Dienstag, 27. November 2012

Zuckerfrei - konsequent!

Ich bin seit einiger Zeit clean, was den Zucker anbelangt - und ich habe nicht vor, das jemals wieder zu ändern. Man fühlt sich einfach viel besser ohne. Davor, nur mit dunkler Schokolade als einzige "Zuckernische", sucht man immer wieder nach Gelegenheit, zuzugreifen. Man kriegt das einfach gar nicht wirklich aus dem Kopf... es wurde eher noch mehr.

Heute wurde mir auch Zucker angeboten, aber ich habe abgelehnt; vor allem aber auch, weil ich merke, dass ich Di- und Polysaccharide einfach nicht gut verdauen kann. Unverträglichkeiten können auch so ihre Vorteile haben - man überlegt sich ganz genau, ob es das echt wert ist. Mir ist es das nicht.

Ich lebe zwar tendenziell kohlenhydratarm und seit neuestem verzichte ich auch auf höherglykämische Dinge wie Datteln und Bananen. Das hat mir jetzt irgendwie nochmal nen Schub gegeben bzgl. noch besserer Fettverbrennung und mehr "Ruhe". Logisch, Ruhe im Blutzuckerspiegel, was für eine Erleichterung! 

Meine niedrigglykämischen Kohlenhydrate belaufen sich auf Kombucha, Grapefruitsaft, Joghurt (ohne Zusätze, also Naturjoghurt nur mit etwas Direktsaft als Lassi vermixt), Apfel-Mango-Mark (zu Omeletts), TK-Heidelbeeren, ab und zu ein Granatapfel oder Apfel. 

Das alles schmeckt schon süß, ich habe aber auch Süßes, das keine bzw. kaum KH hat: 
Tee, Kakao (als Getränk), Yogitee, Mandelmus bzw. meine neue Kreation einer Schokocreme: 
Mandelmus (10 g) + Schlagsahne (ca. 12 g) + Kakao (2 g) + Süßstoff und etwas Vanille = LECKER. 
Die Getränke süße ich ebenfalls mit Süßstoff (Reb-A). Das Mandelmus allein schmeckt auch ohne Süßstoff süß. 

Früher habe ich einige Kuchen aus Mandelmehl gebacken, auch sehr lecker und sättigend. Mache ich vielleicht mal wieder, wenn ich Mandelmehl habe. Ebenfalls aus diesem Mandelmehl habe ich Paleo-Marzipan selbstgemacht. Rezepte für die Kuchen und das Marzipan findet ihr unter Rezepte.

Ihr seht also, ich bin, was Süßes angeht, voll versorgt. Ich brauche es wirklich oft süß und vor allem dann SEHR süß. Meine herrlichen Alternativen sind außerdem auch reich an Mikronährstoffen (Mineralien, Antioxidantien gute Fette, Vitamine etc.) und sättigen und tun daher auch sehr gut. Man isst also keine leeren KH, die zusätzlich noch den Blutzucker Achterbahn fahren lassen und damit erst recht Heißhunger auslösen können. Und noch was: Man fühlt sich danach weder schuldig, noch körperlich unwohl - ganz im Gegenteil. Man arbeitet nicht mehr gegen sich.

Man braucht einfach nur Alternativen und muss es wagen, was neues zu integrieren. Die Möglichkeiten sind da, immer. 

Und wer keine Probleme mit Stärke hat, der kann auch sehr gut Haferflocken, mit etwas Wasser und Zimt kurz aufgekocht, essen. Schmeckt und sättigt. Gegen Datteln und Bananen in vernünftigen Mengen ist im Grunde auch nichts einzuwenden (das heißt, mal 2 Bananen oder 5 - 10 Datteln), solange man nicht gerade abnehmen will oder low carb isst.


Es wird besser

So, eigentlich wollte ich gestern schon bloggen, doch dann gab es anderes... 

Vorgestern waren wir mal wieder draußen zum Sport, auf dem Sportplatz ums Eck. Die Kondition meines Mannes ist wirklich übel, er hat schon Schwierigkeiten, 2 Runden am Stück zu laufen. Ich denke aber, das ist vor allem eine mentale Sache. Wir haben Lauf-ABC gemacht, gedehnt und haben halt ein paar Runden gedreht, schätzungsweise waren es mit Hin- und Rückweg ca. 5 km, was dann auch leider schon absolut gereicht hat, denn ich habe dann wieder meine Schienbeine gespürt. Es wird aber langsam besser, meine Knochen fühlen sich schon wesentlich stärker an.

Direkt im Anschluss wollten wir aber noch radfahren (und das ist glücklichwerise neutral für meine Schienbeine), und mein Rad hat endlich die neue Kette drauf - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich hatte schon gedacht, dass ich ja irre abgebaut hätte, als am Samstag (habe 1,5 Std. Laufbegleitung gemacht) 24 km/h schon anstrengend waren... 

So sind wir also noch 21,7 km in 23,0 AVS gefahren, da war unser Leistungsunterschied glücklicherweise nicht so groß. Was das Radfahren angeht, waren wir mal fast gleich fit. Ich bin halt immer ausdauernder gewesen in der zeitlich langen Belastung (> 3 Std.) und stärker am Berg.

Ich habe mir mal wieder "Das Prinzhausen-Prinzip" aus meinem Bücherregal geschnappt und arbeite es derzeit durch. Ist ja nicht sooo dick. Werde also sicher heute oder morgen schon fertig sein. Ich liebe Sachbücher! Das ist für mich Unterhaltung... Ich lese überhaupt keine Trivialliteratur mehr, schon seit Jahren nicht. Höchstens mal eins meiner alten Kinderbücher, die literarische und epische Genüsse sind ("Delphinensommer" z.B.).

Ich habe "Das Prinzhausen-Prinzip" schon einige Jahre, aber irgendwie hab ich die Inhalte damals gar nicht so richtig aufgenommen, dabei sind sie höchst interessant und sehr wichtig zu wissen für alle Ausdauersportler. Es ist aber auch so, dass das, worum es geht (Leistungssteigerung im Ausdauersport über Ernährung, insb. low carb), umso mehr zum Tragen kommt, umso länger die Ausdauerbelastung anhält. Nun bin ich aber leider keine Marathonläuferin... aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich merke aber auch, dass ich insgesamt und auch schon auf 10 km davon profitiere.

