Donnerstag, 31. Januar 2013

Eisenmangel

Mein Physiotherpeut beschreibt den Zustand meiner Beine als "komisch", als völlig untypisch und seltsam. Das Bindegewebe zwischen den beiden Unterschenkelknochen ist extrem verhärtet, fest und tut auf Druck weh.
Ich bin mit dem Auto hingefahren, weil mir die Haxen immer noch wehtun. Normalerweise laufe ich solche Strecken und genieße es... ich brauche Bewegung! Manno.

Mir ist mal wieder ein Gedankenblitz gekommen. Das passiert mir irgendwie immer, wenn ich was habe und die Ursache suche. Ich bin so schon erheblich vorangekommen und habe viele Mikronährstoffe nach und nach studiert und auch zur Anwendung gebracht. Daher nehme ich so viel, wobei auch einiges dabei war, was ich nicht zu brauchen meine. Aber die meisten NEM haben mir etwas gebracht, vor allem Eiweiß/Aminosäuren und Vitamine.

Ich schrieb ja kürzlich von Thermogenese, u.a. weil ich auch öfter kalte Hände habe. Heute habe ich also u.a. mit einem Eiweißshake den Tag begonnen, aber auch nicht zu wenig KH und Fett gegessen. Insgesamt auch den Löwenanteil (um die 1000 Kcal) zum Brunch. Und was war?? Ich war trotzdem kalt... Es ist also heute keine Korrelation zwischen Eiweiß und Körperwärme aufgetreten. Da habe ich mich mal wieder geirrt, allerdings nur in Bezug auf mein Hauptproblem, das sich ja in viele Teilprobleme aufgespalten hat, weil die Gesicher von Mikronährstoffmangel so vielfältig sind. Eiweiß trägt natürlich dennoch maßgeblich zur Thermogenese bei, aber wenn sonst noch was fehlt, wirds auch damit nichts. Denn Eisen ist ein Stoff, der für die Durchblutung und damit Wärmebildung essentiell is - außerdem für 180 (!) weitere Vorgänge im Körper, u.a. auch nicht ganz unbeteiligt an der Energieversorgung... 

Eisenmangel ist aber ganz typisch bei Zöliakie. Leider ist das sogar ein Teufelskreis, eine Abwärtsspirale: Durch die Zottenatrophie wird die Eisenaufnahme im Dünndarm verringert, und durch den Eisenmangel wird die Atrophie weiter verstärkt und natürlich auch so weiterhin die Aufnahme aller Nährstoffe behindert. Hmpf! 

Einen Eisenmangel hatte ich als Kind bzw. Jugendliche ganz sicher. Spröde Haare, trockene Haut, ewig müde und ausgelaugt, gereizt, konzentrationsschwach, von sportlicher Ausdauer nicht der Hauch einer Spur.

Ich kam vor allem jetzt darauf, weil ich nach Durchblutungsstörungen bzw. Gefäßgesundheit suchte. Alles was für die Gefäße wichtig ist, nehme ich aber schon (u.a. Arginin, Omega-3-Fette, Vitamin C, Antioxidantien, Vit. E, etc. pp.). Nur mit den Eisenkapseln, da schludere ich dann doch manchmal, weil ich u.a. recht oft Grüntee trinke, ab und zu ein Stück Schokolade esse oder Kakao in den Eiweißshake mixe oder es auch ca. 2 mal die Woche ein Kaffee sein darf. Außerdem esse ich jetzt wieder Feta (A2-Casein). Das alles sind aber Dinge, die die Eisenaufnahme hemmen, daher nimmt man Eisensupplemente im zeitlichen Abstand davon - und genau das vergesse ich dann oft. 

Ich hatte Eisen in der Vergangenheit schon manchmal sporadisch supplementiert und war der Meinung, dass mir das bzgl. Luft beim Laufen doch einiges brachte. Das ist an sich mein Hauptproblem. Ich bin einfach außer Atem. Es war schwierig genug, die Ausdauer überhaupt aufzubauen am Anfang; von verbessern kann keine Rede sein, denn ich musste bei 0 anfangen. 
Aufgehört hatte ich insbesondere mit den Ferro-Sanol-Tropfen, weil diese sorbithaltig sind und sich da ja auch sowas wie eine Unverträglichkeit abzeichnet.

Im übrigen ist bei einer Schilddrüsenunterfunktion auch meist ein Eisenmangel dabei. Und, oh Wunder, SD-Unterfunktionen können wohl auch durch Glutenintoleranz sekundär verursacht werden. Da schließt sich der Kreis wieder mal. 

Da Vitamin B12 bzgl. Eisen und Durchblutung ebenfalls eine Rolle spielt und ich schon länger keins mehr habe, habe ich mir neben Ferro Sanol (Eisen) in Kapseln und Niacin (Vit. B3) Folsäure von Hevert und eben Vit. B12 als Hydroxocobalamin, ebenfalls von Hevert, bestellt. Mit dem subkutanen Spritzen habe ich ja Erfahrung, außerdem hab ich hier noch hunderte von Spritzen, Kanülen und Desinfektionspads.

Witzigerweise hat Peak heute auch über Eisenmangel geschrieben, gerade eben erst gesehen.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Weiter mit den Beinen...

Heute hatte ich wieder den 1. Termin Ultraschall von 6, die bis zum 14.02. stattfinden. 
Kommenden Montag habe ich einen Termin beim orthopädischen Schuhmacher für Laufbandanalyse und Einlagenanpassung. 

Meine Physiotherapeutin hat mir heute noch was interessantes erzählt. Und zwar, dass eine Freundin von ihr auch diese Probleme hat(te) wie ich. Und dass diese auch erst nach Jahren aufgetreten waren. Es sei so, dass ihre Schienbeinknochen wohl einfach sehr scharfkantig sind und dadurch die darüberliegenden Blutgefäße bei der Flexion des Fußes ständig gereizt würden, was zu der Entzündung und dem Schmerz führe. Das klingt für mich logisch. Und für mich ist es sowas wie ein letzter Erklärungsstrohhalm. Es ist auch komisch, dass ich auf dem Trampolin überhaupt keine Probleme damit habe. Es wird eher noch besser davon. Hier wird der Fuß kaum geflext, der Knochen selbst aber schon belastet...
Beim Laufen entsteht das Problem vor allem je stärker, desto mehr ich flexe, also den Fuß anziehe. Whs. bin ich daher auch besser auf dem Vorfuß unterwegs - das habe ich gerade gestern wieder gemerkt, dass es so weniger schmerzhaft ist. Und die neuen (viel besser gedämpften) Schuhe haben bisher auch überhaupt nichts besser gemacht. Die Härte des Untergrunds scheint auch völlig egal zu sein. Das passt doch alles zusammen...

Diese Vermutung mit den Gefäßen hatte offenbar der Chirug ja auch; ich werde dort einfach noch einen Termin machen, damit dies per Ultraschall ggf. festgestellt oder ausgeschlossen wird. Die Venen dort könne man ambulant entfernen (wie Besenreiser oder Krampfadern eben) und es bilden sich dann neue Blutgefäße an anderen Stellen. Ich möchte diese blödes Problem nun langsam mal in den Griff kriegen. Jetzt sind schon 12,8 °C draußen und ich kann nicht gescheit laufen wegen dieser S?$§%e! Das ist doch zum Mäusemelken!!! Immerhin dürfte ich jetzt wieder radfahren können, ohne dass mir die Füße in den Radschuhen abfrieren. Morgen dann. 


Für heute bin ich immerhin schon 35 Min. Trampolin gesprungen, habe 2 x 20 Squats und 24 Sonnengrüße gemacht. Später vielleicht noch ein paar. 

Essen läuft soweit und ich bin aktuell bei 64,3 kg. Seit 2 Tagen bin ich jetzt wieder total auf den Salattrip gekommen, das ist gut. Ich stürze mich regelrecht darauf. Ich mische Feldsalat mit Rucola. Habe Feta reingemacht (A2-Casein), mal sehen wie mir das bekommt. Man kann aber auch sehr gut z.B. geräucherte Makrelenfilets dazu essen, oder Forellen oder geräucherten Lachs hineinschneiden. Bloß Fisch hängt mir grad zum Hals raus.

Mein leckeres Dressing mache ich so: 

  • 1 TL Kräuter der Provence 
  • 1 TL Thymian 
  • etwas Pfeffer 
  • 1/2 TL Salz 
  • 1 TL Honig 
  • 1 TL Senf 
mit einem Schuss (ca. 20 g) Kombucha (statt Essig) in einer kleinen Schüssel gut verrühren, einige Minuten durchziehen lassen. Dann etwas Olivenöl (ca. 10 g) dazugeben, erneut verrühren und über den frischen Salat geben, vermengen. 

Dienstag, 29. Januar 2013

Eiweiß und das Frieren

Ich betone ja öfters mal die Wichtigkeit von Eiweiß. Das möchte ich hier wiederholen, auch weil viele noch nicht wirklich wissen, dass Eiweiß sich erheblich von Fetten und KH unterscheiden - und zwar in der Wirkung im Stoffwechsel und auf das Hungergefühl. 

Eiweiße dürften im Grunde nicht in der Kalorienbilanz mitgezählt werden, sagt Dr. Strunz. Zum trilliardsten Mal, mein wohl am häufigsten verlinkter Artikel von ihm dazu.

Eiweiß ist Baustoff, während Fett und Kohlenhydrate aber Treibstoffe sind. Also eine völlig andere Kategorie - und daher unsinnig, in einen Topf zu schmeißen. 

Weil der Körper Eiweiß zwingend benötigt, um daraus ständig Körpersubstanz zu ersetzen und auch bei entsprechenden Trainingsreizen neue aufzubauen (auch und vor allem bei Ausdauersportlern!), gibt es den sog. Eiweißhebeleffekt. Dieser ist dafür verantwortlich, dass wir so viel essen, bis unser Eiweißbedarf gedeckt ist! Essen wir aber nun hauptsächlich Kohlenhydrate und Fette und enthalten uns sogar noch eiweißreiche Nahrung vor, vielleicht weil wir vegetarisch leben, kommt es häufig dazu, dass die Nahrung anteilig zu wenig Eiweiß und dabei schon zuviel Treibstoff für uns hat - wir werden dick(er) bzw. erhöhen evtl. auch nur unseren Körperfettanteil, werden also schwabbeliger und bauen sogar noch Muskelmasse ab, was natürlich absolut unerwünscht ist, da Muskeleiweiß unseren Körper in vielerlei Hinsicht schützt: Eiweiß dient als Puffer fürs Immunsystem (welches bei Infekten große Mengen Eiweiß verbrauchen kann und sich diese dann auch ggf. aus den Muskeln holt, wenn woanders nichts davon da ist). Muskeln machen uns straff und schlank, und außerdem stark: Sie schützen unsere Knochen und Gelenke. 

Eiweiße befinden sich im sog. Blutaminopool, der leider nicht viel bereithält, ca. 60 g freie Aminosäuren stehen dem Körper für Auf- und Umbauprozesse, wie auch - wichtig - für die Bildung von Hormonen (u.a. Serotonin) und Enzymen zur Verfügung.
Hinweise auf eine zu eiweißarme Diät können u.a. ein schwaches Immunsystem (häufige Erkältungen), schlechte Regeneration, zuviel Schlafbedürfnis, Depressionen/schlechte Stimmung sein.

