaue Zeit noch aus den Ergebnislisten abrufen. Bis dahin habe ich was von 2:37 gehört. Nicht spitzenmäßig, aber eine kleine Verbesserung zum 15.05.
Das Wetter war hässlich, die Stimmung daher irgendwie komisch. Schön war es dort nicht gerade. Wenigstens ist es trocken geblieben, obwohl die Luft schon verdächtig aussah.
Heute habe ich mir das ß-Alanin früher gegeben, vorher auch noch Rote-Bete-Saft getrunken und war damit gut vorbereitet.
Startschuss fiel so um ca. 19:45 Uhr und alle rasten wieder mal los wie die Irren ;)
Nach der ersten Dreiviertelrunde bemerkte ich, wie die Atmung richtig einsetzte, da dachte ich dann, besser etwas Tempo rausnehmen, zumal ich noch nicht weit von unserer Schnellsten, die unter 2:20 läuft, entfernt war. Insgesamt war das weibliche Feld (mehrere Altersklassen sind im selben Lauf gestartet, und sogar 2 Männer) recht dicht zusammen.
Ich überholte ein recht kleines Mädchen, das sichtbar kämpfte. Jemand brüllte meinen Namen in der 2. Kurve (Karl? :D), es ging in die 2. und damit letzte Runde. Ich erinnerte mich mal wieder daran, dass ich in der 2. Runde Vollgas geben sollte. Hatte aber Bedenken wegen Durchhalten. Ca. 250 m vor Schluss merkte ich wieder den (diesmal weitaus leichteren) Schmerz in den Oberarmen, Atmung pumpte, aber an Geschwindigkeit konnte ich sogar noch leicht zulegen. Beine waren fit, keine Spur von Ermüdung! Ich überholte dann in der letzten Kurve noch eine (14jährige) Vereinskameradin, auf der Zielgeraden war leider keiner in der Nähe für einen Schlusskampf, die letzten Atemzüge waren eine Qual, Ziellinie, halt, vorbei. Die Sekunden danach waren schon heftig, da sind einige Funktionen kurzzeitig außer Gefecht gesetzt.
Siegerehrung und Urkunden gab es dort nicht, daher muss ich meine genaue Zeit noch aus den Ergebnislisten abrufen. Bis dahin habe ich was von 2:37 gehört. Nicht spitzenmäßig, aber eine kleine Verbesserung zum 15.05.
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Was soll ich essen?
Meine Nahrungsauswahl hat sich leider mal wieder verkleinert, und zwar aus folgenden Gründen:
Heißt: kein Fleisch/Fisch, kaum Obst, wenig(er) Fett, wenig Milchprodukte. Da bleiben ja fast nur noch Eier, Eiweißpulver, Saft mit Aminos und Gemüse :(
Auch mit den Eiern (ca. mind. 4 am Tag) kommt auch schon einiges an Fett zur Bilanz.
Und blöderweise habe ich momentan nicht mal Eiweißpulver, weil das Shopsystem von Veganfitness offenbar nicht richtig funktioniert.
Was ich aber habe, wenn ich mal zu wenig esse, ist vor allem Hunger. Und selbst wenn ich sogar ein paar unterkalorische Tage dabeihabe, so ist spätestens einige Tage später einer mit extremem Überschuss dabei - wie gestern (2900 Kcal und NULL Sport).
Ich werde mal ein bisschen mit Beispielplänen rechnen.
So, ich habe mal einen Plan entworfen. Seine Durchführbarkeit hängt davon ab, dass ich eben Eiweißpulver zur Hand habe - und jeden Tag 4 Eier esse.
INSGESAMT:
Kcal 1950
EW 118 g (davon 35 g aus AS)
KH 180 g
Fett 81 g
Das klingt fast zu schön um wahr zu sein... ziemlich perfekt - vorausgesetzt, ich halte mich dran *flöt*
Natürlich muss ich nicht alle verschiedenen Nüsse an einem Tag essen, ich wollte nur sowas wie einen Durchschnitt errechnen.
Der Eiweißanteil ist hoch genug auch für Sporttage, da ja auch 35 g aus Aminosäuren stammen. Er sollte hoch genug sein, um satt zu werden.