Bisher bin ich manchmal schon nach 21 km auf dem Zahnfleisch gelaufen, das aber ausschließlich, was eben meine morschen Knochen angeht bzw. nun hoffentlich anging. Triathlon will ich eigentlich nicht mehr machen, obwohl mir das Schwimmen auch sehr liegt, aber insgesamt ist mir das zu teuer (vor allem das Rad) und aufwendig. 

Da ich aber eben auch beim Radfahren früher (75 km inkl. 1/3 davon Geländestrecke und insgesamt mit sehr anspruchsvollem Höhenprofil) besonders zum Ende hin sehr stark war, wäre es schon schön, was längeres künftig machen zu können. Ich fühle mich dann auch einfach gut in der Belastung. 
5 km kann ich nicht schneller laufen als 10 km, eher laufe ich sogar die 10 km noch schneller (47:05). 

Was den Halbmarathon angeht, so laufe ich ihn natürlich wesentlich langsamer als 10 km, aber ich bin ja auch noch etwas schwer - und gerade daran, das zu ändern :) 
Und ich muss sagen, es flutscht. Und zwar in einem Bereich, in dem ich vielleicht sogar sagen kann, dass alles wirklich Fett ist, was runterkommt. Ich wiege momentan jeden Tag etwa 100 - 300 g weniger. Und das ohne zu hungern. Eher habe ich sogar noch etwas zuviel gegessen (also leicht über den Hunger), was nicht hätte sein müssen. Ich muss mich erst auf die neuen Mengen einspielen. Jetzt sind 2500 Kcal viel für mich. 

So, jetzt muss ich leider los zur Arbeit.

Donnerstag, 22. November 2012

Morsche Knochen - und Nebennierenschwäche

Jetzt bin ich mir zu 99 % sicher: Ja, es war das Calcium! Ich muss schweren Calciummangel gehabt haben, whs. schon sehr sehr lange. Denn es geht mir schon deutlich besser mit den Schienbeinen. Selbst die Beulen haben sich etwas zurückgebildet. Und ich fühle mich nicht mehr ganz so morsch. 

Das wäre auch eine weitere Erklärung für meine doch recht gut ausgebildeten Muskeln, obwohl ich ja gar nicht so viel oder hart trainiere: Mehr Muskeln haben die Knochen entlastet... 

Was auch bemerkenswert ist, dass ich nicht mehr so friere, besonders abends. Auch meinem Darm scheint das Mehr an Calcium gut zu tun. 

Natürlich wird der Calciummangel über die Ernährung nicht das Problem in seiner Ganzheit beschreiben. Ich hatte es ja schon sehr lange im Hinterkopf, mich damit aber noch nicht näher beschäftigt gehabt: Nebennierenschwäche. Hatte es für mich schon vermutet, doch wollte es natürlich nicht wahrhaben. 

Doch es scheint so zu sein: 

http://www.kit-online.org/sites/kit.hoo ... mangel.pdf
http://www.dr-neidert.de/index.php?opti ... Itemid=100
http://www.adrenal-fatigue.de/
http://www.dr-neidert.de/index.php/nebe ... nschwaeche


Viele der Symptome habe ich aber, und ganz konkret:

Ich bin ja schon immer von vielen Entzündungen sehr geplagt (Lungenentzündung, ständig was mit den Atemwegen, Mittelohrentzündungen noch und nöcher, Darmentzündung, chron. Nagelbettentzündung und Zahnfleischentzündung und wer weiß was noch), genauso von Schmerzempfindlichkeit, schlechter Ausdauer, schlechter Nährstoffaufnahme, einem eher zu aktiven Darm, schnelle Hautbräunung, dann ging es mir mit Progesteron besser (entlatet die Nebennieren!), LC-Ernährung und viel Eiweiß schon immer bevorzugt, Alkohol + Koffein (Kaffee) mochte ich eher generell nicht so sehr, Heißhunger auf Süßes, Salziges, Fettiges, Reizbarkeit, negative Einstellungen, dramatisierende Wortwahl, Vitiligo, Arthritissymptome, trockene Haut + Haare, Kälte- und Hitzeintoleranz, kalte Hände und Füße, dünne Körpererscheinung (als Kind/Jugendliche), schwaches bzw. überaktives (viel Fieber) Immunsystem, teilweise Augenringe, Schwierigkeiten, morgens aufzustehen (besonders als Kind), schwache Bänder, Antriebsarmut, ...

Ich habe nun auch wegen des Calciums mit Tee weitgehend aufgehört (habe ja noch den Kombucha, der aber nicht so wirkt wie Tee, vor allem ist er basisch), vor allem mit schwarzem Tee. Diesen ließ ich zwar auch lange ziehen (weniger Koffeinwirkung), doch hemmt er die Calciumaufnahme, genau wie Kaffee und andere oxalsäurehaltige Nahrung (Kakao, Spinat etc.) und Phytin (Getreide). 
Natürlich haben auch die Mengen an saurem Obst bzw. Säften (ich bevorzugte ja Grapefruitsaft) sicherlich das ihre getan, um Basen als Ausgleich vom Körper zu fordern.

Ich esse nun auch keine Bananen und Datteln mehr, da sie mehr Insulin produzieren als bspw. Äpfel und diese Insulinschwankungen Cortisol als Gegenspieler benötigen und damit die Nebennieren belasten.  

Dass ich so viele Entzündungen habe, lässt sich ebenfalls mit zu wenig Cortisol erklären. Cortisol ist entzündungshemmend. Auch meine athletische Figur (trotz sehr viel Essen und wenig Sport) erklärt sich evtl. so - Cortisol fördert nämlich das Fettwerden... 

Tja, und weil auch Östrogen eine Rolle spielt und ich nie ein Östrogenmonster war oder bin, lässt sich hier auch ein hormoneller Zusammenhang wiederum mit dem Calcium herstellen: Östrogen fördert die Calciumaufnahme bzw. -einlagerung... ich habe aber viel Testosteron, und 10 Jahre lang künstliches Progesteron (was ich wieder haben will, weil es mir damit einfach besser ging). 