Kurze Exkursion zum Treibstoff Fett:
Es ist so, dass der Fettvorrat unseres Körper vor allem hinsichtlich der zeitlichen Dauer quasi unbegrenzt ist; selbst ein sehr schlanker Mensch könnte mit seinen körpereigenen Fettreserven mehrere Marathons bestreiten. Die Kohlenhydratspeicher sind schon sehr viel eingeschränkter - wir können KH in der Leber und in den Muskeln als Glykogen speichern - der tierischen Speicherform der Stärke. Das Leberglykogen (bis ca. 150 g KH) dient der Aufrechterhaltung des Blutzuckers und steht als Substrat für das Gehirn zur Verfügung, während die in den Muskeln gespeicherten Kohlenhydratreserven ausschließlich für Muskelarbeit zur Verfügung stehen und nicht vom Gehirn genutzt werden können. Je nach Menge der Muskelmasse und "Training" (die Muskelglykogenspeicher lassen sicht mit entsprechendem Leeren und anschließendem Superkompensieren, genannt Carboloading, vergrößern) stehen etwa bis zu 500 g Glykogen zur Verfügung, welche eta 1,5 Std., bei trainierten Sportlern (die eben durch Training anteilig mehr Fett verbrennen) ca. max. 2 Std. reichen. Man kann also keinen Marathon alleine auf Zucker laufen, absolut ausgeschlossen.

Eiweiß hingegen kann zwar auch zum Energiesubstrat heruntergebrochen werden, dies ist aber unerwünscht und bei entsprechendem Timing der Ernährung und ggf. Eiweißzufuhr bei harten Ausdauerbelastungen über 2 Std. vermeidbar. Ohne triftigen Grund wird der Körper es auch vermeiden, das höchst wertvolle Eiweiß als Treibstoff zu nutzen.

Vor allem aber wird der Körper Eiweiß zu Glukose umwandeln, wenn man hungert. Erstens ist Muskelmasse aktive Körpermasse (im Gegensatz zum Körperfett), welche auch in Ruhe Energie verbraucht und so den Grundumsatz steigert. Isst man jetzt über längere Zeit (was schon ein paar Tage in Folge sein können) weitaus zu wenig (mehr als 15 % bzw. max. 500 Kcal Defizit vom Gesamtumsatz), so wird der Körper als erstes versuchen zu sparen, weil Hungerzeiten angebrochen sind: Er baut Muskelmasse ab, welche ja nur "unnötig" Energie verbraucht. Die Fettdepots werden erst recht gehortet bzw. wenn es geht, sogar noch erweitert, weil die die ausdauerndsten bzw. effektivsten Speicher sind. 

Überhaupt bedeutet Hunger vor allem Eiweißmangel. Ein Grund, warum low-carb-Diäten wie Atkins so erfolgreich sind! Durch mehr Nahrungseiweiß sind die Leute schneller satt und essen weniger, obwohl sie kalorisch soviel essen dürfen, wie sie mögen (eben nur keine Kohlenhydrate, die erstens Hunger verstärken können und zweitens das Hormongleichgewicht im Körper auf Zunahme schalten). 


Meine Erfahrungen der letzten Tage und Wochen sind: 

Ich friere leicht, wenn ich nicht in Bewegung bin. Wenn ich morgens a la "schlank im Schlaf" ausschließlich kh-betont esse, wird dies nicht besser (selbst bei größerer Menge KH nicht), eher schlimmer. Auch Fett hilft nicht, diesen Zustand zu beseitigen. Nur (genug, also mind. 30 g) Eiweiß tut es! Eiweiß kurbelt auch unsere Thermogenese und damit den Stoffwechsel insgesamt an - und ich muss nicht mehr frieren. Ich werde also nicht damit weitermachen, morgens nur Kohlenhydrate zu essen. Sondern Eiweiß!

Ich greife gerne mal bei Appetit zur Reiswaffel, zu Obst, Datteln, Schokolade, Laddu. Doch ein Kohlenhydratdefizit kann ich definitiv ausschließen, da ich mehr als reichlich KH esse und diese gar nicht in dem Maß verbrauche. Ich treffe im Grunde also die falsche Wahl mit diesen Nahrungsmitteln.
Auch Fett ist angemessen vorhanden in der Nahrung. Es fehlt im Grunde nur, na klar, Eiweiß. Also lieber nen Eiweißshake einschieben als Blödsinn essen, der weder den Hunger stillen kann und zudem nur meine Abnehmpläne versaut. 

Da ich momentan eher kein/selten/wenig Fleisch esse und auch Fisch nicht ständig mag, habe ich heute mal wieder etwas Feta im Salat gehabt. Natürlich reichen 100 g Feta bei weitem nicht, um den Eiweißbedarf zu decken. Übrigens esse ich mittlerweile noch viel gemüselastiger als vorher schon (also mineralienreich, "basisch") und auch wieder Hülsenfrüchte, aber das ganze Gemüse hilft ebenfalls nicht gegen den Hunger. Kein bisschen. Aktuell esse ich noch ca. 2 Eier am Tag. Und dann eben die Shakes, 2 x ca. 30 g Whey + ein paar Aminos noch.

Ich merke, dass 100 g Eiweiß einfach nicht reichen für mich. Und das wird auch für niemanden reichen, der erfolgreich abnehmen will ohne zu hungern oder Rückfälle zu erleiden. Und schon gar nicht für Sportler (Anmerkung: Ausdauersportler benötigen noch mehr Eiweiß als Kraftsportler), bzw. werden Verbesserungen mit zu wenig Eiweiß nur schwer oder extrem langsam möglich sein.

Ich habe jetzt im Cronometer 25 % Eiweiß (Dr. Strunz spricht von bis zu 30 Kalorienprozent bei Urvölkern!) eingestellt, was allein natürlich total nichtssagend ist. Es sollten also allermindestens 100 g sein, besser aber Richtung 125 - 150 g. Damit fühle ich mich auch gleich viel besser! Eiweiß hebt die Stimmung. Übrigens wirkt die seltenste Aminosäure, Tryptophan, auch als Appetithemmer! Das ist doch mal interessant, oder? Also auch hier wieder: genug Eiweiß = SATT.

Wer also fit, schlank, schön, gesund sein will und/oder abnehmen möchte und bei diesen Vorhaben erfolgreich sein möchte, sollte auf genug Eiweiß setzen. 

Mein Tip: Kohlenhydrate (etwa 150 ohne und bis 200 g bei Sport) nur aus wenig insulinotropen Quellen wie frischen Früchten, Gemüsen und Hülsenfrüchten genießen. Das Fett mäßig halten, hierbei auf schädliche Transfette (Backwaren, Pflanzenöle, geröstete Nüsse, Fertigprodukte) verzichten, aber gerne bei vollfetten Milchprodukten, Eiern, Fisch und Nüssen von guter Qualität sowie Omega-3-Präparaten zugreifen. So mache ich es. Bisher hat mir m.E. nur eins einen Strich durch die Rechnung gemacht: Immer noch zu wenig Eiweiß.

36 % meiner Leser haben es bisher ja anscheinend besser begriffen als ich: Sie ernähren sich offenbar explitzit "eiweißreich" laut meiner Umfrage rechts. Das ist doch eine eindeutige Sprache! 

Noch mehr über Eiweiß zu erfahren gibts für euch hier: 


Samstag, 26. Januar 2013

Das Abnehmen

Die Intention dieses Blogs war ja, zum Rennpferd zu werden - und dafür auch Gewicht zu machen. So vom Quarter Horse zum englischen Vollblut in etwa... 

So bewegte ich mich schon lange im Spielraum von 62 - 68 kg, lag meist bei 65, und als ich gut im Training stand, bei 64. Schau ich mir doch wieder im Netz mal hochklassige Läuferinnen an und was seh ich? Habiba Ghribi (mit 174 cm einen cm größer als ich) wiegt nur 49 kg O_O

Die 58, die mir fürs erste so vorschweben sind also ja wohl ein totaler Witz! 

Insgesamt habe ich es aber noch nicht wirklich geschafft, abzunehmen :( 
Ich denke, dass für meine "Fresssucht" vor allem auch die Unverträglichkeiten ursächlich waren, weil so viel weniger Nährstoffe da ankamen, wo sie sollten. 

Momentan bin ich aber knapp unter 65, Tendenz sinkend, es läuft also. Ich bin mir auch sicher, dass es ebenfalls am neuen Whey liegt, von dem ich 1 (manchmal 2) Shakes am Tag trinke. Eiweiß macht satt, schlank und verbrennt Kalorien. Hunger bedeutet in erster Linie Eiweißbedarf. Neben den Shakes versuche ich natürlich auch weiterhin eiweißreich (und in etwa nach "schlank im Schlaf) zu essen - Eier, Fisch, viel Gemüse, Kürbiskerne, Spirulina. Ich nehme aber auch Probiotika und mir gehts verdauungstechnisch momentan echt gut.

Und wieviele Kohlenhydrate dürfen es sein?? Bei Sport am besten nicht großartig über 200 g am Tag, mit wenig oder gar ohne Bewegung maximal 150 g (das Gehirn braucht ca. 100 - 150 g). Alles was an KH nicht verbraucht wird (bei vollen Glykogenspeichern, die i.d.R. eher gefüllt als zu leer sind), wird in Körperfett umgewandelt. Damit außerdem Körperfett verbrannt wird, sollte auch die Menge Nahrungsfett nicht zu hoch sein...

Und leider kann ich momentan immer noch nicht so viel trainieren wie ich eigentlich möchte. Alle 2 Tage mal eine kurze Strecke (ca. 5 km) laufen. Dann tun mir die Beine schon wieder ein bisschen weh. Montag werde ich aber dann zum Schuhmacher gehen, damit mir die Einlagen angefertigt werden. Radfahren geht derzeit auch überhaupt nicht, da Schnee liegt.

Meine Makros sind jetzt im Cronometer auf 22:27:51 eingestellt, bei mind. 1700 Kcal. Bedeutet mind. 94 g Eiweiß, 140 g KH und 96 g Fett. Das Fett darf ich dann gerne nochmal unterbieten. Bei so einem kalorischen Defizit macht sich in jedem Fall Appetit bemerkbar, besonders abends. Aber es ist ganz klar kein Hunger, wenn ich genug Eiweiß gegessen habe. So kann der Körper nur sein Fett abbauen. 
Klar, der Körper gibt es natürlich nicht gern her. Aber mir war gestern dann schön warm (= Fett brennt) und ich habe Pfefferminztee getrunken, was gut geklappt hat. Überhaupt liebe ich Pfefferminze! 
Die Kunst ist eben, das über einen längeren Zeitraum durchzuhalten. Mal eben 3 kg abnehmen ist nicht schwer. Dauerhaft dann unten zu bleiben, das ist nicht leicht. Die Fettzellen die einmal da sind, sind sehr leicht wieder gefüllt. Dennoch kann man sich schon einen Refeedtag oder Cheatday die Woche erlauben, solange das Kaloriendefizit im Wochenschnitt noch vorhanden ist.