Der KH-Anteil aus "sauberen" Quellen ist hoch genug, um die Glykogenspeicher nie vollständig zu leeren - auch wichtig für Sport.
Ich habe alle wichtigen Superfoods dabei sowie die richtigen Fette, und 81 g Fett werden auch nicht zu wenig sein.
Ich werd's so probieren.
- Ich merke, dass mir Obst in den Mengen, die ich momentan esse, zuviel ist und zu Verdauungsstörungen führt.
- Ich weiß, dass Milchprodukte nicht durchgehend in größeren Mengen gehen.
- Fleisch und Fisch sind jetzt weggefallen.
- Die Fettmenge möchte ich etwas einschränken, als Obergrenze sind 100 g täglich angesetzt.
Heißt: kein Fleisch/Fisch, kaum Obst, wenig(er) Fett, wenig Milchprodukte. Da bleiben ja fast nur noch Eier, Eiweißpulver, Saft mit Aminos und Gemüse :(
Auch mit den Eiern (ca. mind. 4 am Tag) kommt auch schon einiges an Fett zur Bilanz.
Und blöderweise habe ich momentan nicht mal Eiweißpulver, weil das Shopsystem von Veganfitness offenbar nicht richtig funktioniert.
Was ich aber habe, wenn ich mal zu wenig esse, ist vor allem Hunger. Und selbst wenn ich sogar ein paar unterkalorische Tage dabeihabe, so ist spätestens einige Tage später einer mit extremem Überschuss dabei - wie gestern (2900 Kcal und NULL Sport).
Ich werde mal ein bisschen mit Beispielplänen rechnen.
So, ich habe mal einen Plan entworfen. Seine Durchführbarkeit hängt davon ab, dass ich eben Eiweißpulver zur Hand habe - und jeden Tag 4 Eier esse.
- Eiweiß-Gemüsepfannkuchen:
- 2 Eier
- Erbsenprotein 20 g
- Paprika 60 g
- 1 Zwiebel 60 g
- Ghee ca. 20 g
- Gurke 100 g
- Tomaten 30 g
- 4 Chlorella
- 1 Kapsel Maca
- 1 Mariendistelkapsel
- 3 Green Supercaps
[~ 33 g EW, 12 g KH, 32 g Fett]
- SCD-Joghurt 0,3 % Fett 200 g
- TK-Heidelbeeren 35 g
- Aminosäuren 5 g
[~ 16 g EW, 11 g KH, 0,4 g Fett]
- 1 Banane 120 g
- 1 Apfel 120 g
- getr. Aprikosen 20 g
- Chufas 15 g
- Cashews 15 g
- Walnüsse 15 g
- Mandelmus 20 g
- Kokosrapseln 5 g
- Rotbäckchen Lernstark 200 g
- Traubensaft 200 g
- Preiselbeersaft 20 g
- Aminosäuren 30 g
[~ 43 g EW, 123 g KH, 36 g Fett]
- TK-Erbsen 200 g
- Möhren 200 g
- 2 Eier
- 2 Green Supercaps
- 1 Kapsel Maca
- 4 Chlorella
[~ 26 g EW, 33 g KH, 13 g Fett]
INSGESAMT:
Kcal 1950
EW 118 g (davon 35 g aus AS)
KH 180 g
Fett 81 g
Das klingt fast zu schön um wahr zu sein... ziemlich perfekt - vorausgesetzt, ich halte mich dran *flöt*
Natürlich muss ich nicht alle verschiedenen Nüsse an einem Tag essen, ich wollte nur sowas wie einen Durchschnitt errechnen.
Der Eiweißanteil ist hoch genug auch für Sporttage, da ja auch 35 g aus Aminosäuren stammen. Er sollte hoch genug sein, um satt zu werden.
Der KH-Anteil aus "sauberen" Quellen ist hoch genug, um die Glykogenspeicher nie vollständig zu leeren - auch wichtig für Sport.
Ich habe alle wichtigen Superfoods dabei sowie die richtigen Fette, und 81 g Fett werden auch nicht zu wenig sein.
Ich werd's so probieren.
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Wochenresümee KW 22 (30.05. - 05.06.2011)
Da gewünscht, gebe ich noch ein Wochenresümee der vergangenen Woche, obwohl heute schon Mittwoch ist...
