Dienstag, 1. Mai 2012

Stoffwechsel ankurbeln!

Hier möchte ich euch einige Punkte aufführen, wie ihr euren Stoffwechsel beschleunigen könnt :)
Vielleicht wird es demnächst noch einen Folgebeitrag mit weiteren Tips dazu geben.


  • grünen Tee trinken
Die Catechine aus Grüntee hemmen laut Studien die Fettspeicherung im Körper. Außerdem beschleunigt er den Stoffwechsel und regt die Entgiftung an. Er hat angeblich sogar krebsvorbeugende Wirkung und ist nicht zuletzt auch wegen enthaltener Vitamine und Spurenelemente ein sinnvoller Bestandteil einer Ernährung für Aufgeweckte :)
Wichtig: Achtet auf Bioqualität und die richtige Zubereitung. 

www.becomingvollblut.blogspot.de/2012/04/lecker-tee.html
www.ipn.at/ipn.asp?AEA
www.e-collection.library.ethz.ch/eserv/eth:25816/eth-25816-01.pdf


  • genügend Calcium zu sich nehmen 
- und zwar am besten aus Milchprodukten. Studien ergaben, dass Menschen mit höherer Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr besser abnahmen. 

www.orthomolekular-gesund.de/diaet/vitamin-und-calcium-unterstutzen-diaten
www.wellness-gesund.info/Artikel/3660.html?a
www.amazon.de/Die-Milchdi%C3%A4t-Abnehmen-mit-Kalzium-Kick/dp/3517087467


  • ausreichend Eiweiß essen 
Abgesehen vom Körperwasser bestehen wir größtenteils aus Eiweiß, und dieser lebendige Körper wird jeden Moment um-, auf- und abgebaut. Das Eiweiß ist so wertvoll, dass ein großer Teil der abgebaut wird, wieder recycelt wird. Dennoch benötigen wir auch stets neues Eiweiß, da ein Teil eben doch verloren geht und es bei allen Lebensfunktionen eine große Rolle spielt.

Wir sind also auf eine quasi permanente Eiweißzufuhr von außen angewiesen; wir können Eiweiß auch nur in sehr geringen Mengen (ca. 60 g im Blut, sog. Aminosäurepool) speichern. Auch unsere Hormone und Enzyme müssen aus Eiweiß gebildet werden!

Essen wir also nicht genügend Eiweiß, verlangsamt sich der Stoffwechsel und der Körper muss sich aus den Depots, den Muskeln, und wenn diese auch nicht mehr genügend vorhanden sind, an den Organen (hier wird's gefährlich!) bedienen, da u.a. auch das Immunsystem große Mengen Eiweiß (besonders bei Infekten) benötigt.

Wichtig ist, dass alle essentiellen Aminosäuren im benötigten Maß abgedeckt werden. Fehlt nur eine dieser EAAs, so kann der Körper nur so viel eigenes Eiweiß aufbauen, wie diese limitierende Aminosäure hergibt. Dies nennt man die biologische Wertigkeit (BW) und bezeichnet die Qualität des Eiweißes, also das Äquivalent zum menschlichen Eiweiß. Es liegt nahe, dass Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte diesbezüglich einen Vorteil haben, denn sie liefern alle essentiellen Aminosäuren in einem Verhältnis, das unserem Eiweiß viel ähnlicher ist als die meisten pflanzlichen Eiweiße das sind. Den meisten pflanzlichen Eiweißen fehlt zudem noch mind. eine EAA, der Körper kann daraus also genaugenommen NULL Körpereiweiß aufbauen, solange es nicht mit anderen Eiweißen kombiniert wird. Daher ist eine abwechslungsreiche Kost umso wichtiger.

Als Vegetarier oder gar Veganer muss man also genaugenommen noch mehr Eiweiß essen als ein Mischköstler bzw. mit Präparaten die fehlenden Aminosäuren oder die fehlende Gesamtmenge ergänzen. Es wird zwar häufig anderes verkündet und viele selbsternannte Rohkostgurus schreiben diese unhaltbaren Irrtümer voneinander ab, die Praxis und vor allem meine Eigenerfahrung zeigen aber (leider) eindeutig, dass es so ist wie hier beschrieben.