Gestern bin ich ganz easy unter 2000 Kcal geblieben, mal schauen wie es heute so aussieht. 
Jetzt gehts erstmal wieder in die Sauna, yeah! Das wird den Körper sicher auch einiges an Energie kosten, ich bin immer ganz schön müde danach. Aber es tut soooooo gut.

Freitag, 25. Januar 2013

Schokolade und andere leckere Drogen

So, ich habe das Futter von gestern noch nachgetragen! Da könnt ihr sehen, dass ich fast eine ganze Tafel Schokolade vertilgt habe, hihi. Bei Orangenschokolade kann ich mich nur schwerlich zügeln. Aber zügeln ist eh nicht mein Ding. Wenn ich die nun mal brauchte, war es so. 

Die Charts der Ernährungsumfrage wachsen und ich finde das ganz aufschlussreich. Danke fürs zahlreiche Mitmachen! Sooo viele essen zuckerfrei, stark! 

Da ich jetzt sehr sicher zu wissen glaube, was mein Problem war und ist (Gluten + Casein), bin ich ja auch nicht mehr bei der SCD. Daher (und weil mir letztens der Süßstoff ausgegangen war) esse ich wieder Zucker, was nicht heißt, dass ich den gutheiße, aber eine gute Schokolade kommt schwerlich ohne Zucker aus. Ich habe auch wochenlange schokoladenfreie Zeiten (früher undenkbar), aber manchmal möchte ich eben einfach Schokolade essen. Ich habe mich da ja noch nie wahnsinnig gemacht - wenn ich etwas möchte, dann möchte ich das eben und es wird seine Gründe haben... 

Die Schokolade habe ich übrigens erst kürzlich bei Edeka entdeckt; GEPA ist bio und fair trade. Es handelt sich um gute Schokolade, was man daran sehen kann, dass sie kein Lecithin braucht. Schlechte Schokoladen kommen nicht ohne aus, gute Schokoladen sind lange genug conchiert, so dass sie diesen Zusatzstoff nicht benötigen. Ganz einfache Sache. 
Mir schmeckt sie glaube ich sogar noch einen Tick besser (habe leider noch keinen zeitlichen Direktvergleich machen können) als mein Liebling von Rausch, die El Cuador. 70 % ist jedenfalls DIE magische Zahl für den Kakaoanteil für mich. Die GEPA benutzt im Gegensatz zur Rausch Mascobado, einen Vollrohrzucker, der also auch mehr Mineralien und karamelligen Eigengeschmack vom Zucker aufweist. Das ist es nehme ich an, was das für mich ausmacht. Von der Gepa habe ich also die 70 %ige Zartbitter und die 70%ige Zartbitter mit Orange.

Thema Kaffee. Man hat mich nicht zur Kaffeetrinkerin erziehen können (das hat auch nie jemand versucht), aber mit viel Zucker/Süße und viel Sahne/Weiß schmeckte er mir schon. Wenn ich täglich Kaffee trinke, was ich durchaus schon gemacht habe, merke ich, dass das zuviel ist und mir nicht gut tut. Aber so ein, zwei Becher die Woche mit viel Reisdrink sind mal ganz lecker! Gerade im Winter möchte ich auch mal ein cremiges warmes Getränk - und nicht nur heiß Wasser und Tee. Mein Lieblingstee ist ja der Yogitee Sweet Chili, der sich auch hervorragend mit Reisdrink genießen lässt, und Kakao kann ich natürlich auch noch machen (selbstredend auch als zuckerfreier Schokoersatz geeignet, aber manchmal muss es eben doch die Tafel sein). 

Wie ihr an den Rezepten sehen könnt, habe ich wieder Laddu gemacht (was schon 2 Tage her ist; der Rest Kichererbsenmehl musste nun mal verbraucht werden). Ich musste gerade nochmal die Menge Mehl korrigieren! Da hatte ich die 575 g für 2 Päckchen Butter drinstehen, wie ich es eig. immer machte, nun aber nur die Hälfte.

Gestern habe ich dann Kürbiskuchen gebacken. Sehr süß ist er zwar nicht, aber weil Eier drin sind (Reismehl und anderes glutenfreies Mehl binden nicht gut genug), ist es eben mehr ein Kuchen als ein Brot. Noch warm mit etwas Butter drauf - mhhhmmm. Die Mengenverhältnisse waren diesmal super und so habe ich sie gleich hier festgehalten. 

Gestern wäre ich noch gerne laufen gegangen, stattdessen habe ich einen Einkaufsmarathon hinter mir, bei dem ich beim Joggen über den Parkplatz feststellte, dass ich noch mind. einen Tag Laufpause brauchte, grrr. Heute wird es hoffentlich schmerzfrei gehen... 


Donnerstag, 24. Januar 2013

REZEPT: Laddu

Zutaten: 

  • 287 g Kichererbsenmehl 
  • 250 g Butter 
  • ca. 30 g Walnüsse, Mandeln oder Kürbiskerne, gehackt 
  • ca. 30 g Kokosrapseln 
  • 2 TL Kardamom, gemahlen 
  • ca. 1 TL Ceylon-Zimt, gemahlen
  • eine Prise Vanille 
  • 130 g Puderzucker

Es wird außerdem ein (besser zwei) Pfannenwender aus Holz ohne Löcher gebraucht. 


Die (am besten frischen) Nüsse hacken, mit den Kokosraspeln und den Gewürzen (bis auf den Zucker) in einem Schälchen mischen.

Die Butter in einem Topf mit dickem Boden bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Kichererbsenmehl hinzugeben und mit dem Pfannenwender gut mit der Butter vermengen. Nun muss durchgehend gerührt werden, dabei stets die Masse am Boden schaben, so dass nichts anbrennt (das tut es schnell!). Ggf. die Hitze regulieren. Ab und zu mit dem zweiten Pfannenwender die angehaftete Masse am Holz abkratzen, so dass diese nicht roh bleibt. 

Je nach Menge und Topfgröße etwa 15 - 20 Min. rösten, bis die Masse leicht bräunlich wird und einen angenehmen Duft verströmt. Jetzt die Nüsse mit den Gewürzen zugeben und weitere 2 Min. mitrösten. Platte abschalten bzw. vom Herd nehmen. 

Den Puderzucker (evtl. gesiebt) dazugeben und gut einarbeiten, so dass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. 

Die Masse in eine gut gefettete kleine Auflaufform geben, glattstreichen und -rütteln. Abkühlen lassen und danach im Kühlschrank eine Weile festwerden lassen.

Wieder aus dem Kühlschrank herausnehmen. Zum Schneiden darf die Masse nicht kühlschrankkalt sein, weil sie sonst bröckelt. Mit einem stabilen Messer in Quader schneiden, dabei einen kleinen Rand zur Form lassen. Diese Randreste können später zu Kugeln geformt werden.
Die Quader vorsichtig aus der Form hebeln. In eine Frischhaltebox o.ä. schichten und am besten im Kühlschrank aufbewahren. 

Man kann das Laddu auch in Formen füllen oder die abgekühlte Masse oder die Reste mit den Händen zu Kugeln rollen. 


REZEPT: Kürbiskuchen

Zutaten: 

  • ca. 1/2 mittelgroßen Hokkaido-Kürbis (ca. 300 g)
  • etwas Salz
  • ca. 50 g Butter
  • ca. 270 g Reis- oder anderes Mehl 
  • 3 Eier 
  • eine Handvoll Kürbiskerne (optional)
  • 1 TL Natron 
  • ca. 1 TL Ingwer, getrocknet und gepulvert 
  • etwas Kurkuma 
  • eine Prise Zimt 
  • ein wenig Vanille
  • etwas Süßungsmittel 


Den halben Kürbis in Stückchen schneiden und mit wenig Wasser (sollte nicht ganz bedeckt sein) und etwas Salz für ca. 12 Min. kochen, so dass die Schale gerade eben weich wird. Mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Tip: Wenn man hier nur grob zerkleinert, hat man hinterher wie auf dem Bild noch erkennbare Kürbisstück im Kuchen. 

Nun die Butter hinzugeben, so dass sie schmilzt. Auch die Gewürze und Kürbiskerne können jetzt zugegeben werden. 

Das Mehl in einer Schüssel abwiegen und Natron darin verteilen. 

Die Eier trennen, das Eiklar steifschlagen, Eigelbe mit dem abgekühlten Kürbisbrei und dem Mehl zu einem Teig rühren. Wenn er zu flüssig ist, noch etwas Mehl hinzugeben. 

Eine (nicht zu kleine, der Kuchen kommt hoch!) Kastenform einfetten, den Backofen auf ca. 150 °C vorheizen. 
Den Eischnee unter die Teigmasse heben und in die Form füllen. 

Etwa 2 Std. backen. Wenn der Kuchen sich aus der Form stürzen lässt, ist er gut. Auf einem Auskühlgitter abkühlen lassen. 



Und heute

Guten Morgen meine lieben Leser :)

Toll, dass ihr schon so zahlreich bei der Umfrage abgestimmt habt! Ich habe auch mal abgestimmt, damit ich nicht immer "Ergebnisse anzeigen" anklicken muss, um die Charts zu sehen. 

Ich habe geklickt: omnivor, ayurvedisch, glutenfrei, caseinfrei, eiweißreich. 

Gestern war ich laufen (komplett auf Schnee), es war ziemlich schön. Ich habe mich recht fit gefühlt, auch wenn es dann nur etwa 5,2 km in 33 Min. waren. Ich nehme ja keine Uhr mit. Ich schaue im Flurspiegel nochmal auf die Uhr wenn ich die Wohnung verlasse, und dann wieder drauf, wenn ich reinschneie ;) 

Mein(e) Bein(e) - es ist an sich nur noch das rechte - bessern sich jedenfalls, und ich komme nicht umhin zu denken, dass dies natürlich mit der Allergie bzw. der jetzt seit ein paar Tagen allergenfreien Nahrung für mich zu tun hat. Der Arzt sagte ja was von den Blutwerten, die bzgl. der schmerzenden Stelle am Unterschenkel getestet werden sollen - dafür wird er ja Gründe haben. 

Und da ich ja jetzt auch wieder Omega-3-Kapseln seit ein paar Tagen nehme - Omega-3-wirkt stark anti-entzündlich - könnte da natürlich schon mehr zur Heilung kommen. Denn Entzündungen überall im Körper sind ja immer mein Problem gewesen  und eine Folge des überaktiven Immunsystems, was durch die Allergene ständig auf Hochtouren laufen musste - so kommt es vor allem zu Mängeln an Zink, Magnesium, Eiweiß, Vit. B6. Daher spreche ich auch so gut auf NEM an. Für einen gesunden Menschen (aber wer ist das schon sicher?? Wir erinnern: Gluten und Casein sind in den verzehrten Mengen hierzulange quasi tickende Zeitbomben), der sich auch extrem hochqualitativ ernährt, mag das keinen Unterschied machen.

Es geht mir mit jedem Tag nun ein kleines bisschen besser, was natürlich auch Einbildung sein kann. Aber ich bilde mir jedenfalls ein, jeden Tag etwas schlanker auszusehen (auch wenns gestern ganz schön viel an Essen war, aber ich glaube, mein Körper regeneriert sich grad sehr). Ich hatte ja auch bis Montag wieder Rückenschmerzen im ISG, und seit Dienstag sind auch die weg. Deutlichere Indikatoren wären noch meine knackenden Gelenke, welche im Ayurveda als eindeutiger Hinweis auf eine Vatastörung sind, genau wie alles, was mit der Verdauung zusammenhängt. 

