ist, um es vorwegzunehmen, die Stärke.
Ich habe festgestellt, dass Josef Stocker damit niemals übertrieben hat. Er hat es genauso erfahren wie ich, dass man durch Stärke krank wird und durch stärkefreie Kost gesund.
Ich habe diesen Wechsel mehrmals gemacht und jedes Mal war das Ergebnis dasselbe. Das tückische ist, dass die Auswirkungen sich ganz langsam von hinten einschleichen und die Gesundheit fast unmerklich (und natürlich fast immer unerkennbar, wodurch auch) schwindet. Und jemand, der allgemein kein Problem mit Kohlenhydratverdauung hat oder auch nicht ein sog. "Autoimmunkranker" (dem LC merklich besser tut und sogar ausdrücklich empfohlen ist) ist, merkt es zu 99,9 % nie.
Es ist zu einfach, als dass es überhaupt weitreichend bekannt wäre. Viele Menschen, die z.B. Paleo oder eine LC-Ernährung praktizieren, merken zwar, dass es ihnen besser geht, aber sie wissen nicht konkret warum bzw. denken, das veränderte Makronährstoffverhältnis oder andere Dinge seien der größte Ausschlaggeber dafür (diese Dingen spielen auch eine Rolle, aber nicht so eine große).
Mir persönlich fällt immer nur auf, dass ich momentan wieder mit jedem Tag gesünder, straffer und jünger aussehe. Und an anderen fällt mir auf, dass sie mit zunehmendem Alter fahler, verknubbelter, verbeulter, unförmiger, dicker, schwächer, veraltersfleckter, leberbefleckter und schlaffer aussehen, obwohl sie das sicherlich gar nicht wollen. Einige zehren eher etwas aus. Und das ist noch nicht mal alles: Bandscheibenvorfälle und andere Degenerationserscheinungen sind ab einem bestimmten Alter (heutzutage schon oft unter 30!) "normal".
Doch selbst Menschen, die viel Sport machen (quantitativ oft auch weit mehr als ich), haben dieses Problem - oftmals sogar noch stärker als andere (logisch, sie essen oftmals noch mehr Stärke, aufgrund des höheren Kalorienbedarfs; der Mineralienbedarf ist um ein Vielfaches höher und wird oft nicht gedeckt, so läuft der Prozess noch schneller ab). Es fällt mir auch auf, dass selbst 15jährige nicht nur oftmals, nein, heutzutage sogar überwiegend, solche Probleme haben. Diese Menschen sind ja nicht mal halb so alt wie ich!
Doch selbst Menschen, die viel Sport machen (quantitativ oft auch weit mehr als ich), haben dieses Problem - oftmals sogar noch stärker als andere (logisch, sie essen oftmals noch mehr Stärke, aufgrund des höheren Kalorienbedarfs; der Mineralienbedarf ist um ein Vielfaches höher und wird oft nicht gedeckt, so läuft der Prozess noch schneller ab). Es fällt mir auch auf, dass selbst 15jährige nicht nur oftmals, nein, heutzutage sogar überwiegend, solche Probleme haben. Diese Menschen sind ja nicht mal halb so alt wie ich!
Mir ist es auch schon oft auf Bildern von Menschen im Internet ins Auge gesprungen, die nicht nur ihr Körpergewicht oftmals halbiert haben, sondern ganz schwer offensichtlich ihr biologisches Alter um viele Jahre reduziert haben: Heilung möglich, und zwar sichtbar! Inklusive verbesserter Blutwerte.
Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob diese Ernährung Milchprodukte beinhaltet, überwiegend roh oder erhitzt ist. Sie haben aber eins gemeinsam: All ihre Diätformen sind stärkefrei.
Selbst die meisten Rohkostformen sind getreide-/stärkefrei und damit eliminieren sie das größte Übel, das echte Gesundheit zuverlässig verhindert. Leider versteht das fast niemand (es ist eben nie direkt spürbar und zeigt sich erst in der Summe) und fast immer sind diese Diäten zu arm an tierischen Fetten und Eiweißen oder schließen sie gar ganz aus, was es dem Großteil der Anhänger unmöglich macht, langfristig dabeizubleiben (der Mensch ist ein überwiegender Fett- und Eiweißesser). Das dümmste was man dann tun kann, ist zusätzlich Stärke zu essen, dies ist aber gängig, da viele dieser armen Menschen ideologisch geprägt sind und nicht genug von Ernährung selbst wissen. Man sollte stattdessen also Fett und Eiweiß (aber keinesfalls aus großen Mengen Nüssen/Ölsaaten!) aufstocken, dann klappt es auch mit der Rohkost und man wird schlank und athletisch statt dick am Körper und faltig im Gesicht, mit ewigen Selbstvorwürfen wegen seines permanenten Scheiterns.
Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob diese Ernährung Milchprodukte beinhaltet, überwiegend roh oder erhitzt ist. Sie haben aber eins gemeinsam: All ihre Diätformen sind stärkefrei.
Selbst die meisten Rohkostformen sind getreide-/stärkefrei und damit eliminieren sie das größte Übel, das echte Gesundheit zuverlässig verhindert. Leider versteht das fast niemand (es ist eben nie direkt spürbar und zeigt sich erst in der Summe) und fast immer sind diese Diäten zu arm an tierischen Fetten und Eiweißen oder schließen sie gar ganz aus, was es dem Großteil der Anhänger unmöglich macht, langfristig dabeizubleiben (der Mensch ist ein überwiegender Fett- und Eiweißesser). Das dümmste was man dann tun kann, ist zusätzlich Stärke zu essen, dies ist aber gängig, da viele dieser armen Menschen ideologisch geprägt sind und nicht genug von Ernährung selbst wissen. Man sollte stattdessen also Fett und Eiweiß (aber keinesfalls aus großen Mengen Nüssen/Ölsaaten!) aufstocken, dann klappt es auch mit der Rohkost und man wird schlank und athletisch statt dick am Körper und faltig im Gesicht, mit ewigen Selbstvorwürfen wegen seines permanenten Scheiterns.