Beachtet auch, dass ein Kraftsportler etwa 20 - 30 % mehr Eiweiß als ein Nichtsportler benötigt und ein Ausdauersportler sogar etwa 60 - 70 % Mehrbedarf hat. Den Grundbedarf eines Nichtsportlers kann man bei ca. 0,8 - 1 g pro Kilo Körpergewicht ansetzen.

Wer dauerhaft zu wenig Eiweiß bekommt, der hat ein schlechtes Immunsystem, altert schneller, hat schlaffe Haut und schlechte Haare und Nägel. Er kann keine oder nur ungenügende sportliche  Leistungen bringen, ist generell müde (Eiweiß macht nämlich auch wach!) und oft sogar depressiv, da auch die essentielle Aminosäure Tryptophan (die seltenste) für die Bildung von Glückshormonen verantwortlich ist.

Nahrungseiweiß selbst verbrennt bei der Verstoffwechselung sogar noch Kalorien (gilt nicht für Aminosäuren bzw. Peptide, die schon im aufgeschlossenen Zustand vorliegen).

Mehr Eiweiß bedeutet mehr Muskelmasse und damit erhöht sich der Ruheumsatz.


www.fitforfun.de/abnehmen/diaeten/eiweiss/eiweisshaltige-lebensmittel-schneller-schlank-mit-eiweiss_aid_7282.html
www.strunz.com/news.php?newsid=1653
www.strunz.com/news.php?newsid=1520 
www.info.schlank-fit.org/allgemein/proteine-in-der-ernaehrung



  • Vitamin C bzw. ausreichend Frischkost essen 
Vitamin C ist u.a. beteiligt an der Bildung des Hormons Noradrenalin, das das Herz-Kreislauf-System und damit den Stoffwechsel anregt. Außerdem ist das starke Antioxidans Vitamin C auch für weitere zahlreiche Aufgaben und Vorgänge wie Wundheilung, starkes Immunsystem, gesunde Haut und straffes Bindegewebe, Wachheit, Eisen- und Zinkaufnahme sowie gesunde Knochen und Zähne mitverantwortlich.

Wir können es nicht dauerhaft im Körper speichern und im Gegensatz zu den meisten Tieren auch nicht selbst herstellen.

www.abnehmseite.com/Vitamin-C.html
www.fitappeal.de/abnehmen/110706-abnehmen-vitamin-c-ist-ein-echter-fatburner.html


  • kurze, harte Einheiten trainieren
Hochintensives, kurzes Training hat den größten Effekt auf die Fettverbrennung - insbesondere gilt das für die Zeit, die eben nicht trainiert wird. Schon mal nen fetten (guten) Sprinter gesehen?
Stundenlanges Ausdauertraining hat so gut wie keinen Nachbrenneffekt.

Man kann Sprints machen (auch mit dem Fahrrad), kurze knackige Workouts (z.B. ZWOW) oder nach dem Tabata-Protokoll trainieren, z.B. (Air) Squats, die gleich auch noch einen schönen Po machen, den wir ja alle wollen ;)

www.corenberg.com/blog/2011/abnehmen-mit-hiit
www.gesuender-abnehmen.com/abnehmen/abnehmen-intervalltraining.html
www.highintensity.de.tl/4-Minuten-Tabata-_-H.oe.lle.htm


  • genug (Wasser) trinken 
Unsere Körper bestehen, neben Eiweiß, vorrangig aus Wasser. Das heißt, alles ist im Fluss und wir sind auch auf eine sozusagen ständige Wasserzufuhr von außen angewiesen. Wir können einige Wochen ohne Nahrung überleben, doch nur einige wenige Tage ohne Flüssigkeit.

Ohne Wasser geht also nichts und wenn wir dehydrieren, läuft unser Stoffwechsel logischerweise gleich langsamer, da das wichtige Transportelement und Lösungsmittel fehlt.

Ideal sollen ca. 35 ml Wasser pro Kilo Körpergewicht sein. 

