Freitag, 30. März 2012

Ich kratze an 801010.

Ich - wer hätte es für möglich gehalten?

Nun, irgendwas muss man ja essen, und da ich ja erstens sehr viele Lebensmittel aus gesundheitlichen Gründen ausschließe und zweitens das tierische Eiweiß nicht mehr möchte (gute Qualität ist schwer zu haben und auch zu teuer auf Dauer und in Mengen), habe ich einfach beschlossen, es mit mehr - viel mehr - Obst (aber auch viel mehr Gemüse ebenfalls) zu versuchen. Kohlenhydrate rauf, Fett runter - nicht ganz einfach für mich, an einen hohen Fettanteil schon immer gewöhnt.

Allerdings weiß ich auch, da aufgrund meines Doshas (Vata-Kapha) zu den "kalten Typen" gehörend, reine Rohkost für mich nicht geeignet ist. Das ist natürlich kein Problem - ich liebe warmes Obst!

So sieht eine Mahlzeit bei mir z.b. so aus: Einige Äpfel (Rekord waren letztens 708 g), in Stücke geschnitten, mit etwas Wasser im Topf kurz gekocht (so dass sie eben gerade weich werden und eben WARM sind). Daran mache ich etwas Kokosmilch (ja, aus der Dose), manchmal auch ganz wenig Butter oder Ghee, und außerdem Gewürze für meinen Typ: viel viel Zimt, Vanille, "Milchgewürz" (selbst von mir vorgemischt aus verschiedenen Gewürzen, hauptsächlich aber Kardamom, Kurkuma, Zimt). Manchmal kommen noch ein paar TK-Heidelbeeren mit an die Äpfel.

Bananenmahl: Ca. 5 Bananen in Scheiben geschnitten, auch kurz in Wasser + Kokosmilch angedünstet. Gewürze: Vanille, Zimt, milder Curry. Auf dem Teller gibts dann noch etwas Honig drauf.

Das Warme + Flüssige - das ist es, was mir so gut tut. Tatsächlich werde ich gut satt und zufrieden damit.

Außerdem habe ich dann auch mal einige Orangen am Stück gepresst (verringern Vata, also auch ganz passend für mich) und Datteln esse ich jetzt auch, die gabs im Sonderpreis für 5,- das Kilo im Bioladen :)

Ich esse fast jeden Tag Salat - jetzt gibt es auch sehr viele Wildkräuter im Garten, die ich schon reichlich gepflückt habe: viel Giersch, etwas Löwenzahn, Gänseblümchen, Veilchenblüten, Brennesseln, Frauenmantel, Feldsalat.

Lieber esse ich allerdings ebenfalls warmes Gemüse - Erbsen (+ Möhren) esse ich fast jeden Tag, ansonsten auch gerne grüne Bohnen, Rosenkohl. Ich habe also entweder Salat und eine gekochte Gemüsemahlzeit oder 2 gekochte Gemüsemahlzeiten. Dann 2 - 3 Obstmahlzeiten; bei 2 dann mehr Säfte und Kombucha.

Einen Tag habe ich fast salzlos gegessen, und fast vegan (bis auf etwas Honig und Butter).

Ansonsten esse ich doch schon meist noch 2 Eier (gekocht oder sanft gespiegelt) und, ich denke es wird sich auf 1 x pro Woche oder alle 2 Wochen einpendeln - etwas Graved Sockeye Wildlachs. Habe ganz tollen im Globus entdeckt; so guten Lachs habe ich ewig nicht gegessen. Fisch kommt mir nur noch in dieser Form auf den Tisch. Gerade bei Fisch mit hohen Gehalten an Omega-3-Fettsäuren sollte man drauf achten, dass er roh bleibt.


An dem "vorbildlichen" Tag sah die Verteilung so aus:

Kcal 2763 
EW 71 g
KH 485 g 
Fett 50 g 


Ratio: 11/72/17

Das natürlich alles ohne großen Zwang dahinter; hätte ich mich zwingen müssen, hätte ich es nicht gemacht. Es waren natürlich zu wenig KH. Außerdem merke ich, dass es für meinen Typ zu wenig Fett ist (mag auch an der momentan noch zeitweise etwas kühlen Jahreszeit liegen) und das Eiweiß auf Dauer auch zu wenig. Ich muss dazusagen, dass ich auch an dem Tag Aminosäuren genommen habe. Der Eiweißwert läge also, mit Nahrungseiweiß verglichen (= viel geringerer Wirkungsgrad als Aminosäuren), noch weit darüber. Mit "realen" 70 g Eiweiß täglich komme ich nicht klar.

So ein Tag geht also mal, dauerhaft aber nicht ganz das richtige für mich, zumindest nicht momentan.
Am besten fühle ich mich nämlich, wenn Fett und Eiweiß Werte um die 100 g täglich erreichen. Der Fettwert korreliert simultan mit der KH-Menge: je mehr KH, desto weniger Fett. Die fast 500 g KH waren aber schon eine kleine Herausforderung. Mit 300 g habe ich fast keine Probleme mehr.

Für diese Ernährungsform reicht die Energie (weil ich eben dafür nicht "genug" KH schaffe) offenbar nicht ganz aus, denn erstens schaffe ich es nicht, meine KH-Speicher überhaupt gut zu füllen und zweitens friere ich die meiste Zeit. Direkt nach dem Essen jedoch nicht.

Will man nur von Obst und Gemüse leben (und das auch noch roh, was noch schwerer ist), muss man pro Mahlzeit (ohne Sport, als Frau) mind. 1 kg (3 x am Tag) Pflanzenmasse einplanen.

Ich denke, da einen ganz guten Kompromiss gefunden zu haben, indem ich das Obst kurz erwärme, mit Gewürzen und etwas Fett aufwerte, dadurch besser verdaulich und für meinen Typ besser verträglich und damit gesünder mache. Ich esse ja auch nicht alles an Obst erhitzt.

Weil ich im Globus war, war ich natürlich auch in der Obstabteilung, um dort eine Grenadille, 2 Kaktusfeigen und 2 Mangostane mitzunehmen. Herrlich! 3 meiner Lieblingsobstarten! Besonders die Mangostane waren toll. Aber 2 Euro für 2 Stück (eine größere und eine kleinere) sind natürlich eine Ausnahme. Allein schon aus Kostengründen muss man schauen, ob so eine Ernährung für einen klappt... Und ich hab da noch Glück: Die Äpfel kosten mich keinen Pfennig. Die sind nämlich aus dem Garten, noch von der Ernte des letzten Jahres eingelagert. Sie halten sehr gut diesmal *freu*
Die Datteln waren günstig mit 5,- das Kilo, und Bananen gibt's im hiesigen Bioladen wenn sie reif sind, immer für 0,99 das Kilo. Da kann man nicht meckern.

Ich werde weiterhin reichlich Obst und Gemüse essen, und meine Verteilung wird damit eher in die Richtung 14/55/31 gehen (EW/KH/F).

Wäre eine einzige Ernährungsform tatsächlich für ALLE Menschen das Non-plus-ultra, würden sich nicht alle so unterschiedlich ernähren und es auch sehr viele grundverschiedene, aber funktionierende, Ernährungsweisen geben. Die Kunst ist eben, seinen Typ zu kennen und sich demgemäß zu ernähren - nicht nur von der Verteilung der Makronährstoffe, sondern auch so, dass es einem immer vorzüglich schmeckt, die Nahrung wohltut und die Gesundheit fördert. Zusammenstellung, Jahreszeit, Klima, Doshastörungen, Nahrungsmittel und deren Qualität selbst müssen ebenso passen. Ich werde demnächst noch ein wenig mehr über Ayurveda schreiben; ich will die Posts allerdings auch thematisch eher abgegrenzt halten um nicht zuviele Themen in einem Eintrag zu verwursteln.

Für besseren Einblick werde ich mal wieder ein paar akutelle Tagespläne zum besten geben.

Futter heute:


  • kolloidales Silber ca. 80 ml 


  • 1 Glas Wasser mit Silicea-Gel 


  • 10 Chlorella 3 g
  • 1 Tab Vit. B6
  • 1 Kapsel Zink 
  • 1 Kapsel Selen 


  • 5 Bananen ca. 500 g 
  • Kokosmilch ca. 60 g 
  • etwas Wasser 
  • Vanille, Zimt, Curry mild 
  • Honig ca. 15 g


  • Datteln ca. 100 g 

  • Glutamin 8 g 
  • 1 Kapsel Arginin 1 g 
  • Prolin ca. 1 g 
  • Tyrosin 2 g 
  • Kombucha ca. 450 g 
  • Grapefruitdirektsaft ca. 450 g 



  • Salat aus: 
  • Radieschen ca. 50 g
  • Paprika ca. 50 g 
  • Gurke ca. 50 g
  • 1/2 Avocado 73 g 
  • Petersilie ca. 2 g 
  • ein paar Jiaogulanblättern 
  • getr. Thymian, Basilikum, Kräuter der Provence 
  • Mini-Dressing aus Olivenöl, Dijon-Senf, Honig, Pfeffer, Kombucha-Essig 

  • TK-Erbsen 204 g  
  • Butter ca. 12 g
  • 2 gekochte Eier 
  • 1 Löffel Mandelmus weiß ca. 12 g 


  • grüner und schwarzer Tee, mit Zitronensaft 27 g 

  • gedünstete Äpfel 360 g 
  • mit Zimt, Milchgewürz, Vanille, Chrysanova 
  • Kokosmilch ca. 30 g 

  • weißes Mandelmus ca. 25 g
  • getrocknete Himbeeren 46 g 

  • Datteln ca. 50 g 
  • 10 Chlorella 
  • 1 Kapsel Arginin 
  • 1 Tab B6 
  • Orangensaft frisch gepresst 250 g 
  • Kombucha 110 g 

Kcal 2824 
EW 71 g 
KH 419 g 
Fett 85 g 
Ratio: 10/61/28 

Samstag, 24. März 2012

Macht das Licht aus!

...und zwar abends, wenn es draußen dunkel wird.

Unser Hormonsystem ist sehr empfindlich und wenn wir abends noch lange im künstlichen Licht sitzen, stören wir es empfindlich, was man als ungesund bezeichnen kann - da unnatürlich. Dies ist natürlich, wie fast alles, in der Langfristigkeit zu verstehen.

