Freitag, 30. Dezember 2011

Neues von der Möbel- und Tortenfront

Soooo... das war gestern ein schöner Einkauf im Möbelhaus :D
So einen großen Gutschein muss man ja erstmal verballern, hihi. Und wir haben auch noch was übrig.

Bett, Nachtschrank und Kommode haben wir in Paketen eingepackt (alles aus Echtholz), um dann zum Kleinkram überzugehen. Viel Back-, Haushalts- und Küchenzubehör, da lacht das Weiberherz, jippie.

Schöne Eichenkommode im Aufbau:



Erfreut war ich auch über das Bettzeug, das es dort gab, so konnten wir unsers mal ersetzen. So habe ich mir eine dicke Daunendecke für 75,- eingepackt, der liebe Mann eine dünnere (der schwitzt mit sowas), dann noch ein Spannbettlaken, eine Gardine aus dem richtigen Material zum Zerschnippeln und Abdecken für meine Kombuchas ;).

Küchenabteilung: 20-cm-Springform! Genau das, was ich für meine künftigen Tortenexperimente (und schon heute, da morgen Hochzeitstag ist, hehe) brauche, da ich ja nicht mitessen kann und die Torten daher nun kleiner werden sollen. Sehr schön, dass man hier Geld für Zeug sparen konnte, das ich eh hätte kaufen müssen: Tortenheber, Tortenring, Spritztüten, Tupperdosen, Glasschüsseln für Kombucha, Schälchen, kleine Auflaufform, Pommesschale aus Keramik (;D), Tablett, ... 



Waschmittel (sowas gibt's im Möbelhaus, haha), Heizungsreiniger (so ne lange Bürste), 3 Tischleuchten mit 3 Helligkeitsstufen. Eine bekommt Muttern. Hat sich ja als Geburtstag auch Silvester ausgesucht.

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Der Kombucha in der Schüssel arbeitet tatsächlich viel schneller als in einem höheren, schmalen Gefäß. So konnte ich heute schon wieder ernten (3 Liter in weniger als einer Woche). Auf dem Bild der abkühlende Tee für den heutigen weiteren Ansatz.

Ich muss gestehen, die tolle Schokolade (soll in Kennerkreisen übrigens die beste 100%ige sein) ist schon alle. Sie schmeckte mir mit jedem Bissen besser. Daher habe ich den "Rest" (sicher noch über ein Drittel) davon zum Frühstück nach 2 großen Granatäpfeln gegessen.

Noch einen schönen, schnellen und eiweißreichen Snack habe ich gestern abend gemacht: 2 Eier, mit einer Scheibe Käse und Paprikawürfeln belegt (das geht super in einer Minipfanne, mit Deckel drauf). Mir hängt das Fleisch momentan mal wieder total zum Halse raus. Also muss ich genug Eier essen. Da gibt es ja schöne, viele Möglichkeiten. Toll ist auch gekochter Broccoli, kleingeschnitten und dann mit Spiegeleiern zusammen gebraten.



Ich werde ja jetzt Tortenexpertin, und morgen ist dann Nr. 2 an der Reihe: Sachertorte. Für die Füllung nehme ich die zuckerfreie Aprikosenmarmelade von Zuegg.
Damit das top wird, mache ich den Boden nicht wie im normalen Rezept, sondern werde ihn nach der Anleitung der Wiener Masse (+ Kakao) zubereiten.

Hier noch ein Bild von der Schwarzwälder Kirschtorte vom Heiligabend, deren Füllung dann leider ein wenig zu den Seiten herausdrängte, in Ermangelung eines Tortenrings sowie der üppigen Kirschmasse (klotzen, nicht kleckern):


Ich habe den Boden auch nur einmal geteilt, er war mir nicht hoch genug für 2 Teilungen. Aber das tat dem Geschmack der Torte keinen Abbruch.


Für jeglichen Sport war ich gestern zu faul und zu beschäftigt. Und ich hab noch ganz schön Muskelkater (vor allem im Gesäß) von dem Workout. Hoffe, dass ich das morgen erneut machen kann.




Futter heute:

  • 2 große Granatäpfel ca. 450 g 
  • 10 Chlorella 
  • 6 Green Supercaps
  • 1 Omega-3-Kapsel 
  • 1 Kapsel Mariendistel 
  • 1 Kapsel Rosskastanienblätter 
  • 1 Kapsel Mangan 
  • 1 Kapsel Lecithin 
  • 1 Kapsel Zink 
  • 5 Kapseln EAAs 


  • 100%ige Schokolade, ca. 40 g 

  • Kombucha ca. 250 g 
  • grüner und schwarzer Tee 

  • kleines Käse-Ei-Omelett: 
  • 1 Ei 
  • 1 Scheibe Gouda ca. 38 g 
  • Ghee ca. 15 g 
  • Zwiebel ca. 15 g 
  • Paprika ca. 15 g 
  • Petersilie, Chili, Pfeffer, Steinsalz 

  • Tomaten-Gemüsesuppe 
  • 2 Weißkonfekt 40 g 


  • 1 Banane ca. 120 g 
  • Schokolade 8 g 


  • Pfannkuchen aus 
  • 1 Ei 
  • Erbotin 18 g 
  • Wasser, Chrysanova 
  • Ghee ca. 15 g 
  • Heidelbeermarmelade 55 g 


  • 1 Dose Makrelenfilets ca. 90 g 
  • 1 Cherrytomate 15 g 


Kcal 2300 
EW 80 g 
KH 170 g 
Fett 141 g


    Donnerstag, 29. Dezember 2011

    Workout

    Unser Bergkäse war glücklicherweise doch nicht betroffen von der Listeriengeschichte.

    Gestern hab ich ein Workout gemacht, nachdem ich 20 Min. Trampolin gesprungen bin:

    3 x 20 Jump Lunges
    3 x 20 Squats
    3 x 20 Revers frontal
    3 x 30 Reverse Crunches
    2 x je 10 Backward Lunges mit Kettlebell 12 kg
    2 x 30 Kettlebell-Swings, 1 x 20
    2 x je 50 4-Füßler-Sidekicks
    3 x 6 Sonnengrüße
    5 Handstände
    3 x 10 Push ups


    Und heute merke ich das ganz gut im Gesäß und auch ein wenig in den Beinen. Dieses Workout würd ich schon jeden 2. Tag machen (sag ich jetzt mal so einfach...), zusammen mit den 20 Min. Trampolin. Jeden anderen 2. Tag wäre dann ein Lauf + Yoga Asanas (je 1 Std.) fällig... Überhaupt mal sehen wie es mit dem Laufen geht, da meine Beine im unteren Teil die letzten beiden Male leieder Probleme machten.

    Jetzt geht's gleich erstmal Möbel holen (mein Bett ist da, hurra!), später vielleicht noch laufen.

    Heute habe ich 100%ige Schokolade geschenkt bekommen, die ist toll! :)))
    Cremiger als ich dachte, und mit dem fehlenden Zucker/Süße darin kann ich auch gut leben.

    Mit der Ernährung generell läufts bisher ganz gut; ich hatte jetzt sogar ein paar Tage, wo ich unter 100 g Fett war. Gestern war es aufgrund des Workouts wieder etwas mehr (~ 150 g Fett). Auch damit kann ich noch gut leben; die Kalorien waren um die 2600 bei ~ 150 g Eiweiß und damit dürfte ich immer noch im Defizit sein.

    Insgesamt ist es leichter, mit etwas mehr KH ein Defizit einzuhalten. Und Fett scheine ich genauso gut zu verbrennen.

    Käse hab ich ein paar Tage gar nicht gegessen; Schokolade 16 g ist vielleicht etwas wenig... :o
    Habe dann doch immer mind. 2 Rippen genascht. Außerdem wieder Pfannkuchen (sind einfach göttlich zum Frühstück, mit Heidelbeermarmelade). Frühstück liegt immer ganz ausgewogen vor 1:1:1 (F:EW:KH).

    Heut werd ich evtl. noch Kuchen oder Brot backen, und da mache ich den Versuch, es etwas fettärmer zu machen.

    Bin sehr zufrieden soweit.

    Dienstag, 27. Dezember 2011

    Weihnachten...und danach ;)

    So, ich hoffe, ihr habt Weihnachten auch alle gut überstanden :)

    Bei uns ist ja alles ganz entspannt, und auch fresstechnisch würde sich keiner erlauben, mir was aufzuschwatzen.

    Da der liebe Gatte sich wieder mal "nichts" wünschte, entschied ich ja, eine Schwarzwälder Kirschtorte für ihn zu machen. Der Gute liebt sowas, und ich liebe es ja bekanntlich, in der Küche alles zu beschmutzen :D

    Diese Torte reizte mich irgendwie immer schon. Und ich habe nicht wirklich große Tortenerfahrung. Also gab's nur eins: machen :D
    Gesagt, getan. So habe ich später aber gemerkt, dass ein Tortenring nicht schlecht gewesen wäre. Ansonsten hat aber alles sehr gut geklappt und das Ergebnis kam auch überaus gut an.

    Leider leider entwickelt der Geist ja Anhaftung an das Zeug, welches er nur lang genug ansieht... da die Torte glutenfrei (aber natürlich nicht stärkefrei) war/ist, hab ich doch ernsthaft davon probiert. Und gar nicht mal wenig. Glücklicherweise nur gestern.

    Aber die Rückenschmerzen kamen prompt und die hatte ich heute sogar noch beim Laufen. Sehr hässlich. Heute hielt ich stand und ging nicht noch mal ran, obwohl ich dran dachte. Schmeckte zwar ziemlich gut, aber so verhungert und verzweifelt bin ich ja nicht - und mein Essen schmeckt ja auch gut. Auch wenn ich Zucker ebenso vermeiden sollte - er allein haut niemals so in die Gelenke und den Rücken wie Stärke. So kann ich relativ problemlos Joghurt mit diesen Schattenmorellen aus dem Glas essen und es schmeckt ein wenig ähnlich (dazu noch etwas Schokolade, zerbröselt) wie diese Torte. 

    Jedenfalls schaffte ich es gestern auf sage und schreibe ca. 3600 Kcal (nein, ich habe mich nicht vertippt...). Das alles (u.a.) wieder mal, weil ich zuwenig Eiweiß hatte. Den Tag davor (Heiligabend) hab ich außerdem nur wenig essen können.
    Heute hat sich das auch alles ein wenig ausgeglichen... naja, ich bin in der Umstellung.

