Dienstag, 29. Mai 2012

Das größte Übel in der menschlichen Ernährung

ist, um es vorwegzunehmen, die Stärke.

Ich habe festgestellt, dass Josef Stocker damit niemals übertrieben hat. Er hat es genauso erfahren wie ich, dass man durch Stärke krank wird und durch stärkefreie Kost gesund.

Ich habe diesen Wechsel mehrmals gemacht und jedes Mal war das Ergebnis dasselbe. Das tückische ist, dass die Auswirkungen sich ganz langsam von hinten einschleichen und die Gesundheit fast unmerklich (und natürlich fast immer unerkennbar, wodurch auch) schwindet. Und jemand, der allgemein kein Problem mit Kohlenhydratverdauung hat oder auch nicht ein sog. "Autoimmunkranker" (dem LC merklich besser tut und sogar ausdrücklich empfohlen ist) ist, merkt es zu 99,9 % nie.

Es ist zu einfach, als dass es überhaupt weitreichend bekannt wäre. Viele Menschen, die z.B. Paleo oder eine LC-Ernährung praktizieren, merken zwar, dass es ihnen besser geht, aber sie wissen nicht konkret warum bzw. denken, das veränderte Makronährstoffverhältnis oder andere Dinge seien der größte Ausschlaggeber dafür (diese Dingen spielen auch eine Rolle, aber nicht so eine große).


Mir persönlich fällt immer nur auf, dass ich momentan wieder mit jedem Tag gesünder, straffer und jünger aussehe. Und an anderen fällt mir auf, dass sie mit zunehmendem Alter fahler, verknubbelter, verbeulter, unförmiger, dicker, schwächer, veraltersfleckter, leberbefleckter und schlaffer aussehen, obwohl sie das sicherlich gar nicht wollen. Einige zehren eher etwas aus. Und das ist noch nicht mal alles: Bandscheibenvorfälle und andere Degenerationserscheinungen sind ab einem bestimmten Alter (heutzutage schon oft unter 30!) "normal".

Doch selbst Menschen, die viel Sport machen (quantitativ oft auch weit mehr als ich), haben dieses Problem - oftmals sogar noch stärker als andere (logisch, sie essen oftmals noch mehr Stärke, aufgrund des höheren Kalorienbedarfs; der Mineralienbedarf ist um ein Vielfaches höher und wird oft nicht gedeckt, so läuft der Prozess noch schneller ab). Es fällt mir auch auf, dass selbst 15jährige nicht nur oftmals, nein, heutzutage sogar überwiegend, solche Probleme haben. Diese Menschen sind ja nicht mal halb so alt wie ich!

Mir ist es auch schon oft auf Bildern von Menschen im Internet ins Auge gesprungen, die nicht nur ihr Körpergewicht oftmals halbiert haben, sondern ganz schwer offensichtlich ihr biologisches Alter um viele Jahre reduziert haben: Heilung möglich, und zwar sichtbar! Inklusive verbesserter Blutwerte.
Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob diese Ernährung Milchprodukte beinhaltet, überwiegend roh oder erhitzt ist. Sie haben aber eins gemeinsam: All ihre Diätformen sind stärkefrei.

Selbst die meisten Rohkostformen sind getreide-/stärkefrei und damit eliminieren sie das größte Übel, das echte Gesundheit zuverlässig verhindert. Leider versteht das fast niemand (es ist eben nie direkt spürbar und zeigt sich erst in der Summe) und fast immer sind diese Diäten zu arm an tierischen Fetten und Eiweißen oder schließen sie gar ganz aus, was es dem Großteil der Anhänger unmöglich macht, langfristig dabeizubleiben (der Mensch ist ein überwiegender Fett- und Eiweißesser). Das dümmste was man dann tun kann, ist zusätzlich Stärke zu essen, dies ist aber gängig, da viele dieser armen Menschen ideologisch geprägt sind und nicht genug von Ernährung selbst wissen. Man sollte stattdessen also Fett und Eiweiß (aber keinesfalls aus großen Mengen Nüssen/Ölsaaten!) aufstocken, dann klappt es auch mit der Rohkost und man wird schlank und athletisch statt dick am Körper und faltig im Gesicht, mit ewigen Selbstvorwürfen wegen seines permanenten Scheiterns.

Der Grund für die gesundheitliche und damit auch stark sichtbare Verbesserung liegt also in der belastenden Stärkekost, die bis auf den Energiewert der Kohlenhydrate keinen weiteren positiven Nutzen für den Körper hat (aber sehr viele sehr gewichtige Nachteile). Und selbst dieser "Nutzen" ist letztlich gar keiner, da wir 1. nur sehr wenige KH überhaupt benötigen bzw. essen sollten für optimale Gesundheit, und wenn, dann aus Obst und Gemüse, von denen wir auch nicht mehr genug essen können, wenn wir Stärke essen. Eiweiß brauchen wir ja schließlich auch noch...

Getreide/Stärke ist also nicht so gesund, wie uns oft versucht wird, weiszumachen. Aus vielen Gründen:


Ich kann jedem aus bester Eigenerfahrung eine stärkefreie Kost nur empfehlen. Das muss nicht ausdrücklich eine kohlenhydratarme Kost sein. Ich habe seinerzeit doch recht viele KH aus Gojibeeren, Kombucha, Säften, Obst und Nüssen (besonders Cashews mit ihrem höchsten KH-Gehalt von allen Nüssen) gegessen.

Natürlich ist es auch wichtig, schädliche Dinge zu vermeiden (z.B. Fertigprodukte, Zucker etc.). Ich gehe bei meinen Lesern mal davon aus, dass diese sich nicht auf einem Anfängerniveau von Ernährung a la "Fertigprodukte sind ungesund, öfter mal Salat essen ist gesund" befinden ;)



Wenn nun jemand auf Getreide/Stärke absolut nicht verzichten will, so empfehle ich ihm, um gesundheitliche Schäden zu minimieren, folgende Verarbeitungsweisen und Quellen:

  • auf Gluten/Weizen verzichten. Besser: Hafer, Reis, Hirse, Pseudogetreide, Kartoffeln 
  • kochen statt backen, frittieren
  • Kartoffeln kann man in einem speziellen Topf bei Niedrigtemperatur garen, so dass die Stärke angeblich nicht dextriert, wenn ich es richtig verstanden habe
  • Brot selbst aus frisch vermahlenem Getreide bei unter 130 °C backen, vorher mit echter Sauerteigführung bearbeiten und verdauungsfördernden Gewürzen versehen (siehe Rezept
  • öfter mal Hülsenfrüchte essen - diese haben auch mehr Eiweiß als Getreide 
  • rohen, über Nacht eingeweichten Quetschhafer essen (Hafer ist das einzige Getreide, das roh nicht toxisch ist) 
  • Essener Brot selbst machen 

Montag, 28. Mai 2012

Der Hüftring fackelt!

So schrieb jedenfalls mal Achim Achilles :D 

Mein Bauchbereich ist total warm, Hände und Füße auch.
Gestern brauchte ich Ruhe, habe nichts gemacht. Naja, die Umstellung. Einfach keinen Bock - Pläne sind mir dann ziemlich egal, jetzt ist für mich jetzt ;) 
Aber die Umstellung läuft ganz gut, auch wenn ich den "KH-Mangel" seit gestern nun schon einige Male leicht im Kopf gemerkt habe. Aber es stabilisiert sich ziemlich gut und Blutzuckerprobleme hab ich in meinem Leben eh noch nie gehabt. Also alles wunderbar.