Ich supplementiere also wieder Calcium, zusammen mit Vitamin D3 (5000 IU) und esse außerdem Milchprodukte - Käse (hauptsächlich Bio-Gouda und Feta von Schaf/Ziege), SCD-Joghurt (fettarm) und momentan auch etwas Sahne (für Yogitee), muss aber mal schauen, ob das (also die Sahne) nicht zuviel Laktose ist - die vertrag ich als Disaccharid nämlich leider nicht. Und Feta hat schon 1 g KH auf 100 g. Gouda und SCD-Joghurt sind laktosefrei. Ebenso Bergkäse und Harzer, letzteren wollte ich mir mal kaufen, da er auch nahezu fettfrei ist, und ich ihn an sich immer recht gerne gegessen habe. Im Netto gabs kürzlich allerdings nur Harzer mit Edelschimmel, aber ich wollte welchen ohne.

So schaue ich also, dass ich täglich momentan um die 2000 mg Calcium erreiche, um meine morschen Knochen wieder auf Vordermann zu bringen. Ist ja kein Wunder, wenn man damit nicht laufen kann als fast 70 kg schwerer Mensch. Und vielleicht nehme ich damit auch besser ab - ich gehe mal schwer davon aus, da ich nun auch leichter sattzukriegen bin, weil ich ja bekomme, was ich brauche und der Stoffwechsel auch besser läuft. 

Was ich beachten sollte wegen der Nebennierenschwäche: 

  • Low-carb-Ernährung mit Eiweiß zu jeder Mahlzeit, eher mehrere kleine Mahlzeiten
  • nicht zu spät frühstücken 
  • nicht nach 23 Uhr zu Bett gehen 
  • Zink, B-Vitamine, Vitamin C nehmen 
  • Yamswurzel nehmen 
  • Ashwagandha nehmen 
  • Süßholzwurzeltee trinken 
  • kein Tee (wenn, nur etwas länger gezogenen Grüntee), kein Kaffee

Yamswurzel muss ich mir wieder besorgen, gleichfalls einen guten B-Komplex. B6 habe ich noch. 
Ashwagandha habe ich, muss ich nur wieder in Kapseln füllen. Werde mal nach zuckerfreiem Lakritz Ausschau halten... Süßholzwurzel habe ich. 


Dienstag, 20. November 2012

Laufen und Calcium

Momentan ist es echt schlimm. Ich will nur noch laufen (und ziehe mir mehrmals täglich Technik- und Olympiavideos vom Laufen rein...). Und ich habe es auch getan, die letzten 3 Tage in Folge... natürlich nicht so förderlich, wenn man Laufpause verordnet bekommen hat, aus gutem Grund.

2 Tage war ich nur ca. je eine halbe Stunde mit meinem Mann kurz draußen und wir haben kleine Jogs und Gehintervalle gemacht, aber meine Schienbeine schmerzen einfach immer wieder. 

Gestern abend war ich alleine auf dem Sportplatz und bin einige Runden gelaufen. Ich habe wieder mal an der Technik gefeilt und weil das so gut klappte, bin ich dann, als ich nach einer halben Stunde wieder vor dem Haus stand, doch nochmal zurück (sind ja nur ein paar hundert Meter), es war irgendwie so angenehm im Dunkeln draußen. Ich fühle mich im Dunkeln auch sehr sicher und gut. Das mag auch daran liegen, dass ich auch recht gut im Dunkeln sehen kann - und ich habe den letzten Winter fast ausschließlich im Dunkeln trainiert, fand ich irgendwie super. 

Als ich den Dreh dann raushatte (dafür brauche ich viele "Sätze", also konkrete Technikhinweise, wie dass die Oberschenkel entspannt sind, dass kein Abdruck erfolgt, dass das Ziehen mit den Hamstrings die hauptsächliche aktive Laufebewegung ist usw.), war es einfach klasse. Und ich habe dann auch die Füße besser unter den Schwerpunkt (und nicht so weit nach vorne) gebracht. Die Schienbeine taten dann zumindest in der Belastung auch nicht mehr weh. Nützt natürlich nicht viel, wenn sie schon kaputt sind...

Da ich mit Stabilschuhen auf weichem Boden unterwegs war, technisch gut gelaufen bin und ich danach trotzdem extreme Schmerzen hatte, vermute ich, dass die Beine evtl. doch gebrochen sind, was man ja auf dem Röntgenbild auch nicht immer sieht, da Überlastungsfrakturen fast immer nu ganz feine Haarrisse im Knochen sind und man diese natürlich auch kaum merkt. Von außen ist sogar sowas wie ein Schatten (blau) zu erkennen... gar nicht mal so gut :( 
Und die Schwellung ist zumindest rechts auch recht dick. 

Bin natürlich richtig gefrustet deswegen, weil eine Laufpause auch immer konditionellen Rückschritt bedeutet. Und das Abnehmen auch nicht gerade unterstützt. Außerdem laufe ich endlich gerne. Hat zwar lange gedauert, aber es ist so gekommen.
Aber es nützt nichts: Ich werde nun vernünftig sein und mich immerhin zum Yoga aufraffen. 


Da ich ja nun schon seit einigen Wochen vermehrt Magnesium nehmen, das Problem seitdem aber eher schlimmer geworden ist, kam mir irgendwie Calcium in den Sinn. Und nach einigem Belesen habe ich in Betracht gezogen, dass mir Calcium fehlen könnte, denn Calcium ist auch bei der Bekämpfung von Entzündungen wichtig, was ich bis jetzt noch nicht wusste.

Eine fettreiche Ernährung hemmt auch etwas die Calciumaufnahme. Ich fühle mich schon seit einigen Jahren etwas gebrechlich in den Knochen, aber ich habe immer eher an Magnesium gedacht, weil Magnesium nun mal den Knochen härtet und richtiggehend das Calcium darin verkittet, und ein Magnesiummangel auch häufiger ist. Man kann also genügend Calcium haben und trotzdem brüchige Knochen. Dennoch, Magnesium mag auch zu wenig sein. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Doch momentan kann ich Magnesiummangel wohl ausschließen, da die Aufnahme über die Haut absolut zuverlässig ist. 

Nun habe ich ja schon seit einiger Zeit mehr und mehr die Milchprodukte vom Speisezettel eliminiert, doch irgendwie schien das genau der falsche Weg zu sein. Auf einmal hatte ich großen Appetit auf Feta, welchem ich natürlich nachgegeben habe. Feta ist nicht ganz laktosefrei, er hat ca. 1 g KH auf 100 g, ist also damit noch recht laktosearm. Er hat mir gut geschmeckt, und ich hatte endlich seit langem das Gefühl, mit dem Feta etwas gefunden zu haben, was mich gut sättigen kann. Fleisch, Fisch und Eier (auch immer mit reichlich Gemüse) schafften das irgendwie nämlich nicht mehr...