Wir haben z.B. eine Tageslichtlampe, und es ist wirklich so: Solange dieses Ding an ist, wird man einfach nicht müde. Aber schließlich wurde ich auch bei "normalem künstlichen" Licht (also ohne Tageslichtspektrum) immer später müde und saß oft spät in der Nacht noch da. Dazu kam, dass wenn ich müde wurde, mich sträubte, ins Bett zu gehen. Das hab ich jetzt aber noch manchmal, da es immer viel zu lernen und zu tun gibt und mein Geist einfach generell aktiv und wach ist und ungern schläft.

Momentan verschiebt sich mein Rhythmus aber ganz gut nach vorne. Gestern war ich schon um 21 Uhr unsäglich müde (natürlich hat der lange Lauf auch dazu beigetragen) und war dann um 21:30 in der Heia.

Damit man wieder besser müde wird, empfiehlt es sich, ab Einbruch der Dunkelheit kein Kunstlicht mehr anzumachen, sondern höchstens Kerzen. Ich nehme dafür Teelichter, in Gläsern bzw. die meisten in Salzlampen. Ich habe auch 2 elektrische Salzlampen. Mit diesen sieht man noch etwas mehr, daher ist eine in der Küche plaziert und eine im Bad (die hellere). Wenn ich dann ins Schlafzimmer gehe, mache ich ein Teelicht an, gebe es in ein Salzlampenteelicht und nehme es mit.

Für euren Monitor könnt ihr euch F.lux herunterladen, dieses kleine Programm stellt den Monitor ab Dämmerung automatisch auf sanftere Farben um, was angenehmer für die Augen ist.

Witzig: Gerade hat sich der Monitor umgestellt und ich werde schon etwas müde... 

Bei mir ist es auch so, dass ich, wenn ich länger wach bleibe, wieder Hunger bekomme. Das ist laut Ayurveda normal, da ab 22 Uhr wieder eine Pitta-Phase (die 3 Doshas wechseln sich alle 3 Std. am Tag mit ihrem voherrschenden Einfluss ab) einsetzt, also damit auch Agni aktiviert. Man sollte dann aber keinesfalls essen, weil dieses Agni dazu da ist, Körpergewebe zu erneuern. Ein weiteres Essen stört diesen Prozess. Die beste Lösung ist, um diese Zeit also schon zu schlafen.

Unnötig zu erwähnen, dass mit der fatalen und falschen Sommerzeit, die uns immer noch aufgezwungen wird (warum lasst ihr das mit euch machen?!?), der Rhythmus nicht mehr stimmt - es ist natürlich trotzdem 22 Uhr, auch wenn die Uhr was anderes anzeigt. Der Körper lässt sich nicht täuschen. Man muss sich also nach der korrekten "Winterzeit" richten wenn man den Aspekt von chronischen Tageszyklen für seine Gesundheit und damit auch Wohlbefinden beachtet.

Macht ihr auch das Licht aus und geht früh schlafen?

Halbmarathon die zweite - YEAH.

Ich habe es wieder getan. Gestern. Einfach die 21 km gelaufen :)
Mit nur einem Tag Pause dazwischen. Den wäre ich am liebsten auch gelaufen, doch das ging dann doch nicht.

...wieder eine kleine Pause gemacht, geturnt und etwas gedehnt - schööön! Es war ganz schön heiß und sonnig. Ab jetzt nicht mehr ohne Sonnenschild und ggf. Sonnenbrille.

Ich hatte vorher auch wieder ordentlich Chiagel getankt. Damit bleibt man die 2 Stunden wirklich gut hydriert und leistungsfähig.
Was nicht so angenehm war, dass meine Ballen schon sehr bald ziemlich brannten. Mir war es schon viel zu warm für Socken und Schuhe.

Dieses Mal war ich evtl. auch etwas schneller - ca. 2 Std.
Ich kann die Pause ja nur schätzen.

Gewicht ist heute bei 62,0 kg - neuer Tiefpunkt. Langsam wirds.

Der Bilderupload "funktioniert wieder", mit Google Chrome, haha. Die machen das extra (dass es mit Firefox und Opera nicht mehr geht) könnte man annehmen...

Jedenfalls habe ich jetzt ein Bild von meinem Rad geuppt, und in die anderen Posts füge ich evtl. auch noch ein paar ein.

Donnerstag, 22. März 2012

Das wichtigste in einer gesunden Ernährung

oder "Warum alle Diätformen fast immer gesünder sind als normale Mischkost". 

Hier räumt die Lotti auf mit spekulativen Dogmen und Undifferenziertheit, betreffend ALLE Ernährungsformen.


Der Ayurveda als für jeden eine individuell angepasste Form der Diät empfehlend, sagt mit aller Nachdrücklichkeit und Deutlichkeit:

"Die größte Gefahr einer gesundheitsschädlichen Ernährung liegt in der falschen Kombination von Nahrungsmitteln.  

So dürfen beispielsweise tierische Eiweiße wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milch keinesfalls miteinander kombiniert werden, sonst entstehen unweigerlich toxische Stoffwechselschlacken (Ama), die den Organismus belasten."

So, und was machen bestimmte Ernährungsformen? Sie schließen Nahrungsmittel(gruppen) aus. Damit fallen etliche falsche Kombinationsmöglichkeiten automatisch weg!

Natürlich geht es einem dann besser. Und das, obwohl nicht mal die neue "Diätvorschrift" daran wirklich Rechnung trägt. Man sieht es bei vielen Neu-Vegetariern, dass sie sich "sooo gut" fühlen. Das meist einige Jahre, und dann kippt das Wohlbefinden und es fehlt etwas. Vegetarismus ist noch ein besonderer Fall, da die Menschen gerade hier beim Fleisch fast nie in der Lage sind, die Dinge weitreichend zu differenzieren. Da wird rotes Fleisch (welches rote Fleisch? Wild? Schwein? Ein himmelweiter Unterschied!!!) per se als darmkrebsfördernd bezeichnet OHNE dass überhaupt der STOFF, der dies bewerkstelligen soll, benannt werden könnte. Absurd.

Was allerdings ganz und gar nicht absurd ist, ist die Tatsache, dass sich in Tieren (und hier besonders im Fett) Umweltgifte viel stärker (steht höher in der Nahrungskette) als in Pflanzen anreichern.

Weiterhin weisen falsch ernährte (mit Getreide) Nutztiere ein schlechtes Fettsäurenprofil auf (zuviel Omega6), von Medikamentenrückständen (falsch ernährte und gehaltene Tiere brauchen Medikamente da sie anfällig sind) mal gar nicht zu reden. Im Gesundheits- und Krankheitsgeschehen (auch Krebs) spielt gerade das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren eine tragende Rolle; zumindest als weitere Trigger zieht man man allerlei Umweltgifte in Betracht.

Dann die Verarbeitung: Man kann ganz allgemein sagen, dass Gepökeltes (Nitritpökelsalz!) und Geräuchertes ungesund sind. Solche Speisen sollte man zusätzlich auf gar keinen Fall noch erhitzen, aber auch wenn selbst zuhause scharf gebraten, geröstet oder gar gegrillt wird, entstehen gesundheitsschädliche Nitrosamine und Benzpyrene. Ja, DANN ist Fleisch ungesund! Natürlich!
Roh essen (Parasiten- und Bakteriengefahr nicht ausgeschlossen), dünsten oder bei nicht zu hohen Temperaturen kurzbraten sind da die weniger schädliche Methoden.

Weiterhin gibt es viele Stimmen, die Schweinefleisch grundlegend als homotoxisch (also für den Menschen als schädlich) einstufen. Laut Ayurveda ist Schweinefleisch zumindest für alle Doshas (= Typen) negativ, also zu meiden.  
Fleisch von Wild oder Wiederkäuern ist aber kein Schweinefleisch. Nun wird aber beides als "rotes Fleisch" in einen Topf geworfen...! Ja, ist soviel Unverständnis und Undifferenziertheit denn zu glauben??

Das Schwein als Allesfresser hat außerdem einen schnelleren Stoffwechsel UND frisst schlechtere Nahrung als Wiederkäuer und daher gelangen Umweltgifte auch eher ins Fleisch. Je mehr Kräuter/Grün ein Tier frisst, desto besser sein Fleisch.

Fleisch und tierische Eiweiße bieten nun mal auch viel falsche Kombinationsmöglichkeiten - sie vertragen sich untereinander schon nicht, und mit Getreide (Reis ist die einzige Ausnahme) ebenfalls nicht. Eine Alles-Kost ohne das Wissen, wie man richtig kombiniert (außerdem zu welchen Zeiten welche Speisen ungeeignet sind), kann also nur schädlich sein. Ich habe noch niemanden getroffen, der ohne dieses Wissen fehlerfrei in dieser Hinsicht gehandelt hätte.

Im Ayurveda gelten Fleisch und Eier als Aufbaumittel, die durchaus gute Dienste tun können, u.a. bei schwer körperlich Arbeitenden, in Maßen gegessen.

Da ich vor Ort derzeit nicht ohne großen finanziellen und organisatorischen Aufwand an Fleisch, das eine für mich mittlerweile akzeptable Qualität (wild oder grasgefüttert, von Wiederkäuern) für mich hat, herankomme und ich außerdem das Gefühl habe, es gerade nicht zu brauchen, verzichte ich. Außerdem mag ich es nicht roh essen, und ich denke, gerade erhitztes Fleisch ist auch nicht der Gesundheit letzter Schluss!


Bei einer Low-Carb-Ernährungsweise fällt Getreide weg, ebenfalls ein Ansatzpunkt (vor allem die Vollkornvariante) zu vielen falschen Kombinationen, außerdem per se für viele Menschen nicht gesundheitsförderlich (siehe Was ist so schlimm an Getreide?), dazu in gebackener Form immer Transfettsäuren beinhaltend, da diese unweigerlich entstehen, wenn man hochungesättigte Fette (und die sind im Getreide) über 130 °C erhitzt. (Daher backe ich unter dieser Temperatur das Brot für meinen Mann).