Und - endlich satt! Haha :) Sehr ungewohnt. Das ist ja angenehm, wenn man auch mal 5 Std. nichts essen braucht. Heute habe ich vergleichsweise wenig Protein gegessen (118 g), normale Fettmenge (224 g) und (für mich schon sehr) wenig KH (85 g). 17:12:71

Schokolade ist aus, Mandelmus ist aus. Hey, wo sind die Süchte hin? Keine da... 
Solange es genug Eier und Butter gibt, ist alles bestens. Aber morgen kaufe ich zumindest neues Mandelmus.

Heute nochmal Radtour, keine Leistungseinbußen. Mir ging vor allem die allgemeine Lahmarschigkeit extrem auf den Zeiger heute. Die von reaktionsschwachen Leuten, die Geschwindigkeit von meinem Mann. Ich kann es kaum fassen, dass die Leistungskluft zwischen uns so groß geworden ist, blöd ist das. Wir sind früher annähernd gleich leistungsstark gewesen beim Radfahren, allerdings nicht ab einer gewissen Länge (ab ca. 60 km wurde er dann etwas langsamer, während ich endlos Kräfte hatte).

Es kann allerdings sein, dass noch ein paar KH in den Muskeln sind. Diese stehen dem Hirn nicht zur Verfügung, es wird nur durch Leberglykogen versorgt soweit ich weiß. Definierter sehe ich noch nicht unbedingt aus, das Gewicht ist ganz vorsichtig rückläufig. 

Wochenbilanz KW 20 – 21.05. - 27.05.

Körperfettanteil:

Sport gesamt: 06:43
Gewicht Ø 64,4
Yoga, Turnen 01:03
Flüssigkeit in ml Ø 4853
Laufen 02:29 25,0 km
Kcal Ø 3107
Radfahren 01:26 35,7 km
Treibstoff-Kcal Ø 2464
Trampolin, Tanzen 01:27
Eiweiß in g Ø 157
Workout 00:18
KH in g Ø 144



Fett in g Ø 212



Tagesumsatz netto Ø 2357



sportl. Verbrauch Ø 607



Kalorienüberschuss Ø 142



Eiweiß in % Ø 20



KH in % Ø 18



Fett in % Ø 62



Samstag, 26. Mai 2012

Tag 1 und 2 - so läufts

Ohje. Ich glaube, 3 Einheiten pro Tag sind vorerst doch etwas viel! 2 sind aber schaffbar.

Gestern habe ich das Morgenprogramm artig durchgezogen, und bin abends laufen gegangen. So spät, dass ich danach absolut nicht mehr für Yoga zu begeistern war... :o 

Das Laufen selbst war auch nicht so toll, da ich noch nicht lange genug verdaut hatte und mir der Salat mit Fisch zeitweise recht schmerzhaft im Darm herumging und ich außerdem oft aufstoßen musste, so dass ich tatsächlich mehrere Pausen machen musste. ARGH! 

Dennoch war ich an sich fit und bin die 2. Hälfte wie immer ein paar Minuten schneller gerannt (28/25), also insgesamt ca. 53 Min. (+ 6 Min. Vorlauf, eine Runde um den Block) für die 10,8 km.
Gut, ich habe Pausen gemacht. Aber ich fühlte mich dennoch stärker als sonst und konnte am Ende noch voll durchziehen. Ich glaube, die Workouts mit den ganzen Kniebeugen bzw. gesprungenen Ausfallschritten bringen dafür richtig viel. 

Tja, jedenfalls war ich dann auch wieder zu faul oder erledigt nach dem Lauf für Yoga. 
Und heute war ich eindeutig zu verkatzt im Gesäß für dieses Morgenprogramm *grummel* 
Aber heute gab es wieder mal ne Radtour. Und ich muss sagen, mit dem Radfahren geht's total bergauf. Ich habe jetzt die 4 letzten Fahrten jedes Mal einen neuen Rekord aufgestellt, also immer meine Zeit bzw. Durchschnittsgeschwindkeit erneut getoppt. 

Da ich heute mit meinem momentan doch leider sehr untrainierten Mann unterwegs war, musste ich mich auf den ersten Kilometern mit einem recht lahmen Durchschnitt von ca. 23 zufriedengeben, aber ich sagte ihm, er solle vor dem 1. Wendepunkt wenden, woraufhin ich schon mal 1,6 km mehr zu fahren hatte. Und obwohl ich dann lange Zeit um die 30 und sogar teilweise an die 40 fuhr, erreichte ich ihn erst wieder nach dem Feld. Von da an fuhren wir wieder zusammen, ca. 8 km, bis er aufgrund von Krämpfen in den Beinen keine normale Fahrgeschwindigkeit zumindest bei Anstiegen mehr aufrecht erhalten konnte. Er wendete dann 3 km vor dem 2. Wendepunkt und ich gab Gas. Hatte dann doch noch einiges an Gegenwind, aber auf dem Teilstück zurück kann man immer richtig gut Tempo machen und so fuhr ich wieder mal um die 40. Dann gibt es später noch ein Lieblingsstück mit einer kleinen Senke (kriege also etwas Schwung) und da schaffe ich Spitzengeschwindigkeiten, heute waren's 54,1 km/h. Meinen Durchschnitt habe ich dann doch noch auf 25 km/h gebracht. Das letzte Mal hatte ich ihn auf 25,1 gebracht - ohne etappenweise langsam zu fahren. Eindeutig eine Verbesserung.


35,7 km, 1:26 Std., 25,0 km/h AVS, 54,1 km/h Max., 143 hm 

Ansonsten esse ich nach wie vor viel (also um die 3000 - 3200 Kcal) und gehe es mit der KH-Restriktion langsam an; ich hatte heute auch noch ein Achtel Wassermelone zu vernichten...

Die Entwicklung bisher: 

Donnerstag: Kcal 3089, EW 128 g, KH 125 g, Fett 233 g [17:15:68]
Freitag: Kcal 3194, EW 153 g, KH 120 g, Fett 233 g [19:15:66]
Samstag: Kcal 2900, EW 161 g, KH 98 g, Fett 206 g [23:13:64]

Ich habe das Gefühl, fitter zu werden. Aber radfahren ist einfach auch was ganz anderes als laufen.
Mal schauen, wie es wird, wenn die KH wirklich richtig fehlen. Wenn/wann es soweit ist, ist das schon an den Muskeln sichtbar.

Donnerstag, 24. Mai 2012

kleine Sportwoche

So, jetzt sind erstmal 5 Tage schulfrei. Zeit für jede Menge Sport also! 

Habe mir ein kleines Projekt überlegt, da mir a) langweilig ist bzgl. Ernährung und Sport wie es momentan ist und b) ich fast wieder meine alten 65 kg habe. Ich habe einfach wie ne Irre gefressen die letzten Tage ;D 
Mehrere Tage über 3000 Kcal (und um die 200 g KH) führen eben auch bei mir zumindest wieder zur Zunahme bis auf einen alten Setpoint. Es überrascht mich nicht, es ist jetzt also nicht so, dass ich heute, nach 5 Tagen fressen sage "Huch!". Nö, ich bin mir auch währenddessen voll bewusst darüber und sehe ja, dass es langsam, aber sicher hochgeht. Es ist mir einfach nicht wichtig genug, ich gebe zu gerne meinem Appetit (ja, ich liebe mein Essen schon sehr) nach und ich muss auch sagen, dass ich mich sogar etwas besser so fühle - und es dafür auch nicht scheiße genug aussieht ;) Und ich habe auch dadurch wieder etwas weniger Hunger. 