Sofort erinnerte ich micht an die Milchdiät, die ich in einem früheren Post schon mal beschrieben hatte. Ich weiß sogar noch, dass ich vor ca. 10 Jahren aus der Trivialpresse schon aufgeschnappt hatte, dass man mit mehr Milchkalzium signifikant (!) besser abnimmt.

Im Rahmen von LC-Kostformen wird gesagt, wenn die Abnahme stagniert oder nicht so richtig anläuft, dass es häufig an den (eiweißhaltigen) Milchprodukten liegen könne, da diese einen hohen Anteil BCAAs haben (verzweigtkettige Aminosäuren), die, ähnlich wie Kohlenhydrate, doch einiges an Insulin ausschütten. Für Übergewichtige und ihre Abnahme ist das Insulin immens von Bedeutung, da ihr Stoffwechsel meist schon aufgrund des Insulins hormonell schwer entgleist ist und hier diese Dinge Hand in Hand gehen, jede Insulinausschüttung eine Abnahme zuverlässig verhindert - egal, wie wenig Kalorien es am Ende sein mögen.

Doch ich war erstens nie übergewichtig, hatte auch keinen entgleisten Stoffwechsel und ernähre mich ja sowieso eher niedrigglykämisch. Viel Fett hat meine geplante Abnahme eher stagnieren lassen. Generell nehme ich wohl mit jeder Ernährung ab, wenn ich mehr Kalorien verbrauche als zuführe. Ich bin von Natur aus ein ganz schlanker Typ, doch dafür bin ich die letzten Jahre ganz schön fett bzw. schwer geworden. Viel Muskelmasse. Die Figur ist schon ok, so für ne Bauchtänzerin. 

Aber als Läuferin sieht man ja, dass es auf die Knochen geht. Zumal beim Laufen auch das absolute Gewicht großen Ausschlag über die Leistung gibt: Je leichter, desto schneller - aber bitte von Natur aus. Daher sind die Läuferinnen an der Spitze fast immer kleine Personen. Sie haben einen ganz starken Vorteil des besseren Verhältnisses von Körpergewicht zur Leistung, obwohl die Beine meist kürzer sind. Künstlich ins Untergewicht hungern bringt natürlich nicht viel, weil damit auch wichtige Muskelmasse (für Leistung und Gesundheit) schwindet. Man muss den "schmalen Typ" also schon ein wenig mitbringen. Ansonsten ist man vielleicht auch eher vom Typ Sprinter.

Paula Radcliffe ist eine der größten Weltklasseläuferinnen, wenn nicht sogar die größte, und ist so groß wie ich (1,73 m). Sie wiegt/wog 53 kg... (Tabelle hier)

Zurück zur Milch:

Laktose meide ich bisher im Rahmen der SCD, weil sie ein Disaccharid ist, welches im Darm aufgespalten werden muss und ich das bei Stärke und Saccharose nicht gut kann. Doch die absolute Menge Laktose in Feta und Milchprodukten ist vergleichsweise gering, und ich werde schon nicht dran zugrundegehen, es auszuprobieren. 

Ich habe auch Calcium als Citrat, doch selbst wenn es viele sicher nicht wissen (weil es nicht so aussieht), so esse auch ich lieber richtige Nahrung als mir dauernd Pillen und Pülverchen einzuwerfen. Das tu ich ja nicht zum Spaß...!!
Calcium ohne Vitamin D zu nehmen, kann außerdem schon ein Risiko sein, u.a. fürs Herz. Aber Vitamin D habe ich da, und das ist aus Nahrung etwas schwieriger zu bekommen als Calcium. 

Ich gebe den Milchprodukten derzeit also wieder eine Chance, und zwar vorwiegend Feta, aber gestern habe ich auch einen Becher Buttermilch probiert, sogar abends. Bisher nichts negatives bemerkt. Ich werde ab morgen wieder SCD-Joghurt herstellen. Der ist dann immerhin laktosefrei. 

Seit gestern habe ich schon 1 kg verloren. Und ich habe viel weniger gegessen, dank mehr Milchprodukten. Es macht einen schon nachdenklich. Aber wenn man aufgeschlossen bleibt, kommt man nicht umhin, seine Wahrheiten wieder und wieder zu überdenken und überprüfen. 

Offenbar geht es mir doch besser mit Milchprodukten. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich vor ca. 1,5 Jahren solche Knochenprobleme hatte, als ich nach jedem Training meinen Joghurt mit Whey löffelte.

Ich weiß, dass Milchprodukte auch viele Nachteile haben (u.a. die A1-/A2-Problematik sowie Qualität generell, außerdem krebserregende Hormone durch zu falschen Zeitpunkten gemolkene Kühe)- leider -, doch für mich scheint der Nutzen momentan zu überwiegen, daher: give it a try. 

SCD-Joghurt mit Heidelbeeren und Vanille

Orangenlassi mit Basilikum

Montag, 19. November 2012

Produktvorstellung: Pinienkerne

Von Medherbs habe ich leckere Pinienkerne bekommen. 100 g kosten 4,20 Euro, die Kerne kommen aus Pakistan.




Die Kerne schmecken angenehm frisch, obwohl nicht vakuumiert. Das mag am hohen Ölsäuregehalt der länglichen, weichen Kerne liegen - Omega-9 konserviert sehr gut und daher muss Olivenöl im Gegensatz zu anderen Ölen auch nicht in den Kühlschrank. Die Pinienkerne müssen also auch nicht zwingend kühl gelagert werden, allerdings ist eine Menge von so leckeren 100 g schnell gegessen.

Man schmeckt das Nadelgehölz aus den relativ weichen Kernchen gut heraus, was eine angenehme Abwechslung zu anderen Nüssen und Kernen bietet. Die Kerne müssen im Zapfen sage und schreibe 3 Jahre reifen, bevor sie geerntet werden können, daher sind sie relativ teuer.
Pinienkerne werden traditionell für Pesto gebraucht, lassen sich aber auch für andere Rezepte und Gerichte sehr gut verwenden.

Sie sind wie die meisten Nüsse reich an ungesättigten Fettsäuren und Eiweiß, bieten außerdem jede Menge Vitamin E, Vitamin B1, B3, Selen und Eisen. 