Dann noch eine Sache: Getreide ist sehr häufig (wie Kaffee auch) mit Aflatoxinen aus Schimmelpilzbefall verseucht. Dass diese höchst schädlich sind, brauche ich sicher nicht extra zu erwähnen. Diese Schädlichkeit bezieht sich aber nicht nur auf das verzehrte Getreide an sich, nein - auch auf Tiere, die damit gefüttert werden und folglich deren Produkte man konsumiert!


Jetzt die zweite Wichtigkeit im Ayurveda:

Du bist, was du verdaust. 
Die Verdaulichkeit ist wichtiger als irgendwelche Nährwerte  oder Dogmen. 

Immer dann, wenn die Speisen zu schwer sind, können sie nicht vollständig verdaut werden und produzieren so ebenfalls Ama.

Ausschlaggebend ist hier das individuelle Agni, das Verdauungsfeuer. Nicht jeder hat ein starkes Agni, und z.B. Pitta-Typen haben oft mehr Agni als Kapha-Typen. Auch ein überwiegender Vata-Typ wird daher z.B. mit reiner Rohkost nicht gesund und glücklich werden, vor allem nicht hierzulande im Winter. Rohkost liefert zwar viel Lebensenergie, kann aber u.U. nicht immer vollständig verdaut werden und produziert daher ebenfalls Ama.

Man kann also nicht die eine Ernährung als für alle gesund preisen. Was für den einen funktioniert, klappt beim anderen überhaupt nicht. Daher sollte man die Grundregeln gesunder Ernährung (eben die Verdauungskombinationen) verstehen und anwenden und darauf basieren dann für seinen Typ, Anforderung, Jahreszeit und Klima die individuell passende Ernährung finden.

Es gibt Dinge, die für alle gelten und die Dinge, die differenziert werden müssen. Das beides auseinanderzuhalten, ist eine große Kunst und erfordert viel Wissen und Erfahrung mit dem Thema.

Eine gute Übersicht über immerhin die richtige Reihenfolge (kombiniert bedeutet auch, dass man nicht hintereinander isst, bevor das eine Lebensmittel den Magen verlassen hat!) von Lebensmitteln findet ihr hier: Gesunde Verdauung durch richtige Kombination der Lebensmittel

Mittwoch, 21. März 2012

Halbmarathon die erste - mit Chia

Ich habe soeben ganz spontan meine erste Trainingseinheit über 20 km hinter mich gebracht!
Beim Nachmessen zuhause kam dann heraus, dass es ca. 21 km gewesen waren. HURRRAAAAAHAHAHHAHAHAHA :)))))))))))

Ich bin in Nike Free gelaufen, und das war wohl keine schlechte Wahl. Ich war bis auf die mir viel zu dicke Sohle vom Gefühl und von der Technik sehr nah am Barfußlaufen dran. Und deshalb ging es wohl auch so, wie der gute Dr. Strunz immer sagt, dass es sein muss: locker, leicht, federnd, lächelnd. Es war so herrlich. Heute komplett ohne Uhr, ohne Musik. Habe also nur auf die Uhren unterwegs schauen können und als ich zuhause war, wieder. Ich habe ca. 2:10 Std. gebraucht.

Ich hatte gestern noch 15 g Chiasamen eingeweicht und mich spontan vorm Lauf entschieden, diese zu trinken (mit einer frisch gepressten Orange), um besser hydriert und mit Energie versorgt zu bleiben. Und was soll ich sagen, es war offenbar die richtige Entscheidung - denn der Lauf war einfach grandios. Ich hatte nach hintenraus immer mehr Energie, ich lief die letzten 3 km so schnell wie sonst fast GA2-Tempo! Das ist natürlich jetzt rein subjektiv. Aber wirklich durstig wurde ich auch nicht.

Kurz vor der Hälfte der Strecke war eine Treppe mit 182 Stufen zu bewältigen, ein nettes "Hindernis". Dann ging es über die große Hängebrücke und kurz danach im Park habe ich angehalten, ein bisschen geturnt und gedehnt. Das war auch sehr wohltuend. Insgesamt bin ich, wo es ging, auf dem Grünstreifen bzw. Wiesen gelaufen. Das war insgesamt vielleicht auf etwa einem Drittel der Strecke möglich.

Noch später (es war fast 17 Uhr) hätte ich allerdings nicht loslaufen dürfen; nach dem Wendepunkt (der mehr eine Schleife war) lief ich zwar noch einige Kilometer der untergehenden Sonne entgegen, aber die war dann hinter dem nächsten Berg bald weg und tauchte nicht wieder auf.

Die neue Warum-Serie

Liebe Leser,

ich habe schon vor längerer Zeit geplant, kurze, reine und hoffentlich für euch sehr informative Sachbeiträge zu posten.

Notiert habe ich bisher:

Warum


  • kein Getreide 
  • kein Soja 
  • keine Milchprodukte 
  • viel Fett bzw. welches Fett 
  • Tee und Kombucha 
  • Eiweiß 
  • Gewürze 
  • NEM/Superfoods
  • welches Wasser 
  • laufen bzw. barfuß laufen 
  • Yoga 


Hoffe, das ist interessant? Vielleicht habt ihr ja noch Idee, worüber ihr gerne lesen möchtet.

Milchprodukte...!?

Wenn ich bspw. in der Newsgroup der SCD lese (dort tummeln sich Leute mit richtig starken Darmproblemen, also oftmals Colitis ulcerosa und Morbus Crohn), dass die Menschen Erfolge "schon nach ein paar Wochen" haben, gibt mir das zu denken - und zwar "WTF, WOCHEN?!?"

Ich gehöre da eher zu den Personen, die eine Verbesserung am liebsten SOFORT, aber ja wohl spätestens nach 2 Tagen sehen wollen - und anderenfalls die Idee schnell mal wieder verwerfen... Wobei ich auch eine Art Ausdauer habe, so ist es ja nicht.

Bzgl. des Weglassens der (eiweißhaltigen) Milchprodukte kann ich aber nur Gutes berichten. Es ist zwar nicht so, dass ich je mit Hautunreinheiten zu kämpfen gehabt hätte, aber ich sehe doch etwas glatter und frischer aus. Ich finde den morgendlichen Blick in den Spiegel auch sehr aufschlussreich. Man sieht ja manchmal nicht so gesund aus - oder eben doch. Bei mir geht die Tendenz eindeutig in die 2. Richtung. Viele überschminken sowas ja einfach für den Lauf des Tages, aber das ist mir zu blöd, zu teuer, zu unnatürlich und überhaupt - das muss man ja auch abends wieder abschminken... ich bin schlicht zu faul :D

Jedenfalls sind meine Schmerzen und Steifheiten weg, obwohl ich nur 2 Tage eiweißhaltige Milchprodukte weggelassen habe.
Schon überlege ich Volltrotteline, wieder Bitterschokolade und/oder Reis zu essen, ist das zu glauben? (Laut SCD leider nicht erlaubt)

Vielleicht teste ich sie eines Tages. Wichtig ist, jedes Lebensmittel einzeln zu testen, weil man sonst nicht weiß, was jetzt die Auswirkung hatte.

Ich möchte mal kurz festhalten:
Ich esse kein/e

  • (eiweißhaltigen) Milchprodukte 
  • kaum Fleisch/Fisch 
  • Hülsenfrüchte/Soja/Erdnüsse (grünes Gemüse wie Erbsen und grüne Bohnen ausgenommen!) 
  • Getreide und stärkehaltigen Knollen 

aber schaffe es, mit

  • Eiern (ca. 2 - 4 täglich) 
  • Aminosäuren 
  • Blütenpollen 
  • Nüssen, Mandeln, Kokosmilch 
  • Erbsen + Gemüse 
  • Greens, Kräutern 
  • ggf. noch etwas Erbotin (= Erbsenproteinisolat, für Pfannkuchen) 

genug Eiweiß (ca. 100 g am Tag) aufzunehmen.

Joghurt wollte ich immer essen wegen der Kulturen, die pro- und präbiotisch wirken. Dies ist aber nicht zwingend notwendig, da ich ja Kombucha trinke, der über rechtsdrehende Milchsäure verfügt und laut Quellen die Verdauung in jeder Hinsicht positiv regelt!

Im übrigen wirken Mandeln präbiotisch.

Nun hatte ich gestern noch einen Rest Feta (Salakis, also ohne Kuhmilch, d.h. aus eher unproblematischer A1-Milch) und wollte testen, ob die Schmerzen an Milchprodukten per se liegen oder eben an der A1/A2-Sache. Ich habe nicht damit gerechnet, aber heute morgen hatte ich doch tatsächlich leichte Schmerzen im ISG, die dann mit dem Aufstehen nachließen. Also dieser Test war positiv, also negativ ;D

Ich muss sagen, momentan steigt der Hunger wieder und gestern habe ich sogar Butter pur gegessen - Kerrygold *mhmmm*. Extremer Fetthunger! Vielleicht liegt es an meiner Barfußanpassung? Im Haus bin ich jetzt jedenfalls ohne Socken und Hausschuhe.

Gestern haben wir einen Spaziergang gemacht, auf einen Berg ganz in der Nähe. Er ist geschätzte 200 - 300 m hoch und man hat einen extrem weiten Ausblick von oben, u.a. kann man unseren gesamten Stadtteil im Süden komplett überblicken und nach Norden sieht man auch noch einiges der ca. 12 km in Nord-Süd-Ausdehnung langen Stadt. Es war doch etwas erschreckend, wie trüb die Luft so über einer Stadt im Tal ist - wie Nebel. Es ist natürlich Smog, der bei dem Hockdruck nicht herauskommt.

Droben im Wald trafen wir auch ein rotes Eichhörnchen, außerdem waren dort viele Leberblümchen ausgetrieben. Auch Veilchen, einige mit Blüten, gab es schon. Ich liebe Veilchen mit ihren süßen herzförmigen Blättern! Eine Blüte habe ich gegessen. Das Laub der Veilchen gehört zu den wohlschmeckendsten Wildpflanzen finde ich.

Ich war barfuß in Birkenstocksandalen unterwegs, und ein Stück bin ich auch komplett barfuß gegangen. Es war frisch (vielleicht so 15 °C in der Sonne), und ich hatte kühle Hände und fror etwas am Oberkörper, aber die Füße waren sehr warm! Diese Anpassung scheint also recht schnell zu gehen.

