Ja, heute morgen kam mir der Gedanke zu so einem Artikel.
Oft wird erzählt, dieses oder jenes sei gesund bzw. ungesund. Gerne sind auch die Veganer/Vegetarier dabei, zu verkünden, dass Fleischessen extrem ungesund sei, Herzinfarkt und alle anderen Krankheiten fördere; einen bestimmten Stoff, welcher dann im Fleisch enthalten sein muss und dies auslöst, konnte mir bisher allerdings keiner nennen. Diesen muss es allerdings geben, ansonsten ist die Behauptung völlig haltlos und nicht mehr wert als eine kindliche Phantasie.
(Oft wird natürlich erzählt, die gesättigten Fette seien bööööse. Dass dies längst widerlegt ist, genau wie auch das Märchen vom bösen Cholesterin, kommt bei einigen auch Ende 2012 schwerlich an. Wahrscheinlich eher, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.)
Also werde ich mal konkret, da das offenbar nur so wenige können.
Dieses Gift (ja, Gift!) entsteht beim wasserfreien/-armen Erhitzen von stark kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln wie vornehmlich Kartoffeln und Getreide, und zwar schon ab 120°C, aber in großen Mengen ab ca. 170 - 180°C, durch eine chemische Reaktion der Aminosäuren Asparagin. Acrylamid ist eingestuft als potenziell krebserzeugend[12], erbgutverändernd, giftig, reizend, sensibilisierend und fortpflanzungsgefährdend.
Enthalten in: Pommes, Chips, sämtlichen Backwaren und Broten (!), gebackenen Müslis, Cerealien, Reis- und anderen Getreidewaffeln, Kaffee, Frittiertem, gebrannten Mandeln oder anderen Nüssen, industriellen Süßigkeiten.
Lösungen: (Grünen) Tee statt Kaffee trinken (oder eben nur auf Kaffee verzichten), Brot selbst backen (bei Niedrigtemperaturen, unter 125 °C für mehrere Stunden), gekochtes Getreide und Kartoffeln statt Backwaren verzehre (oder noch besser komplett auf Stärkenahrung verzichten).
Die schädlichen Transfette entstehen im Gegensatz zu den natürlichen Transfetten, die im Milch- und Tierfett vorkommen (CLA - konjugierte Linolsäuren, die einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Körpergewicht haben) und als gesund und nützlich für den Menschen gelten, aus hochungesättigten Pflanzenölen, und zwar wenn diese ab 130°C erhitzt werden.
Schädliche Transfette kann der Körper als solche nicht erkennen, und "baut" sie daher wie die gesunde Fettsäure in die Zellen ein, die dadurch dann funktionsunfähig werden. Folge ist zellulärer Sauerstoffmangel, außerdem fördern schädliche Transfette Aggressionen. Außerdem setzen schädliche Transfettsäuren stärker als Körperfett an als gesunde Fette.
Schädliche Transfette kann der Körper als solche nicht erkennen, und "baut" sie daher wie die gesunde Fettsäure in die Zellen ein, die dadurch dann funktionsunfähig werden. Folge ist zellulärer Sauerstoffmangel, außerdem fördern schädliche Transfette Aggressionen. Außerdem setzen schädliche Transfettsäuren stärker als Körperfett an als gesunde Fette.
Enthalten in: (vor allem Vollkorn-)Backwaren, Frittiertem (vor allem wenn mit ungesättigten Pflanzenölen frittiert wird), Industriesüßigkeiten, Fertigprodukten, Blätterteig, Cerealien, gebackenen Müslis, Keksen, erhitzten Nüssen/Ölsaaten, Nuss-Nougat-Cremes, Mayonnaisen, Fertigsalatdressings etc.
Lösungen: Wenn man mit Vollkorn selbst bäckt, dann bei Niedrigtemperatur, statt gebratenen und frittierten Speisen auf gekochte ausweichen, Pflanzenfette und Fertigprodukte meiden, Nüsse nur frisch bzw. vakuumiert in Rohkostqualität verwenden.
Diese entstehen durch Erhitzen, genau wie die schädlichen Transfette - betroffen sind ebenfalls die hochungesättigten Pflanzenöle. Allerdings können diese Fette sogar ohne thermische Einwirkung enstehen, denn aufgrund ihrer Nichtsättigung sind sie hochreaktionsfreudig und oxidieren daher schon unter Einfluss von Sauerstoff und Licht extrem schnell. Pflanzenöle in Flaschen (Ausnahme ist echtes Olivenöl, weil es einen hohen Ölsäuregehalt hat) sind daher schon im Laden fast immer ranzig, weil sie auch nicht gekühlt werden.
Flüssige Pflanzenöle müssen unbedingt nach der (hoffentlich kalten) Pressung gekühlt (und rasch verbraucht) werden - aber bitte nicht in der Kühlschranktür, denn Bewegung fördert ebenfalls die Oxidation. Davon abgesehen sind diese Öle (auch nicht oxidiert) sowieso schädlich und in der menschlichen Ernährung schlicht überflüssig. Die Ausnahme gutes Olivenöl muss nicht gekühlt werden.
Oxidierte Fette vermindern die Konzentration der Antioxidantien im Körper und führen so zu oxidativem Stress und vorzeitiger Alterung, außerdem zu Altersflecken.
Enthalten in: siehe ein Punkt darüber, außerdem in Pflanzenfetten wie Distelöl, Leinöl,
Rapsöl, Maisöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, altes Frittierfett, Vollkornbackwaren, alten und/oder erhitzten Nüssen und Ölsaaten, Fertigprodukten. Sie entstehen auch beim Braten mit den falschen Fetten (alles außer Ghee/Butterschmalz/Schmalz und Kokosöl ist zum Braten bzw. Erhitzen generell ungeeignet, weil schädlich).
Lösungen: Natürlich der Verzicht auf die genannten Produkte, außerdem beim Braten nur stabile gesättigte Fette verwenden (Ghee, Kokosöl). Selbst zuhause kochen statt (mit Fett zubereitete) Speisen im Restaurant bestellen oder gar an Imbissbuden essen.
Wenn man mit Vollkorn selbst bäckt, muss dieses direkt nach dem Vermahlen weiterverarbeitet werden, da es sonst mit der Luft oxidiert und bereits vor dem Backen ranzig ist.
Wenn man mit Vollkorn selbst bäckt, muss dieses direkt nach dem Vermahlen weiterverarbeitet werden, da es sonst mit der Luft oxidiert und bereits vor dem Backen ranzig ist.
Eine gesunde Ernährung mit vielen Antioxidantien (z.B. Vitamin C aus Obst und Gemüse, EGCG aus grünem Tee, Vitamin E aus Avocados, frischen Nüssen).