ABER: Ich liebäugel wieder mal mit Ketose, was leider seinerzeit schon im Anfang insb. wegen zu wenig Kalium zum Problem wurde (Wasser und Spannung in den Beinen), aber vermutlich auch wegen etwas weniger Schilddrüsenfunktion, da Kohlenhydrate auch alle Drüsen im Körper anregen (eigentlich im Übermaß, aber was will man machen, wenn man schon als halber Krüppel durch diese Scheiß-Getreideernährung großgeworden ist). Dagegen habe ich ja Tyrosin, Nori-Algen (Jod!) und eben Kalium (gut, das muss ich mir genaugenommen morgen erst wieder nachbestellen). Die Ketoseerfahrung hab ich einfach noch nicht lang und ausgiebig genug gemacht und das muss es jetzt halt sein. 

Es ging mir die letzten Tage so komisch, sicher wegen der Hitze, obwohl ich da normalerweise nicht sonderlich empfindlich bin. Ich fühlte mich bereits mittags sehr müde, besonders im Bereich hinter den Augen, richtig fertig. Aber schlafen wollte ich auch nicht früher - ich hab einfach immer so viel zu lesen und zu lernen. Gestern habe ich dann ein Regenerationsbad (2 Becher Buttermilch, 400 g Bittersalz, 1 Päckchen Natron) genommen, für ca. 40 Min. und das war genau das Richtige. Danach ging es mir wieder gleich besser, "normal". Die Haut ist danach übrigens auch ein Traum.

Jedenfalls hab ich mein Morgenprogramm nicht richtig durchgezogen. Immerhin habe ich gerade noch etwas nachgeholt: 20 Min. Trampolin und 45 Min. ausgiebig yogiert. Endlich!!! Das tat so gut und ich brauche die Dehnung unbedingt.

Also: Mein Projekt soll etwa eine Woche laufen. Ich setze meine Makronährstoffmengen wie folgt an:

130:90:202 g (20:10:70 %) EW:KH:F

Kalorisch will und kann ich noch kein Limit festlegen, da ich durchaus darauf eingestellt bin, dass die Fettmenge doch weit über die 200 g steigt, weil der Bedarf da extrem hochschießen kann, wenn es wirklich ketogen wird. 

Sportlich ist täglich geplant: 

  • Morgenprogramm (15 Min. Trampolin, 12 Sonnengrüße, 100 Squats/Lunges + andere Übungen - insg. ca. 30 Min.) - vorm Frühstück 
  • Laufen oder Radfahren eine Einheit ca. 40 - 60 Min.
  • Trampolin 10 - 15 Min., Yoga Asanas* ca. 45 Min. (ab 20:00, danach kein Essen mehr) 
Und wenn mich das nicht zu sehr schafft und ich dran denke, mache ich vielleicht noch 30 Min. Atemübungen am Tag. 

Für ein Vorher-Bild bin ich jetzt aber entschieden zu faul :P
Ihr müsst einfach das da rechts nehmen, so sehe ich in etwa aktuell aus. Tatsächlich habe ich fast nur durchs Essen wieder mal etwas Muskelmasse gewonnen. 


Yoga Asanas: 


  • 12 Sonnengrüße 
  • Kopfstand 
  • Skorpion 
  • Handstand 
  • Schulterstand 
  • Pflug 
  • Brücke 
  • Rad 
  • Fisch 
  • Schmetterling 
  • gegrätschte Vorbeugen 
  • sitzende Vorwärtsbeuge 
  • halber Drehsitz 
  • Taube 
  • stehende Vorwärtsbeugen 
  • Dreieck 
  • gedrehtes Dreieck 
  • Tänzer 
  • Handstand 
  • Rad 
  • kurze Endentspannung 

Ghee - das flüssige Gold des Ayurveda

Habt ihr schon mal Ghee hergestellt? Nein? Es lohnt sich - und ist ganz einfach.

Ihr lasst Butter in einem Topf mit dickem Boden so lange köcheln, bis alles an Wasser daraus verdampft ist (Dauer hängt von der Menge Butter ab). Dabei wird das sich absetzende Eiweiß mit einem Löffel währenddessen stetig abgeschöpft. Sobald der Topfboden sichtbar ist und nichts mehr dampft, schaltet ihr die Hitze ab und filtert das flüssige Gold dann ggf. nochmal durch ein Baumwolltuch, oder, wie ich es mache, durch einen Kaffeefilter (setzt sich leider bei einer größeren Menge zu, so dass man mehrere benötigt). Füllt es am besten in Gläser, die ihr nicht (dauerhaft) dicht verschließt und bei Zimmertemperatur lagert (im Kühlschrank Schimmelgefahr!!).

Was Ghee genau und warum es so genial ist, könnt ihr hier nachlesen:


Ich selbst kann es jedenfalls nicht ausführlicher und besser erklären ;)

Ghee eignet sich hervorragend zum Braten, Backen und Kochen, da es hitzestabil ist und keine schädlichen Transfettsäuren bildet (was die meisten Pflanzenöle leider tun) und auch nicht ranzig wird (was die meisten Pflanzenöle ebenfalls oft recht schnell tun).

Ghee verbessert außerdem den Geschmack aller Speisen und die Aufnahme von Nährstoffen. 
Ghee ist laktose- und eiweißfrei und damit auch im Rahmen einer Paleo-Ernährung sehr gesund. Ghee als Fett tierischer Herkunft bietet unter anderem die wichtigen Vitamine A, D, E und Cholesterin.

Außerdem ist Ghee reich an CLA, der konjugierten Linolsäure, die sehr gesund ist und auch zum Abnehmen gute Dienste leisten kann. Fettarme Milchprodukte bergen übrigens aufgrund der fehlenden CLA eine Krebsgefahr.

Dienstag, 22. Mai 2012

Dogma nein danke

Seit ich anfing, "fett zu werden" (lol), interessiere ich mich für Ernährung. Also ca. 12 Jahre. Beiläufig nahm ich sowas wie "an apple a day keeps the doctor away" an und setzte es mit naiver Begeisterung um und fing mit dem Laufen an (deshalb bin ich dann doch nicht fett geworden ;)). Da eine TK-Pizza am Tag, viele Süßigkeiten und andere Jugendsünden nicht gerade der Gesundheit zuträglich sind und mir das natürlich auch schon mit 20 klar war, hab ich einfach umgesetzt, was ich konnte. Und ich konnte stückweise immer mehr, je mehr ich dazulernte. Natürlich waren auch einige Sackgassen dabei. Das waren dann vor allem die einschlägigen Dogmen der Ernährungsweisen, die man gerne annimmt, um sich vor allem anfangs ein wenig zu orientieren und weil es gerade in die persönliche und geistige Entwicklungsstufe passt. 