Samstag, 17. März 2012

Barfußlaufen

Heute haben wir endlich wieder den ersten Spazierlauf des Jahres gemacht. Dabei laufen wir bis auf zwei kleine Wegstücke ausschließlich im Gelände und am Fluss entlang. Dabei traben wir langsam, machen auch mal Gehpausen oder ein paar schnellere Meter, ganz nach Lust und Laune. Das ist eingetlich das schönste Laufen, und so könnte ich stundenlang weitermachen. Die 13,2 km kamen mir am Ende wie immer enttäuschend kurz vor. Länger geht leider nicht, da auf der Flussseite dann das nächste Dorf kommt (davor noch ziemlich zumindest heute eher undurchdringliches Gestrüpp) und das "Ende der Fahnenstange" für diese Strecke erreicht ist.

Wir starteten in kurzen Sachen, aber selbst das T-Shirt war mir zuviel, so warm und schön war es. Auf dem Rückweg wäre ich zu gerne mal in den Fluss gestiegen, aber als ich an einer geeigneten Stelle mal reinwatete, war es so kalt, dass die Knöchel wehtaten. Da ich natürlich die Zehensocken nicht wieder mit nassen Füßen anziehen konnte, bin ich (und das wollte ich ja) die restlichen ca. 6 km barfuß gelaufen. Sofort war ich wieder davon angetan, wie natürliches Laufen wirklich ist: trittsicher, befreiend, viel leichter und komplett ohne Muskelschmerz, federnd, schön. Selbst "Barfußschuhe" wie Nike Free sind davon einiges entfernt. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob selbst Five Fingers das richtige für mich wären. Vielleicht diese "Evoskins", andererseits müsste man ja mit so einer engen Silikonhülle am Fuß auch schwitzen?

Huaraches/invisible Shoes bastle ich mir (oder lasse basteln...) in jedem Falle. Ist halt nur eine Frage der Zeit und der Handarbeit...

Meine Füße hassen Schuhe mittlerweile rundum - Tendenz steigend. Am liebsten würd ich mit Schuhen keinen Meter mehr laufen! Ich kriege ständig blaue Zehen, ein Nagel ist schon an der Verbindung der Nagelplatte komplett geschädigt. Die Hornhaut ist auch eklig, die durch Schuhe natürlich übermäßig und ungleichmäßig wächst. Dann bekomm ich hier und da mal Blasen, und oberhalb der Fersen sind auch zerscheuerte Stellen. Ohne Zehensocken scheuern sich 2 Zehen aneinander so dermaßen auf (was ich währenddessen nicht mal wirklich bemerke), dass ich wie ein Schwein blute und es nicht mehr aufhört. Das ist doch kein Zustand!

Nach einigen Kilometern barfußlaufen waren meine Sohlen immerhin schon viel weniger empfindlich gegen Zweige und Steinchen. Es hat total gut getan. Zuhause habe ich die Füße gewaschen und dann fiel mir auf, dass mein "Sohlengefühl" gleich verändert war. So schnell geht also diese Anpassung; die verschwindet natürlich ebensoschnell, wenn man wieder Schuhe trägt - und seien es nur Hausschlappen. Allerdings ist es für mich nicht unbedingt die richtige Wahl, die Füße kalt werden zu lassen.


Freitag, 16. März 2012

Kilometer geschrubbt

...hab ich heute. Das Wetter war ja passend. So schnappte ich mir das Rad und entschied mich für die eine Strecke, um im Anschluss gleich die andere zu fahren :D

Ich hab ordentlich Gas gegeben, und so kamen trotz ca. 6 km Gelände

35,6 km, 25,0 km/h AVS, 43,6 km/h Max., in 1:26 Std. herum.

Danach hab ich schnell 720 g Kombucha und 100 g Traubensaft getrunken, um dann noch einen kleinen Lauf direkt im Anschluss zu absolvieren. Da ich mir gestern allerdings mit gummierten Marathonsocken in völlig ungedämpften "Flachschuhen" über 7,3 km eine breite Blase hinter dem Ballen geholt habe, habe ich es heute mit Nike Free probiert (Blase habe ich aufgeschnitten). Das ging ganz gut, es war aber auch nur ein klitzekleiner langsamer Vorfuß-Minilauf von 2,8 km und 16 Minuten, da es dann auch schon dunkel wurde.

Trotz so viel Kombucha habe ich heute nur ca. 215 g KH geschafft. Wie machen die Leute das, die ernsthaft 400 g und mehr KH am Tag essen? O_O

Heute morgen war mir überhaupt nicht nach Obstsuppe, die ich gestern doppelt hatte (morgens und abends). Ich brauchte ganz klar Fett und Eiweiß. So habe ich 2 Spiegeleier gemacht und Rosenkohl dazu gedünstet. Eine leckere Kombination, die mich immer sehr gut satt und zufrieden macht. Danach noch etwas Mandelmus. Von Kohlenhydrat"bedarf" nicht der Hauch einer Spur, ich war lange satt.

Und obwohl ich nach dem Sport abends gleich Blütenpollen, andere NEM und Aminosäuren nahm, packte mich kurz darauf extremer Hunger. So richtig spezifischen Appetit auf etwas hatte ich allerdings nicht (es mussten aber Fett und Eiweiß sein!), und in Ermangelung von Möglichkeiten griff ich zu einem italienischen Hartkäse aus Rohmilch, den unsere Gäste kürzlich gekauft hatten. Der schmeckte zwar sehr ungewohnt, aber gar nicht mal schlecht. Käse wird aber eine Ausnahme bleiben. Wäre er nicht roh gewesen, hätte ich ihn nicht gegessen, da ich weiß, dass ich mittlerweile sehr ungut was die Nebenhöhlen und Ohren betrifft, auf Kuhkäse reagiere.

Vorerst esse ich an Mipros nur Lassi (also SCD-Joghurt), Butter und Ghee. Die sind unproblematisch und der Nutzen ist m.E. größer als der Schaden.

Da sitz ich und grübel, was ich noch essen könnte. Süßigkeiten ade.
Ich sollte mir vielleicht Yogitee kochen und dafür Eiermilch machen. Es muss ja nicht immer essen sein, ich trinke ja eh zu wenig. Hmpf.

Donnerstag, 15. März 2012

Erst mal wieder SCD...

Ab heute kehre ich zurück zur SC-Diet, da ich phasenweise wieder mehr Schmerzen im ISG habe (besonders nach Belastung) und nicht weiß, woher sie kommen. Entweder zu wenig Eiweiß oder eben die Stärke...

Das Gelenk ist mit großer Sicherheit arthritisch, also angegriffen (und das schon lange). Viele andere Gelenke machen sich akustisch bemerkbar - meist Mittelfußknochen, Hüfte. Manchmal kann ich aber auch die Wirbelsäule hören... Es stellt sich die Frage, ob hier wirklich zu wenig Flüssigkeit im Gelenk ist (so dass der Film mit einem Knall abreißt bei kalter Bewegung) oder ob die Gelenke versteifen (Spondylitis) und diese Versteifung dann jedesmal wieder "wegbricht".

Insgesamt kommt noch die Möglichkeit (zusätzlicher) fehlender Hydrierung in Frage. Ich habe als Kind so gut wie nie getrunken. Das hat m.E. diesen Grund: Durch mehr Flüssigkeit nimmt der schon erkrankte Darm aufgrund seines passiven osmotischen Arbeitens noch weniger Mineralien auf. Da ich eh schon gravierende Mineralienmängel hatte, habe ich mich unbewusst natürlich gegen jedes weitere Auswaschen von Mineralien gesträubt. Leider spielt Dehydration so ziemlich bei jeder Krankheit/Unwohlsein immer zusätzlich eine mehr oder minder große Rolle. Da ich ja ein überwiegender Vata-Typ bin, brauche ich aber viel Flüssiges. Man riet mir, mind. 5 l Gesamtflüssigkeit täglich aufzunehmen.

Mit der SCD, die dann den Darm nach und nach wieder ins Gleichgewicht bringt (siehe auch http://www.scdiet.de/diaet/diaet.htm), sollte das evtl. durchgehend möglich sein. Ich werde es versuchen.


Ich bin gestern 18 km gelaufen, wollte eigentlich 20, aber erst hatte ich so komische Seitenstiche und dann merkte ich doch ziemlich bald meinen Rücken, so dass ich etwas früher umdrehte (nach ca. 52 Min.) und nach 1:41 Std. wieder zuhause eintraf. Auf den letzten 25 Min. drehte ich nochmal gut am Tempo/Technik und es lief ziemlich gut. Ich bin die 18 km fast komplett auf dem Vorfuß gelaufen. Mein Längsgewölbe ist auf einmal weiter oben als sonst. Dabei habe ich die Übung "kurzen Fuß nach Janda" noch gar nicht wirklich oft gemacht.

Ich muss aber auch sagen, dass ich von Schuhen in zunehmendem Maße angekotzt bin. Da hat man schon welche in 43 (US 11), also ca. 1 - 2 Größen mehr als normal, trägt Zehensocken und die Zehen werden trotzdem noch blau. Ich brauche Huaraches. Nur hab ich keinen Bock, die zu basteln. Hmpf! Da bin ich eher unbegabt bzw. das ist einfach nicht mein Gebiet.

Vielleicht besorg ich mir erstmal Ballerinaschläppchen, wie es einige auch tun, die sich dem Barfußlaufen annähern. Nur hab ich Angst, dass da meine Zehen wieder eingeengt werden.

So, jetzt will ich noch eine kleine Runde laufen. Es ist schönes Wetter und es ist schrecklich, nicht zu laufen. Der Rücken tut fast nicht mehr weh. Ich habe mich die letzten Stunden aber auch rangehalten mit dem Trinken. Werde das weiter beobachten.