Pinienkerne bei nährwertrechner.de

Kcal 575 
EW 24 g 
KH 7,3 g
F 50,7 g 

Mittwoch, 14. November 2012

Laufleder

Ihr habt es sicher schon gemerkt, dass ich seit einiger Zeit den Banner von Matthäus' Laufleder auf der Seite habe. 

Das hat folgende Bewandtnis: Ich bin nun Beta-Testerin dieser tollen Barfußschuhe :))))))) 

Ich hatte schon vor ein paar Jahren diese Huaraches bei Läufern entdeckt, natürlich wollte ich auch unbedingt welche haben. Ich stieß im Netz auch schnell auf Videos, wie man sie selbst baut. Da ich handwerklich aber weder begabt noch wirklich fleißig oder gar geduldig bin, habe ich mich einfach nie darangemacht. Da ich aber schon länger Matthäus aus dem Internet über die Ernährung "kenne", hatte ich ihm davon schon vor einiger Zeit berichtet und es als Idee vorgeschlagen, dies auch geschäftlich aufzubauen - der Typ, von dem die englischsprachigen Youtube-Videos sind, ist glaube ich in den USA. 

Tja, er hats gemacht :) Und mich als Beta-Testerin erkoren.
Find ich total super, und als heute gleich 4 Paar Laufleder mit 3 verschiedenen Belägen und Laufsohlendicken hier ankamen, waren wir echt überwältigt. Zumal auch die Anleitung, wie man die Teile schnürt, extrem professionell aussieht. Die "Schuhe" selbst übrigens auch, ein Sohlenmaterial ist sogar von Vibram (das ganz dünne, welches ich heute schon probegegangen bin). 

Ich habe natürlich gleich ein Paar angelegt. Wenn man sich aufmerksam durchliest, wie sie geschnürt werden und man die Schnürung auch logisch versteht, ist es ganz einfach, das auch ohne Anleitung zu wiederholen. Praktisch, dass ich gerade Zehensocken anhatte. Denn komplett barfuß ist es auch etwas kalt. 

Nun sind wir dann zu Fuß kurz einkaufen gewesen und ich bin damit also ca. 2 km gegangen. Erst war es trotz der Zehensocken schweinekalt, besonders von unten. Ich überlegte nach 50 Metern, dass ich besser umkehren sollte um mir die Füße nicht zu verkühlen. Aber ich wollte doch die Dinger testen. Andere Dinge kamen ins Bewusstsein und ich ging weiter. Als wir am Supermarkt ankamen, waren die Füße nicht mehr kalt und auf dem Rückweg war davon erst recht nichts mehr zu spüren. 

Anfangs habe ich gemerkt, wieviele Muskeln in den Füßen und auch Schienbeinen mehr aktiviert werden als beim Laufen in Schuhen. Und ich laufe ja teilweise in sehr weichen Nike Free, aber das ist natürlich absolut kein Vergleich. Das Gehgefühl ist jedenfalls richtig schön, man fühlt sich irgendwie gleich viel besser. Es hat jedenfalls Spaß gemacht. 

Bilder mache ich morgen mal im Tageslicht. 
 

Zu meiner aktuellen Situation ist zu sagen, dass ich erst ab 10.12. den ersten von 5 Physioterminen habe. Ich werde erstmal nicht laufen, zumindest ganz sicher nicht auf hartem Boden. Das werde ich überhaupt nur noch mit weich gedämpften Schuhen machen, Nike Lunarglide schweben mir da vor. Evtl. werde ich mir auch Einlagen gegen die Überpronation verschreiben lassen; außerdem mache ich seit 2 Tagen ausgiebig verschiedene Kräftigungsübungen gegen die muskuläre Dysbalance meiner Waden(-kompartments) und dehne nun auch quasi permanent die Unterschenkel, weil ich festgestellt habe, dass ich vorher unbewusst ständig die Füße gestreckt habe (besonders im Sitzen natürlich), welches für mich mittlerweile schon der entspannte Zustand geworden ist, während ein 90°-Winkel im Sprunggelenk mich schon Kraft kostet und mir die Wade dehnt. 


Samstag, 10. November 2012

Sport gestern

Gestern habe ich gleich morgens ca. 45 Min. herumgetanzt und auch das Trampolin wieder aufgebaut, ein wenig gehüpft. Die Beulen auf meinen Schienbeinen haben sich etwas zurückgebildet. Ich hab allerdings noch nicht bei der Physio wegen Terminen angerufen... mach ich Montagmorgen am besten gleich.

Als ich aufgewärmt war, habe ich noch 2 Übungen gemacht: 2 x 15 Squats (Kniebeugen) und 2 x 15 backward lunges mit Kick. Dabei hab ich mir tollerweise noch meinen mittleren Zeh am Boden gestaucht oder sowas. Grmpf. Jetzt weiß ich, warum die Bodyrock-Elsen immer Schuhe bei ihren Workouts anhaben. Hier wird allerdings nicht mit Schuhen in der Wohnung (und schon gar nicht auf dem Trampolin) geturnt - und extra Schuhe, die ich nur bei Workouts drinnen anziehe, sind mir zu umständlich und (nur dafür) auch zu teuer.

Ich will bei den Übungen mit Quantitäten einsteigen, die mich nicht mehr eine halbe Woche lahmlegen. Diese Menge war ganz ok, ich merke heute fast nichts davon. Außerdem werde ich wohl auf sowas wie Liegestütze komplett verzichten. An Arm- und Bauchkraft mangelt es mir nun nicht gerade, außerdem mache ich ja so gesehen Liegestütze in den Sonnengrüßen zur genüge, außerdem viel Handstand. Die Workouts haben einzig und allein den Sinn, meinen Unterkörper fürs Laufen zu stärken. 

Nur 2 Übungen pro Workout sind gar nicht so doof, ich bin durch diesen Beitrag auf Marathonfitness.de dazu gekommen. Werde mich also vielleicht an die 2 x 120 WH herantasten... 

Außerdem war ich danach noch radfahren, 21,9 km, 23 nochwas km/h im Schnitt. Naja.

Gestern abend habe ich wieder extrem gefroren, so dass ich mich spät abends dann doch noch in die Wanne gelegt habe. Auch hier gebe ich dann Magnesiumchlorid hinzu (gestern 30 g), aufs Fußbad habe ich dann natürlich verzichtet.