Diese Dogmen geben nur zur gerne vor, die einzige und allgemeine Wahrheit (TM) für alle zu verkünden. Ich glaubte z.B. an Vegetarismus, da ich von Biochemie und dem Bedarf des Körpers an Eiweiß oder essentiellen Fetten und auch Ayurveda noch überhaupt keine Ahnung hatte und daher dem Anspruch, pflanzliche Nahrung sei gesünder etc. pp. nichts entgegenzusetzen hatte.

Das ging sogar Richtung vegan, nur war das nicht umsetzbar für mich, was allerdings absolut nicht am Umfeld oder so etwas gelegen hatte, sondern am für mich leider völlig falschen Dogma, das Absolutheitsanspruch erhob. Mein Körper braucht vor allem Fett, tierisches Fett. Und Eiweiß. Und er holte sich dies in dieser Zeit notfalls über (veg.) Pizza (Käse!). Trotzdem reichte es nicht und erst später fiel mir auf, wie sehr ich in der Zeit Substanz verloren hatte und dass ich zwar nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich gut aussah - ganz im Gegensatz zur später ausprobieren Paleo-Kost: Ich war nicht nur stärker und ausdauernder, hatte meine Augenringe und Bindegewebeschwächen weitgehend verloren, sondern war auch mental anders drauf - stabil, stark, friedlich.

Letztlich hat sich herausgestellt, dass Ernährung ein unglaublich breites Feld ist, für das nur im Bereich von für alle Menschen ausnahmslos giftige Stoffe (schädl. Transfette, Acrylamid z.B.) und Kombinationen pauschale Aussagen getroffen werden können. Alles andere ist so schwierig und variabel, weil, z.B. nach Ayurveda, jeder sein eigenes Dosha (das schon im Mutterleib auch mit Schwächen gebildet wird) hat (welches sich auch noch in Prakriti und Vikriti aufteilt), dazu nicht jeder in derselben Klimazone lebt, nicht jeder dieselbe Blutgruppe und ethnische Herkunft hat, darüberhinaus verschiedene geistige und körperliche Anforderungen, und und und. 

Mittlerweile weiß ich, auch nicht zuletzt dank bestimmter Ernährungsformen (die aber alle eine gesundheitliche und keine "moralische" Basis haben; die ethischen und kopfgesteuerten haben mir geschadet!), was mir bekommt und was ich brauche. Das ist mir so unendlich viel wert. Mein Blick und mein Verständnis für andere (z.B. welches Dosha sie in etwa haben oder was sie für Probleme oder welche Hormonlage haben) wird immer feiner und trifft oft ins Schwarze, aber auch für mich selbst. Ich sehe Dogmen oder Lehren nicht mehr als etwas Großes, das nicht angezweifelt werden darf und dem ich dienen muss, an, sondern umgekehrt: Wenn und solange es mir nützt, ist es gut. Aber ich bleibe nicht darauf stehen, ich entwickle mich weiter und lerne dazu. Ich reflektiere meine Erfahrungen und gleiche mit bestehendem Wissen ab. Entweder ich kann durch Eigenerfahrung bestätigen (dann stimmt es - zumindest für meinen Typ), oder eben nicht (dann ist es möglicherweise auch nicht falsch, aber nur eine Teilwahrheit bzw. für nur bestimmte Typen/Klima/whatever gültig und nur der Absolutheitsanspruch falsch).

Weil auch jeder Körper meist ein wenig anders reagiert und unendlich viele verknüpfte Faktoren im Leben und Denken auf uns einprasseln, ist alles recht schwierig zu steuern und zu durchschauen. 

Da können 2 Personen sein mit chronischer Darmentzündung, und die eine ist stark übergewichtig, die andere zu dünn. Es ist sehr schwer für die meisten, hier die selbe Ursache sich überhaupt vorzustellen! Und doch ist es möglich, da es Typen gibt, die unter Stress zunehmen und solche, die unter Stress abnehmen. Es gibt Menschen (eher die schlanken), die mit viel Fett und Eiweiß erst auf ihr gesundes Normalgewicht hochkommen und Menschen, die mit wenig Kohlenhydraten und mehr Eiweiß erst auf ihr Normalgewicht herunterkommen.
Mängel an essentiellen Stoffen (auch und gerade Makronährstoffen!) lassen den einen zu dick werden und den anderen zu dünn.

Viel Gerede und ein Fazit: 
Man sollte sich vor allem am Anfang einer "Dogmakarriere" nicht zu sicher sein, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Das kann einige Jahre gutgehen, und dann geht von einem auf den anderen Tag nix mehr. Man sollte die Augen und Ohren offenhalten für kritische, sachlich fundierte Meinungen, und dabei nicht vergessen zu schauen, wie es einem damit geht und ob es überhaupt geht. Orientierung findet man an seinem Geschmack und Appetit mehr als an von anderen postulierten Lehren oder gar Paradigmen, die bspw. kategorisch bestimmte Lebensmittel aus einem geistigen Anspruch heraus ausschließen. Folgt man so etwas zu kopfgesteuert, kann man sich u.U. sehr schaden, wenn man nicht gerade das Glück hat, dass es für einen das Richtige ist.

Es hat sich für mich als hilfreich herausgestellt, mich zu erinnern, was ich als Kind gerne mochte und ablehnte. Genau das ist nämlich, was mir auch heute gut bzw. schlecht tut (natürliche Lebensmittel, keine Süßigkeiten etc.).

Denn ausprobieren muss man die Dinge schon, sonst wird man nie schlauer. Für mich hat es sich auch als hilfreich herausgestellt, Computerprogramme wie den Cronometer zu nutzen. Bluttests können auch Aufschluss geben, wenn man es nicht versäumt, Referenz-Tests von einem selbst unter anderen Ernährungsweisen heranzuziehen.

Mir gefällt auch diese Seite in dem Zusammenhang sehr gut: 


Überhaupt denke ich, mal sagen zu müssen, dass mir das Wissen auf der Seite von Josef Stocker, der dies rein privat ohne jegliche finanzielle Absichten aus Eigenerfahrung und aus vielen angegebenen Sachbuchquellen zusammengetragen hat, mit Abstand am meisten genützt hat. Es ist sachlich auf den Punkt gebracht und es steckt auf jeder Seite so viel Information, dass man sich die Seiten immer wieder durchlesen kann und jedes Mal noch Neues dabei lernt. Man kann nicht alles sofort umsetzen. Aber es lohnt sich zumindest, es anzugehen, denn man kann nur gewinnen. 


Montag, 21. Mai 2012

Das gute Fett

Es wird Zeit, wieder mal den Haupttreibstoff des Menschen Nr. 1, das gesunde Fett, hervorzuheben. Da fiel mir doch dieser grandiose Artikel in die Hände, der mich bekräftigt hat, noch mehr Fett zu essen - und überdies natürlich weiterhin das Eiweiß hoch zu halten. Erstens hab ich das Gefühl, nur am Essen zu sein (weil ich fast immer Hunger habe) und zweitens war ich heute auch etwas kaputt.

