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Samstag, 15. Dezember 2012

Welche schädlichen Stoffe gibt es, die man mit Ernährung vermeiden kann? Teil 1

Ja, heute morgen kam mir der Gedanke zu so einem Artikel. 

Oft wird erzählt, dieses oder jenes sei gesund bzw. ungesund. Gerne sind auch die Veganer/Vegetarier dabei, zu verkünden, dass Fleischessen extrem ungesund sei, Herzinfarkt und alle anderen Krankheiten fördere; einen bestimmten Stoff, welcher dann im Fleisch enthalten sein muss und dies auslöst, konnte mir bisher allerdings keiner nennen. Diesen muss es allerdings geben, ansonsten ist die Behauptung völlig haltlos und nicht mehr wert als eine kindliche Phantasie. 
(Oft wird natürlich erzählt, die gesättigten Fette seien bööööse. Dass dies längst widerlegt ist, genau wie auch das Märchen vom bösen Cholesterin, kommt bei einigen auch Ende 2012 schwerlich an. Wahrscheinlich eher, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.) 


Also werde ich mal konkret, da das offenbar nur so wenige können. 


Dieses Gift (ja, Gift!) entsteht beim wasserfreien/-armen Erhitzen von stark kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln wie vornehmlich Kartoffeln und Getreide, und zwar schon ab 120°C, aber in großen Mengen ab ca. 170 - 180°C, durch eine chemische Reaktion der Aminosäuren Asparagin. Acrylamid ist eingestuft als potenziell krebserzeugend[12], erbgutverändernd, giftig, reizend, sensibilisierend und fortpflanzungsgefährdend.

Enthalten in: Pommes, Chips, sämtlichen Backwaren und Broten (!), gebackenen Müslis, Cerealien, Reis- und anderen Getreidewaffeln, Kaffee, Frittiertem, gebrannten Mandeln oder anderen Nüssen,  industriellen Süßigkeiten. 

Lösungen: (Grünen) Tee statt Kaffee trinken (oder eben nur auf Kaffee verzichten), Brot selbst backen (bei Niedrigtemperaturen, unter 125 °C für mehrere Stunden), gekochtes Getreide und Kartoffeln statt Backwaren verzehre (oder noch besser komplett auf Stärkenahrung verzichten).



Die schädlichen Transfette entstehen im Gegensatz zu den natürlichen Transfetten, die im Milch- und Tierfett vorkommen (CLA - konjugierte Linolsäuren, die einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Körpergewicht haben) und als gesund und nützlich für den Menschen gelten, aus hochungesättigten Pflanzenölen, und zwar wenn diese ab 130°C erhitzt werden.

Schädliche Transfette kann der Körper als solche nicht erkennen, und "baut" sie daher wie die gesunde Fettsäure in die Zellen ein, die dadurch dann funktionsunfähig werden. Folge ist zellulärer Sauerstoffmangel, außerdem fördern schädliche Transfette Aggressionen. Außerdem setzen schädliche Transfettsäuren stärker als Körperfett an als gesunde Fette.

Enthalten in: (vor allem Vollkorn-)Backwaren, Frittiertem (vor allem wenn mit ungesättigten Pflanzenölen frittiert wird), Industriesüßigkeiten, Fertigprodukten, Blätterteig, Cerealien, gebackenen Müslis, Keksen, erhitzten Nüssen/Ölsaaten, Nuss-Nougat-Cremes, Mayonnaisen, Fertigsalatdressings etc. 

Lösungen: Wenn man mit Vollkorn selbst bäckt, dann bei Niedrigtemperatur, statt gebratenen und frittierten Speisen auf gekochte ausweichen, Pflanzenfette und Fertigprodukte meiden, Nüsse nur frisch bzw. vakuumiert in Rohkostqualität verwenden.