Mein Sport gestern: 
  • laufen, 5,3 km in ca. 33 Min.
  • 30 Min. Trampolin 
  • 12 Sonnengrüße 
  • Handstand 
  • 20 Squats 

Und dann soll noch der Tagesplan für heute folgen, der dem von gestern whs. eher nicht sehr ähneln wird. Ich esse eben auch nicht jeden Tag immer das gleiche. 

Den Holunderbeersaft trinke ich momentan, weil er u.a. schleimlösend und gegen Erkältung wirkt. Ich war wegen der ganzen Käseesserei doch schon richtig spürbar auf den Ohren verschleimt. 

Was noch recht interessant ist, dass ich seit der GFCF-Diät nun nicht mehr ganz so kalt bin. Wenn ich mich nicht bewege, friere ich ohne Decke. Aber gestern nicht.


Input:

  • 1 Glas warmes Wasser 
  • 1 frisch gepresste Orange 92 g 
  • Grapefruitsaft 103 g 
  • 3 g Calciumcitrat 
  • 1 g Calciumascorbat
  • 1 Kapsel Vit. D3 
  • Holunderbeersaft 134 g 
  • mit heißem Wasser 

  • Eiweißshake aus 
  • Whey 30 g
  • Tyrosin 3 g
  • Taurin 2 g 
  • Reisdrink 170 g
  • dazu
  • 1 Kapsel Zink 
  • 1/2 Tab Mega-B-Komplex 
  • 1 Kapsel Ashwagandha 
  • 2 Kapseln Arginin 
  • 2 Omega-3-Kapseln 
  • 1 Kapsel D-Phenylalanin

  • Laddu 29 g 
  • 2 große Reiswaffeln mit 
  • Kokosöl-/Kürbiskernöl 5 g 
  • Tomaten 51 g 
  • 1 Reiswaffel mit Butter 5 g und Honig 10 g 
  • 1 Reiswaffel mit Butter 5 g 
 
  • Kaffee 186 g 
  • mit Reisdrink 123 g 

  • warmes Wasser

  • GEPA Grand Noir Orange (Schokolade 70 %) 60 g 
  • Kürbiskuchen 117 g 
  • mit Butter 8 g 

  • schwarzer/grüner Tee ca. 450 ml 

  • Rot- und Weißkohl je ca. 240 g Rohgewicht 
  • Butter daran ca. 10 g 
  • 2 Spiegeleier 
  • Ghee ca. 10 g 
  • frische Kresse 

  • GEPA Grand Noir Orange (Schokolade 70 %) 20 g

  • Wasser ca. 600 ml
  • Magnesiumöl 
  • Natron 


Kcal 2268 
EW 83 g
KH 213 g
Fett 118 g


Mittwoch, 23. Januar 2013

Blogumfrage

Es gibt wieder mal eine Blogumfrage nach der Ernährungsform meiner lieben Leser. 
Diesmal mit noch mehr Auswahlmöglichkeiten bzw. kombinierbar, um zu präzisieren. 
Ich bin auf die Statistiken gespannt und hoffe, ihr seid inspiriert, mitzumachen.

Also: Wie esst ihr so - und warum? (gerne auch per Kommentar)

Tagesplan (glutenfrei/caseinfrei)

Zur Abwechslung mal wieder ein Tagesplan vom heutigen Essen:


  • 1 Glas Wasser (ca. 300 ml) mit Heilerde (Argiletz) 


  • 188 g leicht warmer Holunderbeersaft mit etwas Wasser 
  • und Honig 14 g
  • 1 Kapsel Zink


  • Eiweißshake aus 
  • 30 g Whey 
  • 195 g Reisdrink
  • ca. 3 g Vollrohrzucker 
  • Vanille 
  • ca. 1 g Kakao 
  • 5 g Calciumcitrat 
  • 1 g Calciumascorbat (= Vit. C) 
  • 1 g Probiotika 
  • 2 g Taurin 
  • 5 g Glutamin 
  • 3 g Tyrosin 
  • 3 g Glycin 


  • NEM dazu: 
  • 1 Kapsel D-Phenylalanin 
  • 2 Kapseln Arginin 
  • 1 Kapsel D3 5000 IU 
  • 2 Omega-3-Kapseln 
  • 1/2 Tab Mega B-50 (Vit.-B-Komplex) 
  • 2 Kapseln Ashwagandha


  • grüner/schwarzer Tee ca. 500 ml 


  • 2 Makrelenfilets ca. 150 g 
  • Prinzessbohnen 174 g 
  • Tomaten 85 g 
  • Paprika 65 g 
  • Zwiebel + Knoblauch 23 g 
  • Thymian ca. 2 g, Kräuter der Provence, Kurukuma, Koriander, Steinsalz
  • Ghee ca. 12 g 
  • Olivenöl 10 g 
  • 1 Eisenkapsel 
  • 1 Tab B6 

  • Laddu 73 g 
  • Yogitee Sweet Chili mit Reisdrink 72 g 

  • warmes Wasser

[Sport]


  • warmes Wasser mit Magnesiumöl

  • 3/4 Kaki 160 g 
  • 3 Datteln 27 g 

  • Eiweißshake aus 
  • Whey 31 g 
  • Kakao 2 g 
  • Reisdrink 188 g
  • 1 g Probiotika 

  • 2 Omega-3- Kapseln 
  • 2 Kapseln Arginin 

  • 3 Reiswaffeln 
  • mit 7 g Kokosöl-/Kürbiskernöl-Aufstrich 
  • Tomaten 36 g 
  • Kräuter der Provence, Salz, Pfeffer

  • Wasser

  • Omeletts/Pfannkuchen aus 2 Eiern 
  • ca. 10 g Ghee 
  • 70 g Apfel-Pfirsich-Mark 
  • Zimt 

  • 1 TL weißes Mandelmus

  • Tee, Wasser


Kcal 2719
EW 145 g
KH 221 g
Fett 143 g

Whey und "The pH-Miracle" sind da

Gestern sind also Eiweißpulver und das Buch gekommen. 

Es handelt sich bei ersterem um CFM-Whey. CFM (cross flow microfiltration) bezeichnet die Methode, die das derzeit beste Proteinkonzentrat (und Whey ist frei von Casein) hervorbringt. Whey ist zudem auch das beste Protein überhaupt - die Wertigkeit liegt bei 146, höher gibt es nichts. 

Die biologische Wertigkeit bezeichnet übrigens nicht den Prozentsatz, zu dem das Nahrungseiweiß in Körpereiweiß umgewandelt werden kann wie fälschlicherweise oft angenommen. Dann wären Werte über 100 und selbst die 100 völlig utopisch, da es allein schon bei der Verdauung zu Verlusten kommt und das beste Nahrungseiweiß wie aus Fleisch oder Eiern auch nur zu max. 45 % umsetzbar ist. Anders verhält es sich bei chemischen Aminosäuren: Hier liegt der Wirkungsgrad bei angeblichen 99 % (für MAP, also EAAs in der vom Menschen benötigten quantitativen Kombi). Ich habe zumindest die Erfahrungen gemacht, dass je mehr Aminosäuren ich nahm, insgesamt weniger Protein nötig war. 

Die biologische Wertigkeit (BW) von Eiweißen bezieht sich auf einen willkürlich festgelegten Referenzwert von 100 für das Hühnerei. So gibt es auch Proteine, aus denen der menschliche Körper noch mehr eigenenes Eiweiß aufbauen kann als aus dem Ei, dann liegt die BW über 100 (so z.B. beim Whey), weil das Aminosäurenprofil besser ist. 

Das grundlegende Problem an chemischen Aminosäuren ist, dass auch der Bedarf an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen (kurz: Mikronährstoffen) steigt, die AS diesen aber nicht decken können, weil darin nichts davon enthalten ist. Man muss also entweder sich generell extrem hochqualitativ ernähren (z.B. mit vielen Superfoods) oder wieder weitere NEM zuführen, um den Bedarf zu decken. 

Ich habe nun erstmal das Whey, welches auch über Mikronährstoffe verfügt (u.a. Calcium), aber auch über immunfördernde Substanzen. 
Ich habe mir übrigens einen 2-kg-Eimer über ebay gegönnt, aus deutschen Rohstoffen und ohne weitere Zusätze wie Aromen oder Süßstoffe, welche bei Whey im Grunde auch nicht nötig sind, denn Whey schmeckt so schon ganz hervorragend, finde ich. Es ist cremig und löst sich leicht, das Getränk wird auch nicht sonderlich dick davon, wie es z.B. mit pflanzlichen Proteinpulvern der Fall ist. Ich mische mir etwa 30 g Whey in 150 - 200 g Reisdrink, süße evtl. mit etwas Rebaudiosid, gebe noch eine Prise Vanille und manchmal noch etwas Kakao hinzu. Mhmmmm... soooo lecker!!! 

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Außerdem war ich gestern früh beim Arzt. Ich habe 6 Termine für Physiotherapie bekommen (nochmal Ultraschall für die Tibia) und ein Rezept für Einlagen für die Sportschuhe mit Supinationskeil (gegen die Überpronation). Außerdem möchte er, dass ich beim Hausarzt mal auf die Blutwerte gecheckt werde, weil an der Stelle wo es wehtut, angeblich eine Vene verlaufe und hier also irgendwas mit den Gefäßen sein könnte, was man anhand der Blutwerte dann sehen könne... 

Da sind bestimmt komische Werte (je nachdem wie schnell ich jetzt gesund werde), da ein überstrapaziertes Immunsystem aufgrund ständigen Bombardements mit nicht erkannten Allergenen über Jahrzehnte (!) natürlich Entzündungs- und Rheumafaktoren produziert... 

Ich erinnere mich noch an meinen schmerzhaftesten Wettkampf. Den hatte ich im September 2012, nachdem ich im August wieder kurzfristig vermehrt Stärke (und auch Gluten und mehr Milchprodukte) aß. Es ging mir so elend (Schmerzen am ganzen Körper und im Kopf), dass ich nach einer Runde am liebsten aufgehört hätte. Ich habe mich dann aber einfach durchgebissen (da ich mir gesagt hatte, dass es für meine mentale Einstellung ungut wäre, aufzugeben), und dann einen riesigen Pokal gewonnen... (1. Platz). 

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Das Buch gefällt mir erstmal ganz gut; es ist ein kleines, aber dafür doch recht dickes Taschenbuch, welches ich spontan gekauft habe, weil es nur 5,40 kostet.  Es geht darum, was alles im Körper Säuren produziert (es werden vor allem auch schlechte Bakterien, Candida etc. beleuchtet und gesagt, dass diese nur bei entsprechendem Nährboden Überhand nehmen können) und wie man das mittels Ernährung verhindert bzw. umkehrt, wenn man bereits zivilisatosekrank ist. Im Grunde handelt es sich um extrem gemüselastige Kost, aber es kommt auch oft Tofu vor, was mir nicht so ganz schmeckt, da Soja doch auch Risiken bergen kann. Hinten gibt es einen Rezeptteil.
Der Blog vom selben Autor ist hier zu finden: articlesofhealth.blogspot.de

Von gestern auf heute habe ich übrigens ca. 11 Std. geschlafen; ich musste mich bereits um 19:30 Uhr hinlegen, so müde war ich (war dann aber später noch mal ca. 1 Std. wach).. Außerdem habe ich mit einer Freundin etwas Yoga gemacht (genau wie schon am Montag) und bin etwa 9,5 km zu Fuß durch den Schnee gegangen (mit den neuen Laufschuhen). Daher habe ich gestern sehr eiweißlastig gegessen und abends als letztes noch einen Whey-Shake getrunken. Vormittags hatte ich 2 Teller leckere Linsensuppe mit Reis. Ich habe noch etwas kleingeschnittene, rote Paprika für die letzten 13 Min. mitköcheln lassen, so war es noch leckerer. 