    Und zwar in der Umstellung auf mehr KH, weniger Fett. Bei den 3600 Kcal habe ich etwas über 220 g Fett geschafft. Da (aber erst da) trat dann der Punkt ein, wo mir ganz sachte übel wurde (bedeutet: genug!). Jaha, ich vertrage sehr viel Fett problemlos. Der Low-Carb-(high-Fat-)Gedanke ist richtig und gut, aber das insbesondere bei Leuten, die von zuvielen Kohlenhydraten fett werden. Zu diesen Leuten gehöre ich aber definitiv nicht, noch nie. Ich war eher schlanker mit vielen KH. Das mag am Typ liegen, besonders meine ich hier den ayurvedischen Typ (sehr viel Vata und etwas Kapha). Fett fördert Kapha ("Stabilität, Struktur, Festikeit"), und hat mich sehr stark und muskulös (vor allem dafür, dass ich so gut wie gar nichts mache für die Muskeln) werden lassen. Butter macht stark, das ist teilweise auch bekannt.

    Ein entsprechender Eiweißgehalt tut sein übriges. Ich brauchte für meine bisherige Figur fast nur essen, andere müssen sich abstrampeln wie die Irren - einfach, weil sie viel zu wenig (Fett und Eiweiß) für ihre ersehnte Fitnessklasse- oder BB-Figur essen und das nicht wissen. Training mache mehr aus als Ernährung. Doch das glaube ich nicht mehr. Ich glaube, was ich erfahre. Und ich erfahre, dass die Ernährung eben doch mehr ausmacht. Nicht nur in Bezug aufs Aussehen, auch auf die Leistung - und das meine ich auch bzgl. der Laufleistung, gemessen an anderen (die weitaus weniger wiegen und schon jahrelang trainieren) und gemessen an meinen eigenen, früheren (unter anderer Ernährung). Ich kann es also beurteilen denke ich...


    Problem bei meiner Fetternährung: Isch bin gaarrr keine Gewichtheberin. Ich will ja laufen. Heißt: Je weniger Gewicht (ohne Verlust von Muskelmasse, möglichst), desto schneller kann ich laufen, desto weniger träge bin ich insgesamt.

    Zwar hab ich mal gesagt, dass man mit KH Sport machen kann und auf Fett Sport machen will, aber ich glaube nun doch, dass das Typsache ist. Ich bin etwas träge geworden. Das kommt nicht nur von der Ernährung allein. Aber es nützt nichts. Ich liebe die Veränderung auf der Suche nach Verbesserung.

    Die Vergangenheit hat gezeigt: Mehr KH bedeuten für mich nicht, dass ich zunehme, sondern eher das Gegenteil. In Bezug auf laufen bedeutet es, dass ich schneller laufen kann, da KH nun mal auch anaerob (im Gegensatz zum Fett) verbrannt werden können. Fett scheine ich dank Genetik auch mit KH gut zu verbrennen. Fette verbrennen ja auch im Feuer der KH, sagt man.

    Also reduziere ich diese doch etwas irren Fettmengen (irre sind die vor allem, wenn man gar nicht so wahnsinnig low mit den Carbs ist... *flöt*), halte das Eiweiß so hoch es geht und schraube auch die Carbs in die Höhe, was nicht so einfach wird, da mir da noch eher schlecht von wird als vom Fett. Und meine KH-Quellen sind fast alle recht kühlend: Joghurt, Obst, Fruchtsäfte, Kombucha. Gut, Fruchtsäfte kann ich erwärmen.

    Ich bin immer noch schwerstens begeistert von meiner Gemüse-Tomatensuppe und esse sie täglich (nicht täglich mit Fleisch!). Hat auch einige Carbs, und wärmt glücklicherweise. So lange sie mir nicht zum Halse raushängt, esse ich sie weiterhin.

    Dann soll es noch ein paar Restriktionen und Richtlinien geben:

    • Schokolade max. eine Rippe am Tag (16 g)
    • Käse max. 30 g am Tag 
    • max. 2500 Kcal 
    • > 100 g Eiweiß, < 130 g Fett, ~ 200 - 250 g KH 
    • mehr Wasser trinken 

    Ja, und natürlich der Sport: 

    • ein Lauf täglich (wenn nicht möglich, kleiner Spaziergang oder Radtour) 
    • laufen 6 x die Woche: GA1, GA2, Wechseltempo an aufeinanderfolgenden Tagen, dann von vorn 
    • mind. 15 Min. Trampolin 
    • 1 Std. Yoga Asanas + dehnen 
    • 3 x 20 Kniebeugen oder vergleichbare Übungen, ab und zu noch einige Übungen mehr
    • 1 kompletter Pausentag die Woche 


    Dazu dann Pranayama (30 Min.) täglich.


    Das sind also die neuen Vorsätze. Ich bin nämlich genaugenommen keinen Millimeter weiter als am Anfang des Blogs. Man lässt irgendwie doch schleifen. Zwar nicht in der Ernährung, aber bei der Kalorienrestriktion, beim Training, beim täglichen Programm...

    Beim Eiweiß muss ich drauf achten, dass ich gut mit Aminosäuren unterstütze, sonst wird's nichts und der Körper holt sich das anders, und aufgrund verfügbarer Quellen dann mit Fett zusammen. Muss morgen erstmal Kapseln füllen.

    Meine Vanilleplätzchen sind nun auch geschafft (:D). Ich habe noch einen weiteren Kombuchaansatz gemacht, damit ich davon sehr viel trinken kann. Reiner Schwarztee. Ich habe ein Buch über Kombucha geschenkt bekommen und das ist sehr aufschlussreich. Schwarztee bringt den besten Kombucha hervor (an wertvollen Inhaltsstoffen reicher) und hat noch einige andere Vorteile. Grüntee eignet sich ebenso gut, aber manchmal schmeckt mir das zu plörrig...

    Mein neuer Ansatz ist in einer großen 3-Liter-Glasschüssel, die nach oben breiter wird. Je breiter die Öffnung, desto besser für den Kombucha. Der Pilz wird größer und vergärt das Getränk schneller. Ich denke, ich werde die Ansätze mit Kräuter- und Mate-Tee auflösen. Und Rooibos-Kombucha schmeckt mir zu süß. Ich werde den Schwarzteeanteil hier erhöhen und Rooibos nur noch mininmal zugeben. Also 3 Ansätze: schwarz, schwarz-Rooibos, schwarz-grün.

    Ich habe aus dem Garten noch herrliche Äpfel bekommen (juhuu, es gibt noch welche) und Haselnüsse. Die sind soooo genial. Die, die ich im Bioladen gekauft hatte für die Kekse, schmeckten alt und daher habe ich sie zurückgegeben. Apropos zurückgeben, den Käse muss ich auch zurückgeben (Bergkäse bei Aldi). Ist einfach besser, eine Listerienbelastung dann auszuschließen wenn man schon davon weiß.

    Freitag, 23. Dezember 2011

    Bergkäse

    Ich habe gestern doch ein Stück Käse essen müssen... :o
    Der Bergkäse von Aldi ist aber auch ganz speziell lecker, und sicher auch sehr gesund - ist schließlich von Almkühen, die nur Gras fressen :)

    Tja, und Schokolade wollte ich auch. Außerdem wurden es gestern dank der Vanillekipferl (die echt unglaublich gestopft haben) über 3000 Kcal *uups*
    Heute habe ich einen Teig aus Butter und Mandelmehl (+ Süßstoff und Gewürze) gemacht und so genascht. Auch klasse, und fast kein Aufwand, hihi. 

    Ich werde das mit konkreten Plänen wohl erstmal lassen, da es dann doch immer anders kommt. Wenn ich mal einen spontan unterkalorischen Tag mache, soll es so sein. Und wenn Wettkämpfe sind, werde ich eben einen Kohlenhydrattag (der dann fettarm ist) einschieben, um zu laden. Sehr viel mehr kann ich grad schlecht steuern. Aber Wettkämpfe sind momentan rar gesät, und an Silvester laufe ich nicht, da mir die Strecke zu hart ist: Erst ewig weit bergauf und später das selbe Stück dann wieder runter. Heißt für mich, evtl. jedenfalls: Knieprobleme bergauf, Hüftschmerzen bergab. Ohne mich, habe keinen falschen Ehrgeiz. Das Risiko geh ich einfach nicht ein. Wär auch lächerlich, mit meiner Leistung. Da muss ich noch ein wenig trainieren.

    Morgen gehe ich wieder laufen. Da fällt mir ein, ich hab das Silicium heute auch schon wieder vergessen...

    Heute gab es u.a. Makrele (aus der Dose, mag ich nur so), eine Kaki, reichlich Tee und den Rest Tomaten-Gemüse-Suppe mit 2 gekochten Eiern und einem Stück Bergkäse zum Frühstück.

    Bild von gestern:


    Für "fast kein Sport" und reichlich Essen bin ich doch sehr zufrieden. Aber ist ja bekannt: Wer hungert, legt Fett zu. Mein Körper braucht nicht viel Fett speichern, da er immer genug bekommt :)

    Mittwoch, 21. Dezember 2011

    REZEPT: Vanillekipferl

    Zutaten:

    • 560 g Mandelmehl
    • 160 g Zucker o. Süßstoff für diese Menge Zucker
    • 400 g Butter
    • 200 g Haselnüsse, gemahlen 
    • 1 Ei 
    • Xylit und Vanille zum Wenden 


    Ei, Mehl, Zucker/Süßstoff, Nüsse und in kleine Stücke geschnittene Butter zu einem Teig verkneten, 1 Std. kühlen. Eine Rolle formen, davon Stücke abschneiden, diese zu Kipferl formen.

    Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und auf der zweiten Schiene von unten ca. 25 Min./ ~ 125 °C backen.

    Xylit mahlen und mit Vanille mischen, die frisch gebackenen Kipferl darin wenden und auskühlen lassen.

    Silicium fehlte

    ...so musste ich meinen Lauf heute nach 26 Min. leider abbrechen. Meine Bänder in den Sprunggelenken wollten nicht mehr so recht und ich hatte vor allem links Schmerzen. So bin ich im Regen nach Hause gehumpelt, hab schnell geduscht und nachgeholt, was ich manchmal morgens vergesse: Silicea-Gel in einem Glas Wasser trinken. Damit hatte ich vor Jahren schon meine Bänder wieder aufgebaut, so dass ich nichts mehr merkte von den Überdehnungen. Ich muss es halt täglich nehmen, da es im Essen nicht drin ist, aber eben besonders für Bindegewebe und hier vorrangig die Bänder, die zu einem großen Teil aus Silicium bestehen, vom Körper gebraucht wird.

    Paleo-Kost gibt aber so gut wie kein Silicium her, da dieses nennenswert nur in Getreide (besonders in Hirse mit 50 %) und Kartoffeln enthalten ist. Also supplementiere ich, ist ja kein Problem.