Der Grund für die gesundheitliche und damit auch stark sichtbare Verbesserung liegt also in der belastenden Stärkekost, die bis auf den Energiewert der Kohlenhydrate keinen weiteren positiven Nutzen für den Körper hat (aber sehr viele sehr gewichtige Nachteile). Und selbst dieser "Nutzen" ist letztlich gar keiner, da wir 1. nur sehr wenige KH überhaupt benötigen bzw. essen sollten für optimale Gesundheit, und wenn, dann aus Obst und Gemüse, von denen wir auch nicht mehr genug essen können, wenn wir Stärke essen. Eiweiß brauchen wir ja schließlich auch noch...
Getreide/Stärke ist also nicht so gesund, wie uns oft versucht wird, weiszumachen. Aus vielen Gründen:
- nur ca. 20 % der Menschen sind überhaupt einigermaßen an Getreide genetisch angepasst
- Getreide (insb. Vollkorn) blockiert aufgrund der Phytinsäure die Aufnahme von wichtigen Mineralien (bes. Zink und Eisen) und inhibiert körpereigene Enzyme
- Vollkorn wird aufgrund der hochungesättigten Fettsäuren, die an der Luft extrem schnell oxidieren, ranzig, wenn es nicht frisch vermahlen und DIREKT danach weiterverarbeitet wurde (was selten passiert, weil normalerweise immer große Mengen vermahlen werden in Betrieben)
- Es kommt zur Ranzigkeit der Fette noch die Entstehung von schädlichen Transfetten dazu (ab 130 °C erhitzen),
- die scharfkantige Kleie von Vollkorn reizt das empfindliche Dünndarmepithel
- Getreide hat zuviele Omega-6-Fette, welche ein gesundes Gleichgewicht zwische Omega-3 und Omega-6 im Körper nicht fördern und damit u.a. insgesamt entzündungsfördernd wirken
- erhitze Stärke ist schädlich u.a. fürs Bindegewebe und feinporige Gewebe wie Leber, Nebennieren und Prostata
- der Mensch benötigt nicht so hohe Mengen an KH (dies ist sogar äußerst schädlich); immer noch "genügend" KH bekommt man ggf. aus Obst, Gemüse und ggf. noch Milchprodukten sowie Nüssen
- KH in einem Übermaß führen zur Zunahme, erst recht aus erhitzter Stärke (höhere glykämische Last und damit mehr Insulin), erst recht in Verbindung mit den schädlichen Transfetten und/oder ranzigen Fetten, sowie Fett allgemein, das dazu gegessen wird und Zucker
- man kann bei einer stärkebasierten Kost nicht mehr genügend hochwertige, aber heutzutage unbedingt erforderliche Lebensmittel mit essentiellen Stoffen in ausreichendem Maß aufnehmen (Getreide hat weniger Mikronährstoffe als jegliche andere Nahrung)
- Gluten zusätzlich ist besonders schädlich, für jeden
- Weizen ist hochgradig überzüchtet und birgt nochmal ganz eigene Gesundheitsrisiken
- Getreide enthält viele Lektine, die dem Menschen langfristig schaden
- Getreide verträgt sich oft schlecht mit anderer Nahrung im Verdauungstrakt (Vollkorn vor allem nicht mit Zucker), wie rohem Obst, Fleisch, Fisch, Eiern
- Getreide ist häufig durch Schimmelpilztoxine verseucht und schädigt damit vor allem die Leber
Ich kann jedem aus bester Eigenerfahrung eine stärkefreie Kost nur empfehlen. Das muss nicht ausdrücklich eine kohlenhydratarme Kost sein. Ich habe seinerzeit doch recht viele KH aus Gojibeeren, Kombucha, Säften, Obst und Nüssen (besonders Cashews mit ihrem höchsten KH-Gehalt von allen Nüssen) gegessen.
Natürlich ist es auch wichtig, schädliche Dinge zu vermeiden (z.B. Fertigprodukte, Zucker etc.). Ich gehe bei meinen Lesern mal davon aus, dass diese sich nicht auf einem Anfängerniveau von Ernährung a la "Fertigprodukte sind ungesund, öfter mal Salat essen ist gesund" befinden ;)
Wenn nun jemand auf Getreide/Stärke absolut nicht verzichten will, so empfehle ich ihm, um gesundheitliche Schäden zu minimieren, folgende Verarbeitungsweisen und Quellen:
- auf Gluten/Weizen verzichten. Besser: Hafer, Reis, Hirse, Pseudogetreide, Kartoffeln
- kochen statt backen, frittieren
- Kartoffeln kann man in einem speziellen Topf bei Niedrigtemperatur garen, so dass die Stärke angeblich nicht dextriert, wenn ich es richtig verstanden habe
- Brot selbst aus frisch vermahlenem Getreide bei unter 130 °C backen, vorher mit echter Sauerteigführung bearbeiten und verdauungsfördernden Gewürzen versehen (siehe Rezept)
- öfter mal Hülsenfrüchte essen - diese haben auch mehr Eiweiß als Getreide
- rohen, über Nacht eingeweichten Quetschhafer essen (Hafer ist das einzige Getreide, das roh nicht toxisch ist)
- Essener Brot selbst machen