Einen tollen Knoblauch-Tip habe ich noch für euch (und auch kürzlich schon erwähnt, glaube ich): Entfernt aus der der Zehe den Keim. Gut heran kommt man, wenn man die Zehe der Länge nach aufschneidet. So stinkt man nicht nach Knoblauch. Es funktioniert tatsächlich. Gesehen und gehört beim "perfekten Dinner" ;D 

Montag, 21. Januar 2013

70 - 80 % der Menschen vertragen kein Gluten

Ja. ist das nicht unglaublich? Und zwar sagt das Dr. Axel Bolland, einer der Ärzte, die als Moderator ein Forum bei medivere haben. Er sagt zwar "Deutsche", aber ich mache daraus mal "Menschen". Ich könnte mir vorstellen, dass die Europäer noch ein bisschen eher an Gluten angepasst sind. 

So, warum ist das so? Wir sind genetisch nicht lange genug angepasst. Einige wenige sind es. 20 - 50 000 Jahre reichen da nicht für alle, viel zu kurz. Aber eine ganz wichtige Sache, die ich so noch nie gehört hatte, war, dass er sagte, dass ein Protein im modernen Weizen als Insektengift dort hineingezüchtet wurde! Der Hammer, oder??! Was für Insekten tödlich ist, wird für uns ja wohl nicht gerade gesund sein, logisch. 

Und die Verbindung Gluten- und Caseinintoleranz liegt auch bei den meisten vor, die eben auf Gluten reagieren. Weil die Proteine so ähnlich sind. Darum also, DARUM, geht es den Menschen immer so gut, wenn sie auf Rohkost oder vegane Ernährung umstellen. Und wegen der wegfallenden falschen Kombis. 

Dr. Bolland sagt, wenn er gefragt wird, wann "man wieder zur 'normalen' Ernährung zurückkehren könne", dass es keine normale Ernährung sei, große Mengen Gluten und Casein zu essen! Und dass die Unverträglichkeit/Allergie (welche dann meist vom Typ 4 ist, der mit herkömmlichem Test nicht nachweisbar ist) aus diesem mengenmäßigen Missbrauch entstehe. Es werden auch wieder weniger Antikörper gebildet, sobald man aufhört so viel davon zu essen. Unter Umständen verträgt man dann ab und zu etwas Milch und glutenhaltiges Getreide. Aber man sollte in jedem Falle, wenn einem die Gesundheit lieb ist, von Gluten und (A1!!!!-)Milchprodukten Abstand nehmen, was nicht für Butter, Ghee und kleine Mengen Sahne gilt, da hier wenig (Sahne) bis kein (Ghee) Eiweiß enthalten ist. Molkenprotein (Whey) dürfte damit auch komplett klargehen, solange man nicht zusätzlich darauf reagiert.

Habt ihr euch mal die Menschen angeschaut? Gerade Kieferfehlbildungen und Zahnengstände sind eine der sichtbaren Langzeitauswirkungen von Glutenempfindlichkeit. Dass die "zivilisierten" Völker unter fehlgebildeten Gebissen leiden, erkannte schon der Zahnarzt Dr. Weston A. Price vor ca. 100 Jahren wenn ich mich nicht irre - und untersuchte einige Naturvölker der Erde: Diese Menschen hatten ohne Ausnahme kräftige, gut entwickelte Kiefer und vollkommene, korrekte Zahnbögen. 
Wer hierzulande hat denn keine Zahnspange gehabt? Wer?? Ich sehe immer gleich, wessen Gesicht am Kiefer fehlgebildet ist. Fast keiner hat korrekte Kiefer/Zähne/Profil! 

Leider bin ich ja auch selbst erheblich betroffen, daher habe ich u.a. den Blick dafür. Meine Kiefer sind auf allen 3 Achsen verschoben. Natürlich könnte man das operieren. Ich war ja schon beim besten Kieferchirurgen Deutschlands vorstellig, aber ich habe natürlich Angst, mir den Kopf zersägen zu lassen. Denn nichts anderes würde dabei gemacht werden... zumal noch ein Haufen begleitende Behandlungen (Kieferspalte öffnen, Zahnspange, Metallplatten später entfernen) auf einen zukäme (alles in allem auch schmerzlich eine totale Tortur), wovon natürlich auch die Krankenkasse nichts bezahlen will. Was ich aber auch bedenklich finde, ist, dass der Trignemius, der Gesichtsnerv, hier in Gefahr kommt, da genau dort gesägt wird. Und man weiß vorher nicht, wo dieser im individuellen Fall liegt. Bei einigen Menschen verläuft er woanders als bei anderen. Soviel dazu.

Es verhält sich leider so, dass die Intoleranzen im Darm dafür sorgen, dass weniger Nährstoffe aufgenommen werden. Es kommt manchmal zu erheblichen (vor allem) Vitamin-D-Mängeln, welche aber für den gesunden Knochenaufbau gebraucht werden. Gerade Vitamin D (eigentlich ein Prohormon, kein Vitamin) ist eine komplizierte Sache und vor allem im Immungeschehen aktiv beteiligt. 

Wenn die Intoleranz allergisch (und hier eben oftmals Typ-4-Allergie, die mit den herkömmlichen Tests nicht nachzuweisen ist) bedingt ist, ist das Immunsystem stark involviert und verbraucht zusätzlich große Mengen Zink und Magnesium, weshalb es hier oft zu eklatanten Mängeln kommt, was man bei Zink vor allem an Dehnungsstreifen auf der Haut im Wachstum oft erkennen kann. 

Im Darm entsteht durch die Unverträglichkeit eine Fehlbesiedelung und damit eine Dysbiose, die man im Nachhinein immer erst analysieren und dann beheben muss, weil das nicht von selbst passiert, auch wenn man die Allergene schließlich weglässt. Die falschen Bakterien produzieren eine Menge Schadstoffe, welche die Leber entgiften muss. Daher können hier auch Leberprobleme oder -überlastungen auftreten. 
Die Atemwege sind so gut wie immer mitbetroffen (meine Freundin hatte auch Asthma), da Darm und Lunge eine Einheit bilden und u.a. auch über die Lunge viel abgeatmet wird. Daher tritt bei übermäßiger Gasbildung durch solche ungesunden Vorgänge im Darm dann oftmals auch schlechter Atem auf.

Durch die Überstrapazierung des Immunsystems aufgrund ständiger Bombardierung mit den Allergenen kann es zu Autoimmunkrankheiten und vielen Entzündungen kommen, u.a. sind GFCF-Diäten unbedingt angezeigt bei z.B. Lupus, Schilddrüsenproblemen, entzündlichen Darmerkrankungen, rheumatischen Erkrankungen und allen Gelenkbeschwerden wie Arthritis/Arthrose etc. 
Krebs und Osteoporose wird ebenfalls der Weg geebnet bei solch nicht erkannter Allergie und damit fast immer weiterhin ständiger Allergenzufuhr. Auch Migräne kann eine Unverträglichkeit anzeigen. 

Nüsse, Kiwis, Bananen, Kaffee können kreuzreagieren mit Gluten. 
Allergien auf Zein (Klebereiweiß im Mais), Kartoffeln und Hafer treten manchmal ebenfalls auf. 

Intoleranzen wie Laktoseintoleranz und Fruktoseintoleranz sind eine eigene Thematik, können aber sekundär durch die herabgesetzte Verdauungsleistung (Fruktosetransporter!) auftreten - so bei mir geschehen.

Eine GFCF-Diät kostet nichts; man muss nur das Falsche weglassen, es gibt viele leckere Alternativen! 
Leider kann ich nun sagen, dass Gluten für alle Menschen schädlich ist, es ist nur eine tickende Zeitbombe. Ob man zu den wenigen Menschen gehört, die nie Probleme davon bekommen, weiß man erst hinterher - russisches Roulette mit ganz schlechten Quoten.

Hirse, Reis, Wildreis, Süßkartoffeln, Yamswurzeln, Maniok, Amaranth, Buchweizen, Quinoa, Teff, Hülsenfrüchte, Kartoffeln uvm. schmecken gut, sind abwechslungsreich und weit närhrstoffhaltiger als Weizen. Sie sind, frisch gekocht, weitaus besser als Brot (laut Ayurveda alles "altes Zeug", wenn es eben nicht mehr frisch ist, und außerdem ist warme, mit passenden Gewürzen und Gemüse zubereitete Nahrung besser).
Man kann aber auch ganz easy glutenfreie Brote und Kuchen backen. Das mache ich z.B. gerne aus Kürbis und Reismehl.
Wer das nicht selbst möchte oder kann, kann auch bei der Naturkornmühle Werz tolle Sachen bestellen. Ich mochte immer total gerne die Reis-Kuchenschnitten.
Es gibt mittlerweile ein breites Angebot an Pflanzen"milchen" die auch gut schmecken, oder man macht Eier"milch" aus Wasser, Eiern (+ Butter oder anderem Fett).

Dr. Bolland ist ein toller Arzt. Jemand, der den Blick für das Wesentliche nicht verloren hat. Denn er sagt oft: Sie brauchen keine weiteren Tests. Wenn es Ihnen ohne Gluten/Casein besser geht, ist das eindeutig. Wenn der Test nichts ergibt, aber die Auslassdiät schon, zählt die Praxis.

Wenn euch eure Gesundheit lieb ist, lasst Gluten und (A1-)Casein weg. Der Mensch ist noch nicht genügend daran angepasst, diese Stoffe in so großen Mengen jeden Tag zu essen, wie es hier gängigerweise der Fall ist!
Man kann es ja einfach ein paar Wochen ohne versuchen und schauen, ob es einem (noch) besser damit geht. Viele Dinge, die man überhaupt nicht in Zusammenhang damit bringen würde (ja, auch Übergewicht), können damit zusammenhängen.

Sonntag, 20. Januar 2013

Ich war in der Sauna

... und zwar gestern! Schön war es. Erst waren wir im Tepidarium, 55°C und 55 % Luftfeuchte - ich liebe das! Weil unsere Wohnung so hohe Decken hat, krieg ich die Bude richtig schlecht geheizt. Folge: Ich friere latent eigentlich immer. Während mein Mann schon fast rausmusste nach ca. 12 Min., und ich ihm die Hand reichte, meinte er erstaunt, dass meine Hände ja noch kalt seien. Waren sie auch. Gut durchgewärmt war ich erst nach ca. 20 - 30 Min. da drin. Dann gings in die finnische bei 80°C, was für ihn schon eine Herausforderung war. Ich hab einfach nur die Wärme genossen. Keine Spur von "mir ist zu heiß". Herrlich! 