Diese entstehen durch Erhitzen, genau wie die schädlichen Transfette - betroffen sind ebenfalls die hochungesättigten Pflanzenöle. Allerdings können diese Fette sogar ohne thermische Einwirkung enstehen, denn aufgrund ihrer Nichtsättigung sind sie hochreaktionsfreudig und oxidieren daher schon unter Einfluss von Sauerstoff und Licht extrem schnell. Pflanzenöle in Flaschen (Ausnahme ist echtes Olivenöl, weil es einen hohen Ölsäuregehalt hat) sind daher schon im Laden fast immer ranzig, weil sie auch nicht gekühlt werden. 
Flüssige Pflanzenöle müssen unbedingt nach der (hoffentlich kalten) Pressung gekühlt (und rasch verbraucht) werden - aber bitte nicht in der Kühlschranktür, denn Bewegung fördert ebenfalls die Oxidation. Davon abgesehen sind diese Öle (auch nicht oxidiert) sowieso schädlich und in der menschlichen Ernährung schlicht überflüssig. Die Ausnahme gutes Olivenöl muss nicht gekühlt werden.

Oxidierte Fette vermindern die Konzentration der Antioxidantien im Körper und führen so zu oxidativem Stress und vorzeitiger Alterung, außerdem zu Altersflecken.

Enthalten in: siehe ein Punkt darüber, außerdem in Pflanzenfetten wie Distelöl, Leinöl, Rapsöl, Maisöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, altes Frittierfett, Vollkornbackwaren, alten und/oder erhitzten Nüssen und Ölsaaten, Fertigprodukten. Sie entstehen auch beim Braten mit den falschen Fetten (alles außer Ghee/Butterschmalz/Schmalz und Kokosöl ist zum Braten bzw. Erhitzen generell ungeeignet, weil schädlich). 

Lösungen: Natürlich der Verzicht auf die genannten Produkte, außerdem beim Braten nur stabile gesättigte Fette verwenden (Ghee, Kokosöl). Selbst zuhause kochen statt (mit Fett zubereitete) Speisen im Restaurant bestellen oder gar an Imbissbuden essen.
Wenn man mit Vollkorn selbst bäckt, muss dieses direkt nach dem Vermahlen weiterverarbeitet werden, da es sonst mit der Luft oxidiert und bereits vor dem Backen ranzig ist.
Eine gesunde Ernährung mit vielen Antioxidantien (z.B. Vitamin C aus Obst und Gemüse, EGCG aus grünem Tee, Vitamin E aus Avocados, frischen Nüssen). 



Dienstag, 2. Oktober 2012

Freispruch für Fructose - und die Nachteile von dauerhaft very low carb

Allgemein wird ja seit einiger Zeit viel Anti-Fruktose-Propaganda gemacht. Link zu irgendwas spare ich mir an dieser Stelle, da gibts ja genug und ich habe auch gerade nichts konkretes parat. 

Ich war da zwar schon ansatzweise ins Grübeln gekommen ("Wieso in aller Welt hat der liebe Gott den Zucker im Obst zu etwa 50 % aus Fruktose gemacht... wenns doch schädlich ist??"), und nun stellt sich also heraus, dass Fruktose, selbstredend NUR im natürlichen Verbund (also im Nahrungsmittel unter Anwesenheit von allen möglichen anderen, primären und sekundären gesundheitlich relevanten Stoffen, aber eben auch unter Anwesenheit von Glukose, nicht nur nicht schädlich, sondern sogar gesund und wichtig ist. Und, oh Wunder, der Körper stellt Fruktose sogar selbst her...

Details bitte hier nachlesen, ich glaube ich muss da nichts explizit wiederholen, besser und umfassender kann ich es schließlich nun auch nicht wiedergeben. 

Glukose allein ist also entzündungsfördernd - extrem interessant! Dass Fruktose sogar als Antioxidans wirkt, war mir auch absolut neu. Das erklärt so einiges. 

"Zu allem Überfluss" bin ich dann auch noch darauf gestoßen, dass längere LC-Diäten mit sehr wenig KH die Schilddrüse quasi einschlafen lassen und auch die Cortisolspiegel erhöhen (= Stress). Hm hm. Das also ist die Kehrseite der Medaille. Schade, dass Josef Stocker das nicht erwähnt. 

Überflüssig zu erwähnen, dass ich es sicher auch diesmal nicht geschafft habe, in Ketose zu kommen. Ob das alles nötig ist, habe ich mich schon so oft gefragt. Ich brauche eine Ernährungsform, die dauerhaft für mich funktioniert. Und je länger ich danach suche, desto mehr glaube ich, dass ich letztes Jahr genau das schon gefunden hatte - mit moderat KH, aus stärkefreien Quellen. Paleo + NEM.