Donnerstag, 8. November 2012

Kerrygold heute 1,19 bei Penny

Heute gibt es einen Einkaufstip: 

Die gute Kerrygold gibt es heute wieder mal im Angebot - und zwar bei Penny für 1,19 statt regulärer 1,49. Wer also Ghee machen will oder einfach nur gern Butter isst - greift zu, denn Butter ist eins der besten Fette und hat auf die Fettsäurenbilanz (Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6) ein neutrales, bzw. die Kerrygold ein leicht positives (omega-3-überschüssig) Verhältnis. Im Ayurveda gilt Ghee als das beste Fett; es wird aus Butter hergestellt und hat noch leichtere und etwas andere Eigenschaften als Butter selbst.

Mittwoch, 7. November 2012

Produktvorstellung: Honigbusch-Tee

Hurra, ich werde jetzt wieder öfters Produktvorstellungen machen, da ich jetzt auch ein Banner von Medherbs auf der Seite habe. Bei dieser Firma kaufe ich bereits seit einigen Jahren meine Steviasüßstoffe, außerdem Kräuter und Steviablätter, Steviazahnpasta und Duschgel aus Waschnüssen. Das Sortiment ist gar nicht mal so klein - und bio. Es werden diverse Steviasüßstoffe angeboten, außerdem eine Menge Tee- und Heilkräuter, Gewürze, getrocknete Pilze, einige Nüsse/Kerne, Stevia-Kosmetik und ein paar Bücher über Stevia.
 

Ich als überwiegender Vatatyp brauche ja immer ein Glas warmen Tee in der Hand, und da ich auf nüchternen Magen keinen Grün- und Schwarztee vertrage und ja auch so schon sehr viel davon trinke, gibt es bei mir auch gerne noch anderen Tee.


Honigbusch-Tee habe ich schon mal irgendwann vor Jahren probiert und war sehr angetan. Er ist dem Rooibos-Tee recht ähnlich, und kommt ebenfalls aus Südafrika. Beide Pflanzen gehören der selben Ordnung, Familie und Unterfamilie an (Schmetterlingsblütenartige, Hülsenfrüchtler, Schmetterlingsblütler). Den Namen verdankt der Honigbusch den nach Honig duftenden Blüten des Strauches.


Der Tee besteht aus den nadelartigen dünnen grünen Blättern, Blüten und Zweigen. Man gießt ihn mit kochendem Wasser auf und lässt ihn ca. 10 Minuten ziehen. Er ist reich an Mineralien (Calcium, Eisen und Magnesium) koffeinfrei, arm an Gerbsäuren und daher sehr bekömmlich - also ideal für morgens oder später abends. Außerdem hat auch der Honeybush-Tee antioxidatives Potential. 

Er schmeckt angenehm mild und etwas fruchtig, und ist daher auch gut geeignet um Fruchtsäfte zu verdünnen, natürlich auch kalt wenn man möchte - im Sommer vielleicht auch eisgekühlt. 


Honigbusch-Tee kaufen
noch mehr über den Honigbusch-Tee 


Samstag, 3. November 2012

Was ich esse

Hier der Post, den ich schon vor einiger Zeit verfassen wollte. Ist leider etwas untergegangen, aber nun habe ich mich ja erinnert. 

Unter "Was ich esse" habe ich ja bereits die Zutaten und Mengen aufgelistet; ein richtiges Bild von der Nahrung ergibt sich aber nicht unbedingt... 

Ich esse generell sehr einfach, also mit eher wenig Zutaten und zeitlich so kurz und einfach wie möglich zubereitet. Dafür braucht man meist auch keine großen Kochkünste. 

Die Zutaten selbst sind richtige Lebensmittel, und keine bereits fertigen Produkte. So etwas wie Apfel-Mango-Mark, welches aus 2 Zutaten (nämlich Äpfeln und Mango) besteht, rechne ich da mal ein.


Meine Getränke sind:

  • warmes Ingwerwasser (frischen Ingwer in Scheiben schneiden und in Wasser 20 Min. abgedeckt köcheln lassen) - ca. 0,7 l über den Tag verteilt 
  • Grüntee (diverse Sorten, aber immer bio) und Schwarztee, meist je 1 l, aber nie nüchtern morgens, sondern eher nachmittags und abends 
  • Kombucha (selbstgemacht aus Bio-Rohrohrzucker und den o.g. Tees sowie Rooibos-Tee) - über den Tag verteilt bis zu ca. 600 ml, oft auch mit Fruchtsäften gemischt 
  • Direktsäfte (ja, die sind gekauft; ist Ansichtssache, das als "Produkt" zu bezeichnen. Aronia, Grapefruit, "Tropic", Ananas, rote Traube) - eher nachmittags, bis zu ca. 600 ml 
  • Kräutertees, meist Pfefferminze - nicht täglich 
  • Eiermilch (Butter, Ei und heißes Wasser verquirlen), entweder mit Kakao, Milchgewürz (selbst gemischt) oder etwas Kaffee - nicht täglich




Eier:

Eier sind ein absolutes Grundnahrungsmittel für mich, und der totale Frühstückskönig - denn Eier sind als Frühstück einfach unschlagbar: eiweißreich, fettreich, "anti-diabetisch", selen- und chromreich und insgesamt so richtige Vitaminbomben, dabei lecker, vielseitig und schnell zuzubereiten. 

Meist esse ich süß, d.h. ich rühre 3 Eier mit der Gabel wie für Rührei (nur ohne Salz) und brate dann in etwas Ghee 3 oder 4 dünne Omeletts in der Pfanne. Dafür wird tatsächlich nur Ei benötigt - kein Mehl, kein Wasser, kein Eiweißpulver.

Auf dem Teller kommt dann eine kurz erwärmte Mischung aus TK-Heidelbeeren mit Apfel-Mango-Mark darauf (auf dem Bild ist allerdings selbstgekochter Apfelkompott mit Heidelbeeren zu sehen). Noch besser schmeckt es, wenn man in dieser Fruchtmischung ein Stückchen Butter mit auflöst. Ggf. eine Prise Zimt dazu.