3. Gang, finnische 90°C, die aber eigentlich nur etwa 86°C waren. Langsam wurde auch mir etwas warm. Die 15 Min. habe ich aber gut ausgehalten, wenn auch nicht komplett auf der oberen Bank. 
Und weil noch etwas Zeit übrig war, sind wir noch ins neu gekachelte Dampfbad marschiert, was mir außerordentlich gut gefallen hat, nachdem wir eine Weile drin waren: Erstens hätte ich gar nicht mehr rausgemusst bei 40°C, weil mir nämlich kein Stück zu heiß war und zweitens war die Luftfeuchte so wahnsinnig angenehm für meine Atemwege. Genau wie der Duft (irgendwas tannenmäßiges oder so). Je länger man drin ist, desto besser wirds. Da gehe ich das nächste Mal ne Stunde am Stück rein ;) 

Ein schöner Nachmittag, endlich hab ich mich mal wieder so richtig gut dank der Hitze gefühlt. Dazu hatte ich auch noch 16 Euro in meiner Sporttasche gefunden, die gleich darin investiert wurden. 

Heute bin ich wieder eine geschlagene Stunde Trampolin gehüpft. Ich esse immer noch etwas zuviele KH momentan, und der Körper fordert die abzutrainieren. Ich merke aber auch, dass diese überschüssigen KH (bin die ganze Woche im Kalorien- und KH-Plus gewesen) nun auch vermehrt als Fett ansetzen können (man ist halt keine 20 mehr, hmpf). Das ist auch allgemein das Figurproblem der Leute, und gestern in der Sauna waren ein paar Körper dabei... holla die Waldfee sag ich nur. Würde ich so aussehen wie einige, hätte ich ein Riesenproblem. Ehrlich gesagt hatte ich gestern schon fast ein Problem. Ich fand mich viel fetter als jemals zuvor und kam mir auch unförmig vor. Ganz schlimm. 

Das Problem ist an sich: Die Allgemeinheit isst KH-betont durch Stärke, bewegt sich aber meist so gut wie nie, vor allem nicht in höheren Intensitäten (nur hier werden KH wirklich gebraucht). Das Gehirn benötigt bis ca. 150 g KH. Diese kommen aber normalerweise schon aus Obst und Gemüse zusammen... Die KH aus erhitzter Stärke locken aber erstens viel mehr Insulin als Obst (bedeutet mehr Fetteinlagerung) und zweitens sind sie selbst überschüssig, d.h. sie werden zu allem Überfluss dann in Fett umgewandelt, wenn sie nicht verbraucht werden.
Die Menschen könnten nun fettarm essen, was aber auch fast bzw. meist nichts bringt, weil sie das Fett ja auch nicht oder kaum verbrauchen (durch Sport; nur Muskeln in Arbeit verbrauchen nennenswert Fett). Und die KH trotzdem da sind. Und das Fett wird zwar für körperliche Arbeit oder Sport (bei Trainierten) primär als Treibstoff verheizt, ist aber im Körper vor allem für Hormon- und Gewebeaufbau nötig - und daher ist es weder gesund noch nötig oder gut, fettarm zu essen. Es macht sogar schlechte Laune und niedrige Cholesterinspiegel werden in Zusammenhang mit erhöhter Aggressivität und schließlich Sterblichkeit gebracht, mal so am Rande. 


...und ich glaube mittlerweile jedenfalls, mein Spiegel am Schrank ist so ein fieser Mogelspiegel! Immer wenn ich da reingucke, denke ich "boah, was seh ich schmal aus?! Schööön." und in dem anderen wirkt der Körper schon etwas breiter. Irgendwas stimmt da nicht! Ich hab doch keine Wahrnehmungsstörung. Und ich bin ja nicht ohne Grund "das Auge" - ich sehe ne Menge Dinge, die andere nie sehen... 

Heute ist der 2. Tag meiner GFCF-Diät (glutenfrei caseinfrei). Ich benötige gleich weniger Kalorien und offenbar auch weniger Eiweiß. Mal sehen, was sich nun alles ändert. Hoffentlich eine Menge, ich bin gespannt! Und hoffentlich nehm ich jetzt bald mal die 7 - 8 kg ab...

Ich habe mir heute dieses Buch gegönnt. Der Blog dazu ist in meiner Blogroll verlinkt, daher kam ich überhaupt erst auf das Buch. Brauche mal wieder zum Lesen. Sachbücher sind meine Trivialliteratur... mich unterhält sowas total. Die Bücher von Finchen sind übrigens auch toll! (Das Gemüsebuch musste ich gleich meiner Freundin überlassen, aber zu den anderen kann ich demnächst noch was schreiben.)
Romane lese ich nie (außer ganz selten alten, richtig guten Kinder- und Jugendbüchern), ich halte das für Zeitverschwendung, so einen, in meinen Augen, totalen Stuss zu lesen.


So, und dann gibts noch neue Werbung auf dem Blog: von Tri-Mag. Ein Shop, der hochwertige NEM vertreibt und von dessen Tri-Magnesiumdicitrat (das angeblich auch Dr. Strunz nimmt) ich eine Menge halte, daher wollte ich gerne dafür ein Banner haben.  

Früher hatte ich jahrelang einfaches Magnesiumcitrat, welches aber sauer schmeckt und auch nicht soviel Mg beinhaltet wie das neutral bzw. leicht metallisch schmeckende TriMag. Ich wollte Magnesium zwar als Chlorid hauptsächlich transdermal aufnehmen, aber ich schaffe es leider nicht, täglich Fußbäder zu machen. Nicht "schaffen" bedeutet, ich bin zu faul dafür. Es ist etwas unkomfortabel. Und mein Mann macht das auch nicht unaufgefordert. Er profitiert aber ebenfalls von mehr Magnesium. Uns geht es einfach besser wenn wir Magnesium supplementieren, und Magnesium war auch mein "Einstieg" in NEM.

Calcium- und Kaliumcitrat sowie Zink sind dort auch neu im Shop. Nehme ich auch, das sind einfach Standards für mich, wobei Kalium (für mich) eher nicht so gut bzw. wichtig ist (da ich ja sehr viel Obst und Gemüse esse). Und Omega-3 gibts jetzt dort auch, für mich ebenfalls ein wichtiges NEM.


Samstag, 19. Januar 2013

REZEPT: Linsensuppe

Zutaten für 2 Personen

  • ca. 60 - 80 g braune Tellerlinsen pro Person, einen Tag eingeweicht 
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Packung (500 g) passierte Tomaten 
  • 1 oder 2 Möhren, je nach Größe 
  • etwas rote Paprika, kleingeschnitten 
  • 1 kleine Zwiebel 
  • 1 kleine Zehe Knoblauch 
  • frischer Ingwer, ein daumenkurzes Stück
  • 1 TL braune Senfsamen 
  • 2 TL Kreuzkümmel, ganz oder gemahlen
  • 4 TL Koriander, gemahlen 
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen 
  • 1/2 TL Nelken, gemahlen 
  • 1/2 TL Kurkuma 
  • schwarzer Pfeffer 
  • ggf. etwas Chili 
  • Steinsalz 
  • geeignetes Bratfett (Ghee oder Kokosöl)
  • Grünzeug zum Garnieren (frische Petersilie, Kresse, Koriander etc. - nach Geschmack) 

Die Linsen gut durchspülen und in wenig Wasser aufsetzen und kochen. Nach ein paar Minuten erneut absieben und spülen, damit der Schaum nicht im Essen bleibt (evtl. auch Topf mit Schwamm auswaschen). Weiterkochen, auf 38 Min. einstellen und ein Lorbeerblatt dazugeben. Bei ca. 18 Min. Restzeit die vorher geputzte und kleingeschnittene Möhre hinzugeben. Wer es etwas "gehaltvoller" mag, kann etwa an dieser Stelle auch etwas Reis dazugeben (Kochzeiten bei unterschiedlichen Reissorten beachten!).

Bei ca. 13 - 15 Min. Restkochzeit die kleingeschnittene Paprika zufgen. 

Wer noch mehr Gemüse unterbringen möchte, kann gegen Schluss (ein paar Minuten mitköcheln) noch etwas Blattspinat hineingeben. 

Knoblauchzehe (Keim entfernen, dann stinkt man nicht!), Zwiebel und Ingwer kleinschneiden und ins heiße Fett (mittlere Stufe) einer kleinen Pfanne oder Topf geben. Braune Senfsamen und Kreuzkümmelsamen nach einer Weile dazugeben, nach einer weiteren Weile in dieser Reihenfolge Koriander, Nelken, Zimt dazugeben, noch etwas anrösten. Platte abschalten und etwas Kurkuma und schwarzen Pfeffer hineingeben. Ich menge an dieser Stelle auch immer das Salz unter die Gewürze. Wichtig ist, dass man Hülsenfrüchte NACH dem Kochen salzt, weil sie anderenfalls nicht weich werden.

Wenn die Linsen fertig sind, die Packung passierte Tomaten und die Gewürze hinzugeben, gut verrühren, evtl. mit etwas Vollrohrzucker abschmecken (gegen die Säure). 

Guten Appetit! 

Warum, warum, warum bin ich so dumm??

Wie konnte ich all die Jahre nicht darauf kommen?? Dass Glutenintoleranz und Caseinallergie Hand in Hand gehen, weil es ein ganz ähnliches Protein ist? Hmpf! 

Seit ich so viel Harzer als Eiweißquelle aß und auch Buttermilch (die ich irgendwie doch ungern trank...) wieder aufgenommen hatte, nachdem ich mir sicher war, dass ich mit Laktose keine Probleme habe, ging es mir wieder schlechter. Überhaupt hatte ich die MiPros ja schon vor einigen Monaten fast rausgeschmissen, als ich dann feststellte, dass es leider mit dem Calcium nicht klappte und ich daher Knochenprobleme hatte. Wahrscheinlich hab ich eh schon ne Osteoporose, aber nun gut, das ist das kleinste Problem, da dies im Gegensatz zu anderen Störungen reversibel ist, wenn ich jetzt die Ursache behebe. Und Calcium kann ich auch ohne Milchprodukte aufnehmen.

Ich habe mir einen Vortrag bei medivere angehört, über maskierte Allergien (Direktverlinkung zum Video geht leider nicht). Leider wurde Casein nicht explizit dort erwähnt (eig. immer nur Fruktose und Gluten, und auch den Zusammenhang zwischen Gluten- und Caseinallergie habe ich erst in einem der Ärzteforen gelesen... aber ich war mir aufgrund meiner Symptome und des Allergierechners nun ganz sicher, eine versteckte bzw. verzögerte Allergie zu haben. Nasenpolypen (welche mir glücklicherweise nicht herausgeschnitten wurden), wiederkehrende Infekte, Lungenprobleme und Mittelohrentzündungen sowie Nebenhöhlenentzündungen (was ich alles hatte/habe) sind extrem typisch für Glutenallergie, aber auch Caseinallergie.

Interessanterweise bescheinigte mir eine Bekannte, die Geistheilerin und hellfühlig ist, schon vor Jahren, dass ich einen Hinweis auf eine Allergie am Ohr hätte... 