    Und ich habe außerdem überlegt, ob ich immer einen Tag Pause brauche. Ich weiß nicht, mein Stoffwechsel ist irgendwie speziell. Ob das nur an den komischen Krankheiten liegt...?? Andere trainieren sich den Allerwertesten ab (Home-Workouts, Fitnessstudio, Kurse) und ich halte mehr Muskelmasse und hab weniger Körperfett durch fast gar nichts. 3 - 4 Std. laufen die Woche? Ist ja reines Ausdauertraining. Gut, gut, ich hab mal kurz die Kettlebell geschwungen. 20 Swings, dazu noch beidarmig mit 12 kg, sind ja wohl ein Witz.
    Ich werde es wohl künftig so halten, dass ich jeden 2. Tag laufen gehe und jeden anderen 2. Tag hier ausgiebig Yoga Asanas übe. Dazu habe ich, direkt nach dem Laufen, nicht die Muße, da ich da meist nur kurz dehne und dann duschen will. Ich fange sonst extrem das Frieren an. 

    Mittlerweile glaube ich aber auch mehr und mehr zu merken, wieviel Ernährung wirklich ausmacht. Nämlich den Hauptteil. Das umfasst insbesondere die richtigen Kombinationen, so dass keine Verdauungsstörungen und darauf folgend unweigerlich Toxine entstehen; das umfasst eine typgerechte Ernährung (ich habe u.a. Kenntnis in Ayurveda und Blutgruppenernährung und halte mich jeweils in etwa auch daran, weil vieles mit meinem Geschmack übereinstimmt); das umfasst ein Makronährstoffverhältnis, das zu einem und der Aktivität passt und es umfasst natürlich, dass alles zugeführt wird, was mensch so braucht. Fokus auf Superfoods und NEM. Und dann ganz besonders hervorzuheben, viel viel Eiweiß. Der Mensch besteht aus Eiweiß, kann es nicht bzw. nur minimal speichern (ca. 60 als freie Aminosäuren im Blut; und die Muskeln sind natürlich auch Eiweißspeicher, die somit die Gesundheit und Immunsystem aktiv und passiv schützen).

    Dann möchte ich noch zufügen, dass das Weglassen vom Schädlichen mindestens ebenso wichtig ist für eine gute Gesundheit. Schädliches, das ich NICHT (das meiste davon nie!) esse:

    • Acrylamid
    • schädliche Transfette
    • Nitrosamine und Benzpyrene
    • Zucker (wenn, dann nur in Superfoods wie Kombucha)
    • Schweinefleisch 
    • konventionelle Produkte (damit weniger Pestizide)
    • Oxycholesterin
    • Nitritpökelsalz
    • Konservierungs- und Zusatzstoffe 
    • bedenkliche Süßstoffe
    • schädliche Lektine und Phytat/Phytinsäuren (enthalten in Kartoffeln, Getreide, Hülsenfrüchten)
    • Laktose (bedenklich u.a. in der Krebsentstehung) 
    • homogenisierte Milchprodukte
    • Mikrowellennahrung
    • Light-Produkte
    • Soja 
    • Getreide
    • Omega-6-lastigen Pflanzenöle
    • (omega-6-lastige) Nüsse im Übermaß. 

    Die aufgezählten Dinge kommen vor in: sämtlichen Backwaren/Brot/Pommes/Frittiertem, Margarine, Gegrilltem und scharf Gebratenem, Süßigkeiten, Fertigprodukten, verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren, Pestizide je nach Sorte mehr oder weniger (Tee, Äpfel, Möhren, Gurken und Paprika aus konv. Anbau sind besonders betroffen). Laktose in den meisten Milchprodukten. Light-Produkte können übrigens mit Milchpulver angereichert sein, das Oxycholesterin (das ist die schädliche Variante vom Cholesterin, da oxidiert) enthält, da es normalerweise im Sprühverfahren getrocknet wird (gilt ebenso für Eipulver, das in Kuchen etc. gern verwendet wird).


    Meine Teilfastenpläne gefallen mir gut, sind aber schwerlich in die Praxis umsetzbar, da natürlich Kalorien noch und nöcher fehlen. Daher heißt die Herausforderung:

    Verzicht auf Käse, Joghurt, Schokolade (außer dem homöopatischen Bisschen im Weißkonfekt), Mandelmus, Rührei (lieber gekochte Eier!), Kaffee. 

    Komischerweise denke ich gerade beim Kaffee oft: Ach, hätte das jetzt sein müssen? Ich glaube schon, dass Kaffee gesund ist. Hat ja auch sehr viele Antioxidantien und Kalium. Andererseits kann er auch mit Aflatoxinen belastet sein. Dann hat er natürlich einiges an Säuren (Gerb- und Oxalsäure).
    Es ist bei mir mehr das Verlangen, etwas süßes, warmes, cremiges zu trinken. Dafür ist (frische!) Eiermilch mit Gewürzen aber auch sehr gut geeignet. Da muss ich mich einfach noch ein bisschen umkonditionieren.

    Heute morgen hatte ich 3 gekochte Eier und sie schmeckten mir hervorragend. Ich habe das Gefühl, sie sättigen auch besser als Rührei. Ich esse dazu ein Stück Butter und rohes Gemüse (Paprika, Tomate, Gurke). Genial. Lecker. Wohltuend.

    Und beim Kochen entsteht auch kein Oxycholesterin. Ich bin gerade nicht darüber im Bilde, wieviel tatsächlich davon beim Rührei entsteht. Aber hier kommt Cholesterin mit Luftsauerstoff in Verbindung, also wird zumindest ein wenig entstehen.

    Ja, so funktioniert also gesunde Kochkost. Schädliche Nahrungsmittel und Zubereitungsformen vermeiden, (fast) alles selbst und frisch machen, Nahrungsmittel wählen, die voll mit Antioxidantien sind und gesundheitlich bedenkliche Sachen wie Getreide generell meiden. Problem der meisten Menschen ist eben, dass sie nicht verstehen, was wirklich schädlich ist, in welchem Grad und warum. Tja, ist eben ein richtiges Studium. Wer im Hamsterrad feststeckt, hat's schwer. Es war ja nun auch nicht so, dass ich ein Buch gelesen habe und erleuchtet war. Ich hab mir das alles lange erarbeiten müssen. Vieles, was man liest, erweist sich (später) als haltloser Bullshit. Jeder Vollidiot kann ein Buch schreiben...

    Und jeder Vollidiot eine Webseite oder einen Blog machen ;D


    So, jetzt mache ich mich an die Vanillekipferl. Der Teig war jetzt eine Stunde im Kühlschrank; ich habe schon genascht: sooooooooooooo lecker! Also, den werd ich mir sicher auch mal spontan als LCHF-Dessert machen. Im Grunde braucht man den auch nicht backen. Das tun ja nur die Noch-nicht-so-gut-Esser, mit ihrem roh giftigen Getreide und Eiklar (das beides sollte unbedingt gebacken werden!!). Die Kipferl (die sind der Gipfel, haha :)) kommen aber ganz ohne Eier aus; und, was mich überrascht hat, auch ohne Flüssigkeit im Teig. Rezept gleich hier aufm Blog.



    Happa heute:


    • 2 Tässchen Kräutertee (eigene Spezialmischung) 

    • Kombucha 52 g 
    • Glutamin 10 g 
    • Tyrosin 2 g 
    • 3 Kapseln EAAs 
    • 1 Kapsel Lysin + Methionin

    • 3 gekochte Eier 
    • Butter 21 g 
    • Gurke 64 g
    • Paprika 28 g
    • 1 Tomate 11 g

    • 2 Omega-3-Kapseln 
    • 1 Kapsel Maca 
    • 1 Kapsel Rosskastanienblätter 
    • 1 Kapsel Mariendistel 
    • 1 Gewürzkapsel 
    • 1 Kapsel Vitamin D 
    • 1 Kapsel Hagebutte-D3-Zink-Selen 
    • 10 Chlorella
    • 1 Weißkonfekt 19 g 

    • Haselnüsse 8 g 
    • Walnüsse 15 g 
    • 1 Weißkonfekt 16 g 
    • Eiermilch 160 g mit Kaffee 

    [Lauf] 
    • 2 Granatäpfel ca. 500 g 
    • Walnüsse ca. 30 g
    • Haselnüsse ca. 18 g 
    • etwas Teig für die Kipferl ca. 30 g
    •  grüner und schwarzer Tee 


      Weniger essen oder gar fasten?

      Heute war ich wieder laufen (hab mich durchringen können...) und es war genial. Ich habe es natürlich keine Sekunde bereut, obwohl ich Kälte überhaupt nicht mag und es, obwohl ich, einmal in Bewegung, sehr schnell sehr warm werde, etwas Überwindung kostete.

      Das waren 10,66 km in 55 Min. (recht konstante Geschwindigkeit; Wendepunkt bei 27:50). Schnitt 11,61 km/h. Dafür, dass ich mich damit nicht voll verausgabt habe und es geschneit hat, bin ich sehr zufrieden. Ich glaube, ich verbuche weiterhin Leistungssteigerungen. Es ist also kein Fehler, auch viel Pause zu machen. Allerdings bin ich mich am Ende/Anfang vom Zyklus immer leistungsfähiger.

      Ich merke schon wieder seit ein paar Tagen sowas wie einen aufkeimen wollenden Infekt. Natürlich kommt der bei mir nicht durch, weil ich mittlerweile genau weiß, was man dem entgegenzusetzen hat: Eiweiß, Eiweiß, Eiweiß, Glutamin, Lysin, Zink, Vit. C, Gewürze, Antioxidantien, Vitamin D, Magnesium, Flüssigkeit. Und im Notfall dann Cistus.

      Heute ist - zwar nur eine der 2 bestellten Dosen, aber die verschicken wohl einzeln - auch das Vitamin D (5000 IU) (NOW Foods) eingetroffen und ich habe 2 Stück, also 10 000 UI, genommen.

      Außerdem habe ich auch wieder Mandelmehl und Kokosöl erhalten. Die Vanillekipferl (natürlich LCHF) sind morgen dran. Heute habe ich mich an meinem erdachten Rezept vom Weißkonfekt versucht. Auch total LCHF.

      Für die Kipferl fing ich heute an, frische heimische Haselnüsse zu knacken. Habe probiert. Die haben so wahnsinnig gut geschmeckt, dass ich sie nicht mehr verbacken will :/
      Um die gute Rohkost kann es einem leid tun :D Denn so viele waren es auch wieder nicht. Natürlich hab ich gleich ein paar mehr gegessen - sind ja so reich an Vitamin E und Mangan :)
      Werde im Bioladen noch welche in der Schale besorgen und die dann für die Kipferl knacken.

      Momentan esse ich eindeutig zuviel Käse. Das passiert mir offenbar, weil ich weniger Fleisch esse. Ich hatte ja sonst immer Salami und damit habe ich aufgehört, weil diese Dextrose enthält; außerdem will ich nicht so viel Geräuchertes essen.