Oft esse ich auch Rührei (aus 3 Eiern) mit Gemüse. Dafür gebe ich noch vor dem Ei kleingeschnittene Zwiebel zum Andünsten in die Pfanne, dann kommt das flüssige Ei drauf und dann gleich kleingeschnittene Paprika. Dann wird gewendet und gerührt. Wenn das Ei fast fertig ist, gebe ich kleingeschnittene Tomaten und Gurke dazu. Noch ein wenig rühren, würzen (Chili, Petersilie, Thymian, Pfeffer), ggf. ein Stück Butter draufgeben und sehr gerne mag ich dann noch Meeresalgen dazu - dafür habe ich bislang Nori-Sheets mit der Schere in kleine Quadrate geschnitten. 




Dieses Essen geht zu jeder Tageszeit, die Frucht-Omeletts allerdings auch, und sie müssen es auch manchmal abends sein.

Zum Mitnehmen sind gekochte Eier super, manchmal (allerdings eher selten) möchte ich auch zwei gekochte Eier zuhause essen (dazu einfach etwas rohe Gurke und Paprika und Butter).

Klassisches Spiegelei gibt es auch manchmal, eher abends - meist zu einer gehörigen Portion gedünstetem Rosenkohl.

Ich esse etwa 4 - 6 Eier täglich.


Nachtisch: 

Klassischer Nachtisch zu allen Gerichten und allen Tageszeiten ist weißes Mandelmus, welchem ich etwas Ghee zugebe. Etwas anderes Süßes (cremiges!) ohne Zucker steht mir genaugenommen auch (gut, Eiermilch habe ich noch) nicht zur Auswahl. 

Ich esse meist etwa 60 g Mandelmus täglich insgesamt, mit ca. 20 g Ghee gesamt.



Gemüse: 

Gemüse geht immer, allein und zusätzlich (zur Eiweißhauptspeise wie Eier/Fisch/Fleisch). Ohne genügend Gemüse bin ich schon geschmacklich nicht zufrieden. Am liebsten esse ich grüne Gemüse: Rosenkohl, Broccoli, Erbsen, grüne Bohnen - und daher achte ich immer auf einen guten Vorrat im TK-Schrank. Aber auch frische Möhren habe ich meist vorrätig, und saisonal mache ich damit (und mit Hokkaidokürbis natürlich) gerne Kürbissuppe. In die Kürbissuppe dürfen sich auch gerne Kürbiskerne und ein paar gute Schüsse Olivenöl verirren. Diese Suppe würze ich auch ausgiebig ayurvedisch.

Wenn es Zucchini aus dem Garten gibt, schmore ich die geschälte Frucht mit etwas Knoblauch und Butter. Butter kommt sowieso immer an jedes Gemüse nach dem Kochen. Ohne Butter geht nix!




Gemüse gibts täglich für mich mind. 2 mal in einer Menge von je mind. 200 g.


Fleisch: 

Ich bestelle ca. einmal die Woche 500 g Bio-Rinderhack, welches 2 Mahlzeiten (an 2 Tagen) ergibt. Manchmal kaufe ich Steaks. Das Hack dünste ich in Wasser (und mit viel Zwiebeln und Paprika), die Steaks brate ich kurz in Ghee (mit Zwiebeln). Ich schneide (bzw. lasse schneiden) die Steaks so dünn, dass sie medium sind, wenn außen noch keine dunkle Kruste (Schadstoffe!) ist.
Dazu gibt es meist Erbsen, Butter und natürlich Petersilie on top. Unschlagbar einfach, lecker, zufriedenstellend, gesund, nahrhaft.

Etwa 3 - 5 mal Fleisch die Woche gibt es für mich, da es mir körperlich ausgesprochen gut tut.  




Fisch: 

Ich kaufe meist einmal die Woche oder alle zwei Wochen frischen, kaltgeräucherten Sockeye Wildlachs, welchen ich mit einer Soße, die ich schnell aus Senf und Honig zusammenmische, esse. 

Meist habe ich auch TK-Zuchtlachs (Salmo salar, kein "Wildlachs") da, den ich dann mit Gemüse esse (Spinat passt ganz gut). Fisch dünste ich, wie Hackfleisch auch, in etwas Wasser. 

Im Sommer hatte ich oft Salat, in den ich mir kalten Fisch (wie den o.g. Räucherlachs, oder auch Forellenfilets) mit der Schere hineingeschnitten habe. 

Fisch gibts insgesamt ca. 1 - 2 mal die Woche bei mir. 



Obst: 

Ich esse wieder sehr viel Obst (zusätzlich zu den Säften). Momentan täglich 1 - 2 Granatäpfel, ca. 5 - 10 Datteln und dann, was ich gerade habe bzw. Saison hat - reife (!) Bananen, Äpfel (am besten geschält und kurz gedünstet, bin mir noch etwas unsicher über die Verträglichkeit bei mir), Weintrauben, Kaktusfeigen, Feigen, Cherimoya, Papaya etc. 
Gerne auch mal 1 - 2 frisch gepresste Orangen, passen herrlich zu Datteln. 






Käse 

versuche ich zu vermeiden, doch ab und zu schadet er auch mir wahrscheinlich nicht - ich habe eher das Gefühl, ihn dann doch zu brauchen. Ich bevorzuge den Bergkäse von Aldi, da er ein Rohmilchkäse ist und grasgefütterten Tieren stammt. Einfach ein fettes Stück mit schön viel Butter drauf, dazu am liebsten rohe rote Paprika. 

Käse esse ich nicht täglich; ca. 130 g die Woche.





Supplemente 

nehme ich eher unregelmäßig, auch je nach Sportpensum, wobei Aminosäuren im Mittelpunkt stehen. 



Ihr seht also, ich bereite mein Essen aus qualitativen, echten Lebensmitteln extrem einfach und schonend zu und wende keine Methoden an, die Schadstoffe im Essen produzieren. Übrigens kann Kombucha, nach dem Essen getrunken, sogar die Bildung von AGEs (Glykierung) verhindern und die Wirkung von anderen Schadstoffen verringern.

Es ist einfach alles so unglaublich lecker und wohltuend! :)

Freitag, 2. November 2012

Alle paar Wochen wieder - Ghee

Ich möchte wieder einmal das Ghee vorstellen, einige der neuen Leser kennen es vielleicht noch nicht. Schaut doch mal, was ich dazu früher schon gepostet habe. 


Heute habe ich wieder eine Ladung nebenbei köcheln lassen. Man kann es zwar auch im Bioladen kaufen, doch die Preise sind mir zu hoch (über 5 Euro für 500 g glaube ich). Ich mache es lieber selbst. Davon abgesehen kann man auch die abgeschöpften Bestandteile noch verwenden - einfach ans Essen geben.