Futter und Trinken:

  • Kombucha 30 g 
  • Traubensaft 60 g 
  • mit Aminosäuren: 
  • Glutamin 7 g 
  • Prolin 1 g 
  • Lysin 2 g 

  • 1 Kapsel Arginin 
  • 1 Kapsel Tyrosin 
  • 10 Kapseln EAAs 
  • 12 Chlorella 
  • 1 Kapsel B-Komplex 
  • 1 Kapsel P5P 
  • 1 Kapsel Selen-Zink-D3-Hagebutte 
  • Glucosamin ca. 1 g 
  • 3 Green Supercaps 
  • 1 Kapsel Mariendistel 


  • 1 Apfel gedünstet 160 g
  • in Apfel-Bananenmark 106 g
  • mit TK-Heidelbeeren 53 g 
  • Ghee 13 g 
  • Kokosmilch 71 g
  • Gewürzen 
  • Blütenpollen 10 g 

  • Bergkäse 30 g 
  • Butter 7g 

  • 2 Spiegeleier 
  • TK-Rosenkohl gedünstet 221 g 
  • Butter 7 g 


  • Mandelmus weiß 23 g 
  • Kokosrapseln 2 g 


  • 1 Apfel 92 g 


  • Traubensaft 67 g 
  • grünen und schwarzen Tee, Ingwerwasser


  • Kombucha (über den Tag verteilt) ca. 400 g 


  • Honig aus der Wabe mit Wachs ca. 12 g 


  • Lassi aus 
  • SCD-Joghurt vollfett 158 g 
  • 2 Orangen frisch gepresst 270 g 
  • Basilikum, Vanille, Rosenwasser

  • Ribose ca. 2 g 
  • Glucosamin ca. 1 g 
  • Prolin ca. 1 g 
  • 8 Kapseln EAAs 

  •  Traubensaft 60 g + Kombucha 30 g
  • 4 Kapseln EAAs 
  • 4 Green Supercaps 
  • 1 Tab Pyridoxin HCL 
  • 12 Chlorella 

  • nochmal eine Obstsuppe: 
  • 1 Apfel 95 g
  • Apfel-Bananen-Mark 96 g
  • Kokosmilch 60 g 
  • Ghee 7 g
  • Gewürze 

  • Blütenpollen 10 g 
  • Honig aus der Wabe ca. 20 g 

  • Mandelmus weiß 60 g



Kcal 2728 
EW 104 g 
KH 230 g 
Fett 149 g

Montag, 12. März 2012

Schreibwut - mal wieder ein Tagesplan

Um heute mal einen Rekord von 5 Blogeinträgen am Tag aufzustellen, schreibe ich hier was ich heute gegessen habe, damit ihr euch ein Bild machen könnt (und die einzelnen Blogeinträge nicht so lang sind).

Ich habe mal wieder in meinen schönen Ayurveda-Büchern gelesen und möchte hier noch einige ayurvedische Eckpfeiler, die ich beachten möchte, zum besten geben:

  • in der Pitta-Phase abends (ab 22:30) nicht mehr essen, sondern schlafen - in dieser Zeit werden neue Gewebe aufgebaut (aber durch den Pitta-Einfluss nimmt eben auch der Appetit wieder zu)
  • morgens warm frühstücken 
  • Kaltes nur mittags (wenn das Verdauungsfeuer am stärksten ist) bzw. nachmittags essen 
  • abends leicht und warm essen, möglichst ohne tierisches Eiweiß 
  • warmes Ingwerwasser trinken
  • richtige Kombinationen einhalten (mach ich schon lange und ist auch kein Problem) 
  • mich an meine Empfehlungen halten, also viel flüssiges, überwiegend warm und nährend essen 
  • doshaverbessernde Empfehlungen beachten


Futter:

  • kolloidales Silber ca. 100 ml (30 ppm) 


  • 12 Chlorella 4 g 
  • 5 Green Supercaps 
  • 1 Kapsel Mariendistel 
  • 5 Kapseln EAAs 
  • 1 Kapsel Arginin 
  • 1 Kapsel Tyrosin 
  • 1 Kapsel P5P

  • Sushireis gekocht, Trockengewicht 103 g 
  • Schlagsahne 55 g 
  • Kokosmilch 50 g 
  • Vanille 
  • Chrysanova 
  • Garam Masala und Milchgewürz (eigene Mischung) 
  • 1/2 Apfel 86 g (mitgekocht) 


  • Salat aus: 
  • Eisbergsalat 144 g 
  • Feta Salakis 80 g 
  • Zwiebel 20 g 
  • Paprika 42 g 
  • Petersilie frisch 3 g 
  • Dressing aus Honig, Senf, Kräutern, Kombuchaessig, Olivenöl 


  • kleiner Kaffee mit Schlagsahne 51 g 


  • grüner + schwarzer Tee + Ingwerwasser 
  • Kombucha ca. 200 g (über den Tag verteilt)


  • Lassi aus: 
  • SCD-Joghurt vollfett 154 g 
  • Leinöl 5 g 
  • frisch gepresster Orangensaft ca. 180 g 
  • Tropic Direktsaft 52 g 
  • Vanille, Chrysanova 
  • Glutamin 8 g 
  • Tyrosin ca. 2 g 
  • Lysin 2 g 
  • Prolin ca. 1 g
  • Taurin ca. 1 g


  • 5 Kapseln EAAs 
  • 1 Tab Pyridoxin HCL 

  • Blütenpollen 10 g 
  • Chufas 45 g 
  • 3 Green Supercaps 
  • 10 Chlorella 

  • Sushi-Reis gekocht, Trockengewicht 60 g 
  • mit Rührei aus 2 Eiern 
  • Ghee ca. 12 g 
  • Steinsalz, Pfeffer, Chili 
  • etwas Nori


  • Bitterschokolade "Bananasplit" 34 g 




Kcal 2566 

EW 96 g 
KH 235 g 
Fett 137 g

Haarpflege

Da ich grad so in Schreiblaune bin, dachte ich, ich schreib mal was über Haarpflege, auch wenn ich auch hier mal wieder wahrscheinlich ein totaler Spezialfall bin.

Meine Haare sind extrem voluminös, extrem lockig, extrem eigensinnig, sehr schnellwachsend und sehr trocken/wenig fettig (haha, so wie ich eben *mega-rofl*). Auch wenn sie früher mal sehr blond waren, waren sie bei der Geburt schwarz! Im Laufe der Jahre immer dunkler werdend, sind sie jetzt sehr dunkelblond und zu meiner Verwunderung ist sogar ein rötlicher Ton erkennbar. Ich färbe oder töne nicht.
Meine Mutter hat fast schwarze Haare (bevor sie grau wurden, was sehr spät passierte) und mein Vater dunkelblond.

Ich wasche relativ selten. Im Grunde müsste ich auch nur die Kopfhaut waschen, die Haare selbst riechen selbst nach 3 Wochen ohne Wäsche immer noch absolut frisch! Wie frische Frülingsluft. Kein Witz (anderenfalls hätte ich sie natürlich auch gewaschen...!!!).

Nach dem Waschen sind die Haare erstmal etwas trocken und natürlich auch lockiger als wenn ich sie schon tagelang ausgebürstet habe. Je länger ich nicht wasche, desto weicher und besser zu handhaben sind sie.

Weil mich die Struktur schon oft nervte, habe ich mir mal einen chemischen Glätter gekauft (das benutzen die Schwarzen wenn sie glatte Haare haben wollen). Funktionierte auch ganz gut, vor allem so lange da Haare noch nass waren... Am nächsten Tag hab ich allerdings fast einen Anfall bekommen (;D): Nur noch ein kleiner Teil des Deckhaars war glatt geblieben über Nacht! Nach einigen Tagen ausbürsten war es glatter als vorher, aber nicht zufriedenstellend. Ich hatte ja auch nur einen Medium-Relaxer benutzt und keinesfalls "overprocessed" aus Angst vor Schädigung.

Also noch mal einen gekauft - extra strong. Längste empfohlene Zeit einwirken lassen. Und auch hier hielt das Ergebnis nicht wirklich lang - und richtig glatt waren sie auch nicht geworden. Die wollen aber auch partout nichts annehmen, selbst Färbungen hielten nie lang. Blondieren musste ich immer doppelt, damit kein ekliger Gelbstich drin war. Und Wasser perlt erstmal ab. Mützen brauche ich grundsätzlich nicht, ab - 5°C ist allerdings ein Stirnband (für die Ohren) ganz gut.

Ich hatte lange immer mit einem Shampoo für trockene Haare von Rossmann gewaschen und die dazugehörige Spülung benutzt:
http://www.dooyoo.de/haarpflege/alterra-feuchtigkeits-shampoo-granatapfel-aloe-vera/

Schön kämmbar waren die Haare allerdings nicht (nach der Spülung wohlgemerkt) wirklich, auch wenn das Zeug wie eigentlich alle Alterra-Produkte zum Reinbeißen dufte und sicher nicht grundsätzlich schlecht ist. Ein anderes von der Marke war allerdings noch unpassender für meine Haare. 

So habe ich es spontan mal mit dem Bio-Belle-Soapnut-Shower-Gel-SENSITIVE von Medherbs.de (einem Duschgel!) versucht und bin richtig zufrieden. Habe mir das neutrale erst kürzlich mitbestellt, aber die mit den Düften verhalten sich da nicht anders.

Außerdem spüle ich anschließend mit Essigwasser, denn Haare mögen keine Mineralien (Haare und Haut verhalten sich hier entgegengesetzt). Je weicher bzw. sogar saurer das Wasser, desto besser. Das habe ich auch schon mal feststellen müssen, als ich die Haare in mein Basenbad tunkte: Struppig und kaum kämmbar waren sie danach. Sowas sollte man also tunlichst vermeiden.

Für die Essigspülung nehme ich ein Glas (Umkehrosmose-)Wasser (warm) und mache entweder Essigessenz (genaue Menge weiß ich nicht jetzt nicht, ca. 3 TL - 1 EL schätze ich) oder etwas Kombuchaessig daran. Danach spüle ich es nicht aus. Ich föne NIE. Sind meine Haare abends nass, bastle ich zum Schlafen ein Tuch darüber und fixiere es mit Spangen, so dass es nachts nicht abrutscht.

Ich bürste mit einer schmalen Holzbürste mit Holzzinken (fürs Grobe ;)) und dann noch mit einer Holzbürste mit ganz dicht stehenden Wildschweinborsten (fürs Feine). So eine feine Bürste verteilt auch das haareigene Fett gut und hält die Haare sauber und geschmeidig. Wer fettige Haare hat und nicht ständig waschen will, kann Talkumpuder auf die Ansätze geben und es dann mit so einer Bürste ausbürsten. Es bindet das Fett.