Mein Körper holt sich ja nur zu gern, was er braucht. Und obwohl ich nicht zuletzt seit der neuesten Lieferung der Reinhildis-Apotheke mit 2 Multi-Präparaten auch u.a. endlich mit B-Vitaminen mehr als gut versorgt bin, dämmert es, dass einfach Treibstoff fehlt (ein bisschen weniger trocken könnte die Haut an den Händen auch wieder werden). Was soll der Körper denn sonst verwerten?? Die 150 - 200 g KH, die ich esse, verbraucht ja das Gehirn. Und ich denke eine Menge :P 

Für Sportminuten "darf" man ja 1 g KH pro Minute draufpacken. Das wären bei einer Stunde laufen 60 g Extra-KH. Ja, das krieg ich noch einigermaßen easy mit etwas Obst, Kombucha und Säften gedeckt. Mehr wird schon schwer und meinen Stoffwechsel hat das auch hormonell verändert - nämlich auf Stress geschaltet (ich hatte es kürzlich ausprobiert und es war scheiße) und sogar etwas Substanz verloren.

Hunger, Hunger, Hunger! Ich habe mein leckeres Heidelbeeromelett weiter optimiert (esse es meist 2 x täglich) und auch die Beerenmenge auf ca. 50 g pro Portion erhöht (danke Uddi ;D). Hab ich es verpasst, die Beeren vorher aufzutauen, mach ich sie einfach in der Pfanne mit etwas Ghee warm. Das ist überhaupt eine gute Idee: Auffettung von Nahrung. Das bedeutet, dass ich nach einem großen Salat mit 2 Forellenfilets, flüssiger Butter, halber Avocado, Öl-Dressing, danach noch 300 g Rosenkohl ebenfalls mit flüssiger Butter und 2 Std. später nicht schon wieder bohrenden Hunger habe. Denn genau so war es gestern. Nicht, dass ich sonst nichts gegesssen hätte. 

Ich werde also Fett noch etwas erhöhen. Mit den KH weit runterzugehen hat sich für mich als praxisuntauglich erwiesen. Tageweise unter 100 g sind ok und ich "merke" davon auch nicht viel. Aber bei dauerhaft so wenig KH wird dann doch die Gluconeogenese aktiviert und der Eiweißbedarf/-konsum steigt in unermessliche Höhen, da der Körper dann erstmal aus Eiweiß Kohlenhydrate bastelt. Und dauerhaft Ketose brauche/will ich nicht, nicht zuletzt wegen des Sports. 

Ja, der Sport - die Ausdauerläufe haben weder meine Form noch meine Leistung insgesamt signifikant besser werden lassen. Ich habe mich also seit einem Jahr nicht nennenswert verbessert (gut, vielleicht ein klitzekleines bisschen ausdauernder und stabiler) und ich bezweifle auch stark, dass ich derzeit 2:38 auf 800 m laufen könnte. 

Im Grunde sind die ewigen Ausdauergeschichten auch unnötig, da bei einem Tempotraining auch insgesamt oft weit über 10 km gelaufen werden, manchmal an die 15 km. Dafür braucht man letztlich nicht weniger Ausdauer, sondern sogar eher mehr. 
Und ohne harte, schnellere Einheiten gewinnt man nie an Tempo. 21 km laufe ich ja überweigend problemlos und das werde ich vielleicht 1 x im Monat weiterhin machen. Letztlich machen größere Umfänge aber nur steifer, kosten Regeneration und ich habe es jeden Morgen schwer, gegenzudehnen. Dabei will ich insgesamt mehr Übungen/Yoga machen, und also etwas weniger (ausdauernd) laufen. Für die Ausdauer selbst ist das Radfahren ja auch nicht schlecht.

Zur Umfrage:
Eure Eiweiß-Favoriten sind also Eier und Milchprodukte!
Dann werde ich jetzt eine Fettumfrage starten :)))) 

Mehr interessante Artikel übers Fett findet ihr übrigens hier: http://ernaehrgesund.de 
Und ein weiterer, spezifischer Artikel insb. über Omega3 ist kürzlich hier erschienen: http://www.b2tb.de/?p=1254
Und Josef Stocker hat auch ein schönes Dokument über genetisch korrekte Ernährung: http://josef-stocker.de/optikost.pdf
(Bin grad selbst zu faul, mir was eigenes aus den Fingern zu saugen, gibts ja auch alles schon ;))

Wochenbilanz KW 19 – 14.05. - 20.05.

So, hier die Wochenbilanz der vergangenen Woche:


Körperfettanteil:

Sport gesamt: 07:47
Gewicht Ø 63,8
Yoga, Turnen 00:30
Flüssigkeit in ml Ø 4535
Laufen 04:27 40,4 km
Kcal Ø 2896
Radfahren 01:23 35,4 km
Treibstoff-Kcal Ø 2269
Trampolin, Tanzen 00:57
Eiweiß in g Ø 153
Workout 00:30
KH in g Ø 170



Fett in g Ø 185



Tagesumsatz netto Ø 2086



sportl. Verbrauch Ø 717



Kalorienüberschuss Ø 93



Eiweiß in % Ø 21



KH in % Ø 23



Fett in % Ø 57





Damit bin ich soweit zufrieden, auch wenn es keinen Halbmarathon diese Woche gab. Den werde ich eh nicht mehr so oft (wöchentlich) laufen, dazu im nächsten Blogpost mehr.

...mit dem kleinen Kalorienplus zwar nicht ganz, aber was will man machen, wenn man soviel Hunger hat. Mein Körper funktioniert ja mittlerweile ziemlich gut und der holt sich eben was er braucht (Heidelbeeromelett, haha). Immerhin sieht man ja Konturen und ein dauerhaft noch niedrigerer KFA wäre gesundheitlich auch bedenklich - mein Körper hat Bedenken :D

Mit dem Cronometer bin ich jeden Tag sehr gut dabei, alle Werte sind über 100 %. Einzig und allein Kalium hinkt manchmal am Ende des Tages leicht.

Samstag, 19. Mai 2012

Essen am 19.05.2012

Mal wieder ein Tagesplan...

ca. 11:00:

  • Schindeles Mineralien ca. 4 g 
  • Wasser ca. 400 g 

ca. 12:00:

  • Grapefruitsaft 140 g 
  • Chiagel aus ca. 5 g Chiasamen
  • Calciumcitrat 5 g 
  • Vit. C ca. 0,5 g 
  • Taurin 1 g 
  • Glucosamin ca. 1 g 
  • EAAs 12 Kapseln (10 g) 
  • Arginin 2 g 
  • Glutamin 8 g 
  • Glycin 3 g 
  • Tyrosin 2 g 
  • Prolin ca. 0,5 g 
  • Histidin 1 g 
  • Methionin 1 g 
  • Lysin 2 g 
  • Kaliumcitrat 2 g 

  • 1 Tab B6 
  • 1 Kapsel Zink 

  • Omelett aus
  • 3 Eiern 
  • Heidelbeeren 30 g 
  • Vanille, Chrysanova 
  • Ghee ca. 6 g
  • gebraten in Kokosöl ca. 7 g 

  • schwarzer Tee ca. 800 ml 
  • Wassermelone 310 g

ca. 17:00:

  • großer Salat aus: 
  • Kopfsalat 160 g 
  • Petersilie 2 g 
  • Forellenfilets 127 g 
  • Radieschen 52 g
  • Paprika 45 g
  • Gurke 45 g 
  • 1/2 Avocado 101 g 
  • Brennesselsamen 
  • Dressing aus Senf, Olivenöl, Thymian, Honig, Pfeffer, Steinsalz, Kombucha-Essig 
  • flüssiger Butter 15 g

  • 1 Vitalstoffe Langzeit-Kapsel 
  • 1 Kapsel Mg + K + B-Komplex + Q10
  • 10 Chlorella (3 g) 
  • 5 Green Supercaps