      Weiterhin hatte ich jetzt einige Zeit kein Brot/Kuchen aus Mandelmehl, was ebenfalls ein guter Eiweißlieferant ist. Ich brauche aber das Eiweiß, ich merke es deutlich. Ich will für den Eiweißbedarf nicht nur Kapseln schlucken, denn ich weiß schon, dass richtige Nahrung besser ist bzw. sehe Ergänzungen eben tatsächlich immer als Ergänzungen und nicht als vollwertigen Ersatz. Beim Eiweiß ist es nun auch so, dass es verschiedener anderer Stoffe (z.B. Vitamin B6, Magnesium) bedarf, um überhaupt ordentlich verwertet werden zu können...

      Und doch habe ich mich aufgrund eines wieder suboptimalen Makronährstoffverhältnisses so vollgefressen, dass ich ernsthaft übers Fasten/Teilfasten nachdenke. Ich brauchte noch Eiweiß und machte mir Rührei, was natürlich auch sehr fetthaltig war und damit weit übers Kalorienziel hinausschoss.

      Habe sowas angedacht wie: nur Kombucha, Kapsel-, Amino- und NEM-Gedöns. Dann, noch die Gemüsesuppe dazu. Vielleicht auch noch Granatäpfel und/oder Hagebutten. Kakis gehen auch noch; anderes Obst mag ich eigentlich gar nicht mehr.

      Eine Zeitlang ist das sicher machbar. Reines Fasten, oder auch fasten mit Eiweiß, könnte ich, ohne zu viel Magermasse zu verlieren, zumindest rein rechnerisch knapp 2 Wochen durchführen:
      Die ersten 2 Tage rechne ich nicht mit (Kohlenhydratspeicher werden geleert), dann pro Tag ca. 2400 Kcal aus Fett (1 kg Körperfett gibt effektiv ca. 7200 Kcal, was also 3 Tage reicht). Damit müsste ich dann bei knapp 60 kg bzw. drunter ankommen, wovon 2 kg dann sicher mind. wieder raufkämen. Aber so "hartes" Fasten ist eh nichts für mich. Ich wollte nur mal rechnen.


      Die Vorstellung ist natürlich irgendwie attraktiv, aber wenn ich dabei bin und Hunger kriege, weiß ich, dass mir dann oft alles egal wird und ich gerne verschiebe. Solange man satt oder sogar übersatt ist, hat man immer gut reden...

      Aber diese Käsefresserei muss dennoch aufhören. Die Milchprodukte (es wird am Casein liegen, da reines Molkeprotein gut verträglich ist und ich auch laktosefrei esse) sind einfach nicht so optimal für mich. Auch glaube ich, tut mir der Joghurt nicht so gut im Winter. Energetisch kühlt er ja auch. Ich "brauchte" ihn hauptsächlich, um NEM, insb. Aminosäuren, unterzumischen. Diese kann ich aber auch in etwas Kombucha auflösen. Der überdeckt den Geschmack tatsächlich sehr gut; viel stärker als Fruchtsaft. Nicht alle Aminosäure haben Eigengeschmack. Einige aber sogar einen penetranten. Und einige lösen sich auch schlecht in Wasser (BCAAs und damit auch EAAs). Von Säften bin ich soweit auch weg. Allerdings würde ich bei einem Kombucha-Gemüse-Fasten wieder drüber nachdenken, welche zusätzlich zu trinken.

      Natürlich müsste ich dann erst recht noch mehr Aminosäuren in Kapseln zu mir nehmen; ich denke da an ca. 50 g EAAs pro Tag, dann am besten noch 2 x 10 g Glutamin und einige andere nicht-ess. AS dazu.


      Ich komme auch darauf, weil ich mich erkundigt hatte, wie sich Leistung in Ketose explizit verhält. Da wurde mir ja gleich meine Illusion oder besser gesagt mein Irrtum zerstört, dass ich dachte, die Muskeln nutzen auch Ketonkörper (in großem Maß). Diese sind ja nur fürs Gehirn; die Muskeln nutzen hauptsächlich freie Fettsäuren, wie auch, wenn man nicht in Ketose ist. Aus der Traum von einer verbesserten Leistung durch reine Fettverbrennung... zumindest auf den für mich laufbaren Distanzen aufgrund meiner Gelenkprobleme. 10 - 12 km geht man nicht auf Fett an, wenn man kein Nordic Walker ist der abnehmen will und währenddessen Kaffeeklatsch hält.

      Auch soll das "Stoffwechsel-hin-und-her" nicht so unglaublich schädlich sein... KH-Zufuhr bedeutet eben Einlagerung als Glykogen in Muskeln und Leber, abrufbar dann bei Leistung. Man sollte nur nicht gleichzeitig größere Mengen Fett dazu essen, weil dieses per Insulinfracht dann eben in die Fettspeicher wandern würde. Fett wird beim nicht total stoffwechselkaputten Menschen auch verbrannt, es werden sogar Ketone hergestellt. Der ganze interessante Zusammenhang ist hier lesbar: http://www.miginfo.de/molmain/main.php?docid=980

      Mein Fettstoffwechsel ist ja generell gut, und ich brauche vor KH keine Angst haben, so sie aus sauberen Quellen stammen (also Obst, stärkefreies Gemüse, Kombucha, ungezuckerte Fruchtsäfte) und die Tageskalorien nicht ständig jenseits der 3000 liegen ;D


      Der Fettstoffwechsel wird natürlich trotzdem gewisserweise trainiert; ein trainierter Sportler verbraucht sowieso immer mehr Fett sowohl in Ruhe als auch in Belastung, auch wenn er KH-betont isst. Daher sieht man auch nur mit Sport wirklich gut aus ;)
      Ein (wirklich) schlanker, unsportlicher Mensch (oder auch Sportler, die zu wenig Eiweiß essen) sieht immer unförmig oder sogar wie ein Gerippe aus.

      Es ist sogar eher so, dass ich tatsächlich durchs Fett zunehme (aber auch Magermasse; der Körper ist einfach gesünder damit und baut fast wie von selbst Muskeln auf). Als Lacto-Vegetarierin magerte ich langsam ab, auch mit der Standard-high-carb-Ernährung und ohne zumindest geplantes oder gerechnetes Kaloriendefizit. Es war nicht einfach, satt zu werden, und genaugenommen bin ich das auch nicht geworden (Hunger und Sättigung werden durch Eiweiß bestimmt, "Eiweißhebeleffekt"). Und an Eiweiß hat's eben gefehlt. 

      Aber ich hab die KH ja eh noch nie verteufelt; ich weiß, dass Qualität nicht allein an Makronährstoffen festzumachen ist - anderenfalls würde ich wohl kaum Kombucha empfehlen. Wirklich KH-betont werde ich wohl aber nie (dauerhaft) essen, da ich das Fett einfach brauche und es mir damit besser geht. Von zuvielen KH wird mir dann auch wirklich schlecht, und meine Quellen sind ja eh sehr beschränkt. Manchmal hat man Glück ;)
      Auch beim Fasten/Teilfasten soll ja größtenteils Fett verbrannt werden. Die paar KH will ich nur zuführen, damit ich noch was leckeres habe, damit ich noch einigermaßen laufen kann, damit ich nicht zu sehr friere und damit ich durchgehend noch Vitalstoffe bekomme.

      Seit ich überhaupt von diesen chronischen Krankheiten weiß, sind Ausnahmen absolut tabu. Ich bin ja nicht bescheuert... Ich habe es also viel leichter als irgendwelche ideologieverblendeten Leute, die "nur etwas wollen", weil sie es sich grad in den Kopf gesetzt haben, was in der Praxis aber nicht dauerhaft funktioniert, weil sie sich nicht gut genug auskennen.
      Ich habe immerhin "echte", zwingende Gründe. Und die lassen keine Ausnahme zu. Ich bin froh darüber und es fällt mir seitdem so leicht wie nie. Und ich habe Alternativen. Und ich bekomme alles, was ich brauche, da ich keine komische, undurchdachte Mangelernährung mache.

      Vielleicht sollte ich für meine Pläne mal mit Kaloma aussetzen. Komischerweise habe ich immer am Ende jedes Tages hohe Kalorienwerte da stehen; zumindest immer höher als an sich nötig wären (ca. 2500 Kcal).

      Oh nein; Samstag ist ja schon Heiligabend, das bedeutet auch wieder essen. Für mich immerhin nur eine Forelle.

      Vielleicht sollte ich meine Pläne auch niedriger ansetzen und einfach nur die Milchprodukte (Käse, Joghurt) streichen. Mal sehen.




      REZEPT: Weißkonfekt

      Zutaten:

      • natives Kokosöl 160 g 
      • (Süßrahm-)Butter 50 g 
      • Süßstoff, ich nehme Chrysanova 
      • Vanille, eine Prise 
      • Walnüsse, ca. 30 g 
      • Bitterschokolade, ca. 30 g 


      Die Anschaffung hochwertiger Silikonformen (ich habe meine Mini-Muffinform von ebay, Modell heißt "Dahlie" und ist sicher noch zu haben; damit wird die Oberfläche glänzend glatt) lohnt sich. Die Größe die ich verwende, ist genau richtig (ergibt ca. 15 - 20 g schwere Stücke, je nach Füllhöhe).



      Kokosöl und Butter im Wasserbad (oder auch im Topf - geht schneller) aufschmelzen, Schokolade im extra Gefäß (nicht auf dem Bild), evtl. mit etwas Kokosöl, ebenfalls schmelzen.


      Der Fettmasse die Vanille und den Süßstoff zufügen. Eine harte Unterlage unter die Förmchen geben (damit man es anschließend ohne dass etwas zerläuft zum Kühlschrank transportieren kann) und die Blüten mit der Schokomasse vorsichtig füllen (ich habe einen Teelöffel dafür genommen und es reintropfen lassen).



      Kaltstellen und wenn sie festgeworden sind, ein paar Walnüsschen pro Form hineingeben, dann die Fettmasse hineinfüllen und einen Rand freilassen.




      Das Ganze abermals kühlen (braucht etwas länger, mind. 1 Std. im normalen Kühlschrank), dann die letzte Schicht wieder mit Schokolade dünn befüllen und gut festwerden lassen. Aus den Formen herauslösen und in einer Dose im Kühlschrank aufbewahren :)




      Nährwerte pro 100 g:


      Kcal 812 
      KH 4,4 g
      EW 2,6 g 
      Fett 87 g

      Sonntag, 18. Dezember 2011

      Setpoint gedrückt

      ...würd ich mal sagen. Der liegt bei 64 kg jetzt.

      Übrigens fühlte ich mich gestern beim Laufen durch den kleinen KH-Schub etwas leistungsstärker und ausdauernder. Ist ja kein Wunder - Fett ist nun mal der Diesel und KH sind das Super-Benzin. Letztere lassen den Körper auch schneller altern und verschleißen, rauben Mineralien etc.