Geschnitten habe ich (ich schneide alles selbst) die letzten 2 Jahre halbjährlich um ca. 7 - 8 cm, damit ich einen hohen, buschigen Pferdeschwanz tragen konnte. Eigentlich wollte ich sie länger wachsen lassen, doch die Phase in der sie auf den Schultern aufliegen, ist kritisch und nervig und die habe ich bisher nicht durchgehalten.

Reis und Kaffee: Achtet auf Qualität!

Hier möchte ich ein Wort zu gesundheitlich problematischen Nahrungsmitteln verlieren, und zwar heute über Reis und Kaffee.

Reis ist eine Pflanze, die natürlicherweise größere Mengen Arsen aus dem Boden aufnimmt. Isst man viel Reis (vor allem eben solchen von eher arsenreichen Böden), sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man also evtl. viel Arsen aufnimmt. Hier kann es Sinn machen, einen Blick auf Testergebnisse zu werfen.

Dann gibt es leider noch die Belastung durch Kartons! Kartons? Ja, genau. Die Verpackung wird üblicherweise aus recyceltem Material hergestellt, so ist auch Mineralöl darin enthalten und kann in den Reis migrieren, was unserer Gesundheit schließlich keinesfalls zuträglich ist. Das gilt auch für andere Lebensmittel. Kauft also lieber solche in normalen Plastikverpackungen (Reis aus dem Bioladen ist üblicherweise nicht in Kartons sondern in Plastiktüten verpackt). Beide Thematiken in Kürze hier:





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Die weltweite Kaffeeernte ist, wenn ich das richtig im Gedächnis habe, zu etwa 85 % mit Schimmelpilzgiften und Ochratoxinen belastet. Die Gefahr, sich damit zu belasten, ist also sehr hoch.

(Meiner Meinung nach ist ein Teil des gesundheitlichen Vorteils bei einer lc-Ernährung, Rohkost oder anderen spezifischen Ernährungsformen ganz klar auf das Weglassen solcher oft verunreinigten Nahrungsmittel - vor allem auch anderes Getreide ist oft mit Schimmel belastet - zurückzuführen.)

Beide Stoffe sind schwerstens gesundheitsschädlich und auch angeblich verantwortlich für "schlechte Gefühle" nach Kaffee, der anderenfalls wohl sogar sehr gesund sein kann. Die Verunreinigung entstünde oft schon während des Trocknens der Bohnen (z.B. durch Vogelkot) - und nicht erst nach dem Mahlen. Dazu kommt, dass die Sorte Robusta eher anfällig ist für Schimmel als Arabica. Die Vermischung von Sorten trägt natürlich dazu bei, das Risiko von belastetem Kaffee zu erhöhen.

Um einen guten Kaffee zu erwerben, achtet auf folgende Punkte:

Der Kaffee sollte 

  • Sorte Arabica
  • sortenrein 
  • nass aufbereitet
  • bio

sein.

Ich war im Bioladen und habe mir die verschiedenen Kaffees angeschaut. Leider steht fast nie drauf, ob er nass prozessiert wurde (was auch immer das genau heißt bzw. geht). Hier müsste man evtl. mal beim Hersteller nachfragen. So habe ich erstmal einen 100 % Arabica (leider wohl auch eine Mischung aus zumindest 2 Sorten) mitgenommen, Bohnen die ich dann selbst gemahlen habe. Das ist geschmacklich schon ein Unterschied zu einer vorgemahlenen Mischung!

Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich nicht viel vermisse, wenn ich keinen Kaffee trinke. Aber vielen Menschen fehlt ja etwas ohne, außerdem hat Kaffee ja den Bonus von viel Kalium und Antioxidantien sowie der Anregung der Verdauung und durch das Koffein wird auch die Fettverbrennung angeregt.

Meine Tips falls ihr vom Kaffee wegkommen möchtet und noch einen Ersatz sucht:

Grüntee, Schwarztee, Ingwerwasser (diese 3 kann man auch sehr gut mischen!), Yogi-Tee, Gewürzmilch.

Wer einen Koffeinkick braucht, kann sich Guarana-Pulver kaufen und ins Getränk mischen.

Ich habe abgenommen

- fragt sich nur, was. Ich wiege jetzt (zumindest gestern, nach Wettkampf und Badewanne) 62,5 kg. Schon mal ein großer Fortschritt zu den 65 + vorher.

Im Spiegel sehe ich aber so gut wie nichts. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mein Laufgefühl leichter ist. Und ob ich schwächer geworden bin - oder eben nicht.

Seit ich weniger Eiweiß und etwas weniger Fett esse (dafür mehr Kohlenhydrate), verliere ich Gewicht. Ich esse Reis. 2 Mal am Tag mindestens. Einmal davon kombiniert mit recht viel Fett (Sahne und Kokosmilch). Das andere Mal mit Gemüse (Erbsen und Möhren).

Ich habe derzeit keinen/kaum Appetit auf Fleisch und Fisch, und auch Eier auf keinen Fall mehr im Ausmaß von "vorher". Vielleicht alle 3 Tage Spiegelei aus 3 Stück, ok. Aber das ist halt keine Lösung "für jeden Tag". Denn irgendwas muss schließlich auch ich essen.

Da habe ich mich, auch weil ich Reis schon immer eher mochte als andere Getreide (und er auch aus ayurvedischer Sicht für alle Doshas und Typen ideal, leichtverdaulich außerdem mit allem kombinierbar ist) entschieden, doch wieder Stärke, allerdings eben ausschließlich in Form von Reis, zu essen.

Nun bin ich mir aber unsicher, ob das gut und richtig war. Ich habe nach dem Laufen doch wieder Schmerzen im ISG. Es ist natürlich nicht so einfach festzustellen ob das jetzt vom Reis kommt. Reis selbst sollte zumindest das Fettsäurenverhältnis so gut wie nicht tangieren (ganz im Gegensatz zu anderem Getreide, das immer Omega-6 vermehrt), da er, zumindest wenn er poliert ist, fettarm ist.

Ich habe 3 Sorten Reis (alle bio): Basmati-Reis aus Indien, parboiled Reis und Sushi-Reis. Den Basmati nehme ich für das Gemüse (oder den parboiled, aber den mag ich nicht so gern), den Sushi-Reis für Sushi (selbstgemacht, nur vegetarisch) und Sahnereis.


Insgesamt esse ich kalorisch etwas mehr (etwas über 2700 Kcal im Schnitt; wobei das nicht unbedingt etwas zu sagen hat, da ich auch schon mit low carb phasenweise 3000 + gegessen habe), werde länger und besser satt als mit weniger KH. Ich bin das absolut klassische Beispiel, dass Naturgesetze für mich nicht gelten ;D

Insulin hin oder her - ich nehme mit lc-Ernährung (eher) zu und mit KH-Ernährung werde/bleibe ich dünner. Das mag daran liegen, dass ich offenbar an KH einigermaßen angepasst bin und bei mir das Insulin nicht übermäßig reagiert. Allerdings wird mir von zuvielen KH auch schlecht.
Das ist mir beim Reis aber noch nie passiert. Verdauungsprobleme sind auch von Anfang an mit dem Reis nicht aufgetreten. Aus KH kann der Körper insgesamt weniger Energie ziehen als aus Fett, davon abgesehen ist natürlich auch der Kaloriengehalt selbst höher im Fett (9,3 Kcal pro Gramm Fett und 4,1 Kcal pro Gramm KH). Fettarm esse ich natürlich trotzdem nicht.

So sah die Verteilung aus:

Kcal Ø 2761
Netto-Kcal Ø 2433
Eiweiß in g Ø 80
KH in g Ø 301
Fett in g Ø 131
Eiweiß in % Ø 12
KH % Ø 44
Fett % Ø 44

Interessant ist, dass KH und Fett genau gleich sind (zumindest was die kalorische Last angeht). Ich verbrenne also Fett immer noch sehr gut. 

Gerne würde ich dabeibleiben (weil es mir gut schmeckt und ich auch mit dieser Ernährung keinen Heißhunger schiebe), aber ich fürchte, ich muss es jetzt nochmal zumindest eine Zeit wieder ohne Reis probieren, um zu sehen, ob er diese schmerzhafte Auswirkung verursacht. Da wird es schon fast schwierig, was zu essen zu finden.
Ich werde dafür dann auf mehr Kokosmilch (am Gemüse), je eine halbe Flasche Eckes Traubensaft (rot) und reichlich Kombucha zurückgreifen, damit ich auf genügend Nahrung komme.

Ein kleiner Nachtrag, da mir noch was eingefallen ist.
Es geht um die Rückenschmerzen. Anlässlich eines Geburtstages waren wir kürzlich essen, beim Chinesen. Ich liebe die Atmosphäre dort und ich muss keine Angst haben, dass ich nichts für mich zumindest halbwegs Geeignetes bekomme.
Ich aß jedenfalls auch etwas Fleisch (hauptsächlich Geflügel; NIE Schweinefleisch!); außerdem war ich nach 2 mal Essen holen auch satt und sah davon ab, mich zu überfressen. Worauf ich hinauswill:

Dieser Tag war also etwas eiweißreicher als die anderen Tage der Woche und die Schmerzen waren danach (weiß nicht mehr, ob direkt ober am nächsten Tag) weg!
Vielleicht einfach nur ein Symptom von eben doch etwas zu wenig Eiweiß.

Wettkampf: 15,6 km

Gestern war ja wieder Wochenende und damit auch Wettkampf.

Diesmal also eine längere Strecke, da die außerdem zur Wahl stehenden 8,5 km nicht zur hiesigen Cupwertung für Erwachsene zählten.

Es war kalt (ca. 6 °C), etwas nieselig und windig.
Start und Ziel waren auf einem Flughafen und wir liefen ein Stück über die Rollbahn. Dann ging es in einen Wald, in dem auf eher wenigen Höhenmetern 2 Runden gelaufen werden mussten.