Und ich dachte auch, diesmal das ideale Makronährstoffverhältnis gefunden zu haben. Pustekuchen. Aber sowas von. Das läuft ja so: Ich gebe in den Cronometer bei meinen Tageszielen einen Mindest- und einen Max.-Kalorienwert an.

Sinnvoll erscheinen mir 2200 Kcal und 3000 Kcal. Wenn ich jetzt unten die Prozente bei den verschiedenen Makronährstoffen einstelle, war es immer so, dass ich danach geschaut habe, dass ich sinnvolle Mengen beim Mindestwert erreiche (z.B. 100 g EW, 150 g KH, 150 g F). Bei den 3000 bzw. 2. Wert hat sich das dann aber verschoben, so dass die Mengen unsinnig waren, obwohl die prozentuale Verteilung natürlich in der Relation noch stimmte. 

Aber bei meinem heute neu eingestellen Verhältnis stimmen auf einmal beide Spalten mit sinnvollen Mengen. 

18 : 20 : 62  

Kcal 2200:   99 g EW, 135 g KH, 152 g Fett 
Kcal 3000: 124 g EW, 169 g KH, 190 g Fett 


Das macht absolut Sinn.

Außerdem mache ich das perfekte Verhältnis auch an der Gesamtkalorienmenge fest - je weniger ich benötige, desto besser passt es, denke ich.

Ich kehre hiermit also wieder zu mehr Obst, Säften und Kombucha zurück. Ich denke, auch von den Energien (ayurvedisch z.B.) ist dieses "Gegengewicht" nötig. TCM-mäßig würde man verallgemeinern, dass Früchte yin sind, und Fleisch und Fett yang. Ich benötige auf Dauer tatsächlich schon beides, um zufrieden, satt, leistungsfähig und gesund zu sein.


Sonntag, 30. September 2012

Anti-Aging konkret

Was bedeutet altern eigentlich konkret? 

Heute weiß man, dass sich die Telomere mit zunehmendem Alter verkürzen. Und man weiß auch, dass sich diese mit epigenetischen Maßnahmen (also Ernährung und Lebensweise - ja diese Dinge stehen über der Genetik, können also Gene ein- oder ausschalten!) diese sogar wieder verlänger lassen. Man kann  messen lassen, wie lang diese Telomere noch sind, wie alt man also biologisch ist.

Ich spreche im Bezug auf "Anti-Aging" aber mehr von dem biochemischen Verfall, den wir insbesondere durch falsche Ernährung selbst extrem beschleunigen. Wir vergreisen irgendwann, was aber absolut nicht sein muss! 

Dafür verantwortlich sind diese von mir zusammengefassten Punkte: 

  1. (zu) hoher Konsum von erhitzter Stärke (lagert sich ab!) 
  2. zu wenig Eiweiß 
  3. zu wenig Mineralien 
  4. Vitamin- und Vitalstoffmängel 
  5. falsche Fette (Oxidation!) 
  6. zu wenig gute Fette 
  7. psychischer Stress ohne entsprechenden Abbau durch Bewegung 
  8. Übergewicht 


1. Wir essen zuviel Stärke. Diese ist nicht nur für Blutzucker-Achterbahn verantwortlich (je höher erhitzt, desto mehr), sondern hat noch andere weitreichende Folgen. Problem: Man merkt es nicht, es geht absolut schleichend und benötigt Jahrzehnte um zum Tragen zu kommen. Daher glauben so viele Menschen das nicht. Ohne Stärkekost ist man auch körperlich beweglicher, was man aber oft schon nach ein paar Tagen spürt. 

Lösung: Erhitzte Stärke weglassen, mehr Frischkost essen, fettbetont essen. 


2. Oft wird zu wenig hochwertiges Eiweiß gegessen. Wir können Eiweiß aber nicht speichern bzw. nur in sehr geringen Mengen, und daher sind wir auf eine relativ konstante Zufuhr hochwertiger (d.h. vollständiger) Nahrungseiweiße angewiesen. Eiweiß ist wichtig für die Hormonbildung (Veganer haben z.B. oft Schilddrüsenunterfunktion), Jugendlichkeit, Muskelkraft, Immunsystem - und wird im Alter noch etwas mehr gebraucht. 