      Im LCHF-Forum hab ich von einer Frau gelesen, die nach der Umstellung gefragt wurde, ob sie sich hätte liften lassen, weil sie so viel jünger und besser aussähe :D
      Und das ist kein Einzelfall: Die Vorher-Nachher-Bilder einiger Userinnen (die, die Bilder von sich zeigen mögen) sprechen eine unglaublich deutliche Sprache. Die Leute sehen besser aus und SIND auch gesünder. Dazu die verbesserten Blutwerte. Genial.

      Wer englisch kann, kann in sich mit diesem Video den Zusammenhang zwischen einem jungen Gesicht und Ernährung erklären lassen. Zucker frisst also das Kollagen der Haut weg. Interessant! Natürlich sind jegliche Kohlenhydrate Zucker...
      Was die Dame sagt, kann ich bestätigen - habe es schließlich selbst so erlebt. Seit ich genug Eiweiß esse, sehe ich viel jünger, faltenfreier und gesünder aus. Heute auf dem Trampolin habe ich es auch gesehen: Die Beine sind fester als noch vor einigen Jahren. Die Landephase beim Hüpfen oder auch Laufen zeigt gnadenlos alles. Jetzt sind nur noch oben ein paar Dellen, die man auch nur in der Bewegung sieht.
      Bin so froh, dass ich endlich um solche Zusammenhänge weiß und nicht weiter haltlose Märchen glauben muss. 


      Heute morgen (äh, mittag... letzte Nacht war lang mit 11 Std. Schlaf ^^) wog ich glatte 64 kg. Und das trotz KH :)
      Die ziehen ja immer Wassereinlagerungen mit sich. Das habe ich auch gesehen, als ich im Sommer mal in Ketose kommen wollte. Auf einmal 2 kg leichter, Quads gleich definiert. Hat schon seine Vorteile - gerade dieser Gewichtsvorteil ist beim Laufen enorm. Daher spreche ich ständig davon.

      Ohne dann aber wirklich in Ketose zu sein, bringt mir das nichts - erstens wird Eiweiß verzuckert und zweitens brennen die Fettsäuren für eine richtig gute Leistung dann einfach zu langsam und es wird mehr Luftsauerstoff dafür benötigt - es geht einem schneller die Puste aus. 

      Nun muss ich eben nur noch rausfinden, ob das, wenn Ketonkörper vorhanden sind, anders aussieht. Sprich, ob diese genauso schnell wie Kohlenhydrate als Bewegungsenergie zur Verfügung stehen. Was, wenn nicht? Hm :(
      Ständiges Stoffwechsel-Hin-und-Her? Nicht gut. Dauerhaft mehr KH essen? Auch nicht so gut.

      Habe ja heute bereits gemerkt, dass der Körper zum Frühstück regelrecht nach Fett krähte :D
      Das mit dem 2. KH-Tag war also mal gar nichts. Ein Tag - gar kein Problem. Zweiter Tag: Dem Körper fehlt was, er verlangt nach Eiern, Butter, Käse :D
      Das hat aber auch gut geschmeckt heute. Unglaublich. 2 gekochte Eier mit einem Stück Bergkäse und Butter, danach noch 2 Pfannkuchen mit Heidelbeermarmelade, Eiermilch-Kaffee. Boah, ich liebe mein Essen! Es ist so herrlich, so lecker und wohltuend - und sättigend. Exakt das, was ich brauche.
      Die Marmelade ist nun allerdings aufgebraucht und ich werde sie zukünftig durch in etwas Wasser erwärmte Heidelbeeren mit Süßstoff ersetzen.

      Die Abendmahlzeit(en) gestalte ich heute fettarm. Wenn ich so dran denke, krieg ich schon fast Appetit auf den herrlichen Kombucha, die tolle Gemüsesuppe, Granatäpfel.

      Essen ist was herrliches. Weiß gar nicht, warum viele so eine Hass-Beziehung dazu haben. Hass - achja: Die fehlgeschlagene Liebe. Klar.
      Aber man wuselt sich so durch, 10 Jahre zwischen komischen Ideologien, Ernährungsbüchern und Eigenerfahrung. Und da ist bei mir nicht nur Licht am Horizont, sondern ich behaupte mal ganz selbstgerecht, den Horizont fast erreicht zu haben. Weil ich nie stehengeblieben bin. Weil ich immer nach Verbesserung gesucht habe. Weil ich mich nicht selbst belogen habe und mein Körpergefühl wahrgenommen habe. Wenn ich merke, ich bin ständig krank, depri oder lustlos, stimmt was nicht. Egal, wie toll andere eine Ernährungsform anpreisen oder sie auch für Einzelne funktionieren mag.


      Wenn morgen das Mandelmehl kommt, schaue ich mich nach einem Rezept für Vanillekipferl um. Hmmm, die genialsten Weihnachtskekse überhaupt!
      Dann ist auch das "Weißkonfekt" fällig (Eiskonfekt ohne Schokolade), Fett pur :P


      Futter heute:

      • 2 gekochte Eier 
      • Bergkäse 29 g 
      • mit Butter 5 g 
      • Paprika 23 g 




      • Kaffee mit Eiermilch 196 g 
      • (vegane 70%ige) Schokolade 16 g 

      • 1 Kaki  179 g 
      • 10 Chlorella 
      • 1 Kapsel Rosskastanienblätter 
      • 1 Apfel 94 g 
      • Kombucha 233 g 
      • 1 Granatapfel 335 g 


      • grüner und schwarzer Tee 

      • Tomaten-Gemüsesuppe
      • mit Hack ca. 125 g 

      • SCD-Joghurt vollfett 139 g 
      • TK-Himbeeren 40 g
      • Leinöl 5 g 
      • Glutamin 10 g 
      • Glycin 3 g 
      • Tyrosin 2 g 
      • Tryptophan ca. 0,5 g 
      • Methionin 3 g 
      • Chrysanova 


      • Schokolade 16 g 


      • Bergkäse 108 g 
      • mit Butter 14 g 
      • Zwiebeln 5 g 
      • Paprika 64 g   


      Kcal 2968 
      EW 141 g 
      KH 182 g 
      Fett 181 g

        Samstag, 17. Dezember 2011

        Zersägt eure Doppelbetten!

        ...sagt der kluge Robert Betz.

        Haben wir gemacht. Und das Schlafzimmer gleich dazu. Mann hat zwar etwas rumgeknurrt, aber der gewöhnt sich an alles :P

        Ich, und damit bin ich hier weiß Gott nicht allein, hab ja die Angewohnheit, einfach keinen Rhythmus zu haben auf lange Sicht. Kommt vor, dass ich abends nicht müde bin (das ist sogar oft der Fall, weil ich eben nicht die wahrscheinlich dafür nötigen 4 - 5 Std. Sport täglich mache) und dann erst um 2, oder, weil mit Freunden anderer Zeitzonen telefonierend, auch mal um 4 ins Bett gehe. Ist natürlich nicht gesund und ich hasse es wie die Pest, dann erst um 12 aufzuwachen. Blöd und störend, wenn der andere dann auch noch andere Zeiten hat.

        Ungesund ist aber auch das Schlafen auf engem Raum, soll heißen, im Energiefeld des anderen. Gerade in der Nacht, während des Träumens, verarbeiten Körper und Geist so einiges und da sollte man wenigstens energetisch Ruhe vor dem anderen haben. Jetzt, nach etwas mehr als 5 Wochen, kann ich ein Fazit ziehen: Ich bin so froh, ich bin so glücklich - allein im eigenen Bett! Kürzlich haben wir nämlich mal wieder zusammen in meinem Bett genächtigt. Und erst da habe ich so richtig den Unterschied merken dürfen: Ewig nicht eingeschlafen, öfter wach gewesen, insgesamt nur ganz leicht geschlafen, beim Umdrehen immer Angst gehabt, dem anderen eine reinzuhauen.

        Dazu kommt, dass das Bett halt nur 1,40 m breit ist. Ich hab mir das damals für mich allein gekauft... Das Himmelbett selbst (also das Metallgestänge) allerdings habe ich abgebaut, da ich nicht so viel Metall um mich herumhaben will. Und wie es das liebe Schicksal so will, habe ich mir jetzt von dem fetten Gutschein, den wir gewonnen haben, ein schönes, teilmassives Bett aus Erlenholz bestellt - mit Lehne (ah, das liebe ich ja!). So kann ich auch mal wieder im Bett DVDs schauen.

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        Ich wollte einen Low-fat-high-carb-Tag (also klassischer Ladetag) machen, da ich mal etwas mehr Obst (darunter 2 Granatäpfel) und Kombucha verköstigen wollte. Das lief auch soweit ganz gut; leider habe ich dann später doch noch fettes Geflügelfleisch gegessen, was nicht hätte sein müssen. Naja, vielleicht leg ich morgen nochmal nach. Die Suppe war ideal dafür, und ich habe nur wenig Butter drangemacht. Heute war sogar ein eifreier Tag. Selten, aber nicht unmöglich.

        Die Optionen für fettarm sind und kh-betonter für morgen sind gut: Es ist noch etwas Suppe übrig, Hack ebenso und außerdem 2 kleine Äpfel, eine kleine Kaki und Granatäpfel. Abgefüllter Kombucha ist reichlich da, sooo lecker und guttuend :)

        Mandelmus ist alle, Mandelmehl für Backwaren hab ich noch nicht wieder (kommt sicher Montag), Kokosöl/Eiskonfekt auch aus. Muss ich nur noch den Eiern (kommt ja auf die Menge an) und dem Käse mit Butter widerstehen.

        Was die Granatäpfel angeht, bin ich etwas angesäuert (im wahrsten Wortsinn), da sie mir auch insgesamt fast immer wenigstens etwas zu sauer sind. Einen einzigen hatte ich kürzlich, der war so bonbontiefstpink, dass sogar das innere, hellgelbe "Fleisch" rot durchgefärbt war. Der war sehr süß. Nun habe ich die restlichen mal auf die Heizung gelegt. Immerhin haben sie außen jetzt mehr Farbe bekommen...


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        Heute habe ich es leider auch wieder nicht geschafft, nüchtern und früh laufen zu gehen. Dabei schien da sogar die Sonne richtig schön. Nein, ich habe lieber gewartet, bis es regnete und bin gerade noch der Dämmerung entkommen.
        Ca. 10 km, ca. 48 Min. 