Gewicht: 64,5 kg
KFA (Durnin-Womersly):
Body Fat %: 13.5
Lbs/Kgs of Body Fat: 8.7
Lean Body Weight: 55.8
Die Caliperwerte sind alle gleich geblieben. Gewicht ist momentan etwas schwierig zu bestimmen. Körperfett werde ich wohl nicht unbedingt dazugewonnen haben, da die Nährstoffverteilung folgendermaßen aussah:
Dies kam durch die 2 unterkalorischen Tage aufgrund des Infekts oder was auch immer das war, zustande.
Mein Körper ist aber offenbar nur schwer zu einer Änderung zu überreden. Ich denke, dass dies nur durch mehr Eiweiß und absoluten Verzicht über Wochen auf jedes Kalorienplus möglich ist.
Mehr Eiweiß ist schwierig, da ich mittlerweile wohl nicht mehr zu Fleisch/Fisch greife und bei den Aminosäuren immer eine Menge Saft mit dabei ist...
Allerdings habe ich auch heute gemerkt, dass ich auch gegen (zuviel) Obst eine Abneigung entwickelt habe. So große Mengen KH kann ich einfach nicht gut verdauen; der Saft geht schon, ich trinke ihn aber nicht unbedingt gern.
Ich habe wieder Milchprodukte gegessen, wovon ich eigentlich weg wollte. Bei denen ist es aber wohl eher eine Frage der Menge. Schließlich ist auch viel Gutes drin, was ich brauche: Vit. D und A, CLA, Eiweiß, gesättigtes Fett, Calcium, ... im Joghurt noch die Bakterien.
Ich werde das jedenfalls nicht mehr so "absolut" entscheiden, was ich esse und was nicht, weil das garantiert nach hinten losgeht. Ich entscheide das in dem Moment, eher nach Appetit - also danach, was der Körper benötigt.
Die Bilder vom Wettkampf haben mich auch wieder mal überrascht. Ist ganz schön "was dran", gazellenartig wirkt das nicht gerade. Wenn ich in den Spiegel schaue, komme ich mir aber dünn vor :D
Ich denke, ich habe wohl auch Angst, abzunehmen. Mir gefällt die Form schon, mittlerweile ist auch alles ziemlich fest - nicht so wie zu Veggiezeiten mit schlabbrigem Bindegewebe.
Die Beine sind stark geworden, was ich nur auf den Fotos sehe - nicht aber, wenn ich an mir heruntersehe.
Sportmäßig war ich 3 mal laufen (davon ein Wettkampf) die Woche, 1 mal Trampolinspringen und 3 kurze Workouts waren auch dabei.
Sportstunden: 3:14
najaaaa...
Gewicht: 64,5 kg
KFA (Durnin-Womersly):
Body Fat %: 13.5
Lbs/Kgs of Body Fat: 8.7
Lean Body Weight: 55.8
Die Caliperwerte sind alle gleich geblieben. Gewicht ist momentan etwas schwierig zu bestimmen. Körperfett werde ich wohl nicht unbedingt dazugewonnen haben, da die Nährstoffverteilung folgendermaßen aussah:
| Kcal Ø | 2088,29 |
| Eiweiß Ø | 92,83 |
| KH Ø | 168,75 |
| Fett Ø | 114,19 |
Dies kam durch die 2 unterkalorischen Tage aufgrund des Infekts oder was auch immer das war, zustande.
Mein Körper ist aber offenbar nur schwer zu einer Änderung zu überreden. Ich denke, dass dies nur durch mehr Eiweiß und absoluten Verzicht über Wochen auf jedes Kalorienplus möglich ist.
Mehr Eiweiß ist schwierig, da ich mittlerweile wohl nicht mehr zu Fleisch/Fisch greife und bei den Aminosäuren immer eine Menge Saft mit dabei ist...
Allerdings habe ich auch heute gemerkt, dass ich auch gegen (zuviel) Obst eine Abneigung entwickelt habe. So große Mengen KH kann ich einfach nicht gut verdauen; der Saft geht schon, ich trinke ihn aber nicht unbedingt gern.