  • Eiermilch-Kakao aus 1/2 Ei, ca. 21 g Butter, ca. 6 g Kakao, Chrysanova 


  • 70%ige Schokolade 32 g


  • Tri-Magnesium-Dicitrat ca. 3 g in Wasser

ca. 20:30:

  • Grapefruitsaft 55 g
  • Kombucha ca. 80 g
  • EAAs 12 Kapseln (10 g) 
  • Glutamin 10 g 
  • Arginin 2 Kapseln 
  • Glycin 2 g 
  • Histidin 1 g 
  • Kaliumcitrat ca. 2 g 
  • 2 Kiwis ca. 130 g

ca. 21:30:

  • 1/2 Möhre 70 g 
  • TK-Erbsen 85 g 
  • Butter 16 g 
  • Petersilie 1 g 


  • Omelett aus 
  • 2 Eiern 
  • TK-Heidelbeeren ca. 10 g 
  • Kokosöl ca. 10 g 
  • Zimt, Chrysanova 


Kcal 2480 
EW 143 g 
KH 128 g 
Fett 159 g 

Statt Süßkram: Eiweiß

Schokoladenhunger macht sich wieder mal breit. Schokolade hat es drauf, unsere Serotonin- und Dopaminausschüttung anzuregen - das, was eigentlich Aufgabe vom Eiweiß, genauer gesagt einer bestimmten Aminosäure, namentlich Tryptophan, ist. 

Es handelt sich um die seltenste Aminosäure, kommt also nur in sehr geringen Mengen in Nahrungsmitteln vor. Einen hohen Wert hat cfm-Whey mit ca. 2 - 3 g TRP auf 100 g. Meine EAAs sind auch nicht schlecht und mit 3 g dabei.

Tryptophan beeinflusst unsere Stimmung maßgeblich und wenn wir zu wenig davon haben (was leicht passiert), lässt uns das zu Süßigkeiten greifen, die durch den hohen Zuckergehalt (= Kohlenhydrate) auch unsere Drüsen stimulieren. Schokolade/Kakao hat nochmal extra Wirkungen auf Dopamin und Serotonin, wie oben erwähnt. Tryptophan steuert u.a. auch den Appetit - es wirkt nämlich appetitzügelnd. Ein Hungergefühl, auch nach dem Essen, kann also darauf hindeuten, nicht genügend Tryptophan/Eiweiß bekommen zu haben.

Schlauerweise habe ich mir lieber noch ein kleines Omelett aus 2 Eiern und mit ein paar Heidelbeeren gemacht. Der Süßhunger ist nachhaltiger gestillt als mit Schokolade, ich habe Kohlenhydrate/Zucker vermieden und zudem noch die Eiweißbilanz erhöht. Jetzt fühle ich mich gut! 

Sport: Gestern bin ich radgefahren, mal wieder einen neuen Rekord aufgestellt: 

35,4 km, 25,4 km/h AVS, 52,1 km/h Max., 1:23 Std. 

Heute nur laufen, 10,8 km in ca. 57 Min. - es war so heiß und mir taten die Beine weh. Hat keinen Spaß gemacht heute.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Andere saufen heute...

...und wir? Trainieren natürlich!

Heute habe ich also, nachdem ich gestern einen Tag ausgesetzt hatte, das Morgenprogramm wieder aufgenommen. Und ich glaube, ich bleibe auch künftig am Wochenende dabei. Es war bisher so gewesen, dass ich es nur während der 5 Arbeitstage machte, und Sa/So dann generell nochmal mehr Sport, also ausgiebig laufen und radfahren.

Aber es ist dann komisch, wenn man frühstückt und sich vorher noch nicht bewegt hat. Es ist einfach ideal, VOR der ersten Mahlzeit schon sportlich aktiv geworden zu sein, auch wenn es nur für eine halbe Stunde oder 20 Minuten ist.

  • 20 Min. Trampolin 

Habe jetzt also auf insg. 100 Squats/Lunges gesteigert und heute noch anderes gemacht:

  • 2 x 20 Squats 
  • 3 x 20 Jump Lunges 
  • 4 x 5 Liegestütze 
  • 2 x 25 Reverse Crunches 
  • 2 x 15 Kettlebell-Swings (12 kg) 
  • 4 Handstände 
  • 12 Sonnengrüße

Dann gab es mal keinen Heidelbeerpfannkuchen, sondern einen mit Apfelstückchen, da ich doch nochmal die wirklich allerletzten Restäpfel aus dem Garten bekommen habe, die auch sehr viele braune Flecken haben und die ich daraufhin schälte und für mein Frühstück verarbeitete - lecker Apfelpfannkuchen, natürlich mit reichlich Zimt!

Heute und gestern gab es zum/im Salat außerdem Braten, den ich von der Arbeit mit nach Hause brachte.

Achja, aber vorher eben noch Training am frühen Nachmittag - Basti hatte mich zum Sportplatz in meinem Stadtteil geschleift, der glücklicherweise geöffnet hatte und so machten wir auf Schlacke Wechseltempotraining, nachdem wir uns eingelaufen, gedehnt, gelauf-ABCt und über 3 x 100 m gesteigert hatten. Ich habe nach 8 x 400/200 m, 2 x 200 m, 1 x 100 m Schluss gemacht, es war hart für mich, weil ich es lange nicht gemacht hatte. 1. Einheit noch in 1:25, so brauchte ich für die schlechteren dann schon knapp 1:40 Min. *hmpf*. Aber eine Trabpause von nicht mal 2 Minuten ist eben auch nicht sonderlich lang.

Alles in allem ca. 12 km und 1:30 Std.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Es läuft :)

Der 21-km-Lauf vom Sonntag steckt mir noch heute in den Muskeln. Da das Auto aber repariert ist und ich faul war, es außerdem geregnet hat, hab ich mir mal den Luxus gegönnt, zu fahren. Ich stecke also noch ziemlich in der Regeneration und esse viel Eiweiß, dabei insgesamt aber eher wenig Kalorien.

Ich esse fast jeden Nachmittag Salat (meist mit Forellenfilets neuerdings), und zusätzlich zum Dressing gebe ich flüssige Butter darauf, was wirklich sehr gut kommt. Mein Mandelmus strecke ich mit etwas Ghee, das sich damit vollständig vermischt und den typischen Ghee-Geschmack mit heineinbringt - sehr lecker.

Ich esse mind. 1 mal am Tag Heidelbeeromelett. Meist aber 2 mal :D
Die Heidelbeeren tun echt gut. 

Nach meinen Aminosäuren mit Grapefruitsaft am Morgen gibt es ja immer Eier - und momentan schmeckt mir das Heidelbeeromelett eben besser als Rührei/Omelett mit Gurke, Paprika und Nori.

Heute habe ich mal eine Wassermelone gekauft und schon etwas über 600 g davon gegessen.

Bin insgesamt sehr zufrieden damit, wie es mir geht, da ich mich sehr fit fühle und auch so aussehe :)
Es geht eindeutig aufwärts, sicher auch nicht zuletzt durch das Weglassen von caseinhaltigen Milchprodukten und vielleicht auch der Einnahme von Schindeles Mineralien... 