Lösung: Mehr Eiweiß aus hochwertigen (= tierischen) Quellen essen und/oder über Aminosäuren bzw. Eiweißpulver supplementieren. 


3. Die gängige Kost bietet meist nicht genügend Mineralien (und Spurenelemente) - zumindest vor allem in der Langfristigkeit. Man spricht hier auch oft von Übersäuerung, was nichts anderes bedeutet, dass basische Mineralien fehlen, die die im Körper entstehenden Säuren (dies ist ein normaler und wichtiger Vorgang) sowie die Säuren aus der Nahrung neutralisieren können - Folge ist, dass aus den Basendepots diese Mineralien herausgelöst werden müssen, um eine Übersäuerung des Blutes zu vermeiden (die tödlich wäre). Die Basendepots sind: Haut, Haare, Zähne, Knochen, Fingernägel, Bindegewebe, Haarboden. Sind diese Strukturen schwach, deutet dies also auf einen Mangel an Mineralien, oft aber auch in Verbindung mit Eiweiß, hin. 

Mineralienmangel lässt uns auch verschlacken - Gifte sammeln sich an, die nicht im gleichen Maß ausgeschieden werden können. 

Lösung: "Basischer" essen - mehr Gemüse, weniger Zucker (dieser raubt direkt Vitamine und Mineralien!) und Getreide, weniger Kohlenhydrate per se (es entsteht allein bei der Verstoffwechselung von KH Säure im Körper!). Und/oder Mineralien (vor allem Magnesium) extra zuführen - aber bitte nicht als Carbonate und Oxide (zu geringer Wirkungsgrad). 


4. Auch fehlen uns nur zu oft Vitamine und weitere Vitalstoffe in mehr oder weniger großem Maß. Unsere Nahrungsauswahl ist häufig zu schlecht: Zu lange gelagert, Fertigprodukte, miese Qualität, zu viel Erhitztes, zu wenig Frischkost. 

Lösung: Mehr Frischkost essen, "5 am Tag", frische Kräuter in Töpfen oder aus dem Garten nutzen, polyphenolreich essen (z.B. grünen Tee trinken, Beerenfrüchte essen), ggf. supplementieren. 


5. Ein wichtiger Punkt. Die falschen Fette sind vor allem Transfettsäuren, welche auch beim Backen und Frittieren von Getreide entstehen, sowie ein Übermaß an ungesättigten Pflanzenfetten (Getreidekost!), da diese im Körper aggressiv wirken und ohne entsprechende Antioxidantien (z.B. Vitamin C und E, Selen) Schaden anrichten. Man sollte auch ein Auge auf die entzündungsfördernder Arachidonsäure werfen: Schweinefleisch enthält davon eine Menge mehr als bspw. Fisch. 

Lösung: Backwaren und Frittiertes sowie Fertigprodukte vermeiden, ebenso wie Nüsse, Saaten und Kerne (insb. erhitzte). Wenn schon Getreide, dann gekochter Reis, Hirse, Kartoffeln etc.
Auf die Zufuhr von den genannten Antioxidantien achten - viel frisches Obst und Gemüse essen (Vit. C). Selen befindet sich in Kokosprodukten, Eiern und Fleisch. Schweinefleisch eher meiden.


6. Wir benötigen vor allem gute, gesättigte Fette, da der Körper daraus seine Zellen aufbaut und diese Fette auch Treibstoff erster Wahl sind (sie müssen nicht erst vom Körper gesättigt werden um verbrannt werden zu können). Ungesättigte Fette sind essentiell, allerdings in nur sehr geringen Mengen. Diese finden sich in rohen Tierprodukten aus artgerechter Haltung. Tierfett aus schlechter Haltung ist übersättigt mit Omega6 - dies gilt es zu vermeiden, da das Problem heutzutage oft ein falsches Verhältnis von O3 zu O6 ist. Ideal ist 1:2 bzw. 1:1, die Realität in Industrieländern liegt bei erschreckenden 15 - 20:1.