Ich bin dazu übergegangen, pro Ladung 5 Stücke Kerrygold zu nehmen, da diese Menge mein 1-l-Ikea-Glas "Burken" genau füllt, mir Ghee aus 4 Stück etwas zu wenig ist und eine größere Menge sehr viel länger dauert. 1 kg Butter (also 4 Stücke) benötigt etwa eine halbe Stunde, während 5 Stücke schon 45 Minuten brauchen. Es ist wichtig, dass alles an Wasser aus der Butter verdampft ist; daher steigt bei eine größeren Menge Butter die Dauer überproportional an. 


Buttermenge
      Kochzeit      
Ghee-Ertrag
1 kg
1/2 Std.
800 g
2,5 kg
3 Std.
2,2 kg
5 kg
5 Std.
4,6 kg


Die Kosten für die Butter liegen für 5 Stücke bei 7,45 bzw., wenn im Angebot, bei 5,95 Euro (Kerrygold). Ich bekomme einen Liter Ghee heraus, was genau einem Kilo entsprechen dürfte, da der Faktor für den Ertrag bei 0,8 zur Butter liegt. 

Meine Menge hält etwa 3 Wochen (für 2 Personen). 



Donnerstag, 1. November 2012

Lottis Worldpuzzle

Heute morgen habe ich ein Erklärungsmodell für Autoimmunkrankheiten (basierend auf dem Marshall-Protokoll - L-Pathogene), degenerative Erkrankungen sowie Allergien und Intoleranzen erstellt. 

Von Krebs und Diabetes weiß man heutzutage auch, dass diese multifaktoriellen Krankheiten mit signifikanten Mängeln an Mineralien bzw. weiteren Mikronährstoffen einhergehen. 

Bei Krebs scheinen das vor allem zu sein: Magnesium, Selen, Omega-3-Fettsäuren, während der Kohlenhydratkonsum weitaus zu hoch ist und die KH anerob zu linksdrehender Milchsäure vergoren werden. 

Bei Diabetes haben die Leute vor allem einen Chrommangel, aber Magnesium fehlt ebenso - und auch hier werden weitaus zu große Mengen insulinotrope Kohlenhydrate (vor allem erhitzte Stärke) gegessen. 

In meinen Augen steht der Magnesiummangel ganz bedeutend in der Mitte um alle diese Krankheiten, da Magnesium 

  • wichtig für die Eigenproteinsynthese ist (ohne genügend Mg also ein Eiweißmangel -> schwaches Immunsystem) 
  • wichtig für gesunde Knochen und Gelenke ist (arthritische Krankheiten gehen einher mit einem falschen Mineralstoffverhältnis) 
  • Magnesium auch direkt vom Immunsystem benötigt wird (ohne genug Mg bekommt die Abwärtsspirale also weiter Schwung) 
  • für ein gesundes Herz und auch alle anderen Muskeln sowie die Nerven wichtig ist (ohne genug Mg ist Burnout quasi nur eine Frage der Zeit) 
  • für die Darmgesundheit wichtig ist (ohne genug Mg werden Unverträglichkeiten entwickelt, was doppelt schlimm ist, da weitere, unbedingt benötigte Nährstoffe noch schlechter aufgenommen werden) 
  • u.a. als Puffer für Säuren, die im Stoffwechsel anfallen, gebraucht wird (ohne beschleunigt sich also die "Übersäuerung", was Entmineralisierung bedeutet)

Magnesium wird von L-Pathogenen in großem Maße "gefressen", dies weiß man u.a. von Borrelien. 

Orale Gaben sind daher oftmals so gut wie wirkungslos; hier bietet sich der Weg mit Mg-Chlorid über die Haut im besonderen an. 


Zink ist ebenfalls besonders wichtig für das Immunsystem; u.a. weil Zink in allen Enzymen, die der Körper herstellt, vorhanden ist. Und ohne Enzyme geht einfach gar nichts im Körper - sie steuern biochemische Abläufe.

Wird das Immunsystem durch einen chronischen Befall aber über Jahre oder sogar Jahrzehnte ständig auf einem Höchstmaß gefordert, wird Zink in großem Maß verbraucht und dieser entstehende Mangel kann dann zu Allergien und insbesondere auch Hautproblemen (Neurodermitis) führen, die Dr. Strunz schon nur durch die Supplementation von Zink bzw. auch essentiellen Fetten behoben haben will

Durch das Fehlen von Mg (Proteinsynthese) und Zink (Enzymaufbau), zusammen mit dem Fehlen von eigentlich immer noch weiteren essentiellen Mikronährstoffen, bilden sich dann oft auch noch Hormonstörungen aus; Zink wird u.a. für die Bildung von Testosteron gebraucht; Jod, Selen und Tyrosin (eine nicht-essentielle Aminosäuren) für die Bildung von Schilddrüsenhormonen. Ohne genügend Eiweiß an sich wird der Körper schwerlich die ebenso essentiell benötigten nicht-essentiellen Aminosäuren herstellen. Antriebsmangel, Depressionen, chronische Müdigkeit und Hormonungleichgewichte können die Folge sein.

Das Fehlen von essentiellen Stoffen signalisiert der Körper natürlich durch Hunger und Appetit, folglich wird mehr gegessen, als man an sich kalorisch benötigt - und die Nahrung hat heutzutage "von Haus aus" schon oft nicht mehr die Qualität, die wir benötigen, um uns mit allen essentiellen Mikronährstoffen ausreichend zu versorgen, bei entsprechend beanspruchtem Immunsystem/Pathogenenbefall mal ganz zu schweigen.
Daher ist Übergewicht häufig vorprogrammiert bzw. nicht in den Griff zu bekommen. Das Essen von übermäßigen Kohlenhydratmengen trägt noch weiter dazu bei, dass der Mineralienmangel verstärkt wird, da Kohlenhydrate unter Produktion von Säure (und zwar Kohlensäure) verstoffwechselt werden und daher (von Mineralien) gepuffert werden müssen. Auch Zucker ist doppelt schädlich - von ihm ist auch bereits bekannt, dass er ein "Mineralienräuber" ist und ebenso B-Vitamine verbraucht, welche ebenfalls dringend für gesunde Stoffwechselfunktionen an allen Stellen gebraucht werden.