Meine Playlist stellte sich als sehr gut wettkampftauglich heraus und so kam ich zu Techno- und Electroklängen sehr schön rein in einen guten Rhythmus, ohne zuviel daran zu denken, wie lahm ich doch sei und wie schnell die anderen. Die erste Runde verlief sehr locker und angenehm. Dann kam die Versorgungsstelle an der ich kurz stehenblieb und einen Schluck Wasser nahm. Es ging in die 2. Runde und ich bekam Seitenstechen. ARGH! Das Wasser war kalt gewesen (immerhin ohne Kohlensäure), offenbar mochte mein Körper das gar nicht. Seitenstiche bekomme ich normalerweise nämlich nicht.

Immerhin verschwanden die auch wieder, es dauerte aber schon eine unangenehme Weile. Etwas schneller werdend, merkte ich schon bald die Länge der Strecke an den schwerer werdenden Beinen und ermüdenden Muskeln. Wenn ich für 22 km trainiert wäre, würde ich die 15 km sicher auch ohne solche Erscheinungen aus dem Ärmel schütteln. Aber da ich letzte Woche meinen langen Lauf hab sausen lassen, dauert es noch ein bisschen, bis ich die Umfänge, jede Woche ca. 1 - 1,5 km mehr, hochgeschraubt habe (bin aktuell bei 18,8 km im letzten Lauf gewesen).

Ich lief allein. Meilenweit vor mir war keiner, direkt dahinter auch nicht mehr. Das Feld war nun ausgedünnt (die 8,5-km-Läufer waren ja schon ins Ziel gelaufen) und außerdem langgestreckt. Matschig war es gottseidank nur an wenigen Stellen. Der Untergrund wechselte manchmal von sehr festem Waldweg zu weichem Waldweg und zu Asphalt, was mir jedes Mal leichte Umstellungsprobleme bereitete.

Dann holte ich ein paar stöckeschleifende Terroristen ein, die ebenfalls bei dem Lauf gestartet waren. Versperrten mir diese sich breitmachenden Trantanten den Weg und brachten mich noch beinahe zu Fall, als die eine Else just in dem Moment, in dem ich in der Mitte durchlaufen wollte, rüberzog! Durchs Gestrüpp gesprungen und im Affekt die selten dämliche Kuh beschimpft (was ich später bereute, einfach weil es nicht nett ist, aber ich war in dem Moment richtig angepisst und hatte schon Tunnelblick aufgrund der nachlassenden Kräfte). Kaffeklatsch kann und sollte man bitte in geschlossenen Räumen oder bestenfalls im Garten abhalten - und nicht Sportler bei Wettkämpfen behindern! 

Ich hatte schon deutlich angezogen, aber es war noch ein ganzes Stück. So lief ich wieder etwas langsamer als es aus dem Wald herausging und dann ein mir ewig lang vorkommendes Stück über Asphalt, dann auf die Rollbahn (und hier bremste mich der Wind direkt von vorn mit einer Eiseskälte), nochmal Tempo und ab ins Ziel in 1:20:35. HMPF!

Das waren also nicht mal 12 km/h. Aber es stellte sich ja heraus, dass die Strecke auch etwas länger war (also 15,6 statt 15 km). Platzierung: AK 2., gesamt 3. (von 19 auf der langen Strecke).
Basti hat den Lauf gewonnen, in 0:57 Std. Da möchte ich auch mal hin...
Es gab nach ewigem Warten und ekligem Frieren meinerseits dann Urkunden und kleinere Preise, für mich eine Banana-Split-Bitterschokolade. Interessant.

Ich hatte übrigens wieder einen Granatapfel auf der Hinfahrt verspeist. Zuhause vor der Fahrt nehme ich immer Aminosäuren (ca. 5 - 10 g Glutamin in etwas Fruchtsaft/Wasser, 5 Kapseln EAAs, 2 g Tyrosin, 2 g Arginin), ein paar Greens und natürlich andere NEM (insb. B6 wegen der Enzyme - Kohlenhydrate und Fette zur Energiegewinnung werden mittels Enzyme heruntergebrochen bzw. bereitgestellt) und dann auf der Fahrt halt den vorher ausgepulten Granatapfel aus einer Tupperdose mit Teelöffel.

Außerdem nehme ich mir für danach auch immer NEM und Aminosäuren mit, dann noch einen Apfel und Blütenpollen (die ich auch teilweise noch vor dem Lauf esse, was sich als gut erwiesen hat) mit, damit ich bei längeren Fahrten schon mal mit der Regeneration anfangen kan und außerdem nicht in ein Hungerloch stürze.

Freitag, 9. März 2012

Mein Rad - Vorstellung

Da mich einige nach meinem Fahrrad fragten, möchte ich es euch heute hier vorstellen.

Mein Mann hat es selbst aus Einzelteilen aufgebaut, der Rahmen ist gebraucht (neu ist ein Markenrahmen zumindest für uns unbezahlbar).







Rahmen Cube Attention Comp, Aluminium Hardtail
Farbe Cube Alu gebürstet, kirschrot-metallic
Gabel Answer / Manitou Sliver 100 TPC Lockout weiß  100 mm Federweg, Schaft 1,1/8“
Steuersatz Ritchey Comp Pressfit
Vorbau Zyzzx
25,4 mm auf 1,1/8" 54° 3D-Forged
Lenker Coda Flatbar Alu 25,4 mm
Lenkergriff Ritchey
geschraubt
Schaltwerk Shimano RD-M580 (LX)
Umwerfer Shimano FD-M580 (LX)
Schalthebel Shimano ST-M580 (LX)
Bremshebel Shimano SL-570 (LX)
Bremse Shimano BR-580 (LX)
Kurbel Shimano FC-580 (LX) 44/32/22Z 175 mm, Hollowtech II
Tretlager Shimano BB70 (LX) Außenlager, Hollowtech II
Zahnkassette Shimano CS-M580 (LX) 12/34Z
Kette Shimano CN-HG93
Felge Mavic XM-317 silber geöst
Nabe (VR) Shimano HB-M580 (LX)
Nabe (HR) Shimano FH-M580 (LX)
Speichen

Niro, 2.0/1.7/2.0 mm
Achse Shimano LX
Reifen Schwalbe VR Albert (2.10), HR Smart Sam (2.10)
Schlauch Schwalbe Nr. 13 Autoventil
Pedale Shimano PD-M324 Kombipedal mit SPD
Sattelstütze Ritchey Pro v2 31,4 / 350 mm
Sattel Selle Italia Nixe
Sattelklemme Ritchey Comp
Gewicht
12,5 kg

Dienstag, 6. März 2012

Laufen und Radfahren

Jetzt hat definitiv die Radfahrsaison angefangen. Ich bin heute also gefahren, 20,1 km in 50 Min. - AVS 24,1 km/h, Max. 43,6 km/h.

War ganz nett, danach hab ich mir schnell etwas Ribose im Lassi gegönnt, da ich noch zum Lauftraining wollte.

Ich musste wieder 3 x 2 Runden laufen, also 3 Tempoläufe a 3,6 km. Hmpf!
Einlaufen 1,8 km, dehnen, Lauf-ABC, Steigerungsläufe 3 x 100 m.

Ersten Tempolauf nach 16:52 beendet, 6 Min. Pause.
Zweiten in 16:24, 6 Min. Pause.
Letzten in 16:33, 1,5 km auf Rasen auslaufen. Nochmal ausgiebig dehnen.

Mit allem Drum und Dran 15 km in 2 Std. 

Muss auf 15 Minuten für die 3,6 kommen. Dafür, dass ich letzte Woche für die 1,8 in einigen über 8:30 gebraucht habe, bin ich recht zufrieden. Bedeutet 49:49 für 10,8 km, Durchschnitt genau 13 km/h, also das, was ich im Wettkampf über die Distanz durchgehend schaffen will.

Der harte Boden macht einen so fertig. Ich bin total am Ende für heute. Wunderbad hab ich auch schon genommen. Ich mach 3 Kreuze wenn wir endlich wieder auf der Bahn laufen *grummel*
Ich will 1000er laufen verdammt! Nicht diesen Parkmüll.

Am Sonntag steht ein 15-km-Lauf an. Ich will unter 1:15 bleiben. Ich hab mir schon eine neue Playlist erstellt. Nochmal ohne Musik, das tu ich mir nicht an.

Und morgen (vielleicht auch eher übermorgen) sind 20 km GA1 dran. Habe heute schon mit dem Rad geschaut, wo ich dafür umdrehen muss. Radfahren will ich jetzt mind. 5 x die Woche. Wäre schön, wenn ich 100 Wochen-km mit dem Rad schaffen könnte. 1 x dann ne größere Fahrt, vor allem Gelände, damit ich dann für das Rennen im Mai fit bin.

Sonntag, 4. März 2012

Straßenlauf 10,0 km

Heute war also ein Straßenlauf. War etwas weiter zu fahren, vor Ort aber alles entspannt und gut organisiert. Das Starterfeld war recht groß; es mussten für die 10 km 5 Innenstadt-Runden gelaufen werden. Zeitmessung mit Chip, danke.

Dort angekommen habe ich schon bereut, nicht meine Wintertight angezogen oder zumindest mitgenommen zu haben, aber nach ein bisschen Warmup war es dann ok.

Ich selbst war heute ohne Musik unterwegs, was sich hinterher als suboptimal herausstellte, hab ich doch den "Absprung" zum Anziehen auf der letzten Runde einfach nicht bekommen.

Die erste Runde lief ok, wie immer hechelnd, in ca. 9 Min., in der 2. kleiner Einbruch wie immer, 3. trabte ich gemütlich dahin, 4. wieder etwas schneller und in der 5. war ich nicht sicher, ob es jetzt schon die 5. war und erkundigte mich bei einem Mitläufer. Ein bisschen schneller wurde ich aber zum Schluss noch und überholte einige, die mich vorher überholt hatten und lief in 47:08 ins Ziel. Wegen fehlender Musik hatte ich wohl auch wenig Ansporn zu einem ausgedehnten Schlusspurt. Naja.

19. gesamt und 2. AK.

Samstag, 3. März 2012

Neuer Rekord: 18,8 km

...in 1:47 (55/52 Min.) Std. - und zwar am Donnerstag.

Was für ein Wetterchen! 15 °C und Sonnenschein, herrlich. Fast schon zu warm und ich war das erste Mal dieses Jahr in meiner normalen (nicht mehr Winter-) Tight unterwegs.