Lösung: Mehr Butter (Weidebutter!), ggf. Milchprodukte und Eier guter Herkunft essen. Omega3 supplementieren (Fischölkapseln) oder rohe Tierprodukte aus korrekter Haltung (kein Zuchtfisch!) ab und zu konsumieren. Übersicht Fettqualitäten


7. Hast du einen Körper? Dann bist du ein Athlet! 
Der menschliche Körper ist für Bewegung gebaut, nicht zum Herumsitzen und -liegen. Idealerweise treiben wir also mind. 1 mal am Tag moderat Sport, oder mind. mehrmals die Woche schweißtreibend.

Besonders fatal ist, wenn durch psychischen Stress (Arbeitsanforderungen z.B.) kein Ausgleich geschaffen wird. Es entsteht Adrenalin, welches das Herz potentiell schädigt. Dieses Adrenalin kann aber durch Bewegung abgebaut werden. Außerdem führt Sport dazu, dass der Körper selbständig anfängt, Antioxidantien zu bilden. Sport führt weiterhin zu mehr Muskelmasse, welche immunschützend wirkt und unsere Knochen und Gelenke stützt und entlastet. Im Alter wird, ohne entsprechende Betätigung, Muskelmasse abgebaut (und durch Fett ersetzt) - man wird schwächer. Verlust von Muskelmasse ist also auch mit altern gleichzusetzen.

Außerdem führt Stress zu erhöhten Cortisolspiegeln, was wiederum dem Übergewicht förderlich ist. 

Bewegung regeneriert auch das ATP, welches fürs Gehirn wichtig ist. Bewegung bedeutet bessere Hirnleistung. Insgesamt hängen hier viele weitere Regelkreis des Körpers dran und greifen ineinander. Ohne Bewegung kann man weder dauerhaft gesund bleiben, noch die vollen Vorteile von Anti-Aging genießen.

Lösung: Sport machen. Und zwar einen, der Spaß macht und Freude bringt - damit man ein Leben lang dabeibleiben kann. Wer sich nicht verausgaben mag, kann längere Spaziergänge unternehmen oder sanften Yoga machen. 


8. Wer übergewichtig ist, altert schneller. Vor allem die Haut und das Gehirn altern schneller. Wer stets leicht im kalorischen Defizit is(s)t, altert nachweislich langsamer. Problem bei unterkalorischen Diäten: Oft kommen auch Mineralien, Vitalstoffe und Eiweiß zu kurz, was wiederum der ganzen Sache kontraproduktiv entgegensteht. 

Aber insgesamt kann man sagen, dass jede Insulinausschüttung altern lässt. Zucker macht alt. Der Mensch kommt mit leichter Unterfütterung viel besser zurecht als mit einem Überangebot an Nahrung. 

Lösung: Weniger KH essen, Zucker vermeiden. Stattdessen fettbetont essen - Fett tangiert den Insulinspiegel in keinster Weise, erzeugt keine Säuren und raubt keine Mineralien. Insgesamt weniger essen, ggf. mal einen Fastentag einlegen oder mehrere Stunden fasten ("Intermittent Fasting"). 


Samstag, 3. März 2012

Neuer Rekord: 18,8 km

...in 1:47 (55/52 Min.) Std. - und zwar am Donnerstag.

Was für ein Wetterchen! 15 °C und Sonnenschein, herrlich. Fast schon zu warm und ich war das erste Mal dieses Jahr in meiner normalen (nicht mehr Winter-) Tight unterwegs.

Nachdem ich letzte Woche 16,9 km lief und nach 50 Min. umdrehte, wollte ich dann auf 55 Min. für die erste Hälfte erweitern, was sich als ok herausstellte. Dieses Mal hatte ich auch einen gut zu erkennenden Wendepunkt auf der Karte, nämlich direkt da, wo ein Bach den Weg kreuzte.

Wie immer lief ich die 2. Hälfte etwas schneller. Außerdem lief ich diesmal nicht in den schwereren Brooks, sondern in den leichten, größeren Mizuno. Habe wie eigentlich immer viel auf Technik geachtet und kam die Berge auch leicht hoch.

Alles in allem ein sehr schöner sehr angenehmer Lauf ohne irgendwelche Unpässlichkeiten. Die letzten 2 km wurden dann allerdings doch ganz schön anstrengend, so dass ich mir schon fast vorkam wie auf den letzten Kilometern eines Wettkampfes, obwohl ich ja im Durchschnitt nur 10,56 km/h lief.