Die Allergien vom Typ 3 und 4 sind mit herkömmlichen Allergietests nicht nachweisbar, da sie an andere Antikörper binden (oder so ähnlich), jedenfalls nicht IgE. 
Man hat auch keine direkte Reaktion, sondern eben bis zu 72 Std. verzögert (und dann kann es sich natürlich immer wieder überlagern) - und gerade das macht es so schwer, das zu entdecken. 
Es entstehen Mängel und erhöhtes Krebs- und Osteoporose-Risiko und noch tausend andere Nachteile, welche sich m.E. allein aus der Mangelversorgung plus der Vergiftung der unverdaulichen Eiweiße bilden. 

Auch die A1-/A2-Problematik kommt hier schwer zum Tragen als Auslöser. Es lohnt sich, das nochmal ganz genau anzuschauen. Ich wette, viele viele Menschen haben Probleme und können diese Rückschlüsse nicht ziehen. Das konnte ja selbst ich offenbar nicht, obwohl ich mich schon so lange ausgiebig mit Ernährung und Gesundheit befasse...
A1-Milch gibt also in der Hauptsache Probleme, während ich vielleicht A2-Produkte (z.B. echten Feta) sogar vertragen würde. Das muss ich ausprobieren. Interessant ist, dass erhitzte Milch (pasteurisiert oder höher erhitzt) noch schwerer verdaulich ist und damit noch größeres Unverträglichkeitspotential hat. 

Es wird auch gesagt, dass wenn einer in der Familie ein Glutenproblem hat, der Rest fast immer auch betroffen ist. Nun, wie sieht es da aus? Großmutter Brustkrebs gehabt, an Gebärmutterkrebs gestorben. Mutter und Schwester von Brustkrebs betroffen, aber erfolgreich behandelt worden. Andere Großmutter hatte Diabetes. Vater hatte Nierensteine. Mutter Migräne. Auf einige Übellaunigkeiten gehe ich mal nicht näher ein... 
Aber alle diese Krankheiten/Symptome sind ganz typisch für "ignorierte" Gluten- und auch Caseinintoleranz!

Den Darmcheck von medivere habe ich seit gestern hier liegen und werde ihn Montag machen und zur Post bringen. Der ist natürlich trotzdem nicht für die Katz - durch die jahrzehntelang nicht erkannte Allergie und die Folgen wird die Darmflora evtl. aus dem Gleichgewicht sein - und genau das werde ich dann endlich mit Fakten und Zahlen erstmals sehen können. Dann kann man das auch gezielt beheben. 

Ich lasse also ab sofort Casein weg. Ob ich Butter auch weglassen werde (geht laut Quellen im Internet, weil wirklich wenig Eiweiß drin ist), weiß ich noch nicht. Ghee werde ich natürlich noch essen, ist im Grunde eh besser.

Übrigens hab ich gestern (glaube erstmalig) die 1000 Seitenaufrufe an einem Tag geknackt! Ihr seid super (dürft aber gerne mehr kommentieren ;))! DANKE!!!

Gestern bin ich original eine ganze Stunde Trampolin gesprungen (yeah) und habe dann noch 36 Sonnengrüße und diverse Squats gemacht. 

Und warum bin ich so dumm? Wer Gluten und Casein nicht verträgt, der hat Drogen im Kopf. Kein Witz. Diese Sachen können die Blut-Hirn-Schranke überwinden und wirken wie Opiate (und tun es auch). Also, ich werd dann mal clean...!

Bin irgendwie so froh drüber, und ich fühle mich überhaupt nicht eingeschränkt, weil ich nun keinen Käse etc. mehr essen darf. Macht mir irgendwie gar nichts... ich bin einfach nur froh, dass ich jetzt gesünder werden kann! 
Und jetzt weiß ich ja auch sicher, dass ich kein wahres Problem mit Stärke habe. Die Probleme haben sich durch Stärke im Darm, mit der das Casein noch unverdaulicher wurde, eben nur verschärft (Stärke verlangsamt die Darmpassage, aber auch der Trennkostgedanke spielt eine Rolle). 
Das macht mich viel glücklicher, weil ich doch ab und an ganz gerne mal Reis und Hirse und neuerdings auch wieder Linsen esse. Das ist ein ganz toller Linseneintopf, wenn ihr interessiert seid, stelle ich das Rezept ein (werde ihn heute wieder kochen). 


Freitag, 18. Januar 2013

Die Einkaufstips zum Lotti-Diät-Plan

Danke für eure Rückmeldungen zum neuen Plan! 

Hier jetzt die Einkaufstips und Hinweise zu den Produkten in Kürze für euch. 


Hirse: Ich habe sie gestern bei Aldi (bio) gesehen. 750 g zu 1,99 glaube ich. Allerdings ist sie bei mir hier im Bioladen noch etwas günstiger (1 kg zu 2,29). Hirse bekommt ihr mittlerweile quasi überall, also auch bei Rewe, Alnatura etc.


Grapefruitdirektsaft: Kaufe ich bei Aldi und Edeka. Netto hat auch solche Direktsäfte. Kosten alle 1,49. Der von Edeka ist explizit ohne Zuckerzusatz, während das auf den anderen nicht so direkt draufsteht. Da gängigerweise Zucker ohne Angabe zugesetzt werden darf (zur Geschmackskorrektur bis zu einer gewissen Grenze, falls das Naturprodukt mal geschmacklich nicht dem Standard entspricht), gehe ich lieber auf Nummer sicher. Noch besser ist natürlich frisch gepresst.


Äpfel: Oft geben Nachbarn, (Obst-)Bauern etc. Äpfel günstig ab oder verschenken sie sogar. Vielleicht habt ihr auch irgendwo Bäume gesehen, von denen ihr pflücken/sammeln konntet. Nutzt diese Chance, da konventionelle Handelsäpfel oft stark pestizidbelastet sind - und Bioäpfel sind ganz schön teuer. Es gibt Produkte, da ist es wichtiger, auf Bioqualität zu achten als bei anderen. Äpfel zählen dazu, ebenso Möhren und Paprika. Möhren gibts in bio auch bei Aldi, Netto etc., Paprika manchmal bei Penny.


Grüntee: Tee wird in großen Monokulturen angebaut und ist daher anfällig für Schädlingsbefall, was wiederum herkömmlicherweise mit einer großen Spannbreite an Giften bekämpft wird. Geht auf Nummer sicher, kauft bio oder schaut euch vorher die Testergebnisse an (z.B. hier) und nehmt einen unbelasteten Tee.
Beim Zubereiten achtet auf eine Wassertemperatur von ca. 70 °C (Teethermometer benutzen oder ca. 20 Sek., nachdem das Wasser beim Erhitzen anfängt, Geräusche zu machen), um bestimmte wichtige Inhaltsstoffe nicht zu zerstören. Ideal ist, die Blätter lose im Topf ziehen zu lassen, so dass sie sich richtig entfalten können. Ich gieße anschließend durch einen Kaffeefilteraufsatz (mit Filter natürlich) in eine andere Kanne ab, das hat sich bewährt. 


Zimt/Gewürze: Nutzt idealerweise auch hier Bioware. Herkömmliche Gewürze werden oft bestrahlt! Bio-Zimt ist meist der hochwertige Ceylon-Zimt, während konv. Zimt der sog. Cassia-Zimt ist, der schon wegen des hohen Cumarinanteils in der Vergangenheit in Verruf geraten ist. Hier nachlesen.
Nutzt die Gewürze, sie gelten als Juwelen des Ayurveda. Sie machen die Nahrung leichter verdaulich, sind reich an Antioxidantien und befriedigen die Sinne. 


Milchprodukte: Mit Bioprodukten ist man auch hier auf der besseren Seite, da Bio-Kühe eher artgerecht gefüttert werden (Gras, Heu, Silage) als konv. gehaltene Tiere (oftmals Soja, Getreide oder noch schlimmeres). Falsch gefütterte Tiere, die vielleicht auch noch nie das Sonnenlich gesehen haben, sind anfälliger für Krankheiten und werden oftmals schon vorbeugend mit Medikamenten behandelt, die sich dann natürlich auch im Endprodukt wiederfinden bzw. sogar regelrecht anreichern. 


Whey: CFM (Cross Flow Microfiltration) ist die derzeit schonendste Methode, hochwertiges Molkenproteinkonzentrat (englisch "Whey") herzustellen. Das Endprodukt ist relativ teuer, aber sein Geld wert: Es ist kohlenhydrat- und fettarm, quasi Rohkost, laktosefrei, hat die höchste biologische Wertigkeit von allen Eiweißen überhaupt, schmeckt auch ohne Zusätze sehr gut, löst sich gut und bietet eine Reihe immunförderlicher Stoffe. Kurz: DAS Top-Eiweißprodukt. Hier alles über Whey nachlesen.
Natürlich könnt ihr auch ein anderes Eiweiß benutzen (oder esst stattdessen Magerquark), es gibt mittlerweile u.a. auch sehr gute rein pflanzliche Präparate, aber meine persönliche Empfehlung ist eben Whey, vor allem auch geschmacklich. Wenn ihr was hypoallergenes wollt, so greift auf reine Aminosäuren zurück (z.B. EAAs, MAP). Wichtig finde, ich dass man darauf achtet, dass sich keine potentiell schädlichen Süßstoffe und Aromen im Präparat befinden. Vanillin gilt z.B. als sehr gefährlich (Gefahrstoffkennzeichung "gesundheitsschädlich"!) und wird von der Industrie vielfältig eingesetzt. Auch das immer noch verwendete Aspartam ist kontrovers diskutiert. Und auch Sucralose ist nicht der Gesundheit letzter Schluss. 


Mandelmus: Ich nehme ausschließlich weißes Mandelmus (gibts im Bioladen, Reformhaus, Alnatura glaub auch), da hierfür die Mandeln oftmals im Gegensatz zum braunen nicht geröstet werden. Mit dem Rösten verlieren sich leider die gesundheitlichen Vorteile von Mandeln: Durch den hohen Anteil ungesättigter sowie Omega-6-Fette entstehen gefährliche Transfette beim Erhitzen über 120 °C (rösten passiert noch bei weitaus höheren Temperaturen). Ideal ist natürlich ein Mandelmus in Rohkostqualität, oder direkt rohe Mandeln aus der Schale. Die sind im Laden aber auch meist erhitzt, da sich wirklich rohe Nüsse/Mandeln nicht lange halten, schon gar nicht bei Zimmertemperatur. Nüsse dürfen nie muffig oder komisch schmecken, lieber (ausspucken und) wegwerfen, falls doch! Rohe Nüsse gehören in den Kühlschrank.


Gemüse: Aldi hat schöne Bio-Erbsen im TK-Regal, sowie Spinat, Brechbohnen uvm. Ich habe immer TK-Rosenkohl, TK-Erbsen, TK-Bohnen zuhause, sowie Mischungen wie Kaisergemüse. TK-Broccoli ist meist auch besser als frischer, weil frischer oft in weiche Folie eingeschweißt wird. Kauft nichts mit solchem Material eingeschweißtes (z.B. auch Gurken)!! Es migrieren Weichmacher ins Gemüse, die wie Hormone wirken können.Sie fördern u.a. auch Übergewicht!! Das gleiche gilt für Getränke aus Plastikflaschen - eine tickende Zeitbombe, und - wer weiß - vielleicht DER Grund, warum du bisher nicht erfolgreich warst mit dem Abnehmen?!? 