Heute habe ich noch neue NEM bekommen von der Reinhildis-Apo (und auch schon im Cronometer eingespeist): Vitalstoffe Langzeit-Kapseln, Chlorella, Mg + K + B-Komplex + Folsäure + Q10 und eig. Selen + Zink + Hagebutte + D3, mir wurde aber statt dem letztgenannten was falsches geliefert.

Jetzt gibts 4 Tage Wochenende, in denen ich sicher auch sportlich sein werde.

lecker Salat! (dies ist eine große Schüssel)

Montag, 14. Mai 2012

Tryptophan und Whey

Ich bekenne mich als besonders mailfaul - bitte nehmt es mir nicht übel. Daher habe ich erst jetzt wieder in mein Mailfach geschaut und Eure Emails beantwortet :)))

Ich habe noch einen Rest Whey den ich aktuell benutze - ich kaufe ja nur cfm-Whey, da die Cross-Flow-Microfiltration nun mal die modernste und schonendste Methode ist, Whey-Protein zu gewinnen, dieses Whey außerdem laktosefrei ist (KH um die 1 g) und Whey generell caseinfrei ist (wichtig, da Casein von modernen A1-Rinderrassen fehlerhaft im Gegensatz zu ursprünglichen A2-Rassen bzw. Milch von anderen Tieren wie Schaf, Ziege, ist).


Nun verhielt es sich leider so, dass ich bisher immer bei der Firma Phytochem bestellte, da diese ein neutrales Whey hatten, also eins ohne Süßstoffe, künstliche Aromen und Emulgatoren.

Leider hatten sie mir bei der 3. Bestellung statt des bestellten neutralen eins mit (künstlichem) Vanille-Geschmack und Süßstoffen zugesandt und auf meine Anfrage, was wir denn nun machen, nicht reagiert, was mich natürlich davon abhält, dort überhaupt nochmal zu kaufen.



Nun merke ich, seit ich das Whey nehme, erstmal in der Cronometer-Bilanz, dass mein Tryptophan-Anteil viel höher als sonst liegt und zweitens, dass ich auch weniger Hunger habe (Tryptophan wirkt appetitzügelnd und übrigens die seltenste Aminosäure, mengenmäßig - aber sehr wichtig).

Ich werde mir daher auch wieder bei der Amino-Factory Tryptophan besorgen.
Aber so ein neutrales Whey z.B. mit Tropic Direktsaft schmeckt auch einfach geil. Dafür brauche ich keine künstlichen Aromen. Und obwohl mir bei sämtlichen Smoothies, grünen Säften, Eiweißshakes und Lubrikatoren übel wird - beim Shakes aus Whey passiert mir das nie.

Ich bin gestern übrigens wieder die 21 km gelaufen, aber ich war danach ultra-geschrottet. Ich hatte morgens auf meine Aminosäuren vor den Eiern verzichtet, was wohl die falsche Entscheidung war. Allerdings bin ich letzte Woche komplett nüchtern gelaufen...

Nun ja, jedenfalls merkte ich anhand von Muskelschmerzen (im Gesäß) auf den letzten 5 km, dass es offenbar ans Muskeleiweiß ging und die Reserven waren damit deutlich aufgebraucht. Allerdings bin ich dafür dann doch noch recht konstant und "auf Kraft" nach Hause gelaufen, doch mir taten wirklich sehr die Schienbeine (? grmpf) und die Wadenmuskeln weh. So konnte ich heute auf dem Arbeitsweg nur ganz langsam joggen. Ich glaube, ich laufe auch jetzt nur noch in den Flachschuhen. Das sind tatsächlich die besten und die Schmerzen sind damit sogar wieder weniger geworden.

Und zu allem Überfluss hab ich auch noch länger geschlafen, und zwar so lange, dass ich mein Morgenprogramm heute nicht mehr geschafft habe *grummel*.

Naja, jetzt noch einen Shake und dann gehts hoffentlich morgen wieder.

Sonntag, 13. Mai 2012

Wochenbilanz KW 18 – 07.05. - 13.05.

Zu faul für die Calipermessung...

Bin aber jeden Tag gelaufen, jippie (heute auch wieder 21 km). Also ein Streak, hrhr 8-)
Alles über 7 Wochenstunden ist auch guuuut. Die km-Zahl sowieso, so eine Laufwoche hatte ich noch nie.

Sporttage: 7 *yeah* 

Ich habe jeden Wochentag brav mein Morgenprogramm durchgezogen und in der neuen Woche möchte ich meine 75 bzw. 80 Squats/Jump Lunges auf je 100 täglich erhöhen.

Die ersten 4 Tage der Woche waren richtige Fresstage mit über 3000 Kcal, dann fiel es langsam ab, auf gestern vernünftige 2527 Kcal und heute nur 2090, was ein rechnerisches Defizit von 1490 Kcal dank des Halbmarathon heute ergibt.

Heute ist mein Tryptophan (wohl dank Whey) bei magisch hohen 1,4 g und da dies u.a. als Appetitbremse wirkt, reichen mir gerade offenbar die 2090 Kcal, was wirklich extrem wenig ist - für mich und für heute.

Mein Gewicht ist von zwischen 63 und 64 heute bei glatten 63 kg nach dem Lauf und damit wieder etwas rückläufig.



Körperfettanteil:

Sport gesamt: 11:32
Gewicht Ø 63,6
Yoga, Turnen 01:24
Flüssigkeit in ml Ø 4607
Laufen 08:01 75,8 km
Kcal Ø 2911
Radfahren 00:27 7,1 km
Treibstoff-Kcal Ø 2339
Trampolin, Tanzen 01:10
Eiweiß in g Ø 140
Workout 00:30
KH in g Ø 176



Fett in g Ø 186



Tagesumsatz netto Ø 2329



sportl. Verbrauch Ø 857



Kalorienüberschuss Ø -274



Eiweiß in % Ø 19



KH in % Ø 24



Fett in % Ø 57



Samstag, 12. Mai 2012

Heute war Heidelbeertag

...weil ich 3 mal Heidelbeeren aß und auch noch neue kaufte.

Ich hatte zum Frühstück ein Omelett aus 3 Eiern und Heidelbeeren, später wollte ich mal wieder Whey benutzen (habe noch einen kleinen Rest) und habe mir das mit Leinöl und Heidelbeeren gemixt, und eben, eigentlich etwas spät für die letzte Mahlzeit, aber ich hatte noch soooo Hunger - nochmal 2 Eier mit den leckeren Beeren.




Wusstet ihr, dass Heidelbeeren angeblich sogar die Koordination verbessern sollen...?!
Hier mal 3 Links über diese interessante Superfrucht:

Heute liege ich sogar noch etwas positiver in der Ratio (21:19:60). Außerdem bin ich nur knapp über 2500 Kcal und da darf ich mich vorerst ruhig mal gerne einpendeln...
Schokolade ist alle und Mandelmus kaufe ich frühestens nächste Woche wieder. Mit Datteln ist auch erstmal Schluss; ich hatte vorhin 2 und das war gut und genug - und lecker.

Ich habe heute Ghee gemacht und freue mich, dass ich Uddi damit heute angesteckt habe und sie es auch erfolgreich und schließlich begeistert vom Endprodukt in Geschmack und Wirkung, gewagt hat :)))))

Heute mittag gab es leckeren Salat und dafür hatte ich mir seit langem mal wieder Forellenfilets gekauft. Ein paar Esslöffel vom frisch abgeschöpften Eiweiß des Ghee habe ich dazugegeben - boah war das lecker! Schon war der Salat nicht mehr so kalt - wobei ich damit hauptsächlich die energetische Wirkung meine.