        Nach dem Lauf hab ich brav gedehnt und wieder ein paar Übungen gemacht:

        • 12 Sonnengrüße 
        • Handstände, Brücken 
        • 20 Jump Lunges 
        • 20 Kettlebell-Swings 
        • 20 Squats 
        • 10 Liegestützen 
        • 2 x 30 Reverse Crunches 


        Futter:

        • 1 Granatapfel 348 g 
        • 12 Chlorella 4 g
        • 2 Kapseln Yamswurzel 
        • 1 Kapsel Maca 
        • BCAAs 2 g 
        • 5 Kapseln EAAs
        • 1 Kapsel Lysin + Methionin 
        • 1 Omega-3-Kapsel 
        • 1 Gewürzkapsel 
        • 1 Mariendistelkapsel 
        • 1 Rosskastanienkapsel 
        • 1 Kapsel Lecithin 
        • 1 Kapsel Hagebutte-Selen-D3-Zink 
        • 1 Kapsel Mangan 


        • Kombucha 160 g 
        • Schokolade 16 g 


        • Heilbutt, geräuchert, ca. 75 g 

        • Gemüse-Tomatensuppe, reichlich

        • weißes Mandelmus 35 g [hätte nicht sein müssen]

        • grüner und schwarzer Tee
        • Kombucha 160 g 
        • Grapfruitsaft frisch gepresst 120 g 


        [Lauf, Workout]



        • Kombucha 180 g  
        • Ananassaft 80 g 
        • Traubensaft 80 g  
        • 8 Kapseln EAAs  
        • 2 Kapseln Glucosamin


        • Kombucha 101 g 
        • Glutamin 12 g 
        • Magnesiumcitrat 
        • Kaliumcitrat 


        • 1 Granatapfel ca. 330 g 
        • 12 Chlorella 
        • 1 Kapsel Lecithin 
        • 1 Kapsel Hagebutte-Selen-Zink-D3
        • 1 Kapsel Maca 
        • 1 Rosskastanienkapsel


        • Gemüsesuppe 
        • Hack ca. 120 g 


        • Ente ca. 200 g 
        • Schokolade 8 g 


        Kcal 2816
        EW 137 g  
        KH 233 g
        Fett 130 g

        REZEPT: Tomatige Gemüsesuppe, passend zu allem ;)

        So, ich habe jetzt mehrfach diese leckere Sache gekocht. Ich koche ja nach Auge, soll heißen, ich sehe, wie die Mengen so sein müssen und ob das schmeckt. Ja, das kann man lernen ;)

        Glücklicherweise habe ich dann doch ein wenig davon abgewogen, so dass das heutige Haute-Cuisine-Ergebnis für euch in etwa reproduzierbar ist.

        Zutaten: 

        • 1 kleine Zucchini
        • 2 Möhren 
        • ca. 500 g passierte Tomaten 
        • 1 Zwiebel 
        • 2 Zehen Knoblauch, je nach Geschmack 
        • Stück grüne Gurke, ca. 100 - 200 g
        • Butter, ca. 50 - 60 g 
        • frischer Ingwer, ca. 6 dünne Scheibchen 
        • ca. 2 TL Kräuter der Provence 
        • ca. 1 TL Steinsalz 
        • 1 Prise schwarzer Pfeffer 
        • 1 Prise Chili 
        • 1/2 TL Kurkuma 


        Zucchini schälen, in Scheiben schneiden und zusammen mit den ebenfalls in Scheibchen geschnittenen Möhren in wenig Wasser aufsetzen und ca. 15 Min. köcheln lassen.

        Zwiebel mehr oder weniger grob zerschneiden (wird eh püriert) und am Ende des Kochvorgangs zugeben. Wer sie nicht ganz roh essen möchte (ist dann milder), entsprechend ein paar Minuten vor Kochende zugeben.

        Butter, Gurke, gepresste Knoblauchzehen, passierte Tomaten und Gewürze (kurz: alles) ebenfalls zugeben, alles pürieren. Achtung: Es wird scharf (allein schon durch die rohe Zwiebel und Knoblauch). Wer das nicht gewohnt ist, sollte vielleicht Ingwer und Chili weglassen. Die Veganer lassen einfach die Butter weg und nehmen ein pflanzliches Öl oder gar kein Fett.

        Bon Appetit!

        Freitag, 16. Dezember 2011

        Winter

        ...ist bisher ja noch nicht so schlimm. Kein Eis, kein Schnee, keine Glätte. So bin ich im Lauftraining noch nicht beeinträchtigt und hoffe, dass es noch länger so bleibt.

        Gestern bin ich das erste Mal "draußen" Intervalle gelaufen:

        11 Minuten eingelaufen, dann Intervalle: 1 Minute schnell, 2 Minuten langsam 

        Nach Intervall 4 bin ich dann mal 5 Minuten langsam gelaufen, weil die Strecke es u.a. wegen Gleis- und Straßenüberquerung dort nicht hergab, schneller zu laufen; ähnlich nach Intervall 8 (3 Min. Trabpause), da ich bergab nicht so schnell laufen wollte. 

        11 Min. auslaufen 

        Ingesamt 12 Intervalle, 1:06 Std., 10,6 km 

        Training läuft insgesamt gut und ich fühle mich bei jedem Lauf gut. Bin auch froh, allein zu laufen, wobei mein Mann mich abends, wenn es schon dunkel ist, auf dem Rad begleitet. Ich muss sagen, dass ich gar nicht ungern später abends und/oder auch im Dunkeln laufe...

        Allerdings will ich nun gerne weitere Leistungssteigerungen sehen. Weiß noch nicht, ob ich zum Training in die Laufgruppe zurück will. Die machen derzeit viel auf dem Laufband (indoor). Da hab ich nicht so wahnsinnig Lust drauf. Wenn ich den Winter brav und hart durchtrainiere, werde ich meine Steigerung bekommen (so war es letztes Jahr auch, und das, obwohl ich fast den ganzen Dezember wegen Ödemen aussetzen musste). 

        Alles in allem strebe ich weiterhin danach, ein paar Kilo zu verlieren (4 wären max. drin, also runter auf 60 kg, da sähe ich dann allerdings extrem skinny aus; vorausgesetzt, ich verliere nur Fett und keine Muskeln). Momentan bin ich auch ziemlich gut gesättigt und brauche keine 3000 Kcal täglich. Mit der Figur und der Festigkeit bin ich auch sehr zufrieden, Tendenz ist auch bzgl. Bindegewebe immer noch auf dem aufsteigenden Ast :)
        Kein Wunder, bei meiner genialen Kost 8)




        Die Tomatensuppe-/soße habe ich gestern auch schon wieder gemacht - tut richtig gut. Und heute gibt's davon noch nen Rest.
        Heute hatte ich eine neue Frühstücksidee: Den Eiweißjoghurt als Topping/Füllung für Pfannkuchen. Doch leider schmeckte das zusammen jetzt nicht so wahnsinnig gut...

        Seit neuestem frühstücke ich nämlich gerne süß (aber nur wenig), da mache ich dann aus einem Ei und etwas Erbotin 2 kleine Pfannkuchen, danach brauche ich dann noch Rührei mit Käse aus 3 Eier (salziger Ausgleich).



        Ein paar neue Supplemente sind eingetroffen:
        Lecithin, Hagebutten-Vit.D3-Zink-Selen-Kapseln, Mangan-Kapseln, Zink-Kapseln (alle Reinhildis-Apo)


        Jetzt muss ich mich nur noch aufraffen, täglich (besser wäre sogar zweimal täglich) meine Atemübungen zu machen und ein kleines Workout. Das letzte ist immerhin erst ein paar Tage her, und zwar habe ich nach dem Lauf gedehnt, dann (Sätze gezirkelt, also nicht alles hintereinander weg):

        • 12 Sonnengrüße 
        • 20 Kettlebell-Swings 
        • 2 x 20 Kniebeugen 
        • 10 Liegestützen
        • 3 x 30 Reverse Crunches 
        • 10 Ausfallschritte mit Kettlebell 12 kg 
        • Handstand, Skorpion, Brücken 
        • bissel Trampolinspringen, ca. 5 Min. 

        Totales Miniprogramm, aber imstande, mir doch etwas Muskelkater in den Adduktoren (oder sind's die Abduktoren?? Egal.) zu verpassen. Könnte/sollte ich täglich machen.

        Für meine Regeneration schlafe ich derzeit fast 10 Stunden.


        Happa heute:

        • 1 Kapsel Lecithin 
        • 1 Kapsel Hagebutte-Selen-D3-Zink 
        • 1 Kapsel Mangan 
        • 10 Chlorella 
        • 1 Kapsel Mariendistel 
        • 1 Kapsel Rosskastanienblätter 
        • 1 Gewürzkapsel 
        • 1 Kapsel Maca 
        • 2 Kapseln Yamswurzel

        • Pfannkuchen aus: 
        • 1 Ei 
        • Erbotin 20 g 
        • Wasser, Chrysanova, Vanille 
        • Ghee zum Braten ca. 20 g 

        • mit Joghurt: 
        • 124 g SCD-Joghurt, vollfett 
        • TK-Himbeeren 58 g 
        • Leinöl 16 g 
        • Trinkgelatine 6 g 
        • Glutamin 10 g 
        • Tyrosin 2 g 
        • Methionin 2 g 
        • Glycin 2 g 
        • Lysin 1 g 
        • Tryptophan ca. 0,5 g 
        • Taurin 1 g 
        • Glucosamin 2 g 
        • Chrysanova 

        • grüner und schwarzer Tee 

        • Zucchini-Tomatensuppe, 
        • mit Schabefleisch 100 g 
        • Butter, Zwiebel, Paprika 
        • kleiner Rest Pfannkuchen vom Frühstück, 
        • mit Heidelbeermarmelade ca. 10 g
        • weißes Mandelmus 49 g 
        • Schokolade 16 g 

        • Kaffee mit Eiermilch 182 g
        • Granatapfelkerne ca. 120 g 
        • 1 Banane 110 g 
        • Schokolade 16 g
        • Kombucha 270 g 

        Kcal 2512 
        EW 123 g 
        KH 120 g 
        Fett 167 g

          Montag, 12. Dezember 2011

          REZEPT: Gemüse-Tomatensuppe mit Hackfleisch

          Es wird benötigt:

          • Hack- oder Schabefleisch, ca. 150 g 
          • Butter ca. 60 - 70 g 
          • 1 Zwiebel 
          • rote Paprika, ca. eine halbe 
          • 2 kleine Zucchinis (ca. 230 g) 
          • passierte Tomaten ca. 300 g 
          • 1 Zehe Knoblauch 
          • Kräuter der Provence 
          • Chili 
          • Pfeffer 
          • Salz 
          • 1 Prise Kurkuma (optional)


          Die Zucchinis schälen, in Stücke bzw. Scheibchen schneiden und mit ein wenig Wasser aufsetzen und für ca. 15 Min. köcheln.