Damit wäre ich beim HM noch ganz knapp unter 2 Std.
Allerdings würde ich da schon versuchen etwas schneller zu laufen, vielleicht so 11 km/h.
Aber noch habe ich auch gar keine HM-Pläne. Dafür müsste ich erstmal Überdistanzen von ca. 23 km gelaufen sein.
Wer weiß. Was nicht ist, kann ja noch werden. Weitester Wettkampf waren bisher 13 km, und die habe ich knapp unter 1:02 gefinisht - YEAH. 

Danach habe ich noch gut gedehnt und mich ein bisschen ausgehüpft auf dem Trampolin und dann ab in die Wohlfühlwanne mit 500 g Mg-Sulfat und einem Päckchen Natron wie immer.

Ich muss sagen, dass ich mir selbst auch am nächsten Tag nicht unbedingt den Lauf anmerkte. Die Form wird also gerade ganz gut, glaub ich. Bin sehr zufrieden und freue mich auf den Wettkampf den Basti und ich am Sonntag wohl laufen werden - schnelle 10 km glatt, Straße. 600 Starter, das wird ein Spaß :D

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Essenstechnisch läuft das etwas außergewöhnlich momentan, da ich zwar roh essen wollte, aber dann doch gekocht aß (natürlich nicht nur) - und zwar REIS! O_O

Ich weiß nicht genau, wie ich auf den Trichter kam. Jedenfalls habe ich heute schon den 3. Tag Reis gegessen und zumindest verdauungstechnisch bekommt er mir gut. Rücken weiß ich noch nicht genau. Fühlt sich etwas ungut an. Werde damit aber wieder aufhören, da ich mich mal wieder an die Schaubkost erinnert habe.

Eigentlich wollte ich ja auch Fleisch essen, doch das habe ich noch nicht wieder gemacht. Mag sein, dass dieses Video der Auslöser war. Einige eher anfangs beschriebene "Zusammenhänge" sind natürlich recht blödsinnig, aber das mit den Mineralien gab mir zu denken. Und das Vorkommen von Eiweiß in der Natur überhaupt, mal abgesehen, man bringt nicht ständig Tiere um oder stiehlt Vögeln die Eier.

Der Mann argumentiert ganz logisch (wobei man natürlich auch Falsches logisch darlegen kann, wenn der Unbedarfte Fehler im Detail nicht zu erkennen vermag - das also ist kein ausreichendes Kriterium für irgendwas), und ich habe mich leider in der Vergangenheit noch nie vegetarisch, viel roh, mineralienreich, supplementiert an den Dingen, die mir besonders fehlen, wie Zink, Mangan, Selen, B6, außerdem fettbetont und vor allem stärke- und zuckerfrei ernährt. Überall ein UND dazwischen, kein ODER.

Tja, also muss ich das natürlich ausprobieren, sonst finde ich ja nicht raus, ob es stimmt.

Tatsache ist jedenfalls, dass sowohl bzgl. der Proteinmenge eine große Last von mir abfiele - u.a. weil qualitativ hochwertiges Nahrungsprotein ebenfalls wie Aminosäuren eher teurer ist als andere Nahrung und zweitens, weil ich auch weniger Zwang hätte, mir gute und vor allem roh Tierprodukte zu besorgen (und zu essen) um eine zeitlich lückenlose Versorgung sicherzustellen. Butter und auch Kokosöl als Hauptfett bzw. Hauptenergielieferant sind ja kein Problem. Natürlich hat normale Butter nicht die Heilkräfte und Vorzüge von Rohbutter, aber sie hat immerhin auch keine Nachteile wie z.B. vieles anderes Erhitztes. Ab und zu ein Ei oder ein paar Eigelb - auch kein Problem.

Dann bin ich noch auf die Sache mit dem Phosphor gestoßen. Dass zuviel (falsch) gedüngt wird, weiß ich ja schon ewig, aber ebendieser Phosphor, der auch im Getreide in großen Mengen (mehr als in anderen Nahrungsmitteln) vorkommt, die anderen Mineralien (Spurenelemente, aber weitaus wichtiger) im Körper verdrängt. Getreide begünstigt also einen Mangel an Spurenelementen, den wir whs. sowieso haben, wenn wir nicht nachhelfen.
Dazu könnt ihr hier und in den folgenden 5 Teilen mal lauschen.