Ich habe wieder Milchprodukte gegessen, wovon ich eigentlich weg wollte. Bei denen ist es aber wohl eher eine Frage der Menge. Schließlich ist auch viel Gutes drin, was ich brauche: Vit. D und A, CLA, Eiweiß, gesättigtes Fett, Calcium, ... im Joghurt noch die Bakterien.
Ich werde das jedenfalls nicht mehr so "absolut" entscheiden, was ich esse und was nicht, weil das garantiert nach hinten losgeht. Ich entscheide das in dem Moment, eher nach Appetit - also danach, was der Körper benötigt.
Die Bilder vom Wettkampf haben mich auch wieder mal überrascht. Ist ganz schön "was dran", gazellenartig wirkt das nicht gerade. Wenn ich in den Spiegel schaue, komme ich mir aber dünn vor :D
Ich denke, ich habe wohl auch Angst, abzunehmen. Mir gefällt die Form schon, mittlerweile ist auch alles ziemlich fest - nicht so wie zu Veggiezeiten mit schlabbrigem Bindegewebe.
Die Beine sind stark geworden, was ich nur auf den Fotos sehe - nicht aber, wenn ich an mir heruntersehe.
Sportmäßig war ich 3 mal laufen (davon ein Wettkampf) die Woche, 1 mal Trampolinspringen und 3 kurze Workouts waren auch dabei.
Sportstunden: 3:14
najaaaa...
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Montag, 6. Juni 2011
Neue Lauftermine
Voraussichtlich werde ich an diesen Terminen laufen:
Sa, 11.06., 9:50, 3,6 km (AB)
Sa, 18.06., 11:00, 3,3 km (LB)
Mi, 22.06. Bahnlauf 3000 m (GZ)
Und dann starte ich natürlich Mittwoch, den 08.06., also in 2 Tagen, über 800 m.
Heute sind meine Schultern/Nacken auch etwas verspannt, bin das lange Laufen nicht gewohnt und habe leider gestern unbewusst die Schultern hochgezogen.
Essen und Trinken heute:
Kcal 2181
EW 96 g (27 davon aus AS)
KH 176 g
Fett 118 g
Sa, 11.06., 9:50, 3,6 km (AB)
Sa, 18.06., 11:00, 3,3 km (LB)
Mi, 22.06. Bahnlauf 3000 m (GZ)
Und dann starte ich natürlich Mittwoch, den 08.06., also in 2 Tagen, über 800 m.
Heute sind meine Schultern/Nacken auch etwas verspannt, bin das lange Laufen nicht gewohnt und habe leider gestern unbewusst die Schultern hochgezogen.
Essen und Trinken heute:
- 1 Glas warmes Wasser mit grüner Tonerde
- Rührei aus
- 4 Eiern
- Ghee ca. 10 g
- 2 Zwiebeln 92 g
- Paprika 62 g
- 2 Blättern Nori 6 g
- Steinsalz, Pfeffer, Petersilie, Chili
- 1 Kapsel Maca
- 2 Kapseln Amino4plus
- 4 Chlorella
- 1 Mariendistelkapsel
- 1 Zinkkapsel
- 2 Green Supercaps
- weißes Mandelmus ca. 45 g
- Blütenpollen 2 g
- Kokosraspeln 11 g
- Süßkirschen ca. 300 g
- Kombucha 381 g
- Pink Grapefruitsaft 177 g
- Vit. C
- Magnesiumcitrat
- Kaliumcitrat
- Glucosamin 1 g
- Citrullin 1 g
- Glutamin 10 g
- Arginin/Lysin/Tyrosin 3 g
- Glycin 3 g
- EAAs 5 g
- SCD-Joghurt vollfett 188 g
- TK-Heidelbeeren 32 g
- Chrysanova, Vanille
- schwarzer Tee
- Chili-Schokolade 20 g
- 1 Apfel 150 g
- getr. Aprikosen 32 g
- 4 Chlorella
- 3 Green Supercaps
- 4 Kapseln Amino4plus
- Möhrensuppe mit Erbsen und Kokosmilch
- Chili-Schokolade 20 g
Kcal 2181
EW 96 g (27 davon aus AS)
KH 176 g
Fett 118 g
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