Nachdem ich letzte Woche 16,9 km lief und nach 50 Min. umdrehte, wollte ich dann auf 55 Min. für die erste Hälfte erweitern, was sich als ok herausstellte. Dieses Mal hatte ich auch einen gut zu erkennenden Wendepunkt auf der Karte, nämlich direkt da, wo ein Bach den Weg kreuzte.

Wie immer lief ich die 2. Hälfte etwas schneller. Außerdem lief ich diesmal nicht in den schwereren Brooks, sondern in den leichten, größeren Mizuno. Habe wie eigentlich immer viel auf Technik geachtet und kam die Berge auch leicht hoch.

Alles in allem ein sehr schöner sehr angenehmer Lauf ohne irgendwelche Unpässlichkeiten. Die letzten 2 km wurden dann allerdings doch ganz schön anstrengend, so dass ich mir schon fast vorkam wie auf den letzten Kilometern eines Wettkampfes, obwohl ich ja im Durchschnitt nur 10,56 km/h lief.

Damit wäre ich beim HM noch ganz knapp unter 2 Std.
Allerdings würde ich da schon versuchen etwas schneller zu laufen, vielleicht so 11 km/h.
Aber noch habe ich auch gar keine HM-Pläne. Dafür müsste ich erstmal Überdistanzen von ca. 23 km gelaufen sein.
Wer weiß. Was nicht ist, kann ja noch werden. Weitester Wettkampf waren bisher 13 km, und die habe ich knapp unter 1:02 gefinisht - YEAH. 

Danach habe ich noch gut gedehnt und mich ein bisschen ausgehüpft auf dem Trampolin und dann ab in die Wohlfühlwanne mit 500 g Mg-Sulfat und einem Päckchen Natron wie immer.

Ich muss sagen, dass ich mir selbst auch am nächsten Tag nicht unbedingt den Lauf anmerkte. Die Form wird also gerade ganz gut, glaub ich. Bin sehr zufrieden und freue mich auf den Wettkampf den Basti und ich am Sonntag wohl laufen werden - schnelle 10 km glatt, Straße. 600 Starter, das wird ein Spaß :D

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Essenstechnisch läuft das etwas außergewöhnlich momentan, da ich zwar roh essen wollte, aber dann doch gekocht aß (natürlich nicht nur) - und zwar REIS! O_O

Ich weiß nicht genau, wie ich auf den Trichter kam. Jedenfalls habe ich heute schon den 3. Tag Reis gegessen und zumindest verdauungstechnisch bekommt er mir gut. Rücken weiß ich noch nicht genau. Fühlt sich etwas ungut an. Werde damit aber wieder aufhören, da ich mich mal wieder an die Schaubkost erinnert habe.

Eigentlich wollte ich ja auch Fleisch essen, doch das habe ich noch nicht wieder gemacht. Mag sein, dass dieses Video der Auslöser war. Einige eher anfangs beschriebene "Zusammenhänge" sind natürlich recht blödsinnig, aber das mit den Mineralien gab mir zu denken. Und das Vorkommen von Eiweiß in der Natur überhaupt, mal abgesehen, man bringt nicht ständig Tiere um oder stiehlt Vögeln die Eier.

Der Mann argumentiert ganz logisch (wobei man natürlich auch Falsches logisch darlegen kann, wenn der Unbedarfte Fehler im Detail nicht zu erkennen vermag - das also ist kein ausreichendes Kriterium für irgendwas), und ich habe mich leider in der Vergangenheit noch nie vegetarisch, viel roh, mineralienreich, supplementiert an den Dingen, die mir besonders fehlen, wie Zink, Mangan, Selen, B6, außerdem fettbetont und vor allem stärke- und zuckerfrei ernährt. Überall ein UND dazwischen, kein ODER.

Tja, also muss ich das natürlich ausprobieren, sonst finde ich ja nicht raus, ob es stimmt.

Tatsache ist jedenfalls, dass sowohl bzgl. der Proteinmenge eine große Last von mir abfiele - u.a. weil qualitativ hochwertiges Nahrungsprotein ebenfalls wie Aminosäuren eher teurer ist als andere Nahrung und zweitens, weil ich auch weniger Zwang hätte, mir gute und vor allem roh Tierprodukte zu besorgen (und zu essen) um eine zeitlich lückenlose Versorgung sicherzustellen. Butter und auch Kokosöl als Hauptfett bzw. Hauptenergielieferant sind ja kein Problem. Natürlich hat normale Butter nicht die Heilkräfte und Vorzüge von Rohbutter, aber sie hat immerhin auch keine Nachteile wie z.B. vieles anderes Erhitztes. Ab und zu ein Ei oder ein paar Eigelb - auch kein Problem.

Dann bin ich noch auf die Sache mit dem Phosphor gestoßen. Dass zuviel (falsch) gedüngt wird, weiß ich ja schon ewig, aber ebendieser Phosphor, der auch im Getreide in großen Mengen (mehr als in anderen Nahrungsmitteln) vorkommt, die anderen Mineralien (Spurenelemente, aber weitaus wichtiger) im Körper verdrängt. Getreide begünstigt also einen Mangel an Spurenelementen, den wir whs. sowieso haben, wenn wir nicht nachhelfen.
Dazu könnt ihr hier und in den folgenden 5 Teilen mal lauschen.


Naja, also ich lasse erstmal die bisher gewohnten größeren Eiweißmengen weg und das scheint zumindest bisher in der Kurzfristigkeit nicht viel zu verändern. Ich bin ja momentan eh ein wenig am Abnehmen. Zumindest bzgl. Regeneration habe ich aber auch noch nichts Nachteiliges bemerken können. Allerdings habe ich dafür auch verstärkt auf mineralienreiche Nahrung geachtet, also besonders meine Kräuter/Green Supercaps. Die Kräutermischung gebe ich auch auf meine Salate. Weiterhin sollte ich natürlich täglich das Silicea-Gel nehmen. Und an der Silberkur bin ich auch noch dran, allerdings trinke ich es ca. nur jeden 2. Tag.

Wenn ihr an die guten und wertvollen Mineralien und Spurenelemente in der Nahrung herankommen wollt, so solltet ihr so oft es geht Wildnahrung zu euch nehmen.

Ich denke, dass auch Kokosnüsse, also Kokosprodukte, nicht künstlich gedüngt werden. Außerdem Blüten-/Bienenpollen, dann eben Wildkräuter (selbstgesammelt), und Sachen aus dem Garten sind auch nicht so verkehrt. Hier denke ich insbesondere auch an Baumnüsse. Wer düngt schon einen Walnussbaum mit NPK?
Gerne esse ich auch einige Baumblätter, die besten sind Lindenblätter. Probiert sie mal, sie sind ganz mild und lecker.

Bei meinen Kräutern sind sicher nicht alle aus Wildsammlung, aber vielleicht einige. Man kann auch getrocknete Jiaogulanblätter aus Wildsammlung kaufen. Das ist sowieso eine Superpflanze. Ich würde auch zu gerne meine "auswildern". In der Natur kann so eine Pflanze ja alles aus dem Boden ziehen, während die Blumentöpfe natürlich nicht viel hergeben. Aber immerhin besser als nichts.

Auch Gewürze können sehr viele Mineralien enthalten und darüberhinaus auch super Antioxidantien sowie weitere Stoffe die z.B. in der Krankheitsvorbeugung eine wichtige Rolle spielen können, wenn man sie regelmäßig verzehrt. Daher habe ich mir z.B. Kurkuma zusammen mit schwarzem Pfeffer, Zimt, Ingwer und Galgant auch in Kapseln gefüllt.

Der Kombucha passt auch weiterhin ins Bild einer Super-Ernährung unter Einbezug dieser Dinge, ist die Kultur doch in der Lage, wertvolle Dinge zu bilden, insbesondere die Verdauung positiv zu beeinflussen und durch die Säuren auch den Körper wirksam bei der Entgiftung zu unterstützen.



Heute habe ich nochmal meine Formeln in der Tabelle überarbeitet und mich selbst als Mathematikwunder gefeiert ;D
Ich hatte mir nämlich Formeln für den oft von mir als unsinnig verfluchten da aussageschwachen prozentualen kalorischen Anteil der Makronährstoffe untereinander erstellt, doch musste dann feststellen, dass der von Kaloma ausgespuckte gesamtkalorische Referenzwert leicht abweichend zu den addierten Produkten war und so dafür sorgte, dass am Ende nicht 100, sondern mal 101, mal 102, mal 105 % insgesamt herauskamen. Also hab ich das anders gelöst... und voila - die Formel ist so cool, dass die Werte sich jetzt auch simultan verändern, d.h. solange ich nur bei z.B. Eiweiß etwas eingegeben habe, steht unten bei den Prozenten 100.

Hat jemand den ganzen Absatz gelesen und verstanden...? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch. Du bist auch ein Mathewunder ;))))

Gerne würde ich euch hier die Kalkulation zum Download bereitstellen, weil man damit sehr gut seine Trainingseinheiten und alles andere dokumentieren und wochenweise spitzenmäßig überblicken kann. Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, hier einen Anhang, der kein Bild ist, hochzuladen...

Daher erstmal nur das Bild. Die grau hinterlegten Felder beinhalten Formeln. Die eine könnt ihr ja sogar sehen.
Alles andere trägt man von Hand ein und der Rest wird dann errechnet.




Freitag, 2. März 2012

Blogger-Problem: Wer weiß Rat?

Ich habe seit einigen Wochen dieses Problem:




Ich bin damit doch recht eingeschränkt in der Layoutgestaltung. Anhänge hochladen kann ich zumindest mit Firefox auch nicht. Weiß jemand Abhilfe??

Rezept: Paleo-Marzipan

Zutaten:

  • 30 g weiche Butter 
  • 50 g Mandelmehl, teilentölt 
  • eine Prise Vanille 
  • Kokosraspeln (optional) 
  • Süßstoff oder Honig nach Geschmack 

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mit einer Gabel verkneten, ggf. in Form bringen und genießen :)

Dadurch, dass hier der Großteil am Fett der Mandeln (Omega-6) durch Butter (neutral durch hauptsächlich gesättigte Fettsäuren) quasi ausgetauscht wird, wird die Chose gesünder und kann außerdem direkt als Treibstoff vom Körper verwertet werden.