Außerdem ist es eine Produktion von unnötigem Müll, die man nicht unbedingt unterstützen sollte. 

Wenn ihr Broccoli frischhalten oder auffrischen wollt, so schneidet vom "Bäumchen" unten eine dicke Scheibe ab und stellt es in ein Glas Wasser, dann in den Kühlschrank, wenn er noch ein paar Tage halten soll. 





Donnerstag, 17. Januar 2013

Deine Diät? Auf in den Sommer!

Ich lese ja bei vielen Mädels mit, die gerne abnehmen wollen. Oft klappt es nicht so wie gewollt. Sehr oft wird viel zu wenig gegessen (dazu dann noch das falsche), und dann holt der Körper sich mit Fressanfällen nur zu gern, was er braucht und macht damit alles zunichte.

Jetzt gibts einen besseren Plan für euch! Den Lotti-Plan. :) Er ist - achtung - total ausgewogen ;) 
Etwa 33:33:33 der Makronährstoffe in Kalorienprozent. 

Er ist darauf ausgelegt, mit durchdachtem Konzept easy und gesund zum Ziel zu kommen - und dabei zufrieden zu bleiben oder zu werden: durch die gute Versorgung mit allem, was benötigt wird! Daher liegt der Fokus klar auf Gemüse und Eiweiß. Ein nachhaltiges, gesundes Ernährungsverhalten soll erlernt werden und uns zum gewünschten Ergebnis bringen!

Die Vorteile:
  • jede Menge Eiweiß - Eiweiß sättigt und kostet den Körper sogar (Fett-)Energie bei der Verdauung 
  • Eiweiß erhält Muskelmasse und macht straff 
  • es wird nur richtige Nahrung gegessen, frische Produkte überwiegen
  • es wird auf richtige Kombis geachtet - so wird die Gefahr von Verdauungsstörungen minimiert 
  • abends kohlenhydratarm sorgt für nächtlich erhöhte Fettverbrennung 
  • mehrstündige Pausen zwischen den Mahlzeiten lassen die Hormone zur Ruhe kommen und damit dem Körper Zeit zum Fettabbau 
  • vitalstoffreiche Kost, sinnvoll zusammengestellt 
  • wenig hochglykämische KH verhindern eher Fressattacken 
  • Hirse sorgt dank seines hohen Siliciumgehaltes für straffes Bindewegebe 
  • Grüntee und Grapefruitsaft kurbeln die Fettverbrennung zusätzlich an 
  • genügend warmes Wasser unterstützt alle Körperfunktionen und damit das Vorhaben 
  • Superfoods wie Mandeln und Kürbiskerne haben auch tolle Inhaltsstoffe, sind eiweißreich und wirken basisch 
  • fettarme Milchprodukte unterstützen das Abnehmen durch reichlich Calcium und Eiweiß 
  • Mit den NEM werden durch die Cronometer-Voreinstellung empfohlene Vitaminmengen leichter erreicht und so ebenfalls Heißhungerattacken vorgebeugt


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Der Plan: 

morgens nach dem Aufstehen: 
  • ein großes Glas (mind. 300 ml) ayurvedisches Wasser 

ca. 20 Min. danach:  
  • ein Glas frisch gepressten Grapefruitsaft ca. 200 ml (wenn ihr keine frischen bekommt, greift auf Grapefruitdirektsaft ohne Zuckerzusatz zurück - gibts bei Aldi, Edeka, Netto etc.) 
  • ideale NEM dazu: Zinkkapsel, Vitamin-B-Komplex

ca. 30 Min. später: Frühstück:
  • 1 Apfel, entweder roh (dann bitte vor der Hirse) oder gekocht (mit der Hirse) 
  • Hirsebrei aus 60 - 70 g (Trockengewicht) Hirse 
  • mit Zimt, 20 g Kürbiskernen, ggf. Süßstoff oder (wenig) Honig 
  • ideale NEM dazu: 2 Omega-3-Kapseln, danach: 1 Eisenkapsel 

ca. 4 - 5 Std. später: Mittagessen: 
  • ca. 200 - 300 g gekochtes oder gedünstetes Gemüse - Broccoli, Blumenkohl, Erbsen, Möhren etc. (frisch oder TK ohne Zusätze) oder ein großer Salat (selbstgemachtes Dressing ohne Zucker und ohne übermäßig Fett - z.B. Joghurt- oder Senfdressing)
  • 3 Eier, gerührt, gespiegelt oder gekocht

ca. 4 Std. später Eiweißsnack, ideal nach dem Sport:
  • 250 g reine Buttermilch (oder 200 g fettarmer Joghurt)
  • mit 30 g Whey oder anderes fettarmes, kohlenhydratarmes Eiweißkonzentrat 
  • mit etwas Zimt, nach Geschmack 
  • ideale NEM dazu: Vitamin C, 2 Omega-3-Kapseln

spät. 2 Std. vor dem Schlafengehen: Abendessen:
  • 200 g kh-armes Gemüse, z.B. Prinzessbohnen oder Rosenkohl (TK ohne Zusätze) - aber immer warm abends essen, also keinen Salat
  • 120 g Harzer 
  • 100 g Tomaten 
  • 50 g Paprika 
  • 30 g Zwiebel 
  • 2 g Thymian 
  • (siehe auch: Bohnen-Käse-Pfanne - kann man in etwas Wasser andünsten, Fett ist nicht nötig)

Nachtisch:
  • 25 g weißes Mandelmus ohne Zusätze (oder naturbelassene Mandeln)

vor dem Schlafgehen:
  • ideales NEM: Magnesiumcitrat in etwas Wasser

Zwischen den Mahlzeiten trinkt das warme Wasser und nachmittags (ideal z.B. vor dem Sport) darf es dann auch gerne ungesüßter Grüntee sein. Achtet hier bitte unbedingt auf Bioqualität, eurer Gesundheit zuliebe!


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Kcal ~ 1600 
EW 124 g 
KH 124 g 
Fett 63 g

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Die Erläuterungen zum Plan: 

Ayurvedisches Wasser: Kocht dazu Wasser für ca. 20 Min. offen auf dem Herd (wenn ihr mögt, mit etwas frischem Ingwer). So verdampfen flüchtige Giftstoffe, die Wassercluster werden aufgebrochen und das Wasser wird damit leichter zellverfügbar, Kalk fällt aus. Am besten füllt ihr es in eine Thermoskanne (wichtig - diese NUR für das Wasser benutzen!!) und trinkt es den ganzen Tag über. Alle halbe Stunde (bis jeweils 30 Min. vor und ab 1 Std. nach dem Essen) trinkt ihr ein Gläschen, schluckweise. Hier nochmal umfassende Info ansehen - Wasser ist ein großer Unterschied zu anderen Flüssigkeiten für den Körper! 

Hirse: Spült die Hirse vor dem Kochen mit heißem Wasser in einem Sieb. So werden verdauungsstörende und bittere Saponine abgewaschen. Die Hirse hat laut Ayurveda leichte Eigenschaften (vata-förderlich). Ihr könnt aber auch genausogut Amaranth oder Quinoa verwenden. Das Hirsebrei-Rezept findet ihr hier.

Kürbiskerne: Idealerweise weicht man die Kerne einen Tag vorher ein - so werden Antinährstoffe wie Phytate abgebaut, die die Verdauung und Nährstoffaufnahme behindern können. Ich weiche immer eine größere Menge ein, spüle sie dann im Sieb gut durch und trockne sie anschließend auf einem Plastikteller auf der Heizung. 

Gemüse: Bei kh-reichem Gemüse wie Möhren oder Erbsen nehmt ihr bis 200 g. KH-armes Gemüse wie Kohl, Broccoli, grüne Bohnen bis 300 g (wenn ihr schafft). Kartoffeln und andere Knollen fallen hier nicht unter die Kategorie Gemüse! 
Sorgt dafür, dass ihr immer reichlich frisches und TK-Gemüse zuhause habt.

Eier: Angst vor Cholesterin? Nicht doch! Belest euch doch mal hier zu diesen tollen Vitaminbomben. Aber bitte auf Bioqualität achten! Ihr könnt die Eier am Mittag aber auch durch (nicht zu fetten) Käse, Fisch oder Fleisch austauschen. Das könnt ihr am Abend genauso machen, ein bisschen Abwechslung darf es gerne sein. Würzt mit frischen und getrockneten Kräutern (mein Tip: Thymian schmeckt super im Rührei und in der Käsepfanne) und Gewürzen. Geheimtip: frische Petersilie

NEM: Erstmal: Ihr müsst keine nehmen. Aber wenn ihr eh welche nehmt, so sind das die günstigen Zeitpunkte dafür.
Ich benutze das Programm "Cronometer". Hier habe ich auch die Mikronährstoffe (Mineralien, Spurenelemente, Vitamine) im Überblick. Ohne die NEM komme zumindest ich nicht auf meine (nach oben selbst korrigierten!) Mindestwerte. Für jemanden, dessen Verdauung normal und gesund ist, mag das keine Rolle spielen und es reicht für ihn auch so. Hier trotzdem noch etwas interessantes: Vitaminmobbing.
Falls ihr Heißhungergefühle besser einschätzen wollt, macht doch auch mal den Heißhungertest

Kcal: Wenn ihr mit der Kalorienmenge nicht klarkommt (ideal zum Abnehmen ist es, vom Gesamtumsatz nicht mehr als 15 % abzuziehen), erhöht die Menge Hirse, die Menge Buttermilch, die Gemüsemengen, das Eiweiß. Macht die Mahlzeiten einfach etwas größer. Was ihr nicht tun solltet, ist Zwischenmahlzeiten zu essen.

Abendessen und Süßigkeiten: Es ist von großer Wichtigkeit, dass ihr darauf achtet, besondesr abends nicht übermäßig Kohlenhydrate zu essen. Auch ein Stück Schokolade verbietet sich daher an dieser Stelle. Esst es lieber mittags als kleinen Nachtisch, falls es nicht ohne geht. Oder macht euch einen Kakao aus reinem Kakaopulver, heißem Wasser und Süßstoff. Oder Kaffee mit Reis- oder Mandemilch und Süßstoff. Das ist ok und wirft euch kein bisschen aus dem Konzept!

Dauer und Mengen: Der Plan sollte für die meisten gesunden und diesbezüglich zielstrebigen Menschen relativ leicht durchzuführen sein, wenn die Kalorienmenge nicht zu gering ausfällt (s.o.). Zur Sicherheit könnt ihr aber einen Cheatday pro Woche einführen, an dem ihr euch alles erlaubt - idealerweise am Wochenende, wo man auch mal anderes vorhat.
Wenn es euch zuviel ist, weil ihr vielleicht kleiner und leichter als der Durchschnitt seid, so kürzt einfach die Mengen ein wenig, z.B. 50 g Hirse statt 70, 2 Eier statt 3, 150 g Gemüse usw.

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Wie gefällt euch der Plan? Habt ihr Lust ihn auszuprobieren? Findet ihr die Idee generell gut? Hattet ihr euch vielleicht schon nach einem guten Plan für euer Vorhaben umgesehen? 

Ich freue mich wie immer auf eure Rückmeldungen :)