Mein Physiotherpeut beschreibt den Zustand meiner Beine als "komisch", als völlig untypisch und seltsam. Das Bindegewebe zwischen den beiden Unterschenkelknochen ist extrem verhärtet, fest und tut auf Druck weh.
Ich bin mit dem Auto hingefahren, weil mir die Haxen immer noch wehtun. Normalerweise laufe ich solche Strecken und genieße es... ich brauche Bewegung! Manno.
Mir ist mal wieder ein Gedankenblitz gekommen. Das passiert mir irgendwie immer, wenn ich was habe und die Ursache suche. Ich bin so schon erheblich vorangekommen und habe viele Mikronährstoffe nach und nach studiert und auch zur Anwendung gebracht. Daher nehme ich so viel, wobei auch einiges dabei war, was ich nicht zu brauchen meine. Aber die meisten NEM haben mir etwas gebracht, vor allem Eiweiß/Aminosäuren und Vitamine.
Ich schrieb ja kürzlich von Thermogenese, u.a. weil ich auch öfter kalte Hände habe. Heute habe ich also u.a. mit einem Eiweißshake den Tag begonnen, aber auch nicht zu wenig KH und Fett gegessen. Insgesamt auch den Löwenanteil (um die 1000 Kcal) zum Brunch. Und was war?? Ich war trotzdem kalt... Es ist also heute keine Korrelation zwischen Eiweiß und Körperwärme aufgetreten. Da habe ich mich mal wieder geirrt, allerdings nur in Bezug auf mein Hauptproblem, das sich ja in viele Teilprobleme aufgespalten hat, weil die Gesicher von Mikronährstoffmangel so vielfältig sind. Eiweiß trägt natürlich dennoch maßgeblich zur Thermogenese bei, aber wenn sonst noch was fehlt, wirds auch damit nichts. Denn Eisen ist ein Stoff, der für die Durchblutung und damit Wärmebildung essentiell is - außerdem für 180 (!) weitere Vorgänge im Körper, u.a. auch nicht ganz unbeteiligt an der Energieversorgung...
Eisenmangel ist aber ganz typisch bei Zöliakie. Leider ist das sogar ein Teufelskreis, eine Abwärtsspirale: Durch die Zottenatrophie wird die Eisenaufnahme im Dünndarm verringert, und durch den Eisenmangel wird die Atrophie weiter verstärkt und natürlich auch so weiterhin die Aufnahme aller Nährstoffe behindert. Hmpf!
Einen Eisenmangel hatte ich als Kind bzw. Jugendliche ganz sicher. Spröde Haare, trockene Haut, ewig müde und ausgelaugt, gereizt, konzentrationsschwach, von sportlicher Ausdauer nicht der Hauch einer Spur.
Ich kam vor allem jetzt darauf, weil ich nach Durchblutungsstörungen bzw. Gefäßgesundheit suchte. Alles was für die Gefäße wichtig ist, nehme ich aber schon (u.a. Arginin, Omega-3-Fette, Vitamin C, Antioxidantien, Vit. E, etc. pp.). Nur mit den Eisenkapseln, da schludere ich dann doch manchmal, weil ich u.a. recht oft Grüntee trinke, ab und zu ein Stück Schokolade esse oder Kakao in den Eiweißshake mixe oder es auch ca. 2 mal die Woche ein Kaffee sein darf. Außerdem esse ich jetzt wieder Feta (A2-Casein). Das alles sind aber Dinge, die die Eisenaufnahme hemmen, daher nimmt man Eisensupplemente im zeitlichen Abstand davon - und genau das vergesse ich dann oft.
Ich hatte Eisen in der Vergangenheit schon manchmal sporadisch supplementiert und war der Meinung, dass mir das bzgl. Luft beim Laufen doch einiges brachte. Das ist an sich mein Hauptproblem. Ich bin einfach außer Atem. Es war schwierig genug, die Ausdauer überhaupt aufzubauen am Anfang; von verbessern kann keine Rede sein, denn ich musste bei 0 anfangen.
Aufgehört hatte ich insbesondere mit den Ferro-Sanol-Tropfen, weil diese sorbithaltig sind und sich da ja auch sowas wie eine Unverträglichkeit abzeichnet.
Im übrigen ist bei einer Schilddrüsenunterfunktion auch meist ein Eisenmangel dabei. Und, oh Wunder, SD-Unterfunktionen können wohl auch durch Glutenintoleranz sekundär verursacht werden. Da schließt sich der Kreis wieder mal.
Da Vitamin B12 bzgl. Eisen und Durchblutung ebenfalls eine Rolle spielt und ich schon länger keins mehr habe, habe ich mir neben Ferro Sanol (Eisen) in Kapseln und Niacin (Vit. B3) Folsäure von Hevert und eben Vit. B12 als Hydroxocobalamin, ebenfalls von Hevert, bestellt. Mit dem subkutanen Spritzen habe ich ja Erfahrung, außerdem hab ich hier noch hunderte von Spritzen, Kanülen und Desinfektionspads.