Naja, also ich lasse erstmal die bisher gewohnten größeren Eiweißmengen weg und das scheint zumindest bisher in der Kurzfristigkeit nicht viel zu verändern. Ich bin ja momentan eh ein wenig am Abnehmen. Zumindest bzgl. Regeneration habe ich aber auch noch nichts Nachteiliges bemerken können. Allerdings habe ich dafür auch verstärkt auf mineralienreiche Nahrung geachtet, also besonders meine Kräuter/Green Supercaps. Die Kräutermischung gebe ich auch auf meine Salate. Weiterhin sollte ich natürlich täglich das Silicea-Gel nehmen. Und an der Silberkur bin ich auch noch dran, allerdings trinke ich es ca. nur jeden 2. Tag.

Wenn ihr an die guten und wertvollen Mineralien und Spurenelemente in der Nahrung herankommen wollt, so solltet ihr so oft es geht Wildnahrung zu euch nehmen.

Ich denke, dass auch Kokosnüsse, also Kokosprodukte, nicht künstlich gedüngt werden. Außerdem Blüten-/Bienenpollen, dann eben Wildkräuter (selbstgesammelt), und Sachen aus dem Garten sind auch nicht so verkehrt. Hier denke ich insbesondere auch an Baumnüsse. Wer düngt schon einen Walnussbaum mit NPK?
Gerne esse ich auch einige Baumblätter, die besten sind Lindenblätter. Probiert sie mal, sie sind ganz mild und lecker.

Bei meinen Kräutern sind sicher nicht alle aus Wildsammlung, aber vielleicht einige. Man kann auch getrocknete Jiaogulanblätter aus Wildsammlung kaufen. Das ist sowieso eine Superpflanze. Ich würde auch zu gerne meine "auswildern". In der Natur kann so eine Pflanze ja alles aus dem Boden ziehen, während die Blumentöpfe natürlich nicht viel hergeben. Aber immerhin besser als nichts.

Auch Gewürze können sehr viele Mineralien enthalten und darüberhinaus auch super Antioxidantien sowie weitere Stoffe die z.B. in der Krankheitsvorbeugung eine wichtige Rolle spielen können, wenn man sie regelmäßig verzehrt. Daher habe ich mir z.B. Kurkuma zusammen mit schwarzem Pfeffer, Zimt, Ingwer und Galgant auch in Kapseln gefüllt.

Der Kombucha passt auch weiterhin ins Bild einer Super-Ernährung unter Einbezug dieser Dinge, ist die Kultur doch in der Lage, wertvolle Dinge zu bilden, insbesondere die Verdauung positiv zu beeinflussen und durch die Säuren auch den Körper wirksam bei der Entgiftung zu unterstützen.



Heute habe ich nochmal meine Formeln in der Tabelle überarbeitet und mich selbst als Mathematikwunder gefeiert ;D
Ich hatte mir nämlich Formeln für den oft von mir als unsinnig verfluchten da aussageschwachen prozentualen kalorischen Anteil der Makronährstoffe untereinander erstellt, doch musste dann feststellen, dass der von Kaloma ausgespuckte gesamtkalorische Referenzwert leicht abweichend zu den addierten Produkten war und so dafür sorgte, dass am Ende nicht 100, sondern mal 101, mal 102, mal 105 % insgesamt herauskamen. Also hab ich das anders gelöst... und voila - die Formel ist so cool, dass die Werte sich jetzt auch simultan verändern, d.h. solange ich nur bei z.B. Eiweiß etwas eingegeben habe, steht unten bei den Prozenten 100.

Hat jemand den ganzen Absatz gelesen und verstanden...? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch. Du bist auch ein Mathewunder ;))))

Gerne würde ich euch hier die Kalkulation zum Download bereitstellen, weil man damit sehr gut seine Trainingseinheiten und alles andere dokumentieren und wochenweise spitzenmäßig überblicken kann. Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, hier einen Anhang, der kein Bild ist, hochzuladen...

Daher erstmal nur das Bild. Die grau hinterlegten Felder beinhalten Formeln. Die eine könnt ihr ja sogar sehen.
Alles andere trägt man von Hand ein und der Rest wird dann errechnet.