          Zwiebel und Paprika kleinschneiden. Die Hälfte der Zwiebel, Paprika und Hack in einer Pfanne in etwas Wasser dünsten oder in Fett braten bis das Fleisch durch ist (ein paar Minuten). Salzen.

          Die andere Hälfte Zwiebelstückchen, Knoblauchzehe durch die Presse gedrückt, Salz und Gewürze, Butter und passierte Tomaten zu den Zucchinis geben. Alles pürieren, danach das Fleisch aus der Pfanne zufügen - guten Appetit!

          Samstag, 10. Dezember 2011

          Neues aus der Küche

          Der neue Kombucha-Ansatz neben dem bestehenden klassischen (Grün- und Schwarztee) und dem mit Rooibostee habe ich mit grünem Hafer, Mate und ein wenig Opuntienblüten gemacht. Dazu natürlich immer etwas Schwarztee. Vielleicht starte ich auch noch eine mit Weißdorn, der ist auch ohne ätherische Öle und damit gut geeignet. Der grüne Hafer ist offenbar ein ganz tolles Zeug, soll er doch Stoffwechselabfälle sehr gut helfen auszuscheiden.

          Ich setze meine Kulturen jetzt mit Rohrohrzucker aus dem Bioladen an. Dieser ist teilraffiniert und damit recht hell. Früher nahm ich unraffinierten, braunen Rohrzucker aus Mauritius. Genaues habe ich leider im Netz nicht gefunden, doch war mir mal untergekommen, dass Zucker auch acrylamidhaltig sein kann durch die Erhitzung. Andererseits weiß ich nicht, wie weit der Rohrohrzucker erhitzt wird... roh in diesem Zusammenhang heißt nämlich gar nicht, dass es sich um Rohkost im klassischen Sinne (also nie Temperaturen über 42°C ausgesetzt geworden) handelt, sondern um die Rohvariante, also unverarbeitet, des Zuckers. Hm.

          Nach etwas nachlesen in einem Forum für solche Kulturen kann man aber auch davon ausgehen, dass er mit weißem bzw. teilraffiniertem Zucker eh besser gedeiht. Nun, meine Kulturen gediehen immer prächtig.


          Ich wollte etwas über Damiana wissen und dabei stieß ich auf dieses schöne Rezept: Damiana-Likör. Da kam mir gleich in den Sinn, dass man so etwas ja selbstmachen und dann zu Weihnachten verschenken könnte. Gekaufte Geschenke sind irgendwie blöde, und ganz besonders, wenn das Gekaufte nicht ausdrücklich gewünscht wurde. Ich hingegen habe auch schon ein paar Wünsche; und das sind insbesondere diese 2 Bücher (gerne auch gebraucht):

          Kombucha
          Handbuch Protein und Aminosäuren

          Dann eine Stirnlampe (eine, die was taugt) und evtl. noch ein paar Oberteile zum Laufen.

          Jedenfalls hatte ich noch etwas Sprit mit 30 % Vol. und habe gleich mal 2 Gläser Damiana damit angesetzt. Bin gespannt. Die Blätter habe ich vorher feingemahlen, um die Oberfläche zu vergrößern und die Chose damit zu intensivieren ;)

          Außerdem habe ich heute mein Teeregal mal wieder sortiert, aufgeräumt und dabei gleich noch eine neue Teemischung gemacht, und zwar aus Lemongras, Basilikum, Cistus, Damiana, Orangenminze, Hanfblättern, Sanddornbeeren, Mate, Jiaogulan, Opuntia-Blüten. In etwa absteigenden Mengenverhältnisse in dieser Reihenfolge. Der Tee schmeckte abgefahren! Total herrlich.


          Heute wollte ich eigentlich ein Workout oder Yoga machen, laufen evtl. auch. Doch ich habe mal wieder gar nichts gemacht. Einerseits, weil ich heute mittag viel zu viel gegessen hatte und dann erstmal ein paar Stunden nichts ging und zweitens, weil ich einen Blick in den Spiegel warf und da einfach nichts so aussieht, als müsste ich mich jetzt aufraffen. Bescheuert, aber wahr. Für meine Figur muss ich eigentlich nur essen, und zwar nicht zu wenig :D

          Ich bilde mir ein, dass zumindest die Gelenkgeschichte gerade besser wird.
          Nun haben wir gestern nochmal die guten, leckeren Äpfel aus dem Garten bekommen, und so lange esse ich jetzt noch täglich einen (also noch nix mit Ketose whs.). Denn die sind einfach zu gut. Es gibt noch eine andere Sorte, und die schmeckt mir tatsächlich überhaupt nicht. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

          Dennoch sind die Säuren jetzt reduziert, auch wenn ich heute wieder zu viel Käse hatte. Das Problem lag daran, dass ich heute mal wieder vegetarisch, also ohne Fleisch oder Fisch, aß. Da reiße ich mir dann immer, irgendwie notgedrungen, Käse unter den Nagel. Wobei ich den Eindruck habe, dass der Bergkäse von Aldi mir nicht wirklich schadet. Die Sache ist die, dass proteinreiche Nahrung Magensäure (und die stellt der Körper aus Salz her) zur Verdauung benötigt. Ich kann also nicht den gesamten Tag süß bzw. neutral essen um den Eiweißbedarf nur mit Eiweißjoghurt, süßen Pfannkuchen, Mandelmus zu decken. Rührei ist also immer dabei, aber das reicht mir nicht. Gut, Gemüse salze ich auch recht ordentlich. Aber da brauch ich auch noch eine Eiweißbeilage. Und da will ich nicht schon wieder Eier essen.

          Ich denke, ich kaufe mir morgen wieder mal Wildlachs. Dorschleber hab ich ja auch, aber die schmeckt mir nur gut auf dem Mandelbrot. Ich werde das Mandelmehl also wohl doch wieder bestellen. Im Fettgeschehen ist das wohl auch weniger problematisch, es ist ja teilentölt. Mandelmus selbst hat ja viel Linolsäure, die leider auch im Körper in Arachidonsäure (bei Überschuss) umgewandelt wird. Alles nicht so einfach mit den Fetten, aber ohne viel Fett geht einfach gar nichts. Butter - ich schwöre auf Butter. Die macht mich einfach stark. Apropos Butter; Ghee schmeckt total anders als Butter. Davon könnte ich auch mal nen Löffel naschen. Es schmeckt irgendwie sogar süß, und sehr karamellig. Richtig genial. Vielleicht mach ich das geplante "Weißkonfekt" gar nicht aus Butter und Kokosöl, sondern Ghee und Kokosöl. Und Vanille und Kardamom dürften auch noch perfekt hineinpassen. Werde Montag Kokosöl ordern.

          Donnerstag, 8. Dezember 2011

          Säuren

          Im Wettkampf letzten Sonntag über 9 km bin ich 41:51 Min. gelaufen und damit auf den 4. Platz Gesamtwertung der Frauen gekommen. Das entspricht einem Durchschnitt von 12,9 km/h - Rekord. Allerdings war die Strecke auch total flach. Es regnete leicht, die Temperatur war bei ca. 8 °C und damit war es angenehm. Es war aber sehr hart. Ich habe eine Woche wirklich rein gar nichts gemacht vorher - nur herumgesessen. Das habe ich total zu spüren bekommen. Die Waden meldeten nach etwa der Hälfte des Laufes bereits schlimmen Muskelkater an. Zum Ende konnte ich nicht wie üblich nochmal gehörig anziehen, absolut unmöglich. Danach konnte ich kaum mehr gehen. Das kann ja irgendwo kein Zustand sein... vor allem nicht auf lächerlichen 9 km.


          Der neue Kombucha mit Rooibos-Tee ist gut "angewachsen" und heute habe ich bereits geerntet. Statt des einen kleinen Glases nehme ich jetzt ein größeres. Vielleicht mache ich in dem kleineren Glas noch einen weiteren Ansatz mit irgendeinem anderen Tee. Wichtig ist beim Kombucha, dass man nur Kräuter/Blätter/Blüten ohne ätherische Öle nimmt, da sie die Gärung hemmen.


          Es missfällt mir, immer hin- und hergerissen zu sein zwischen ketogen und dann wieder einer Paleoernährung, die auch mehr KH aus Früchten etc. einschließt. Es ist leider recht schwierig für mich, mich da mal festzulegen. Ich mag eben auch Obst gern. Insgesamt kann man aber schon sagen, dass es für mich viel einfacher ist, mit mehr Fett klarzukommen als mit KH. Selbst mit mehr KH gelingt es mir nicht wirklich, das Fett dann stattdessen einzuschränken. Und gerade das ist dann gesundheitlich bedenklich, weil die Fettsäuren dann evtl. unvollständig verbrannt werden und Schaden anrichten können.

          Tatsache ist jedenfalls, dass meine Gelenke angegriffen sind. Es gibt ja die Schaubkost. Die sagt, säurearm und low carb sei am besten. Leuchtet ein. Ja, ich kann Schokolade (Oxalsäure), Kaffee (Gerb- und Oxalsäure), Kombucha und Käse reduzieren oder rausschmeißen. Und dann erst recht die Früchte. Eier zu reduzieren wird allerding schwer bis unmöglich... und ich mag ungern ständig Essen (in diesem Fall das Eiklar) wegwerfen. Das mache ich nie. Ich werfe wirklich niemals Essen weg (es sei denn, es ist verdorben, was, wenn es passiert, mich maßlos ärgert - aber sehr selten vorkommt). Ich habe eine hohe Wertschätzung für Essen (klar, ist ja auch teuer...) und bin einfach so erzogen. Ich vermeide auch Verpackungsmüll. Wenn ich einkaufen gehe, nehme ich meine Tüten oder Beutel mit. Papiertüten für Gemüse im Bioladen benutze ich mehrmals (falls überhaupt erforderlich; meist tue ich alles lose in meine Kiste). Eingeschweißtes Gemüse kaufe ich generell nicht. Die können mich mal! Nicht nur wegen dem Plastikscheiß, sondern weil die Weichmacher auch ins Essen gehen und höchst gesundheitsschädlich sind.

          Zurück zu den Gelenken: Tatsächlich war es so, als ich neulich meinen Granatapfel morgens aß, dass ich ca. eine halbe Stunde später ein Ziehen im Hüftgelenk vernahm. So toll und lecker sie also sind (und sicher auch sehr gesund), die Säure schadet offenbar sehr.
          Nun mache ich aber momentan auch viel zu wenig Sport. Aber jede Bewegung ist gut, da Lymphe und damit auch Entgiftung usw. angeregt werden und Stoffwechselabfälle natürlich leichter ausgeschieden werden.