Achtet darauf, nicht zuviel zum Essen zu trinken - dies löscht Agni, das Verdauungsfeuer. Besser eine halbe Stunde davor und erst wieder ab 1 - 2 Std. nach dem Essen trinken. 

www.wasser-hilft.de/tipps_zum_wassertrinken.htm
www.webheimat.at/aktiv/Gesundheit-Wellness/Archiv-Gesundheit-Wellness/Wasser-Trinken-krank.html
www.heilfastenkur.de/tth_Wasser___Unser_Lebenselixier.shtml


  • Grapefruitsaft trinken
Grapefruitsaft bringt uns nicht nur die Vorteile von viel Vitamin C und Wasser, sondern regt durch die enthaltenen Bitterstoffe ebenfalls den Stoffwechsel an. Der Zuckerstoffwechsel soll damit besser funktionieren und damit werden überschüssige Kohlenhydrate weniger als Körperfett eingelagert.

Achtung: Wer Medikamente nimmt, sollte keinen Grapefruitsaft trinken bzw. Grapefruits essen, da die Wirkung von der Frucht verstärkt werden kann. 

www.philognosie.net/index.php/article/articleview/322
www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/alternativ/26_03_grapefruit.php
www.herzstiftung.de/pdf/zeitschriften/1_01_grape.pdf


  • ausreichend schlafen 
Zu wenig Schlaf erhöht den Blutzucker, lässt den Blutdruck steigen und auch das Hormon Cortisol, das Körperfetteinlagerungen begünstigt. Im Schlaf finden außerdem wichtige Ab-, Auf- und Umbauprozesse statt und daher ist gerade für Sportler der Schlaf nochmal so wichtig. Ohne genügend Schlaf leidet die Regeneration und damit auch sehr bald der Körper, die Gesundheit und die Laune.

Sportler sollten mind. 8, besser 9 Std., schlafen. 

www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/stoffwechsel-wie-schlafmangel-den-hunger-weckt_aid_384786.html
www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/medizin/article564116/Im-Schlaf-reguliert-sich-der-Stoffwechsel.html



  • Kokosprodukte essen 
Die mittelkettigen Fettsäuren (MCT-Fette) der Kokosnuss können direkt ohne Verstoffwechselung über Leber und Galle vom Körper zur Energiegewinnung herangezogen werden und regen auf diese Weise die Verbrennung von Fett statt von Kohlenhydraten an. Außerdem hat Kokos noch viele weitere gesunde Wirkungen, ist u.a. sogar pilzabtötend.

Das hochgesättigte Kokosöl ist, neben Ghee, ein ideales Bratfett (nicht so geeignet sind die typischen Omega-6-reichen Pflanzenöle wie Sonnenblumen-, Distelöl und Co.), das daher keine schädlichen Transfette beim Erhitzen bildet.

www.drink-coconut.de/BerichtBIOscreen.pdf
www.virgin-coconut-oil.de/wissenswertes/themenpark/kokosoel-gegen-uebergewicht.php


  • schädliche Transfette vermeiden 
Nein, das ist nicht doppelt gemoppelt, denn es gibt auch natürliche Transfette, die offenbar nicht schädlich sind - z.B. in Milchprodukten und Fleisch.
Schädliche Transfette hingegen entstehen beim hohen Erhitzen (über 130 °C) von ungesättigten Fetten - wie z.B. in Nüssen, vielen Pflanzenölen und (Vollkorn-)Getreide vorhanden.

Diese Transfette werden zudem stärker als Körperfett eingelagert als gesunde Fette.

Daher:
Auf (nicht bei Niedrigtemperatur gebackenes) Brot, Frittiertes, geröstete Nüsse, Kekse, industriell erzeugte Speisen, Fertigsaucen und - dressings, gehärtete Fette, Margarine und hochungesättigte Pflanzenöle, die erhitzt werden, der Gesundheit zuliebe verzichten - und dabei automatisch schlanker werden.

www.transfette.wordpress.com
www.zentrum-der-gesundheit.de/transfettsaeuren.html
www.erfolgreich-abnehmen-in-den-wechseljahren.de/buch/fette.htm 
www.naturheilpraxis-weil.de/download/fett_macht_fett.pdf


Ich hoffe, das war interessant und hilfreich für euch. Was davon ist neu für euch und was setzt ihr vielleicht schon um?