Sportlich gab es heute radfahren (nur kurz einkaufen, 7,1 km) und abends laufen 10,8 km (davon 5 km Test-Zeitlauf in 23 Min. - hmpf). Ich hatte die falschen Schuhe an und die haben mich irgendwie gebremst. Ich war die ganze Woche in Schuhen ohne jedes Feature unterwegs und muss sagen, dass ich mich in denen eigentlich noch wohler fühle als in Nike Free! Die Sohle ist dünn, aber durchgehend. Die Füße haben Platz, auch in der Länge, und ich komme gut damit nach vorne und allzu schwer sind die auch nicht. Sie haben null, wirklich null Dämpfung, aber es fühlt sich für mich damit viel weicher an. Außerdem wurden in den Brooks meine Muskeln derart beeinflusst oder eingeschränkt, dass sie sich heute krampfartig anfühlten und anfangs nicht richtig arbeiten konnten. Das habe ich in den anderen nicht!

Ich werde also weiterhin weg von der Technik gehen, was Laufschuhe angeht. Der Körper selbst hat die perfekte Technik, eine Unterstützung bedeutet letztlich nur, Schwächen zu fördern. Und je mehr Schnickschnack der Schuh diesbezüglich hat, desto spezieller ist das Modell und desto größer auch die Gefahr, nicht 100 % zu einem zu passen, weil jeder nun mal anatomisch etwas anders ist. Je freier der Schuh, desto natürlicher auch der Laufstil (beim Trainierten).

Essen am 11.05.2012

Mal wieder ein Essensplan, damit ihr eine Ahnung bekommt wie ich so futtere.
Gestern habe ich nicht die 20:20:60 erreicht, da es etwas mehr Obst gab und ich auch bei der Schokolade ganz schön reingehauen habe -.- 


  • Schindeles Mineralien ca. 4 g mit ca. 400 ml Wasser

  • Silicea-Gel mit ca. 400 ml Wasser 

  • Grapefruitsaft 141 g
  • Calciumcitrat 5 g 
  • Chiagel, berechnete Gesamtmenge für den Tag 10 g (trockene Samen) 
  • Glutamin 8 g
  • Tyrosin 2 g
  • Glycin 3 g
  • Taurin 1 g 
  • Prolin ca. 0,5 g
  • Lysin 
  • Histidin 1 g 
  • Methionin 1 g 
  • Arginin 3 Kapseln (ca. 3 g)
  • EAAs 10 Kapseln (ca. 9 g) 
  • Vit. C 1 g 
  • 1 Tab B6 
  • 1 Kapsel B3
  • 1 Kapsel Zink 
  • 1 Kapsel Vit. D (5000 IU) 

  • 3 Rühreier 
  • in Kokosöl gebraten, ca. 8 g 
  • Gurke 
  • Paprika 
  • Nori-Alge ca. 1 g (1/3 von einem Blatt) 

  • Kombucha 101 g 
  • roter Mehrfrucht-Direktsaft 200 g 
  • grüner Tee Sencha 1 l 

  • 1 Stück Butter 10 g 
 
  •  Eiermilch aus 1/2 Ei, ca. 25 g Butter
  • + Kaffee ca. 100 ml 


  • Grapefruitsaft 130 g 
  • roter Mehrfruchtsaft 42 g


  • 1 Granatapfel 119 g 
  • Datteln 52 g 
  • 1 Kiwi 50 g 

  • Schokolade 50 g


  • 2 Hähnchenkeulen 146 g 
  • Salat: 
  • Kopfsalatblätter 77 g 
  • Gurke 15 g 
  • Paprika 23 g
  • Jiaogulanblätter ca. 2 g 
  • Petersilie frisch 2 g
  • mit Dressing aus Honig, Senf, Thymian, Kombucha-Essig, Olivenöl 10 g, Steinsalz, Pfeffer 


  • Creme aus Butter 10 g 
  • und Kokosmilch ca. 40 g 
  • Vanille, Chrysanova 
  • Schokolade 8 g

  •  schwarzer Tee ca. 1 l
  • 1 Apfel 200 g 


  • TK-Erbsen 116 g 
  • Butter 23 g 

  • Kombucha 75 g 
  • mit Chiagel 
  • Glutamin 8 g 
  • Glycin 3 g 
  • Prolin 0,5 g 
  • Vit. C 1 g 
  • EAAs 11 Kapseln




Meine Schlüsse und Überlegungen dazu noch:

Ich habe gestern noch ausgiebig testweise Lebensmittel eingetragen (nach einer Suche der reichsten an verschiedenen Stoffen, hier: https://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/info/interaktives/search.htm) und geschaut, wie ich die Defizite vor allem an B1 und Vitamin E ausgleichen kann.

Ich habe herausgefunden, dass ich mit 30 g Sonnenblumenkernen genau das schaffen, und bei diesen 30 g ist auch die Grenze, um nicht in einen (ungesunden!) Omega-6-Überschuss zu gelangen. 
Ich finde Kürbiskerne im Grunde "sympathischer", allerdings haben diese nicht so hohe Werte an B-Vitaminen und vor allem Tocopherolen wie die Sonnenblumenkerne.  

Ich dachte, Avocado hätte ebenfalls viel Vitamin E, doch dem ist leider nicht so. Alle Kerne haben viel mehr. Butter hat leider auch nicht sonderlich viel Vit. E, aber sie bringt das Fettsäurenverhältnis von Omega-3 zu Omega-6 leicht in die richtige Richtung (Kerrygold noch mehr als andere Buttern). Fast alle Nüsse und Kerne schieben es leider stark in Richtung Omega-6 (Chia, Leinsamen und Walnüsse sind die Ausnahmen). 

Kalium ist auch meist etwas niedrig, aber ich nehme fast immer abends noch etwas K-Citrat, also kein Problem. Magnesium ebenfalls; ein 100-%-Wert ist für mich doch etwas niedrig, wobei ich mir gerade nicht ganz sicher bin, ob ich auch den Mg-Wert für mich schon hochgeregelt habe. Die Voreinstellungen für die Targets kann man selbstverständlich ändern. 

Ich hatte auch bei allen Aminosäuren Targets festgelegt, doch hat der Cronometer die offenbar nicht übernommen. Ich werds nochmal probieren. 

Tryptophan ist mit 0,4 g deutlich zu niedrig. Daher habe ich mich sicher auch wieder mal wie verrückt auf die Schokolade gestürzt. Schmeckt ja gut, aber wie ich die gegessen habe, hatte mit Genuss nur wenig zu tun: Einfach schnell gekaut. Da fehlt also was, ganz deutlich. Schokolade hat auch sehr viele Mineralien laut dem Cronometer, da diese aber auch alle ohne Schokolade weit oben bei mir sind, kann es im Grunde nur das Tryptophan sein, das ich mir dann bei Gelegenheit wieder bei der Amino-Factory ordern werde.

Ansonsten waren es (eben u.a. dank der Schokolade) wieder mehr Kalorien als geplant und sicher auch etwas mehr als nötig. Ich werde schauen, dass ich etwas mit den KH heruntergehe, das Eiweiß bei mind. 120, eher 130 aufwärts halte und das Fett max. bei 200 g.