          Mein Plan:

          • Säuren einschränken: statt Kaffee Gewürzeiermilch, statt Eiskonfekt "Weißkonfekt" (ich werde versuchen, es nur aus Butter und Kokosöl mit Süßstoff und Vanille zu machen), statt Rührei mit Käse öfter Gemüsepfannkuchen, kein Obst, nur 1 kleines Glas Kombucha pro Tag
          • Supplemente für die Gelenke: Mangan, Gelatine, Chondroitin, Vitamin D, Omega 3 
          • in Ketose kommen, damit die Fettsäuren vollständig verbrannt werden und zudem keine/kaum Kohlensäure anfällt
          • viel Gemüse 
          • genug Eiweiß, auch aus Aminosäuren 
          • mehr Magnesium nehmen 
          • mehr Wasser trinken 
          • leichtes Kaloriendefizit halten 
          • täglich Yoga Asanas 
          • täglich Pranayama 
          • 5 - 6 x die Woche laufen 
          • Sauna wenn es geht

          Kaloriendefizit im Winter wird natürlich extrem schwer; vielleicht denke ich da sowas wie eine Zigzag-Diät an, also größere Kalorienschwankungen von Tag zu Tag. Abwechselnd 2000 und 3000 Kalorien würde Sinn machen. Damit liege ich im Mittel bei 2500, und damit nehme ich ganz locker ab (mit Sport). Wobei 2000 natürlich hart werden. Es liegt aber in der Hauptsache daran, dass genug Eiweiß zugeführt wird, dann bin ich auch satt.

          Momentan gibt es frische Kokosnüsse bei Aldi für nur 0,55 €. Habe gleich mal 2 gekauft, und die sind total lecker. Fruchtig und frisch. Spitzennahrung für einen Spitzenpreis. Kann man öfter haben. Außerdem sind Kokosnüsse ja sehr selenhaltig (wichtig für's Immunsystem und auch gegen Krebs). Selen haben wir Deutschen zu wenig, weil die Böden hier grundsätzlich selenarm sind.

          Mandelmehl ist jetzt alle, und ich denke, ich werde erstmal kein neues bestellen. So fallen Brot und Kuchen weg, was mich irgendwie erleichtert. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass diese viel eher zur Fresssucht verleiten, da stärker verarbeitet. Stattdessen habe ich zwar Mandelmus, aber ganz ohne Mandeln ist es schwer. Allerdings ist einfach auch so, dass ich ja auch esse, wenn ich keinen Hunger habe. Hier heißt die Lösung auch, stattdessen mehr Wasser oder Kräutertee trinken.


          Heute bestelle ich noch Vitamin D, und zwar wieder von NOW Foods (US-Firma). Direkt in USA. Da hab ich einen Anbieter gefunden, der ein Präparat mit 5000 IU (120 Softgels) zu unter 10 € und unter 2 € Versand verkauft. Spitzenmäßig! Muss ich haben. Werde wohl gleich 2 Dosen bestellen. Die Winterdepression schlägt auch hier schon zu.


          Von der Amino-Factory gibt es auch erfreuliches zu berichten, und zwar nehmen sie einige weitere essentielle sowie auch nicht-essentielle Aminosäuren ins Programm auf, und auf persönliche Anfrage meinerseits hin wurde mir auch mitgeteilt, dass sie EAAs im neuen Jahr anbieten werden. Da bin ich mal sehr gespannt auf den Preis. Meine Dose (1 kg) von ProteinMiXer hatte ja 70 € gekostet, und die ist fast leer. Ein paar Kapseln kann ich noch füllen. Es ist zu erwarten, dass Amino-Factory diesen Preis unterbietet.

          Wahrscheinlich werde ich aber vorher noch bestellen, da ich dringend Arginin benötige. Ich bilde mir ein, die durchblutungsfördernde Wirkung dieser nicht-essentiellen Aminosäuren schon zu spüren, bzw. in diesem Fall das Fehlen derselben.


          Die Paleo-Pizza habe ich nun schon 4 Mal gegessen, doch die war verdauungstechnisch einfach nicht gut. Das war mir ja vorher schon klar, und ich bin nicht gerade verdauungsschwach. Es sind ja 3 tierische Eiweiße drin (Fleisch, Käse, Ei), und dann noch mit dem Boden (Mandelmehl satt) war das auch eine riesige Menge. Es war zwar extrem lecker, lag mir aber noch Stunden danach wie ein Stein im Bauch herum.

          Gestern habe ich also die "Variante" ohne Boden gemacht:
          Hack mit Gemüse (Zwiebeln, Paprika, Tomaten Knoblauch) anbraten, gedünstetes Gemüse (Broccoli, eine Möhre) am Ende zugeben, Butter und Gewürze ebenfalls addieren - und fertig. Auch spitzenmäßig, und lange nicht so schwer.

          Ich kann zwar auch sehr aufwendig kochen, aber im Grunde mag ich es einfach und schnell. Und das ist auch immer noch das Gesündeste. Solche Sachen schmecken auch immer gut, sogar wenn es nicht so wahnsinnig abwechslungsreich sind, und man ist einfach zufrieden damit, weil der Körper eben alles bekommt was er wirklich braucht. Keine Gelüste. Als Nachtisch reichen 1 oder 2 kleine zartschmelzende Eiskonfekt. Einfach perfekt.



          Futter heute:

          • 1 Glas Waser mit Silicea-Gel 



          • SCD-Joghurt vollfett 120 g 
          • Trinkgelatine 8 g 
          • TK-Heidelbeeren 34 g 
          • Leinöl 18 g 
          • Sanddornfruchtfleischöl 1 g 
          • Whey 16 g 
          • Vit. C 
          • Taurin 1 g 
          • Ornithin 2 g 
          • Methionin 3 g 
          • Tryptophan 1 g 
          • Lysin 2 g 
          • Tyrosin 2 g 
          • Glutamin 10 g 
          • Glycin 3 g 
          • 2 Omega-3-Kapseln 
          • 3 Kapseln EAAs 

          • Rührei aus 
          • 3 Eiern 
          • Ghee ca. 20 g 
          • Paprika 64 g
          • Zwiebel 28 g
          • Cherrytomaten 43 g
          • Grünländer Räucher 44 g 
          • Chili, Steinsalz, Pfeffer, Petersilie 

          • 2 Eiskonfekt 16 g 
          • Kaffee mit Eiermilch 182 g 


          • Rooibos-Kombucha ca. 200 g 
          • grüner und schwarzer Tee 
          • Cranberries (frisch), ca. 10 g 

          • weißes Mandelmus 60 g 
          • 5 Kapseln EAAs 
          • 10 Chlorella
          • 5 Green Supercaps
          • 2 Kapseln Yamswurzel
          • 1 Kapsel Maca 
          • 2 Eiskonfekt 16 g 

          • Grünkohl 320 g 
          • Butter 28 g 
          • 1 gekochtes Ei 


          • 1 Eiskonfekt 8 g

          • 1 Apfel 115 g 
          • Rooibos-Kombucha 132 g 



          Kcal 2480 
          EW 126 g 
          KH 77 g 
          Fett 184 g 

            Samstag, 3. Dezember 2011

            Jaja, ich lebe noch :)

            War nur mal wieder etwas schreibfaul...

            Und momentan auch ziemlich sportfaul. Nach meinem 16-km-Lauf (ca. 90 Min.) letzte Woche brauchte ich erstmal mindestens 4 Tage, um meine schmerzenden Hüftgelenke und mordsmäßigen Muskelkater in den Waden zu regenerieren. Das war kein Spaß, ich konnte kaum gehen.Tatsächlich haben die ungewohnten nur 3 - 4 km mehr soviel ausgemacht, dass meine Gelenke richtig angegriffen waren. Aber erstaunlicher finde ich, dass die Muskeln nur durch einen zeitlich längeren Umfang so stark verkatert waren. Ich habe das schon beim Laufen gemerkt, und zwar ab etwa km 12.

            Ich habe die vorletzte Woche im Schnitt fast 3000 Kcal pro Tag gegessen... liege also wieder bei meinen schönen 65 kg. Ich könnte zwar weniger essen, wollte ich aber halt nicht. So halte ich das Eiweiß so hoch wie möglich, den Rest versuche ich etwas zu drücken. Nicht zuletzt auch wegen diesem aufschlussreichen Artikel: http://www.strunz.com/news.php?newsid=1653&tag=&ab=0

            Außerdem habe ich täglich (bis auf gestern) meine 2 - 3 Granatäpfel gegessen. Jetzt trinke ich auch wieder mehr (viel mehr!) Kombucha, seit ich auf diese interessante Seite darüber gestoßen bin: http://www.kombu.de
            Einfach nur ein totales Wunderzeug! :) Zumindest schmeckt es auch sehr wunderbar. Einfach genial. Und für die Haare kann man es auch nehmen. 
            Gestern habe ich wieder das Getränk abgefüllt und einen zweiten Ansatz, mit Rooibostee, gestartet.



            Damit sind die LCHF- oder auch Ketosepläne natürlich vom Tisch... naja. Einerseits schade, andererseits will ich nicht penibel auf jede kleine Stück Obst schauen oder eben jeden Schluck Kombucha zählen... das ist mir eindeutig zu blöd; aber gerade eben von Granatäpfeln und Kombucha habe ich offenbar eine tolle gesundheitliche Wirkung.
            Damit's dann mit dem Fett nicht zuviel wird, setze ich u.a. den Joghurt beim nächsten Mal wieder ohne Sahne an.

            Außerdem habe ich mich auch zum Thema Arachidonsäure noch etwas weitergebildet. Davon dürfte ich mit den ganzen Eiern, dem Milchfett, gelegentlich Fleisch und Fisch natürlich einiges verzehren, was aber im Rheumageschehen eben nicht unbedingt von Vorteil ist.


            Jeden Morgen wenn ich mich im Spiegel sehe, sehe ich jünger und gesünder aus finde ich!  HURRAAA! :))) Und ich bin eigentlich auch nie müde. Eigentlich, weil man um 4 Uhr nachts dann doch irgendwann müde ist... hahaha. Blöde Uhrzeit, aber was soll ich machen? Heute allerdings muss ich bald in die Heia, da morgen Wettkampf ist (9 km). Und der startet um 10. Fahrtzeit mind. 1 Std. Nachmeldungen (also ich...) bis 9 Uhr. Toll.


            Kürzlich habe ich mal wieder den Luxus von Sauna genießen können, und bin sogar hüftweit ins Tauchbecken gestiegen. Ganz ist schwierig für mich, besonders abends. Wir haben 2 mal im Tepidarium bei 55 °C und 55 % Luftfeuchte geschwitzt, was ich sehr angenehm finde (da man nicht so leicht nen Herzkasper bekommt, aber sehr viel schwitzt ;)), ein Mal im Dampfbad und dann noch in der finnischen bei 80 °C und in einer anderen bei 90 °C. Das alles für 7,50 für 3 Std., da kann man nicht unbedingt meckern.